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Wege um Windows 10 günstig und vor allem legal zu bekommen

  • Quote from no parity

    . Aber wenn man mal eben 100te Rechner kauft, ist bei jedem noch einmal eine OEM Lizenz dabei. Und die bekommt man bei eBay teilweise im 10er Pack hinterher geworden.

    Diese OEM-Lizenz darf aber nicht verkauft werden, im Gegenteil: Sie ist die Basis für die Enterprise-Lizenz. Microsoft kassiert Firmenkunden doppelt ab: Ohne Basis-Lizenz ist die Enterprise-Lizenz ungültig.


    Dass der Key der Basis-Lizenz dabei gar nicht verwendet wird und "zweitverwertet" werden kann macht es nicht legaler.

  • Meiner Meinung nach ist Microsoft nicht mehr so streng beim Key freischalten wie früher. Da werden auch Keys akzeptiert, die schon mehrmals verwendet worden sind.


    Microsoft ist froh wenn die User Windows benutzen und nicht Linux, Android oder iOS. Man möchte schließlich einen großen Marktanteil bei den Betriebssystemen haben.

  • Warum nicht?
    Es geht doch nichtnach den Wunschvorstellungen von MS, sondern nach den Gesetzen.
    Wenn du eine legal gekaufte Lizens hast, dann darfst du sie auch benutzen.

    Wem es beim Bit zählen schwindelig wird, der hat zuviel davon.


    Alt werden ist schön, das Altern nicht.

  • Meiner Meinung nach ist Microsoft nicht mehr so streng beim Key freischalten wie früher. Da werden auch Keys akzeptiert, die schon mehrmals verwendet worden sind.


    Microsoft ist froh wenn die User Windows benutzen und nicht Linux, Android oder iOS. Man möchte schließlich einen großen Marktanteil bei den Betriebssystemen haben.

    Da biste heavy on the woodway. ^^
    Ich habe reichlich ebay-Billigkeys, die inzwischen vom MS gesperrt sind.


    und mal ehrlich: Linux - und schon gerade Android und iOS - sind im Desktopbereich ja wohl keine Konkurrenz.

    Reparaturtipps auf eigene Gefahr! Ihr seid alt genug, um zu wissen, was Ihr tut. ;)
    Strom macht klein, schwarz und hässlich. :strom:

  • Diese OEM-Lizenz darf aber nicht verkauft werden, im Gegenteil: Sie ist die Basis für die Enterprise-Lizenz. Microsoft kassiert Firmenkunden doppelt ab: Ohne Basis-Lizenz ist die Enterprise-Lizenz ungültig.
    Dass der Key der Basis-Lizenz dabei gar nicht verwendet wird und "zweitverwertet" werden kann macht es nicht legaler.

    Das stimmt nicht immer so ganz. Bei uns im Konzern (mehrere 1000 Rechner) haben wir entsprechende Volumenlizenzen mit eigener Lizenzserver Infrastruktur.


    Die PC kaufen wir in 1000er Chargen ganz wo anders. Und die kann man gar nicht mehr ohne Lizenz erwerben. Es ist richtig, dass es eine OEM Lizenz ist, die eigentlich an den Rechner gebunden ist.
    Aber diese Lizenz hat nichts mit der Enterprise Lizenz zu tun. Das sind zweierlei paar Schuhe. Auf den Rechner ist eine ganz normale Single Pro Lizenz drauf. Und diese Lizenz ist auch für sich gültig.
    Denn der PC Hersteller weiß nichts von der Enterprise Lizenz, und Microsoft interessiert es nicht, wo wir welche Rechner kaufen. Wir könnten die auch ohne Lizenz kaufen, wenn es sie denn gäbe (in
    großen Stückzahlen).


    Mit dem trennen der OEM Lizenz von dem Rechner, ja, das ist eine andere Geschichte. Die ist aber bis heute immer noch nicht so ganz in Deutschland endgültig geklärt.

  • Da biste heavy on the woodway. ^^ Ich habe reichlich ebay-Billigkeys, die inzwischen vom MS gesperrt sind.


    und mal ehrlich: Linux - und schon gerade Android und iOS - sind im Desktopbereich ja wohl keine Konkurrenz.

    Naja, ganz Unrecht mit der These "Microsoft nicht mehr so streng beim Key freischalten wie früher" hat er sicherlich nicht, denn Microsoft lässt es ja immer noch zu dass man einen Win 7-Key für die Aktiverung von Win 10 benutzen kann, außerdem kann man ganz legal ein Win 10-ISO für DVD und USB-Stick bei Microsoft herunterladen, beides war früher nicht möglich - Microsoft sieht das Win 10 eher als Werbemittel für andere Microsoft-Produkte wie Office360 oder ihre Cloud-Dienste - wohl wissend das wenn kein Win 10 eingesetzt wird - das Interresse an weiteren Microsoft-Produkte so ziemlich gegen Null geht.
    Ähnlich wie es schon Rockefeller gemacht hat: Verschenke die Öllampe an die Leute und verdiene dann mit dem verkauften Öl !

  • Mit dem trennen der OEM Lizenz von dem Rechner, ja, das ist eine andere Geschichte. Die ist aber bis heute immer noch nicht so ganz in Deutschland endgültig geklärt.

    Doch, das ist abschließend geklärt!

    Quote from Urteil Bundesgerichtshof vom 06.07.2000, Aktenzeichen I ZR 244/97

    "Ein Software-Hersteller kann sein Interesse daran, dass eine zu einem günstigen Preis angebotene Programmversion nur zusammen mit einem neuen PC veräußert wird, nicht in der Weise durchsetzen, dass er von vornherein nur ein auf diesem Vertriebswege beschränktes Nutzungsrecht einräumt. Ist die Programmversion durch den Hersteller oder mit seiner Zustimmung indem Verkehr gebracht worden, ist die Weiterleitung auf Grund der eingetretenden Erschöpfung des urheberrechtlichen Verbreitungsrechtes ungeachtet seiner inhaltlichen Beschränkungen des eingeräumten Nutzungsrechtes frei."

    OEM Software darf seit ein paar Jahren frei weiterverkauft werden. War damals ein großes Ding. Ich hab anschließend grundsätzlich OEM Versionen von Windows gekauft, da diese Vanilla waren und nicht jeder mögliche Müll vorinstalliert!

  • Doch, das ist abschließend geklärt!


    OEM Software darf seit ein paar Jahren frei weiterverkauft werden. War damals ein großes Ding. Ich hab anschließend grundsätzlich OEM Versionen von Windows gekauft, da diese Vanilla waren und nicht jeder mögliche Müll vorinstalliert!

    Umso besser. Dann kann man ja noch ungehemmter zuschlagen. ;)


  • und mal ehrlich: Linux - und schon gerade Android und iOS - sind im Desktopbereich ja wohl keine Konkurrenz.

    -Linux braucht wohl noch einige Zeit bis es auch im Desktopbereich für den normalen Anwender eine echte Konkurrenz zu Windows wird, aber das sagt man schon seit gefühlten 30 Jahren ...
    Überall anders, ist Linux jetzt schon der Standard (Server, NAS, Router/Switch-OS usw)


    -Android kann jetzt schon mal zu einer echten Konkurrenz für Microsoftt werden, schon heute kann man mit einem Android-Tablet und BT-Tastatur/Maus oft einen Win10-Rechner ohne große Einschränkungen ersetzen (Stichwort. Convertible )



    - iOS wohl eher nicht, vielmehr wird Apple sein MacOS mit iOS verschmelzen, zur Zeit es es eben noch so, dass x86-Code für die eingesetzen Mobil-CPUen nicht sehr performant sind, aber Mobil-CPU werden immer schneller und reichen jetzt schon an die Leistung der unteren x86-CPUs ran.


    -MacOS
    In den USA aber auch bei uns in bestimmten Bereichen (DTP, CAD) ist Mac OS bereits mehr als nur eine Alternative und sicherlich auch eine Konkurrenz für Microsoft Windows.


    Microsoft hat noch nie so viel Konkurrenz wie in heute, auch das wird ein Grund sein, warum Microsoft nichts sehr viel dagegen hat, dass man relativ günstig an ein Win 10 kommt und es sich auch illegal weit verbereitet.

  • Microsoft hat noch nie so viel Konkurrenz wie in heute, auch das wird ein Grund sein, warum Microsoft nichts sehr viel dagegen hat, dass man relativ günstig an ein Win 10 kommt und es sich auch illegal weit verbereitet.

    Genau meine Meinung. Früher hatte Microsoft das Monopol und konnte richtig Geld für das Betriebssystem verlangen. Heute sieht das ganz anders aus. Viele Leute benutzen lieber ein handliches Tablet als einen Windows PC.


  • ich kann mit auch vorstellen das MS Kunden binden will um später eine jährliche Gebühr für das BS zu kassieren.


    Ich persönlich benutze für den Alltag LINUX. Einige Programme die ich benutzen muss laufen leider nur unter WIN, daß mein 2. System auf dem
    Rechner ist.
    WIN 10 (der letzte Kack) habe ich mir schonmal zur Sicherheit registriert, wenn WIN7 nicht mehr unterstützt wird.
    Aber bis dahin fließt noch viel Wasser den Rhein herunter und wer weiß was sich die "Großen" bis dahin noch alles so ausdenken.


    Also Lizenzen bei Ebay kaufen für billig Geld kann auf keinen Fall was Schaden.
    Und wenn man ein paar Euro für eine Lizenz ausgegeben hat und die nicht funktioniert kann man immer noch 2-3 Versuche damit machen bevor man sich eine Vollpreisversion holen muss.

  • Das stimmt nicht immer so ganz. Bei uns im Konzern (mehrere 1000 Rechner) haben wir entsprechende Volumenlizenzen mit eigener Lizenzserver Infrastruktur.
    Die PC kaufen wir in 1000er Chargen ganz wo anders. Und die kann man gar nicht mehr ohne Lizenz erwerben. Es ist richtig, dass es eine OEM Lizenz ist, die eigentlich an den Rechner gebunden ist.
    Aber diese Lizenz hat nichts mit der Enterprise Lizenz zu tun. Das sind zweierlei paar Schuhe. Auf den Rechner ist eine ganz normale Single Pro Lizenz drauf. Und diese Lizenz ist auch für sich gültig.

    Und das ist eben nicht richtig. Ich würde mir die Lizenzbedingungen der Enterprise-Lizenz nochmals genau durchlesen und mich gut auf eine allfällige Lizenzüberprüfung vorbereiten. Wir hatten derer bereits zwei und ich weiß, wovon ich rede. Die heilige Inquisition war ein Sängerknabenverein dagegen. :(


    Es geht nicht darum, dass man die OEM-Lizenz weiterverkaufen darf; das geht, wenn man das Gerät ausscheidet oder nicht mehr für Windows verwendet.


    Solange aber ein Enterprise-Windows auf diesem Gerät läuft, muss eine Basislizenz (i. d. R. eine OEM-Lizenz, da am billigsten) vorhanden sein, sonst darf man die Enterprise-Version nicht nutzen. Die OEM-Lizenz liegt also in diesem Fall nicht "brach" und kann weiterverkauft werden, das ist illegal.

  • Und das ist eben nicht richtig. Ich würde mir die Lizenzbedingungen der Enterprise-Lizenz nochmals genau durchlesen und mich gut auf eine allfällige Lizenzüberprüfung vorbereiten. Wir hatten derer bereits zwei und ich weiß, wovon ich rede. Die heilige Inquisition war ein Sängerknabenverein dagegen. :(

    Ich kann nur von unserem Konzern reden (und der ist , was die Menge an Lizenzen angeht, mit der Größte, wenn mittlerweile nicht sogar der Größte). Und bei uns brauchen wir keine zusätzlichen OEM Lizenzen auf den Rechnern. Das ist in unserem Paket alles drin. Das mag bei anderen anders sein. Wir müssen auch keine Rechner kaufen, wo eine Lizenz bei ist. Aber kaufe mal 1000 Rechner am Stück ohne. Die bekannten großen Häuser haben das nicht.


    Und Kollegen von Microsoft "wohnen" bei uns. Da brauchen wir keine Lizenzüberprüfung von außen. :D


    Daher hatte ich geschrieben, dass es nicht immer so ist, wie Du geschrieben hast. Das mag für die "normalen" Enterprise Lizenz gelten.

  • Ich kann nur von unserem Konzern reden (und der ist , was die Menge an Lizenzen angeht, mit der Größte, wenn mittlerweile nicht sogar der Größte). Und bei uns brauchen wir keine zusätzlichen OEM Lizenzen auf den Rechnern. Das ist in unserem Paket alles drin. Das mag bei anderen anders sein.

    Es braucht nicht unbedingt eine OEM-Lizenz, man benötigt diese sogenannte "Basis-Lizenz". Da die OEM-Lizenz zu diesem Zweck meist die günstigste ist, wird meist diese gewählt. Man kann natürlich pro Rechner auch einfach eine Standard-Lizenz kaufen (macht niemand, den ich kenne, aus Kostengründen).


    Mag sein, dass ihr in eurem Vertrag diese Basis-Lizenz gleich mitkauft, dann ist die OEM-Lizent tatsächlich für den Hugo (und ihr brennt statt zweimal gleich dreimal :thumbup: ).

  • Und das ist eben nicht richtig. Ich würde mir die Lizenzbedingungen der Enterprise-Lizenz nochmals genau durchlesen und mich gut auf eine allfällige Lizenzüberprüfung vorbereiten. Wir hatten derer bereits zwei und ich weiß, wovon ich rede. Die heilige Inquisition war ein Sängerknabenverein dagegen. :(
    Es geht nicht darum, dass man die OEM-Lizenz weiterverkaufen darf; das geht, wenn man das Gerät ausscheidet oder nicht mehr für Windows verwendet.


    Solange aber ein Enterprise-Windows auf diesem Gerät läuft, muss eine Basislizenz (i. d. R. eine OEM-Lizenz, da am billigsten) vorhanden sein, sonst darf man die Enterprise-Version nicht nutzen. Die OEM-Lizenz liegt also in diesem Fall nicht "brach" und kann weiterverkauft werden, das ist illegal.

    Ich kürze das mal ab: Es kommt darauf an, was man mit Microsoft aushandelt. Bei Großkonzernen gibt es nicht "den" Enterprisevertrag, das kann sehr individuell sein und ist es in der Regel auch.


    Wir (Konzern mit > 120.000 Clients) können im Prinzip auch Rechner ohne Lizenz kaufen. Da kommt es aber auch wieder darauf an, welche Abnahmemengen man mit dem jeweiligen Hardwarehersteller aushandelt.

  • Für mich liest sich das anders ...

    Windows 10 Enterprise ist die Premium-Edition von Windows 10. Entsprechend der Anforderungen mittelständischer und großer Unternehmen bietet diese Edition optimierten Schutz gegen moderne Cyberangriffe, umfassendes Geräte- und App-Management und eine zentrale Steuerung des Deployments. Windows 10 Enterprise ist nur unter Volumenlizenzprogrammen als Upgradelizenz verfügbar; um die zu erhalten, müssen Sie über eine Basislizenz für ein Desktopbetriebssystem verfügen, das zu einem Upgrade auf Windows 10 Enterprise berechtigt. Welche Betriebssysteme das sind, können Sie den Microsoft-Produktbestimmungen entnehmen.

    Bzw. hier in Form eines einfachen "Fallbeispiels":

    Windows Enterprise ist über die Microsoft-Volumenlizenzprogramme ausschließlich als Upgradelizenz erhältlich. Um sich für eine Windows Enterprise- Upgradelizenz zu qualifizieren, benötigt die Mustermann GmbH eine Vollversion eines qalifizierenden Betriebssystems für jeden neuen PC. Da es in den Volumenlizenzprogrammen keine Vollversion für Windows-Desktopbetriebssysteme gibt, führt der kostengünstigste Weg zum Erwerb einer Vollversion über den PC-Hersteller (Original Equipment Manufacturer, OEM), der ein qualifizierendes Betriebssystem lizenziert und auf jedem PC vorinstalliert. In diesem Fall lässt Sonja den OEM Windows Pro als Qualifizierendes Betriebs-system auf den PCs vorinstallieren.

    Als Basislizenz kann WIMRE jedes Windows, das noch supported wird (derzeit also 7, 8.1, 10) in der Pro-Version dienen. Früher gab es da mal ein Schlupfloch, da konnte man auch die "Home Edition" dafür nehmen, das haben sie seit Windows 7 (glaube ich) geschlossen.

    Wir (Konzern mit > 120.000 Clients) können im Prinzip auch Rechner ohne Lizenz kaufen. Da kommt es aber auch wieder darauf an, welche Abnahmemengen man mit dem jeweiligen Hardwarehersteller aushandelt.

    Das kann jede 500-Client-Klitsche auch, wenn sie die Basis-Lizenz für das Enterprise-Upgrade woanders besorgt - was in eurem Vertrag wahrscheinlich halt bereits inkludiert ist, es muss ja keine OEM-Lizenz sein (das ist nur allgemein für kleine und mittlere Firmen am günstigsten).


    Aber gut, mir kann es egal sein. [/OT]