gebrochene Shift-Lock-Drähte

Es gibt 15 Antworten in diesem Thema, welches 2.369 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (23. August 2018 um 08:39) ist von feltel.

  • Schon länger verfolge ich das Forum als stiller Mitleser und arbeite mich in die C64-Welt ein. Seit kurzem habe ich -meinen allersten überhaupt- C64C, den ich auch dank des Forums hier wieder vollständig wieder hergerichtet habe. Jetzt ist mir eher durch einen Zufall ein Konvolut an C64-Boards, einem etwas lädierten Aldi-C64, ein bisschen Kleinkram und auch eine VIC20- bzw. frühe C64-Tastatur zugefallen. Alles Sachen, denen ich mich bald widmen werde, auch wenn ich sicher das eine oder andere Ersatzteil hier im Forum suchen werde.

    Nun aber zu meinem ersten Patienten, der VIC20-Tastatur. Die Tastatur funktioniert mehr oder minder, was ich wohl durch eine gründliche Reinigung beheben kann. Zumindest im Kabelbaum ist kein Kabelbruch vorhanden. Beim Zerlegen fiel mir auf, das die beiden Drähte für Shift-Lock auf der Rückseite der Platine gebrochen sind. Daher geht die Taste auch nicht. Die Drähte sind dummerweise auf der hälfte gebrochen und nicht am Taster selber. Die müsste ich doch durch ganz normalen Draht, oder was auch immer greifbar ist, ersetzen können? Soweit ich das sehe sind die Drähte auf der Vorderseite der Platine angelötet und das wars. Richtig?

  • Die müsste ich doch durch ganz normalen Draht, oder was auch immer greifbar ist, ersetzen können? Soweit ich das sehe sind die Drähte auf der Vorderseite der Platine angelötet und das wars. Richtig?

    Ja, sind einfache Drähte.

  • Vielleicht hat die Drähte auch jemand gekappt. Das hatte ich bei einem C64 C auch schon einmal. Warum der Vorbesitzer das getan hat, ist mir allerdings schleierhaft - vielleicht zu dicke Finger und zu dicke Brillengläser :)

    Man muss nicht immer recht haben - außer es geht um Weltfrieden, Leben und/oder Tod.

  • erstmal herzlich willkommen bei uns als registrierter user! :)
    die drähte einfach wieder zusammen löten, isolieren & gut ist!

  • Vielleicht hat die Drähte auch jemand gekappt. Das hatte ich bei einem C64 C auch schon einmal. Warum der Vorbesitzer das getan hat, ist mir allerdings schleierhaft - vielleicht zu dicke Finger und zu dicke Brillengläser :)

    Weil die im Weg sind, wenn man die Tastatur weiter auseinander nehmen möchte. Für Einzelheiten und Beweggründe bitte den Verursacher kontaktieren. :)

  • Demontage bei nicht vorhandenem Lötgerät ist natürlich ein Punkt :)
    Soweit habe ich - als einer der nie ohne Lötgerät im Haushalt ist - garnicht gedacht ;)

    Man muss nicht immer recht haben - außer es geht um Weltfrieden, Leben und/oder Tod.

  • Sodele, die Drähte sind wieder dran. Diesmal sogar isoliert statt blankem Metall. Warte jetzt noch auf die Tastenkappen, die gerade in der Bleiche baden, und dann gehts ans zusammenbauen.

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  • Ja, es ist eine dunkelbraune mit orangenen F-Tasten. Hab die Tasten gestern noch rausgenommen und bin mit dem Ergebnis größtenteils zufrieden. Der Gilb ist deutlich geringer geworden, auch wenn man noch einen Unterschied zur Bedruckung sieht. Auf der Unterseite der Tasten ist das weiß aber auch kein reines weiß sondern eher so cremeweiß. Da wird mit bleichen nicht viel gehen (können).

    Das Auseinandernehmen und die Reinigung der Tastatur hat allerdings nur wenig gebracht. Die nicht oder nur schwer reagierenden Tasten sind nicht verschwunden, sie sind jetzt nur mMn anders verteilt. Die Ursache ist also nicht das (schmutzige) PCB sondern die Stempel, die jetzt natürlich anders verteilt sind. Habe sie nur jeweils kurz mit Glasreiniger abgewischt und nicht groß gerubbelt etc. Das PCB ist die Variante mit den Goldkontakten. Wird dort auch auf den Stempeln mit Graphit gearbeitet?

  • Ja, auf den Stempeln ist Graphit.
    Manche nehmen einfach einen Bleistift und malen damit über die Stempel, ich bevorzuge das Graphitspray von Kontakt.
    Dazu sprühe ich etwas in ein kleines Schälchen, was ich nicht mehr brauche und nehme dann einen Q-Tip tauche ihn ins Graphit und bestreiche
    damit dann die Stempel. Trocknen lassen.... zusammenbauen, fertig.

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  • ich bevorzuge das Graphitspray von Kontakt

    Das Mittel kann ich auch empfehlen. Nutze ich auch immer für solche Kontakte. Danach funktionieren die Tasten wieder, wie am ersten Tag. Und mit der Sprühdosen kommt man ewig hin.

  • Ja, es ist eine dunkelbraune mit orangenen F-Tasten. Hab die Tasten gestern noch rausgenommen und bin mit dem Ergebnis größtenteils zufrieden. Der Gilb ist deutlich geringer geworden, auch wenn man noch einen Unterschied zur Bedruckung sieht. Auf der Unterseite der Tasten ist das weiß aber auch kein reines weiß sondern eher so cremeweiß. Da wird mit bleichen nicht viel gehen (können).

    Das Auseinandernehmen und die Reinigung der Tastatur hat allerdings nur wenig gebracht. Die nicht oder nur schwer reagierenden Tasten sind nicht verschwunden, sie sind jetzt nur mMn anders verteilt. Die Ursache ist also nicht das (schmutzige) PCB sondern die Stempel, die jetzt natürlich anders verteilt sind. Habe sie nur jeweils kurz mit Glasreiniger abgewischt und nicht groß gerubbelt etc. Das PCB ist die Variante mit den Goldkontakten. Wird dort auch auf den Stempeln mit Graphit gearbeitet?

    Ich kann Dir noch meine Methode empfehlen *ggg* Funktioniert prima - hab das jetzt bei mehreren Tastaturen und Game Modulen testen können
    Vorher zickige Tastaturen gehen jetzt auch wieder ganz prima...(Die Bilder sind von einer "orangenen" Tastatur) :D

    Erst alles radieren, danach nochmal mit Isopropanol reinigen

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    helle Goldkontake = vorher/stumpf
    dunkle Goldkontakte = nachher/gänzend/dunkel spiegelnd durch Blitz

    Und nen Radierer haste sicher zuhause :)


    Und was Tastaturen und Caps Lock angeht.. Grad so eine Tastatur bekommen :wand

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  • Jetzt geht die Tastatur wieder. Neben der Radiergummi-Methode habe ich folgendes gemacht: Da die Stempel der betroffenen Tasten auch im ausgebauten Zustand und per Hand direkt auf die Platine gedrückt kaum reagierten habe ich mal testweise dieses Gummiband (im Foto das untere Teil), was in dem Stempel gespannt ist von einem kaputten Stempel auf einen ganzen "umgefummelt". Und zack, der Stempel funktioniert wieder einwandfrei.

    Scheint also, das diese Gummiteile mit dem Alter ggf. ausleiern und dann nicht mehr so gespannt sind, wie es sein soll. Da ich ein paar abgebrochene Stempel in meinem Konvolut zusammenklauben konnte, habe ich jetzt wieder eine funktionierende Tastatur.

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