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Apple IIGS bekommen

  • Es stimmt ja absolut, dass ein Commodore-Monitor auf einem Apple (oder auch an einem ST) komplett falsch aussieht, aber ich hatte auch mit meinem Amiga 500 damals einen Profex CM 14 S gekauft, der ein gutes Bild lieferte und neben dem IIGS gar nicht so deplaziert wirken dürfte

    Danke, ich werde mal die Augen offen halten.


    Das ist das AppleIISD von Florian Reitz.

    Ah, OK, das erklärt natürlich einiges. Auf der Github-Seite steht ja schon, dass man nicht "einfach so" die SD-Karte bespielen kann:


    "The AppleIISd is a SD card based replaced for the ProFile harddrive. In contrast to other SD card based devices, this card does not replace a Disk II drive. Data is saved directly onto the SD card, not via images on a FAT system, like on other cards. The SD card is accessable with CiderPress."

  • Ah, OK, das erklärt natürlich einiges. Auf der Github-Seite steht ja schon, dass man nicht "einfach so" die SD-Karte bespielen kann:

    Was ich ja sagte :)


    Das habe ich mittlerweile gut im Griff. Im Slot 1 mit dem Ding kann ich jetzt auch mal von Disk booten, wenn das nötig ist. Manche Spiele laufen ja entweder gar nicht von Platte/SD oder die Systemsoftware passt bei ganz alten Spielen nicht.


    Allerdings habe ich ein anderes Problem entdeckt: wenn das Ding aktiv ist, steigt manchmal die Tastatur aus, ich kann nicht mal mehr den Klammergriff für einen Reset machen. Strange. Mal sehen was der Entwickler dazu sagt...

  • Ich habe mir den Thread nochmal komplett durchgelesen und wollte mal noch meine Erkenntnisse hinzufügen...

    Der IIgs kam immerhin ein Jahr nach dem Amiga raus und die Kompatibilität zu einem teuren 70er Jahre-Apple-II
    bei gleichzeitig weniger Fähigkeiten (zum Amiga) hätte mich damals nicht für eine Sekunde interessiert (heute aber schon)

    Das ist sicherlich richtig, allerdings hat der Amiga in den USA kaum Relevanz erlangt, während die Apple II-Userbase zu diesem Zeitpunkt noch riesig war. Und die waren es auch, die das Gerät gut angenommen hatten - er verkaufte sich anfangs sehr gut, allerdings hat Apple den IIGS sehr stiefmütterlich behandelt und fast gar nicht vermarktet. In Amerika waren die Hauptkonkurrenten auch nie der ST oder Amiga, sondern viele sind zum PC (speziell zu Tandy) abgewandert, weil die Macs damals noch zu teuer waren und nur monochrome Grafik hatten.

    Er war sicherlich nicht die ideale Gaming-Maschine (zumindest, wenn man von Arcade-Titeln spricht) aber dafür war er nun auch nicht in erster Linie gedacht.

    Da spricht die Spiele-Library des klassischen Apple II (nicht GS) aber eine andere Sprache. Trotz der Limitierungen gibt es unheimlich viele Spiele, auch viele bekannte Arcade-Ports.

    Es sind analoge Sticks. Ob man die vom PC drandröseln kann, weiß ich nicht.

    Man kann, mit Adapter. Es gibt aber neuerdings auch einen Bluetooth-Adapter, mit dem man moderne Gamepads nutzen kann!

    Scheint gut zu laufen: https://ct6502.org/product/a2io/

    Es gibt auch ADB-Joysticks (eigentlich für Macs), die man zwischen Tastatur und Maus anschliessen kann. Ob die auch am IIgs unterstützt werden, weiß ich allerdings nicht.

    Die Frage hatte ich mir auch gestellt und in einem Apple II Forum nachgefragt. Leider ist es so, dass diese ADB-Gamepads/Joysticks erst erschienen sind, als der GS schon eingestellt war, daher gibt es keine Treiber dafür. Und ausserdem sind vor allem die alten Apple II-Spiele alle auf den Gameport "hardcoded", d.h. man müsste die erstmal patchen. Hat nie jemand gemacht. Allerdings fand ich es auch verwunderlich, dass in diesem grossen Apple II-Universum niemand versucht hat, neue Joysticks dafür zu bauen.

  • Da spricht die Spiele-Library des klassischen Apple II (nicht GS) aber eine andere Sprache. Trotz der Limitierungen gibt es unheimlich viele Spiele, auch viele bekannte Arcade-Ports.

    Richtig. Man sollte wohl, was Apple II-Gaming-Fähigkeiten angeht, zwischen den Anfängen und der späteren Zeit (außer IIGS) trennen. Zu Anfang, 1977, waren die Gaming-Fähigkeiten "outstanding" im Vergleich zur Konkurrenz (PET, TRS-80 und dem eher unbekannteren Rest) – alleine, dass er Bitmap-Grafik, Farbe, Controller-Anschlüsse und einen TV-Ausgang hatte, waren große Alleinstellungsmerkmale. Zu der Zeit war er DIE Gaming-Maschine. Das änderte sich aber über die nächsten Jahre. 2 Jahre später kamen Atari 400 und 800 heraus und konnten schon mehr, was Gaming anging (Player Missiles, modifizierbarer Zeichensatz, mehr Farben, Scrolling, mehr Sound, 4 Joystick-Ports, Modulsteckplatz und Atari Arcade-Lizenzen) – kamen aber bei manchen Sachen nicht mit, wie z.B. Floppy-Nutzung (beim Atari eher die Ausnahme). Und 5 Jahre später kam der C64 auf den Markt, der mit seinen Sprites und Soundfähigkeiten noch etwas stärker punkten konnte.


    Dazu kam, dass 1979 VisiCalc für den Apple II auf den Markt kam, was dem Rechner einen riesigen Schub im SoHo- und Business-Sektor einbrachte. Dadurch veränderte sich Apples Zielgruppe ein wenig. Während die Ataris und der C64 vorwiegend den Home-Bereich eroberten, konzentrierte sich Apple zunehmend auf den Büro- und Education-Bereich. 80 Zeichen (inkl. höherer Bitmap-Auflösungen), viel RAM, länderspezifische Keyboards usw. wurden wichtiger als Upgrades bei Farben oder Soundkanälen.


    Dazu kam, dass sich Commodore und Atari in den USA einen regelrechten Preiskrieg lieferten, um Marktanteile zu behaupten bzw. zu gewinnen, an dem sich Apple aber nicht beteiligte. Das verschob zusätzlich Apples Fokus, weg vom Spiele-orientierten Homecomputermarkt, der durch die entstandenen geringen Margen nur noch über Stückzahlen funktionierte. All das führte wahrscheinlich dazu, dass Apple die (anfänglich herausragenden) Gaming-Fähigkeiten seiner Rechner etwas vernachlässigte.


    (Aber ein Computer muss auch gar nicht die besten Fähigkeiten am Markt haben, um mit Spiele-Software versorgt zu werden. Der ZX Spectrum z.B. konnte weder den Ataris noch dem C64 das Wasser reichen, was Spiele-taugliche Hardware angeht – und trotzdem gab es für ihn massenhaft Games. Die Verbreitung ist wichtiger als die Fähigkeiten, um von der Spiel-Industrie bedacht zu werden.)


    Erst beim IIGS hat Apple dann die Multimedia-Fähigkeiten wieder kräftig verbessert. Allerdings wahrscheinlich gar nicht so sehr für Spiele, sondern für GUIs und den gerade entstehenden Multimedia-Markt mit entsprechenden Kreativ-Programmen.

  • Ha, Funfact!


    Wusstet ihr, dass aus dem Monitoranschluss auch Audio rausgeführt wird? Allerdings ist es merkwürdig geschaltet: ich habe einen TV am RGB-SCART angeschlossen. Schliesse ich einen Kopfhörer an den IIGS an (Audiobuchse), dann kommt der Ton aus dem Kopfhörer - UND dem TV. Schräg. Schon mal bemerkt? Kann man das irgendwo umkonfigurieren?

  • dann kommt der Ton aus dem Kopfhörer - UND dem TV. Schräg. Schon mal bemerkt?

    Ne, bisher nicht – guter Tipp. Ich habe allerdings bei mir den Ton über die zusätzliche Audio-Mixer-Karte nach außen geführt (Stynx lötete mir einen tollen Adapter dafür), damit ich Stereo-Output bekomme (denn der Soundchip kann Stereo, der normale Audioausgang wohl aber nicht). Hat der Scart-Output wohl auch Stereo?

  • Ha, Funfact!


    Wusstet ihr, dass aus dem Monitoranschluss auch Audio rausgeführt wird? Allerdings ist es merkwürdig geschaltet: ich habe einen TV am RGB-SCART angeschlossen. Schliesse ich einen Kopfhörer an den IIGS an (Audiobuchse), dann kommt der Ton aus dem Kopfhörer - UND dem TV. Schräg. Schon mal bemerkt? Kann man das irgendwo umkonfigurieren?

    Du arbeitest zu lange am Mac: So wie du das beschreibst sollte das doch sein! 8o


    Ich verfluche Apple im Gegensatz dazu, dass es bei meinem iMac keine Chance gibt die internen Speaker und externe Lautsprecher gleichzeitig zu betreiben. So bald da etwas im Klinkeneingang steckt ist der interne Speaker tot. Dabei hätte ich das gerne so, wie am TV: Über die Kopfhörerklinke ist die Stereoanlage verbunden, deren beide Boxen rechts und links vom Sofa stehen. Für normale Nachrichten reichen die Lautsprecher am TV und für Filme mit mehr Bumms (oder Konzerte) wird die Stereoanlage zugeschaltet und zusammen ergibt das dann Raumklang für Arme.

  • dass es bei meinem iMac keine Chance gibt die internen Speaker und externe Lautsprecher gleichzeitig zu betreiben

    Wenn man über die Klinkenbuchse geht, stimmt das (leider) – steckt man da was rein, sind die internen Lautsprecher "tot". Ich habe mir deshalb vor vielen Jahren ein iMic zugelegt, an das ich übliche PC-Lautsprecher angeschlossen habe. Das geht über USB (moderne Lautsprecher-Lösungen über Bluetooth sollen aber auch funktionieren) und das kann man dann so schalten, wie man will – parallel oder getrennt.

  • Du arbeitest zu lange am Mac: So wie du das beschreibst sollte das doch sein! 8o


    So bald da etwas im Klinkeneingang steckt ist der interne Speaker tot.

    Aber das ist doch -immer und überall- so! Ungewöhnlich ist hier nur, dass neben dem Abschalten des internen Speakers auf einmal das Audio-Signal des Monitoranschlusses parallel aktiviert wird. Wie blöd ist denn das?


    Mal ganz abgesehen davon, dass die Monitore von Apple für den IIGS mW gar keine Lautsprecher hatten!

  • Mir fällt jedenfalls auf, dass viele Spiele nicht so kacke aussehen müssten. Spiele wie California Games sehen fast aus wie am C64. Es geht also.

    80 Zeichen (inkl. höherer Bitmap-Auflösungen), viel RAM, länderspezifische Keyboards usw. wurden wichtiger als Upgrades bei Farben oder Soundkanälen.

    Ich unterschlug hier hier die Fähigkeiten der "Double High-Resolution" Grafik, die mit der 80-Zeichenkarte im IIe (Rev. B) Einzug hielt. Das Manual sagt dazu:

    Code
    1. Black/White Color
    2. Standard HiRes 280 x 192 pixels 140 columns
    3. 6 colors
    4. Double HiRes 560 x 192 pixels 140 columns
    5. 16 colors

    Ich weiß leider nicht, wie viele Spiele die Farbfähigkeiten des Double Hi-Res Modes (ab 1983) nutzten aber das kann natürlich Grund dafür gewesen sein, dass es schon vor dem IIGS (mit seiner "Super Hi-Res" Grafik) Spiele mit mehr als den anfangs möglichen 6 Farben gab. Das AppleSoft BASIC wurde auch dahingehend erweitert, dass es den neuen Modus bei Grafikausgabe unterstützt.


    Apple hat sich also doch auch vor dem IIGS um die Farbfähigkeit des Apple II bemüht, auch wenn die 16 Farben vielleicht eher ein "Abfall-Produkt" der hohen Auflösung der (meistens vorhandenen) 80-Zeichenkarte war. Im IIc war dieser Grafikmodus dank serienmäßiger 80-Zeichenkarte auch vorhanden.


    Noch etwas zu der Original Apple II-Grafik mit nur 6 Farben: Wenn man es geschickt anstellt (natürlich nur dann), kann man selbst damit ganz hübsche Games gestalten, was mit anderen Rechnern aus der gleichen Ära trotz aller Bemühungen aufgrund der Hardware-Beschränkungen nur bedingt gelingen konnte:



    Legende: Apple II (Standard Hi-Res mit 6 Farben) und PET (PETSCII-"Grafik") und TRS-80

  • Moin!


    Ich bin auch seit ein paar Wochen dabei einen "schönen IIgs" aufzubauen. Noch fehlen ein paar Teile, aber ich will auch auf der Kiste etwas (= einfaches Demo) programmieren. Im Moment hänge ich aber noch an vielen keinen Einsteigerproblemen. Ein von mir angepasstes "Hello World" bekomme ich schon aus Beispielen zusammen, aber ich habe zum Beispiel die Idee, dass mein Demo sauber im GS/OS laufen soll, und da fangen schon meine Probleme an: wie bekomme ich z.B. Speicher allociert, oder wie Teile ich meinen Code auf, wenn er in verschiedene Bänke geladen werden soll.


    Jetzt bin ich auf der Suche nach einem Forum, wo man solche Fragen stellen kann und auch beantwortet bekommt (vorzugweise auf Englisch, weil ich davon ausgehe, dass die Community in Deutschland "sehr überschaubar" ist).


    Hat jemand einen Tipp für mich, wo ich da mal nach suchen kann? Ja, eine Suchmaschine könnte ich anwerfen, aber die sagt nichts darüber aus, wie brauchbar das Forum ist, und ich will mich auch nicht in einem halben Dutzend Foren anmelden nur um auszutesten, welches sich lohnt.


    Danke im Voraus für Tipps,

    SvOlli

  • Mir wurde viel in der Apple IIGS Enthusiasts Gruppe auf Facebook geholfen. Ansonsten Applefritter, da sind viele Apple II Hardcores am Start, aber es ist vergleichsweise wenig los, es dauert mitunter lange, bis man Antworten bekommt.


    Wenn noch jemand gute Orte im Netz kennt, wäre ich auch interessiert ;)

  • Ich hatte evtl. mal erzählt, dass meine beiden Apple IIgs Diskettenlaufwerke nicht mehr funktionieren, weil jeweils ein kleines Plastik-Zahnrad im Auswurfsmotor zerbröselt ist. Sind ja auch auch schon 30 Jahre alt. Eigentlich wollte ich eine Laufwerksmechanik durch eine von einem alten 800K-Mac-Laufwerk ersetzen aber ich kann es z.Z. nicht wiederfinden. Außerdem kann diesen Laufwerken das gleiche Schicksal blühen, von daher wäre das Problem nur aufgeschoben. Also habe ich mich heute dazu durchgerungen, 3D-gedruckte Ersatz-Zahnräder aus Spanien (waren günstiger als die Italienischen oder Australischen) zu ordern.



    Ich werde berichten, ob der Austausch geklappt hat und die Dinger dann wieder korrekt arbeiten.

  • Das Päckchen mit Mini-Zahnrädern kam gestern an und ich habe gleich abends beide IIGS-Laufwerke damit versorgt. Dank Stynx' Ausbau des betreffenden Bauteils und seiner guten Sicherung der Schräubchen ging das eigentlich recht zügig von der Hand. Die Passgenauigkeit der 3D-gedruckten Rädchen macht einen guten Eindruck. Etwas problematisch war, dass in einem der Laufwerke eine Disk feststeckt, die eine der Montageschrauben verdeckt. Ich konnte sie aber so weit bewegen, dass ich doch noch an die Stelle herankam. Hoffentlich wird die dann als erstes ausgeworfen, wenn das Laufwerk wieder angeschlossen ist. Testen kann ich die Laufwerke aber erst in ein paar Tagen – wenn ich wieder in meinem Lager (mit aufgebautem IIGS) bin.

  • Völlig OT:


    DAS FUNKTIONIERT 8o?

    Hm, dann werde/muss ich mir doch irgendwann mal die Sony DD-Walkmen vornehmen, die defekt in der Schublade schlummern, denn wenn es schon Kunststoffzahnradnachbauten für solche seltenen Laufwerke heute gibt, dann doch erst recht für ein derartig oft verkauftes Gerät.


    Übrigens, SO gefällt mir 3D-Druck. Für Gehäuse - anstatt Molding - mag ich das überhaupt nicht, aber für nicht sichtbare Ersatzteile im Inneren ist das ein Segen :)!

  • den ganzen Turm auf der DoReCo direkt neben deinen zu stellen

    Mein Turm wird auch vollständiger. Ich habe eben die beiden reparierten Laufwerke getestet und sie funktionieren einwandfrei. Die eine feststeckende Diskette kam auch sofort beim Booten heraus. Also ausnahmsweise mal eine einfache Reparatur ohne zusätzliche Hindernisse – dürfte ruhig öfter mal so sein. ;)


    Jetzt muss ich mir mal Gedanken zur Datenübertragung machen. Eine von Stynx zum Test zur Verfügung gestellte SD-Card-Lösung erwies sich bis jetzt als nicht zielführend. Ich habe alle möglichen Apple II-Diskimages darauf gepackt und keines davon wurde erkannt. Das Gerät ist eine sehr frühe Version des BMOW Floppy Emus, allerdings noch sehr stark ausgelegt für den Macintosh (mit gleichem Laufwerks-Anschluss). Es steht sogar noch "Macintosh" im aufgedruckten Namen. Bis jetzt hat es auch nicht funktioniert, die Apple II-taugliche Firmware aufzuspielen. Dazu kommt, dass auf der Website des Herstellers davor gewarnt wird, das Gerät ohne Spezialkabel am A2 zu nutzen. Bisher ist aber anscheinend nichts passiert. Ich werde versuchen, die Lösung mal an meinen alten Macs zu betreiben, um ein paar Diskettenspiele zu starten.


    Für den IIGS habe ich jetzt ein paar weitere Optionen, die ich vielleicht mal ausprobieren will – die meisten davon in Kombination mit einem alten Macintosh (ich weiß nur noch nicht, welchen). Zum einen spricht der IIGS wohl AppleTalk, Netzwerk wäre also die erste Option. Als nächstes kann ich mal probieren, Disketten zwischen Mac und IIGS auszutauschen (alte Macs können ja noch ProDOS-Disketten lesen/schreiben). Und dann habe ich auch noch ein SCSI2SD, welches ich in ein externes SCSI-Gehäuse (eines Apple CD-Laufwerks) gepackt habe. Das sollte eigentlich am SCSI-Bus des IIGS funktionieren. Nur weiß ich nicht, ob ich da irgendwelche funktionierenden Images drauf bekommen würde. Und zu guter Letzt bliebe der Erwerb eines aktuellen BMOW Floppy Emus mit expliziter A2-Unterstützung. Interne SD-Cardlösungen (als Steckkarte) finde ich für meinen Gebrauch weniger praktisch, weil ich ja diverse Rechner habe und dann lieber mit externen Lösungen arbeite, die ich schnell umstecken kann.

  • Ich habe einige ProDOS-Disks mit alten Macs geschrieben. Die kann der IIGS dann zwar lesen, aber er kann davon nicht booten, d.h. Spiele, die man aus GS/OS nicht starten kann, laufen nicht von diesen Disks und funktionierende Systemdisks konnte ich daher auch nicht erzeugen. Die Geschichte hatten wir hier ja behandelt.


    Ich kann das AppleIISD mittlerweile doch empfehlen. Es war anfangs wirklich sehr zickig, was aber wohl auch an meinen mangelnden Erfahrungen mit der Plattform und Ciderpress lag. Hat man eine passende SD-Karte gefunden, funktioniert das ganze eigentlich via Ciderpress ganz gut. Ich mache halt mittlerweile immer vor und nach dem Kopieren von Daten auf die Partitionen Sicherheitskopien davon, falls mal was schief geht, aber das war jetzt schon sehr lange nicht mehr der Fall.


    Neulich war ein FloppyEmu auf Ebay, aber der war dann doch so teuer am Ende, dass ich mir lieber irgendwann einen neuen mit Gehäuse bestelle. Spätestens dann brauche ich keine Disks mehr. Ich hatte gehofft, das noch bis zur DoReCo hinzukriegen damit ich dort dann schön viel ausprobieren kann, aber ich muss mich vorerst noch mit dem Schreiben echter Disks arrangieren.

  • Die kann der IIGS dann zwar lesen, aber er kann davon nicht booten

    Könnte man die Disk nicht vielleicht auf dem IIGS auf eine andere Disk kopieren, vielleicht mit einem Kopierprogramm, das in der Lage ist, eine Disk bootfähig zu machen? Wahrscheinlich muss doch nur irgendwo ein Bit gesetzt werden, welches der Mac nicht kennt.


    Hat man eine passende SD-Karte gefunden, funktioniert das ganze eigentlich via Ciderpress ganz gut.

    Ich will eigentlich keine Lösung, bei der ich einen DOS/Windows-Rechner benötige. Dann stelle ich lieber einen alten Mac ColorClassic o.ä. daneben. Das passt zumindest von der Firma her.


    aber ich muss mich vorerst noch mit dem Schreiben echter Disks arrangieren.

    Wie gesagt, ich probiere noch SCSI2SD und Netzwerk aus. Ich meine, wer hatte damals (1986) schon Netzwerk? Das muss man einfach mal getestet haben. ;)

  • Könnte man die Disk nicht vielleicht auf dem IIGS auf eine andere Disk kopieren, vielleicht mit einem Kopierprogramm, das in der Lage ist, eine Disk bootfähig zu machen? Wahrscheinlich muss doch nur irgendwo ein Bit gesetzt werden, welches der Mac nicht kennt.

    Isch'abe gar kein Ahnung... kann sein. Aber ich kenne mich mit den Kopierprogrammen nicht aus. Auf dem IIGS verwende ich Asimov um die Imagefiles auf Disk zu schreiben, das funktioniert prima und relativ schnell.

    Ich will eigentlich keine Lösung, bei der ich einen DOS/Windows-Rechner benötige. Dann stelle ich lieber einen alten Mac ColorClassic o.ä. daneben. Das passt zumindest von der Firma her.

    Das kann ich verstehen, ich finde das auch lästig. Ist für mich aber im Moment eher das kleinere Übel, weil ich nicht noch den Performa hier nebendran stellen kann, den Platz habe ich nicht.

    Wie gesagt, ich probiere noch SCSI2SD und Netzwerk aus. Ich meine, wer hatte damals (1986) schon Netzwerk? Das muss man einfach mal getestet haben. ;)

    Was man so liest, ist das ziemlich laaaaangsam, wenn man AppleTalk verwendet. Ich habe einen Newton. Wenn ich den über dieses Kabel synchronisiere oder Software draufspiele, dauert das auch immer ewig.