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Apple IIGS bekommen

  • Ich habe mir nach langer Zeit einen kleinen Traum erfüllt und mir einen Apple IIGS zugelegt. Für die, die es nicht wissen: das ist das letzte Modell der Apple-II-Reihe und die Brücke zur 16-Bit-Welt. Man könnte auch sagen: Der wahr gewordene feuchte Traum eines C64-Fans (wenn das Ding denn von Commodore rausgekommen wäre). 6502-Nachfolger 65C816 CPU (16 Bit), 256 KB – ca. 9 MB RAM, SID-Nachfolger Ensoniq 5503 (15 Stereo-Kanäle), Farbpalette: 4096 Farben, 320 x 200 px @ 3.200 Farben (mit Einschränkungen), 640 x 200 px @ 16 Farben (mit Einschränkungen). Release: 1986.


    Das Kürzel GS steht für "Graphics and Sound", weil er in den Bereichen gegenüber seinen Apple II Vorfahren kräftig erweitert wurde. Im Computergehäuse selbst ist (wie schon beim Original Apple II) kein Platz für Massenspeicher-Laufwerke, dafür sind 8 Erweiterungs-Slots enthalten. Der GS kann Apple II Software laufen lassen, hat aber auch ein modernes OS mit grafischer Oberfläche und Maus-Bedienung. Tastatur und Maus werden über die (vom Mac bekannte) serielle ADB-Schnittstelle angeschlossen.


    Zu meinem Gerät: Ich muss ihn mir erst noch genau ansehen aber was ich schon weiß: Auf (oder um?) 4 MB RAM erweitert, diverse Karten im Gehäuse, zwei 3,5" Diskettenlaufwerke, ein 5,25" Diskettenlaufwerk, 2 SCSI-Festplatten (original 20SC (defekt) und Fremdhersteller (läuft)), Apple s/w-Monitor, IIGS-Keyboard und Mac-Maus. Haufenweise Software und die nötigen Handbücher.


    Die Maus wird von mir durch eine von einem frühen Mac ersetzt, die der GS-Maus optisch, wie technisch entsprechen müsste. Das 5,25"-Laufwerk wird wahrscheinlich mein Apple IIc bekommen, denn der hat nur das eine interne. Und dann hoffe ich, dass ich die defekte Apple-HD mit einer alten 40MB-Mac-Festplatte wieder reaktivieren kann. Einwände oder Tipps?


    Die Liste der von mir noch gesuchten Geräte konnte um einen Eintrag gekürzt werden. ;)

  • Ich hab mir einen Floppy-Emulator für meinen IIgs zugelegt. So ganz billig ist das zwar nicht, aber es lassen sich viele Programme und Spiele, die es als Diskimages gibt, benutzen und über einen PC per SD-Card auf den IIgs übertragen.
    Das Display ist allerdings winzig klein und ich hab es noch nicht geschafft Programme zu starten, die auf mehreren Disketten verteilt sind.

  • So ganz billig ist das zwar nicht

    Yup, 140 Schleifen sind schon eine Ansage. Ich muss mal gucken, welchen Weg ich für Software gehen will. Ich meine, der GS versteht auch HFS und FAT. Dann könnte man evtl. über ein per SCSI angeschlossenes ZIP-Laufwerk die Daten übertragen, oder?


    3 Karten konnte ich sehr leicht identifizieren: 4 MB RAM, SCSI und eine (ich glücklicher) Transwarp GS Beschleuniger-Karte. Damit müsste der GS von ursprünglich 2,8 auf mindestens 7 MHz hochgetaktet sein. Bei 3 weiteren Karten (mit Fragezeichen versehen) benötige ich Hilfe bei der Identifizierung. Mit Linien habe ich eingezeichnet, welche Karte mit welchem Port verbunden ist. Herausnehmen will ich sie nur in letzter Instanz.


  • Vielleicht hilft bei der Identifikation ja auch beiliegende Original-Software: Quickie Hand Scanner, ThunderScan 1.1, LifeGuard, TML BASIC, Disk Access (Seven Hills), Renaissance Disk Optimizer + Backup Utility (Salvation), Harmonie Printer Driver, X-BASIC, GS Font Editor, Music Construction Set (EA), Platinum Paint, The Print Shop (Broderbund), The Graphic Exchange, MacroMate, InWords Text Scanning, Audio Animator + AW 3 Expander (Applied Engineering), SCSI Utilities, Video Mix (Apple).

  • Der wahr gewordene feuchte Traum eines C64-Fans (wenn das Ding denn von Commodore rausgekommen wäre). 6502-Nachfolger 65C816 CPU (16 Bit), 256 KB – ca. 9 MB RAM, SID-Nachfolger Ensoniq 5503 (15 Stereo-Kanäle), Farbpalette: 4096 Farben, 320 x 200 px @ 3.200 Farben (mit Einschränkungen), 640 x 200 px @ 16 Farben (mit Einschränkungen). Release: 1986

    Diese Specs hören sich wirklich gut an :thumbup:


    Gibt es denn auch einige Spiele, die diesen Computer richtig ausreizen ? Oder war der IIGS eher ein Nischenprodukt, für das es kaum Software gibt ?

  • Aus der angegebenen RAM-Größe bin ich auch noch nicht ganz schlau geworden:



    4224K?


    Ich bin mir recht sicher, dass es sich bei meinem Modell um ein ROM 3 Gerät handelt (wegen der gesockelten Batterie). Dann hätte das Gerät 1,125 MiB Onboard-RAM. Sollte es ein älteres Modell sein, so wären es nur 256 KiB. Wenn man da nun 4 MiB (bzw. 4096 KiB) hinzu addiert, ergibt das nie genau den Wert im Systeminfo. Ich habe aber mal gelesen, dass es (ohne Systemanpassungen) eine Grenze von 4 MiB nutzbaren Speicher geben soll. Vielleicht wird ja jemand anderes schlau daraus (vielleicht ist mir hier im Büro auch einfach zu heiß zum Denken).

  • Gibt es denn auch einige Spiele, die diesen Computer richtig ausreizen ?

    Wahrscheinlich nicht sehr viele. Von den Farben her gibt es vielleicht 2 dutzend Games, die den Double-Hires-Mode mit 16 Farben (ab IIe) unterstützen aber die noch besseren GS-Modi wird man wohl nicht oft sehen. Man muss ja auch bedenken, dass trotz aller Farben weder Sprites noch Hardware-Scrolling vorhanden sind, was die Genres etwas einschränkt.


    Oder war der IIGS eher ein Nischenprodukt, für das es kaum Software gibt ?

    Der GS hat sich in den USA wohl noch ganz gut verkauft – aber natürlich nicht unbedingt als Gaming-Maschine, sondern als SoHo- oder Education-Computer. Von daher überwiegen Anwendungsprogramme für Grafik, Musik, Office, Programmierung etc.

  • Ein paar Sachen habe ich gefunden, die schon recht "bunt" aussehen. In wie weit die Games die Hardware wirklich ausreizen, kann ich aber nicht beurteilen. Wenn die Nutzerbasis (zumindest hier in Europa) nicht so kleine wäre, hätte ich echt Lust, für die Hardware ein Spiel zu konzipieren, das die Fähigkeiten gut nutzt.







    Und hier wird der Sound des GS mit dem Amiga vergleichen:


  • Nett. Ist halt ein 16 Bitter und stand im Vergleich direkt zum ST und Amiga.

    Nun ja... irgendwie halb 16 bit (8/16). Wenn der 68000 ein 16-Bitter ist, dann ist der 65c816 ein 8-Bitter. Der 65C816 hat nut 16 dedizierte Adressleitung und teilt sich die oberen 8Bit (auf 24bit) mit den Datenleitungen (nur 8bit). Die Konsequenz ist eine 64kb Segmentierung beim RAM und die Limitierung auf 8bit beim Datenbus.


    @Retrofan: Die Ramkarte hat 3Mb und kann auf 6Mb aufgerüstet werden. Du hättest dann 7Mb. Das Netzteil wird aber wohl schon jetzt massiv belastet. Bei unserem aktuellen Sommer würde ich den nur mit offenem Deckel betreiben. Für die üblichen Spielereinen brauchst du folgende Karten nicht:


    Video Overlay Card (zieht viel Strom)
    Quickie Scanner Karte (nett aber ohne Scanner sinnlos)
    Applied Engineering Audio Animator (ohne externe Steuereinheit sinnlos)


    Die Ramkarte würde ich bei 3Mb belassen oder eine kleine 4Mb Karte kaufen, da die 6Mb das Netzteil im aktuellen Zustand überlasten würden.
    https://www.tindie.com/product…expansion-for-apple-iigs/
    https://console5.com/store/kits/memory/apple-2gs.html


    -Jonas

  • Nett. Ist halt ein 16 Bitter und stand im Vergleich direkt zum ST und Amiga.

    Wie Jonas schrieb, technisch nicht wirklich. Vom Marketing her allerdings schon. Letztendlich hat der Erfolg und Preisverfall bei den echten 16-Bittern dem IIGS irgendwann das Genick gebrochen. Der aufgebohrte 6502 war halt eine technische Sackgasse, in die auch der C65 gesteuert wäre. Allerdings hat die Apple II Reihe (mit dem IIGS als Speerspitze) Apple eine ganze Zeit lang den Arsch gerettet, als der Mac-Absatz noch nicht richtig lief (und der von Lisa und Apple III ohnehin nicht).


    Die Ramkarte hat 3Mb und kann auf 6Mb aufgerüstet werden

    Ach, das ist ja ungewöhnlich, zumindest in meinen Augen. Dann hat der Rechner zusammen mit dem Onboard-Speicher also 4,125 MB RAM. Ich finde, damit kann man schon gut leben. Ich habe auch gelesen, dass man mit 4 MB so ziemlich alles machen kann, zu was der IIGS in der Lage ist.


    Das Netzteil wird aber wohl schon jetzt massiv belastet.

    OK, das scheint immer der Knackpunkt beim IIGS zu sein. Und wenn ich mit dem Mehr an RAM eh nicht viel anfangen kann, dann belasse ich es erstmal so. (wobei die leeren Sockel einen natürlich reizen.) ;)


    Bei unserem aktuellen Sommer würde ich den nur mit offenem Deckel betreiben.

    Ist das wirklich eine Option? Hat die Temperaturen mal jemand nachgemessen? Lüfter gehen doch normalerweise davon aus, dass sich die Luft auf einem bestimmten Weg durchs Gehäuse bewegt – sie blasen ja meistens nicht irgendwo drauf, sondern saugen die Luft üblicherweise ab, damit sie gezielt von anderer Seite nachströmt. Wenn man nun diesen Weg "zerstört", dann könnte es doch sein, dass der Wirkungsgrad sogar schlechter wird, oder? Ich denke da gerade an die PowerMac G5, die aus Sicherheitsgründen sogar in den Schlafmodus gehen, wenn man im Betrieb den seitlichen (transparenten) Deckel öffnet und damit den Luftkanal stört.


    Für die üblichen Spielereinen brauchst du folgende Karten nicht:


    Video Overlay Card (zieht viel Strom)
    Quickie Scanner Karte (nett aber ohne Scanner sinnlos)
    Applied Engineering Audio Animator (ohne externe Steuereinheit sinnlos)

    Perfekt getroffen. Ich war Gestern spät doch zu unruhig und habe die Karten rausgezogen, um sie mir genauer anzugucken. Und ich bin zum gleichen Ergebnis gekommen, wie du mit meinem Ratespiel-Foto. Ich habe allerdings noch nicht getestet, ob er nach dem Zurückstecken der Karten wieder läuft.


    Die Video-Overlay-Karte könnte doch ganz lustig sein, wenn man so Amiga-mäßig analoges Video-Material mit Digitalgrafik mischen will. Nicht, dass ich das jetzt vollzeitig machen möchte aber für einen 8/16-Bitter ist sowas doch schon ganz schön cool.


    Ich habe gelesen, dass die Quickie Scanner Karte mit so einigen Fremdhersteller-Scannern zusammenarbeitet (allen voran mit dem Logitech ScanMan), die auch den 8-Pin-Mini-DIN-Anschluss verwenden. Vielleicht kann ich sowas ja irgendwo auftreiben.


    Für die Audio-Karte sehe ich allerdings auch schwarz, solange ich die Steuereinheit dazu nicht bekomme. Wobei – mir würde es reichen, wenn ich das Stereo-Signal nach draußen bekäme. Sonst hört man vom IIGS-Stereoklang ja immer nur mono. Könnte man sich da nicht einen Adapter basteln – an den Pinnen müsste das Stereo-Signal doch anliegen, oder?

  • schon 16 bit und steckt ja direkt im super Nintendo.

    Im SNES natürlich auf Spiele-Tauglichkeit getrimmt. Und dem Marketing reicht es ja, wenn "irgendwas" in der CPU 16-bittig ist, um es eine 16-Bit-Maschine zu nennen. ;) Müsste nicht der Intel 8088 ungefähr auf dem Level des 65C816 sein? Und man sollte bedenken, dass der IIGS nur mit 2,8 MHz taktet – im Gegensatz zur 68000-Konkurrenz (mit bis zu 8 MHz). Der Abstand war von Apple allerdings beabsichtigt, um sich das Macintosh-Geschäft nicht vollends zu versauen.


    Die Video-Overlay Karte:


    Link zu Audio-Animator-Karten Infos


    Und das textlich vervollständigte Karten-Bild:


  • Ich hatte ja anfangs von einer mitgelieferten aber "defekten" Apple 20SC-Festplatte gesprochen. Sie scheint nicht defekt zu sein, sondern ist einfach für den Mac HFS-formatiert und ein System 7 aufgespielt. Das müsste Apples erste SCSI-Platte gewesen sein (frühere Platten hatten andere Anschlüsse). Da der IIGS ja eine funktionierende Fremdhersteller-Platte hat, überlege ich gerade, die 20SC unter einen meiner Knubbelmacs zu stellen.


    Da ist noch richtig viel Metall drin:


  • Wobei – mir würde es reichen, wenn ich das Stereo-Signal nach draußen bekäme. Sonst hört man vom IIGS-Stereoklang ja immer nur mono. Könnte man sich da nicht einen Adapter basteln – an den Pinnen müsste das Stereo-Signal doch anliegen, oder?

    Da gibt es eine kleine Karte: https://console5.com/store/dar…lifier-line-out-2gs.html#


    Leider scheint alles IIgs-Zeug dort ausverkauft zu sein.

  • Ist das wirklich eine Option? Hat die Temperaturen mal jemand nachgemessen? Lüfter gehen doch normalerweise davon aus, dass sich die Luft auf einem bestimmten Weg durchs Gehäuse bewegt – sie blasen ja meistens nicht irgendwo drauf, sondern saugen die Luft üblicherweise ab, damit sie gezielt von anderer Seite nachströmt. Wenn man nun diesen Weg "zerstört", dann könnte es doch sein, dass der Wirkungsgrad sogar schlechter wird, oder? Ich denke da gerade an die PowerMac G5, die aus Sicherheitsgründen sogar in den Schlafmodus gehen, wenn man im Betrieb den seitlichen (transparenten) Deckel öffnet und damit den Luftkanal stört.

    Die Netzteile sind eben nicht neu, sondern mehr als 20 Jahre alt. Auch hat Apple bei keinem der Apple II auf aktive Kühlung gesetzt. Daher gibt es auch keinen optimalen Luftstrom für die Kühlung. Der Kühler im IIgs ist immer eine 'aftermarket'-Erweiterung.




    Quote from Retrofan

    Für die Audio-Karte sehe ich allerdings auch schwarz, solange ich die Steuereinheit dazu nicht bekomme. Wobei – mir würde es reichen, wenn ich das Stereo-Signal nach draußen bekäme. Sonst hört man vom IIGS-Stereoklang ja immer nur mono. Könnte man sich da nicht einen Adapter basteln – an den Pinnen müsste das Stereo-Signal doch anliegen, oder?

    https://68kmla.org/forums/inde…udio-animator-mixer-pics/


    Eventuell kannst du wirklich Line-level auf dem Kabel abgreifen. Das könnte aber riskant sein, wenn du das falsche Signal hast. Da wird eventuell sogar +/-12V auf dem Kabel liegen.


    -Jonas

  • Da der IIGS ja eine funktionierende Fremdhersteller-Platte hat, überlege ich gerade, die 20SC unter einen meiner Knubbelmacs zu stellen.

    Was müsst ich eigentlich tun, um die Platte für den Apple IIGS nutzbar zu machen? Hat der einen Formatierer im GS-System oder benötige ich Fremdhersteller-Software?


    Da gibt es eine kleine Karte: console5.com/store/darksound-a…lifier-line-out-2gs.html#

    Ich möchte auch eher weniger neu dazu kaufen als vielmehr das nutzen, was schon drinsteckt.


    Daher gibt es auch keinen optimalen Luftstrom für die Kühlung. Der Kühler im IIgs ist immer eine 'aftermarket'-Erweiterung.

    Das ist natürlich richtig. Mein IIGS-Lüfter saugt ja wahrscheinlich die warme Luft aus dem Netzteil und bläst sie auf die Karten. Vielleicht sollte ich da mal mit einem Rohrstück den Luftstrom auf die Lüftungsschlitze im Oberteil lenken? Zudem ist das alte Ding auch schon recht laut – ich werde den mal durch was leises ersetzen.


    Eventuell kannst du wirklich Line-level auf dem Kabel abgreifen. Das könnte aber riskant sein, wenn du das falsche Signal hast. Da wird eventuell sogar +/-12V auf dem Kabel liegen.

    Vielleicht misst mir jemand ja mal die Buchse aus, damit ich zumindest keinen externen Lautsprecher brate. ;)

  • Nun ja... irgendwie halb 16 bit (8/16). Wenn der 68000 ein 16-Bitter ist, dann ist der 65c816 ein 8-Bitter. Der 65C816 hat nut 16 dedizierte Adressleitung und teilt sich die oberen 8Bit (auf 24bit) mit den Datenleitungen (nur 8bit). Die Konsequenz ist eine 64kb Segmentierung beim RAM und die Limitierung auf 8bit beim Datenbus.


    Was sind dann Motorolas 68008 und Intels 8088?

  • Ein Problem scheint zu sein, dass der Begriff einer 16- oder 32-Bit-CPU nicht wirklich einheitlich definiert ist. Die Marketing-Abteilungen haben natürlich immer gerne hohe Zahlen verwendet und denen war wohl egal, was jetzt im jeweiligen Prozessor 8-, 16- oder 32-bittig war. Insgesamt kommt bei einem Vergleich der 65C816 nicht so gut weg:


    CPU Adressbus Datenbus
    8088 16 8
    8086 16 16
    80286 24 16
    68008 20 8
    68000 32 16
    6809* 16 8
    65C816 24 8


    * Vectrex, Dragon 32/64



    Wenn ich einen Computerraum einzurichten hätte und ihn nach 8- und 16-Bit aufteilen müsste, würde ich den IIGS (obwohl technisch nicht sauber abgetrennt) zu den letzten Ausläufern der 8-Bit-Welt stellen und die 16 Bit-Welt bei 8086 und 68000 beginnen lassen. Aber das wäre natürlich teils aus dem Bauch heraus gemacht, weil der Übergang fließender ist, als man anfangs so denkt.


    Der Apple IIGS sitzt halt ein wenig zwischen den Stühlen: Für einen 8-Bit-Rechner wäre er extrem leistungsfähig aber gegenüber den echten 16-Bit-Rechnern (Macintosh, Amiga, Atari ST) muss man dann doch Abstriche machen, schon alleine wegen seiner nur 2,8 MHz (ohne Beschleuniger-Karte). Aber ich finde, genau das macht den Rechner gerade interessant.