VIC II 8565R2 gekauft und kaputt

Es gibt 57 Antworten in diesem Thema, welches 8.565 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (6. August 2018 um 21:18) ist von Schmitti.

  • Ich finde ESD wird wirklich überbewertet, ich mach das nie und hab noch nie was gekillt. Man sollte hal nicht gerade den guten Wollpulli anhaben, oder der gleich.

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  • Genau ;) ;) , und das wurde es hierbei ja auch (höchstwahrscheinlich nicht die Ursache). Zumindest kein Defekt durch den Transport mit 0815 Verpackungsmaterlal, IC funzt beim Verk. noch immer.

  • cmc1976scs: ESD wird bestimmt nicht überbewertet. Das ist ein sehr heikle und tückisches Thema, bei dem Du Fehlfunktionen haben kannst, die Du Dir nicht wirklich erklären kannst. Solche Fehler sind immer extrem ärgerlich, weil man oft sehr lange sucht, bis man den Defekt gefunden hat.

    @CommieSurfer: Wie kommst Du darauf? Die Wahrscheinlichkeit für einen ESD-Schaden ist durchaus da. Ob das jetzt beim Transport zum Käufer oder bereits vorher geschehen ist, kann man natürlich nicht mehr herausbekommen. Sicher ist nur, die Verpackung war ungeeignet und förderlich für ESD-Schäden, die sich so äußern können, was der Käufer gerade erlebt.

  • Ach quatsch ich arbeite im edv Bereich seit 20 Jahren und seit 30 Jahren habe ich mein C64 also labert keinen Müll!

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  • Sorry das ich mich heute eben im Ton vergriffen habe, ja klar kann was passieren. Aber es kann soviel im leben passieren. Und wenn ich dann immer do macht’s Halbwissen höre, da ging es mir durch. Nach Vorschrift soll man sich Erden. Ja aber es langt auch wenn man mal kurz an die HZ gefasst hat. Wenn ich an früher die Radio und Fernsehtechnik gesehen habe. Da hat kaum einer was von Statischer Aufladung gehört oder gemacht. Wenn man Glück hatte, hatten sie einen Trenntrafo. Wie gesagt bissel Menschen Versand und auf passen dann passiert dann passiert da auch nicht viel.

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  • Wenn ich an früher die Radio und Fernsehtechnik gesehen habe. Da hat kaum einer was von Statischer Aufladung gehört oder gemacht

    Bei Röhren auch nicht nötig und die dann aufkommenden Transistoren hatten keine so feinen Strukturen wie ein IC.

    Mach auf Google mal eine Bildersuche nach 'ESD damage', da gibts viele schöne Bilder von ICs.

  • Sorry das ich mich heute eben im Ton vergriffen habe, ja klar kann was passieren. Aber es kann soviel im leben passieren. Und wenn ich dann immer do macht’s Halbwissen höre, da ging es mir durch. Nach Vorschrift soll man sich Erden. Ja aber es langt auch wenn man mal kurz an die HZ gefasst hat. Wenn ich an früher die Radio und Fernsehtechnik gesehen habe. Da hat kaum einer was von Statischer Aufladung gehört oder gemacht. Wenn man Glück hatte, hatten sie einen Trenntrafo. Wie gesagt bissel Menschen Versand und auf passen dann passiert dann passiert da auch nicht viel.

    Ich darf Dir aus eigener leidvoller Außendiensterfahrung sagen, dass es eben nicht reicht, mal kurz an die Heizung zu fassen. Ist zwar schon Jahrzehnte her, habe ich aber auch früher so gedacht. War eine recht teure Reparatur hinterher, die zum Glück mein damaliger Arbeitgeber bezahlt hat.

    Manchmal lernt man eben aus Erfahrung. Und da ist es vollkommen egal, ob man den Job 2 oder 20 Jahre macht. Man lernt nie aus. Und es ist ein Unterschied, an welchen Bauteilen man hantiert. Einen Toaster oder alten Fernseher, bzw. dessen Teile darin, konnte man damit auch nicht beeindrucken.

  • @CommieSurfer: Wie kommst Du darauf? Die Wahrscheinlichkeit für einen ESD-Schaden ist durchaus da. Ob das jetzt beim Transport zum Käufer oder bereits vorher geschehen ist, kann man natürlich nicht mehr herausbekommen. Sicher ist nur, die Verpackung war ungeeignet und förderlich für ESD-Schäden, die sich so äußern können, was der Käufer gerade erlebt.

    Ich komm' da drauf, weil ich das so wie in meinem allerersten Post 14 dazu geschrieben sehe. Zu 99,9% passiert da nichts, es sei denn einer würde mit dem Elektroschocker ans Päckchen gehen - dann könnte.. da evtl. etwas bis hin zur IC Oberfläche durchdringen. Sonst eher 'mal nicht gerade unbedingt. Oder meinetwegen wenn man aufgeladen direkt als erstes einen unverpackten IC anfasst. So hat einmal jemand eine Graka GPU gekillt, die sind aber eh viel empfindlicher + deren Ram und sterben von ganz alleine aufeinmal weg. Das hat aber nichts mit dem Transport zu tun, darum ging's mir ja nur (den Transport / Verp. u. nicht was dem nackten IC u.U. vorher irgendwann schonmal widerfahren sein könnte).
    Klar gibt es solche Schäden, ist mir aber eher nur bei Blitzchäden (sowas ähnlichem.., ein Gary aus einem A500 aus der Bucht sah 'mal so aus - der dann erst Jahre später nicht mehr funzte) oder bei einer Denise passiert. Denn bei letzterer funkt es schonmal gerne am direkt darüberliegenden RGB Port wegen Aufladung durch den Monitor durch das RGB Kabel hindurch (wenn man 'mal umstöpselt v.a.). Ich glaube dadurch hat Denise einmal Teilschaden genommen, wäre zumindest wahrscheinlich.

    Einfach nur 'mal den fachlichen Überperfektionismus etwas calmen / cooldownen, versuche ich hiermit ;) . Denn der gesunde Menschenverstand kann im Detail dann, meine ich, eben doch auch durchaus 'mal etwas näher an der Realtität bzw. Wahrscheinlchkeit liegen. Wegen nur anfassen, ohne dass man im gleichen Moment alternativ am metall. Tischbein einen gewischt bekäme, ist mir noch kein IC verreckt. Auch nicht teilweise oder hinten 'raus.

    Auch nicht durch drüberstreiche(l)n mit der Fingerseite oder unbenutztem Lokuspapier, was ich sehr oft mache -so als Staubfreifanatiker bzgl. Boards und ICs- wenn ein Satz offen 'rumliegender ICs vor dem Einbau erstmal wieder
    entstaubt werden will. :)
    Ich glaub' selbst da schrillen bei einigen sicher schon wieder die Alarmglocken, es könne sich ja durch die Reibung etwas aufladen, - es passiert aber nicht oder längst nicht genug als dass es bereits (zu) kinstern (angfangen) würde.

    2 Mal editiert, zuletzt von CommieSurfer (28. Juli 2018 um 15:56)

  • Ich glaub' selbst da schrillen bei einigen sicher schon wieder die Alarmglocken, es könne sich ja durch die Reibung etwas aufladen,

    Feucht abwischen... dann lädt sich da nichts auf.

    Ansonsten immer im Auge haben: Von den ICs mit MOS- oder CSG-Logo kommen keine mehr nach... Die vorhandenen sollte man also pfleglich behandeln.

  • Mach ich damit und dadurch ja, überpfleglich quasi. ;) (Vorher kommt eh das Staubsaugerrohr, soo viel dicke Schicht bleibt dann eigentl. auch gar nicht mehr.)
    Sind eh meistens alle geputzt u. damit staubgeschützt in einer Schachtel. Also ist das gesagte auch gar nicht notwendig bzw. gegeben.

  • Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Genau das meine ich, es wird viel zu viel Heckmeck gemacht.

    Rhein Main Success Member.... / ex. Member.. BOMBZ..... Admin bei C64 is Alive auf FB

  • Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. und CommieSurfer: Ok, dann bleibt halt bei Eurer Haltung und Meinung, aber es wäre schön, wenn Ihre die angebrachte Vorsicht den anderen nicht versucht, auszureden. Unwichtig ist das ganze nicht, andernfalls würden Firmen auch nicht so stark darauf achten, dass der ESD-Schutz im Handtieren mit Elektronik eingehalten wird. Ebenso würden die Hersteller sicher die weniger teure Kunststofftüte für die Verpackung ihrer Produkte verwenden, wenn das möglich wäre.
    Ja, ist klar, das ist alles Unsinn, was die ganzen Firmen auf der Welt machen.

    Naja, belassen wir es dabei. Wer sicher sein will, achtet drauf, wem es egal ist, der achtet eben nicht drauf.

  • Jo ;) , wobei auch ich doch immer vorher ein metall. Tischbein oder den Klappstuhl anfasse bevor ich stehend etwas an ICs anfasse. Denn wenn man hier samt Socken über den Teppich schlurft, kann man sich tatsächlich ruck zuck und stark ionisieren. [@52 war's noch]

    --

    Von gar nicht drauf achten beim Anfassen Zuhause sprach also keiner. Ging mir eher immer nur um das Versenden eines simplen ICs. Da reicht auch Einwickeln in ein Taschentuch, raues recycl. Versandpapier als Polster drum herum, fettich.. :) .
    (Klar machen das alle Hersteller mit Schutzfolie, bei Graka z.B. . Wenn einer damit auffhört würde das für den Kunden zu billig wirken. Die Pakete kommen u.U. ja auch viel 'rum und werden zigfach von versch. L. im z.B. Geschäft angegrabscht und eben vlt. sogar ab und zu 'mal für diesen oder jenen Zweck ausgepackt, da ist das nochmal eine andere Hausnummer. Kosten tut's in der Masse wohl sicher auch nicht mehr.)

    2 Mal editiert, zuletzt von CommieSurfer (28. Juli 2018 um 21:07)

  • Ja, ist klar, das ist alles Unsinn, was die ganzen Firmen auf der Welt machen.

    Vielleicht ist es aber auch so, dass die Firmen einfach lieber das Risiko (wie groß es real denn auch sein möge) an die Kunden abwälzen?

    Man sieht es ja deutlich hier an diesem Beispiel: Wenn der Verkäufer es ordentlich verpackt hätte, würde diese ganze Diskussion wohl gar nicht aufkommen. Maximal wäre der Käufer "unvorsichtig" gewesen.

    Ich kann von mir aus nur sagen, dass ich nicht sonderlich pingelig in Sachen ESD bin (aber jetzt auch nicht völlig sorglos), und mir ist noch nie ein Bauteil wegen ESD abgeraucht (zumindest nicht offensichtlich). Ja, ich lagere ICs im Steckschaum; ja, ich greife die Beinchen der ICs nach Möglichkeit nicht an; ja, ich erde mich wenn mögliich einmal vor Arbeiten. Nein, ich mache keine Doktorarbeit draus. Ich greif auch schon mal auf der Platinenunterseite herum, wenn es erforderlich ist. Ich hab auch schon mal versehentlich ein Beinchen angefasst.

  • Es passiert ja auch nicht immer etwas. Das ist schon richtig. Aber es passiert viel häufiger, als die meisten denken. Häufig sind die ESD-Schäden kein Totalausfall, sondern leicht angelegte Schäden, die mit der Zeit größer werden und erst später, oder auch viel später zum Ausfall führen, den der Anwender sieht.
    Nur wird der Ausfall dann nicht mehr mit dem Anfassen vor ein paar Tagen, Monaten oder gar Jahren in Verbindung gebracht. Wie lange das dann dauert, hängt von der individuellen Ausprägung des Schadens und der Art der Nutzung ab.
    Ohne Analyse läßt sich da dann gar nichts zu sagen.

    Im wesentlich ist es ja so, wie Gerrit es bereits geschrieben hat: Diese Spezial-IC's kommen nicht mehr nach und wenn beschädigt oder kaputt, dann sind sie hinüber.
    Wie er damit umgehen will, entscheidet jeder am Ende selbst, was ihm Aufwand und Ersatz bedeutet.