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C-ONE Core-Enttäuschung

  • Ich finde eher das Gegenteil.Früher uneingeschränkte "Fans" die sich zunehmend kritisch äussern.


    Ich habe bisher das TC64 und die ACA500plus gekauft und damit bin ich super zufrieden.

    Ich habe das C-One und bin bitter enttäuscht.
    Und nein, ich lasse mich nicht 'abspeisen' daß es Jerris Schuld wäre.
    Wenn ich dem C-One so anschaue, könnte er weiterentwickelt werden im Sinne von C256 Foenix z.B.
    Aber das Produkt und alle Käufern wurden einfach fallen gelassen.


    Diese Erfahrung reicht um übervorsichtig zu sein was Hardware von Jens angeht.

  • Ich habe das C-One und bin bitter enttäuscht.

    Da bist du nicht der erste iComp-Kunde. MMC Replay war ja auch so'ne Sache. Davor schon bei anderen Produkten. Allerdings lässt der FPGA im C-One keinen Spielraum. Selbst mit Extender nicht, nehme ich an. Jens' Argument in solchen Situationen war außerdem, wimre, dass nach mehreren Jahren kein Support mehr geleistet werden kann, weil das nur noch Kosten verursacht, aber an der Stelle keine Einnahmen mehr kommen, da die Hardware nicht mehr produziert wird. An der Stelle weiß man dann natürlich auch Open-Source-Projekte zu schätzen.

  • Am besten den C-One an die "Vitrinenfraktion" verkaufen und von dem Geld TC64, Ultimate 64 oder so kaufen ;)

    Beim C-One war meine Kaufentscheidung nicht den 'eingebauten' c64, sondern die möglichkeit eines c64 'nachfolgers' ähnlich dem Apple II gs.


    Also praktisch dasselbe was ich im Mega65 bzw. dem c256 Foenix sehe.


    Anders ausgedrückt: Ich habe kein Bedarf an einem TC64, Ultimate64 oder ähnlichem. Ich habe 2 reale c64ern und 2 reale c128ern hier (und sogar einen c16, einen c116 und ein +4). Es geht mir also gar nicht um ein Gerät damit ich c64 Soft ablaufen lassen kann, denn das habe ich ja bereits. Mir geht es um das 'mehr' an Möglichkeiten aber dennoch um das Commodore-Feeling dabei. Ich kann mir z.B. auf langer sicht, ein GEOS vorstellen das ähnlich aussieht wie GeoWorks Ensemble, dafür aber auf einem 65816er läuft (natürlich möglichst als GPL aka OpenSource). Was meiner Ansicht nach 'die' Weiterführung gewesen wäre, wenn CBM nicht so rapide verschwand.

  • Immerhin gibt's doch einen abgespeckten TC64-Core für den C-One? Zwar weiß ich nicht, was da abgespeckt werden musste. Aber vielleicht reicht's, um ein GEOS/MP3 mit REU und Turbo zu betreiben? Näher wirst du deiner Wunschvorstellung von einem GeoWorks auf dem C64 wohl kaum kommen.

  • Immerhin gibt's doch einen abgespeckten TC64-Core für den C-One? Zwar weiß ich nicht, was da abgespeckt werden musste. Aber vielleicht reicht's, um ein GEOS/MP3 mit REU und Turbo zu betreiben? Näher wirst du deiner Wunschvorstellung von einem GeoWorks auf dem C64 wohl kaum kommen.

    Das wäre ein weiterer c64 auf Steroiden, würde aber nicht die Möglichkeiten des C-One voll ausnutzen.


    Ich bin kein Coder, geschweige denn ein VHDL-Coder, aber wie wäre es, wenn der FPGA den VIC III/IV von Garndner lädt? und den c64-Core nur bei einem 'GO64' befehl?


    Oder von mir aus ein EGA oder VGA-Core als C-One eigener GrafikModus?

  • Hmm dann hattest Du aber generell schon eine etwas falsche Vorstellung vom C-One, kann das sein? Oder war der C-One tatsächlich als "sowas wie der C256" konzipiert?!

    Von beiden etwas.
    Der C-One wurde IMMER als REKONFIGURIERBAREM Computer gepriesen.


    Er war nicht als 'nur' C64-Clone gedacht.


    Soweit ich mich errinnere wollte Jerri ja den VIC 'boosten', also ein erweiterten Modus implementieren, was wohl nie geschah :-(


    Ein Rechner mit 65816, StereoSID und geboosteten VIC ist für mich sowas wie der Foenix.


    Wer weis? Vielleicht ist dieser 'Vicky' den Stef in dem c256 einbauen will ja diesen 'geboosteten VIC' von Jerri?

  • Das wäre ein weiterer c64 auf Steroiden, würde aber nicht die Möglichkeiten des C-One voll ausnutzen.

    Sorry aber da wüßte ich echt gern mal wie du darauf kommst. Und nein Jerri als einzige Quelle gilt nicht, die hat alles mögliche schon irgendwem mal versprochen und nicht unbedingt wortwörtlich eingehalten...


    sl FXXS

  • Sorry aber da wüßte ich echt gern mal wie du darauf kommst. Und nein Jerri als einzige Quelle gilt nicht, die hat alles mögliche schon irgendwem mal versprochen und nicht unbedingt wortwörtlich eingehalten...
    sl FXXS

    "After a cold start, the FPGA programs (also called "cores") are loaded from a mass-storage device like harddrive or a compact flash card. What's described in one short sentence is a giant leap in computer technology: The hardware can be altered by the user without even opening the computer. The FPGA programs - so-called "cores" - turn the C-One into clones of famous 80's computers like the C64, VIC-20, Amstrad/Schneider CPC and even the Amiga. It can of course also be a completely new computer with specs yet unknown, as developers can alter the hardware on their own."


    von da -> http://c64upgra.de/c-one/


    auch mal die seite Specifications durchlesen.
    Wo jetzt der Header geändert wurde in -> Specifications aka Jeri's fairy tale page



    Auch wie Jens sich der Jeri gegenüber verhält halte ich gelinde gesagt für unfair.


    Er kippt reichlich Schmutz auf ihr ab, läßt ihr aber keine gelegenheit ihre Sicht der Dinge dar zu stellen.


    Aber, was solls. Es ist passé und interessiert eigentlich keinem mehr.


    Fakt ist daß der C-One erheblich mehr kann als nur ein Cevi (oder anderer 8-bitter) zu emulieren. Immerhin hat er ein 16-bit CPU und reichlich Speicher, sowie moderne Schnittstellen.
    Aber lassen wir das. Es ist wie es ist. Er hat den C-One fallen gelassen und auch alle Käufer desselbigen.


    Das ist meine Meinung, und dazu stehe ich.

  • Freddy also das was Du Dir wünscht ist schon wirklich sehr, sehr speziell.


    Ob man sich da beschweren kann das dies nicht umgesetzt wird ?


    Jeder der etwas mehr Power wollte als der 64er hatte,der hat schon damals einen anderen Rechner kaufen können.
    Das Teil nennt sich "Commodore Amiga"


    Immerhin wenn es da einen TC64 Core gibt dann sollte das Teil doch einigermaßen nutzbar sein ?

    Dies ist der Anfang einer langen Reise...
    leicht und atemlos.
    Dies ist der Weg aus dem Tal der Tränen
    Nimm meine Hand und lass sie nie wieder los


    B.O.

  • So speziell wiederum nicht.
    Oder warum wird dann der Mega65 oder der C256 Foenix entwickelt?
    Ich hoffe nur daß einer es schafft und nicht im Stadium der POC bleibt, oder klanglos fallengelassen wird wie der C-One.

  • Das was er meint war der GS von Apple oder die Plus Modelle von Amstrad. Atari und Commodore haben ihre 8Bitter halt nicht weiter entwickelt.


    Micha

    Ganz genau.
    Mir geht es nicht darum den einen Clon gegen ein anderen auszutauschen. Wie gesagt, ich habe 2 originale C64 und 2 c128ern, die tun es noch.
    Die werde ich höchstens mit ein SD2IEC 'erweitern' und vielleicht ein WLAN oder RRNet-Modul verpassen, aber niemals austauschen gegen Clones.


    Clones wie MK2/3 kämen erst in Frage, wenn die Originalen ihren Geist aufgeben und absolut kein Ersatz mehr besorgt werden kann.


    Mir geht es tatsächlich um diesen Sprung ins 16-Bit-Lager mit Beibehaltung des 'Flairs'.
    Also ein Computer der defaultmäßig ins Basic 8/10 (?) Bootet bzw. die Möglichkeit hat so ein aufgemotztes GEOS starten kann.

  • Am besten den C-One an die "Vitrinenfraktion" verkaufen und von dem Geld TC64, Ultimate 64 oder so kaufen ;)

    So viel bekommt man aber nicht dafür - das man sich ein TC64 oder Ultimate 64 darum kaufen kann

  • Naja gut, es wurde gesagt dass Entwickler draus machen koennen, was sie wollen - das ist auch korrekt, und da das damals noch was neues war (ein FPGA-basierter Rechner), wusste natuerlich noch keiner, was potenziell draus werden koennte. Inzwischen wissen wir halt, dass die meisten FPGA-Entwickler "nur" bestehende Architekturen portieren, aber selten eine "erweiterte" Version draus entsteht. Ich denke aber auch, dass da eben die grundsaetzlichen Probleme zutreffen: Eine x-beliebige Weiterentwicklung ist halt etwas, was nie auf dem Markt war. Ein C64 mit mehr Speicher und mehr Farben, dafuer gibt es dann wieder keine Software. Und keiner will was dafuer entwickeln, weil es dann keine Sau nutzt. SOGAR fuer den DTV, der ja gewissermassen eine standardisierte Plattform darstellt (da kommerziell erhaeltlich gewesen und in relativ hoher Stueckzahl verkauft), gibt es nur eine handvoll Demos und vielleicht 1-2 Spiele (ich kenne nur ein angepasstes Boulder Dash, welches auf dem DTV eine andere Grafik hat, die aber nach meinem Geschmack nicht unbedingt toll aussieht). Von daher wundert es mich nicht, dass da kein FPGA-Entwickler grossartig anfaengt, eine neue Plattform zu definieren - zumal diese ja vollkommen willkuerlich waere, und er dann auch gleich 10 andere Meinungen dazu hat von 7 Leuten.

  • Aufgemotztes GEOS ?
    Schon mal Workbench auf dem Amiga ausprobiert ?


    Warum C65 und Foenix oder wie das Ding heisst entwickelt werden sollen ?
    Vermutlich weil der C65 Kultstatus durch sein nicht-erscheinen hat.
    Wäre das Ding rausgekommen hätte die Kiste heute im besten Fall ein ansehen vergleichbar mit dem C128.
    Schöner Rechner ohne Software...
    Im schlimmsten Fall eine Lachnummer, noch überflüssiger als die 264er Serie.


    Was die FOENIX Kiste soll weiss kein Mensch.

    Dies ist der Anfang einer langen Reise...
    leicht und atemlos.
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    Nimm meine Hand und lass sie nie wieder los


    B.O.