Gut versteckt ...

Es gibt 21 Antworten in diesem Thema, welches 8.828 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. Juli 2018 um 19:09) ist von Schmitti.

  • ... sitzt der Staub unter dem Kühler.....

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    Heute morgen habe ich auf diesem Rechner noch eine komplette LinuxDistribution installiert.
    Dann zum Einsatzort gebracht ....und er war tot, also innerhalb 5 min.

    Da er auch nach Netzteiltausch nicht anlief, auch ganz ohne Perepherie nicht, habe ich dann mal den Lüfter abgemacht.
    DAS hatte ich so nicht erwartet. Das Mainboard und der Rechner schienen relativ sauber zu sein, so dass ich
    mit diesem Staub, auch wahrscheinlich noch fecht, unter dem Kühler nicht gerechnet habe.

    Das Bild für alle diejenigen, die diese 'Eventualität' eines Ausfalls mal sehen möchten.

    ABER: Mit wenigen Mitteln möchte ich das Board versuchen wieder in Gang zu bringen.
    Ich möchte den Kondensator über der CPU tauschen: 680 mF 4V Bauhöhe 10 mm.

    Da ich keinen zur Hand habe hier meine Frage, ob einer einen Abgeben kann.

    EDIT, Das Wichtigste: Das Netzteil schaltet beim Einschalten ab! Ist in den modernen Netzteilen
    ein Bimetall/Sicherung drinne die sich wieder einschaltet? Denn das Netzteil ist definitiv nicht kaputt,
    es knackt nur kurz. Kann man da schon auf die Ursache ein wenig schliessen?

    N'8 Blubber

  • Die Ram Riegel vlt. auch 'mal 'rausnehmen. Wenn einer defekt, schaltet das NT auch sofort nach dem Druck auf den Powerknopf in selber ms ab. Hatte ich schon zweimal. Oder bei einer (def.) Graka auch.. .

  • der kondensator über der CPU sieht nicht gut aus und müsste bestimmt getauscht werden.
    ich hab so was nicht rumliegen um dir zu helfen aber die teile um der cpu sind eh durch die hitze mehr belastet.
    von daher ob eine reparatur wirklich auf dauer sinn macht wenn der erste kondensator schon aufgegeben hat stelle ich einfach mal in frage.

  • Prüf am besten nochmal die Daten des Kondensators. Der hat bestimmt keine 680 mF. Dann wäre der mit einer sehr großen Kapazität gesegnet.
    680 µF sind wahrscheinlicher, wenn die Zahlen stimmen.

  • Ist in den modernen Netzteilen
    ein Bimetall/Sicherung drinne die sich wieder einschaltet?

    Ohne es genau zu kennen würde ich darauf tippen, dass das Netzteil wegen Überbelastung (Kurzschluss am Ausgang) "notabschaltet".

  • Ohne es genau zu kennen würde ich darauf tippen, dass das Netzteil wegen Überbelastung (Kurzschluss am Ausgang) "notabschaltet".

    Jo, genauso scheint es zu seien.
    Doch war ich immer der Meinung, diesen Job übernimmt eine Schmelzsicherung ?(

  • Prüf am besten nochmal die Daten des Kondensators. Der hat bestimmt keine 680 mF. Dann wäre der mit einer sehr großen Kapazität gesegnet.
    680 µF sind wahrscheinlicher, wenn die Zahlen stimmen.

    :D Natürlich 680 µF, bei mir ist <ALTgr><m> belegt ... und es war spät ... :love:

  • Doch war ich immer der Meinung, diesen Job übernimmt eine Schmelzsicherung

    Nun, das macht in moderneren Schaltungen oft (meist immer) eine elektronische Schaltung, die die Ausgangsspannung abschaltet, sobald ein gewisser Strom überschritten wird. Das spart Sicherungen :D , ist schneller und benutzerfreundlich(er). Denn wer kann heute noch selbst Sicherungen wechseln. :rolleyes:

  • Ich möchte den Kondensator über der CPU tauschen: 680 mF 4V Bauhöhe 10 mm.

    Wenn du schon dabei bist: Mach alle.
    Nimm welche mit 105°C. Dann hast du wieder ruhe

  • Wenn du schon dabei bist: Mach alle.Nimm welche mit 105°C. Dann hast du wieder ruhe

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    Schaut Euch den mal an.
    Erst mal testen ob der Tausch das Board wieder zum fliegen bringt....

  • Hallo @all,

    heute sind 4 Kondensatoren angekommen, Ebay, China <-- 1€.
    Könnt mir mal die Daumen drücken, das meine kleine Investition in China-Caps den gewünschten Erfolg bringt ....
    Sind sogar 105 °C max.

    Mal blubbern ... :sleeping:

  • Hat mir keiner die Daumen gedrückt, nein?

    Der Kondensator ist gewechselt, die Abschaltung bleibt --> Elektroschrott :(

    Ich sehe keinen weiteren Ansatzpunkt, leider ....
    ... aber es war den Euro wert ;)

  • Der Kondensator ist gewechselt, die Abschaltung bleibt --> Elektroschrott :(


    Ich sehe keinen weiteren Ansatzpunkt, leider ....
    ... aber es war den Euro wert ;)

    Hatte einmal den Fall, dass ein Lüfter einen Kurzschluss hatte,
    nach dem Abstecken ging alles wieder. Ein anderer GANZ dämlicher
    Fall war ein klemmender (Soft-)Power-Schalter.
    Mehr fällt mir auch gerade nicht ein.

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    '°'°'°'°'°'°'°'°'°Oo.~>| BASIC programmers never die! They just GOSUB without RETURN! |<~.oO°'°'°'°'°'°'°'°'°'

  • Auf dem Foto kann ich nicht erkennen, was für ein Typ die geblähten Kondensatoren sind. Aber vermutlich mit recht niedrigem ESR-Wert.

    Was für Typen hast Du denn gekauft? Falls das normale Kondensatoren (die gibt es auch mit 105 °C) sind, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es daran liegt.
    Der Anspruch an die elektrischen Parameter ist bei den Kondensatoren sehr hoch. Deshalb gehen die auch oft defekt, da genau an der Stelle bei den Herstellern gespart wird.

    Alternativ auch mal mit einem anderen Prozessor oder anderem Speicherriegel probieren, wobei ich nicht wirklich glaube, dass es daran liegt.

    Viele Erfolg.

  • ius,

    ich habe das MB nackt getestet, ist immer sinnvoll. nur eine definierte Last dran.

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    ich habe 1:1 getauscht, 105 °C ... auf den ESR-Wert habe ich gar nicht geachtet die Bedeutung ist mir auch erst jetzt bewusst geworden ... :/

    Aber, wenn der 12V ATX Konnektor NICHT eingetesteckt wurde läuft das MB wenigstens an, Lüfter läuft.... aber keine Grafikausgabe.

    Wie kann man nun DAS interpretieren?

    Blubbern wir mal und, danke Euch Beiden

  • Das mit den Kondis hatte ich haufenweisse an Rechnern / Servern die um 2000 - 2010 Hergesttell wurden ,und meist haben wir die nicht mehr zum Leben bekommen. Da die Motherboard meist soviele Layer haben, das man die Kondis kaum rausbekommen hat!

    Schau lieber nach einem gebauchten MB und Tausch es aus!

    Rhein Main Success Member.... / ex. Member.. BOMBZ..... Admin bei C64 is Alive auf FB

  • Da die Motherboard meist soviele Layer haben, das man die Kondis kaum rausbekommen hat!

    Die alten Beinchen drinlassen und die Elkos einfach nach oben abziehen.
    Dann schnell(!) an die alten Beinchen anlöten! Krokodilklemmen unten an
    die alten Beinchen, damit die alten Lötstellen nicht weich werden.

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    '°'°'°'°'°'°'°'°'°Oo.~>| BASIC programmers never die! They just GOSUB without RETURN! |<~.oO°'°'°'°'°'°'°'°'°'

  • Man braucht nur einen Lötkolben, der für die Aufgabe geeignet ist und entsprechend Bums hat, dann geht das ganz gut. Wenn der Kolben die Leistung nicht hat, wird es nichts.

    Den Effekt mit dem 12V-Stecker kann ich nicht erklären. Hängen die Kondensatoren an einer 12V-Versorgung?

  • Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Willst du mir jetzt was erzählen wie man Lötet? Also wir hatten es mit einer dicken Ersa Lötstation versucht. Im löten erzählt mir keiner mehr was!

    (Mein Kumpel hat damals bei JVC geschafft und die haben fast im Arcord, JVC Geräte repariert für Mediamarkt etc. wo die Kunden zu doof waren Autoradios anzuschliessen)

    Also wir hatten schon prowerzeug und kein Hoppy Baumarkt schüttelmist!

    Rhein Main Success Member.... / ex. Member.. BOMBZ..... Admin bei C64 is Alive auf FB

  • Wo liegt dann das genaue Problem, dass der Austausch nicht richtig funktioniert, wenn Du das richtige Equipment hast und sehr gut löten kannst?
    Müsste dann doch gehen.