Jeri hat damals Jens fast in den Ruin getrieben, an ihm lags nicht, wahrscheinlich hat sie ihm schöne Augen gemacht und er war zu blauäugig ![]()
Micha
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Jeri hat damals Jens fast in den Ruin getrieben, an ihm lags nicht, wahrscheinlich hat sie ihm schöne Augen gemacht und er war zu blauäugig ![]()
Micha
Da ist sicher auch was dran aber der Erfolg des DTV´s hat mir bewiesen das Erfolg nur über den Preis zu machen ist. So ein C65 für 60 euro würde jeder kaufen, für 300 oder auch nur 200 aber eher keiner bzw. zu wenig als das sich eine kritische Masse bilden würde.
Micha
Genau das ist das Problem bei C-One. Er wurde nur als c64-Clone beworben, und seine eigene Fähigkeiten ganz außer Acht gelassen. Das Dingen ist aber MEHR als ein c64er.
Daher finde ich es auch gut daß beim MEGA auf dieses 'mehr' hingewiesen wird.
Und ich kann nur hoffen daß das angepaßte GEOS wirklich einiges der neuen Features ausnützt.
der Erfolg des DTV´s
Die wurden doch auch zum Schluß bei Plus (heute Netto) für einen Zwanni oder so verramscht.
Die wurden doch auch zum Schluß bei Plus (heute Netto) für einen Zwanni oder so verramscht.
Das ist aber deutlich an mir vorbei gegangen, als die raus kamen haben sich die Leute hier im Forum so drum gekloppt wie um den MiniNES. Ich bin extra 60km nach Conrad gefahren weils dort ->EINEN<- gegeben hat.
Wenn man für 20 Euro einen Mega65 verkaufen kann solls mir Recht sein.
Micha
Vieleicht waren es auch 30 Euro. Auf jeden deutlich unter 60 und trotzdem blieben die Dinger in dem Supermarkt liegen. (Ich habe mir erst viel später einen auf dem Flohmarkt zugelegt, für einen Zehner ![]()
Naja, da kann man auch geteilter Meinung sein.Ich weiss daß einige die eingebaute Floppy als Bieruntersetzer, bzw. als ablage für die Kaffeetasse nutzen möchte
Aber da ich früher mal ein EuroPC hatte, weiss ich wie bescheiden das ist mit dem Laufwerk nach vorne. Eine leichte Designänderung, und das obsolete (!) 3.5" Zoll Laufwerk dort plazieren wie es auch beim Amiga & AtariST war, hätte diesen "Designbug" von CBM ausgemerzt![]()
Natuerlich ist das immer auch Geschmacksache
das mit dem "supergeil aussehen" ist auch eher meine persoenliche Meinung. Trotzdem - der C65 ist halt etwas besonderes, denn er waere vielleicht ein interessanter Computer geworden (oder auch nicht), aber kam letztendlich nie raus. Mit Sicherheit ist er auch gerade deshalb so interessant. Davon nun doch noch eine Inkarnation kaufen zu koennen, hat fuer viele bestimmt einen besonderen Reiz. Waehrend der "C256" erstmal ein Phantasie-Geraet ist, der auch vom Aussehen her mit Commodore nicht viel zu tun hat (klar, soll halt ne moderne Weiterentwicklung sein - trotzdem fehlt da halt der gewisse Nostalgie-Faktor), und fuer den deshalb laengst nicht so viele Herzen schlagen wie fuer einen C65.
Genau das ist das Problem bei C-One. Er wurde nur als c64-Clone beworben, und seine eigene Fähigkeiten ganz außer Acht gelassen. Das Dingen ist aber MEHR als ein c64er.
Daher finde ich es auch gut daß beim MEGA auf dieses 'mehr' hingewiesen wird.
Und ich kann nur hoffen daß das angepaßte GEOS wirklich einiges der neuen Features ausnützt.
Der DTV ist aber ein ganz anderes Produkt als ein MEGA65 und bedient auch nur teilweise die gleiche Zielgruppe, das soltle man hier auch bedenken. Und was den C-One angeht, der war auch wieder eher ein "Phantasie-Produkt". Wenn auch mit einer etwas anderen Ausrichtung als jetzt der C256, und fuer die damalige Zeit auch was total neues, weil da die FPGA-Sache noch nicht jedem Fan ein Begriff war. Woran es letztendlich scheiterte, ist aber auch wieder eine andere Frage. Ich denke das ist eine Kombination aus vielem.
Letztendlich moechte aber der C256 wohl auch gar nichts von alledem sein. Vielleicht wird das hier im Thread etwas arg ernst genommen. So wie es doch derzeit dargestellt wird, ist das primaer ein ambitioniertes Hobby-Bastelprojekt, bei dem auch gar nicht so viele gebaut werden sollen (und der Rest soll der Community ueberlassen werden). Vielleicht eher vergleichbar mit dem KIWI oder sowas. Waehrend MEGA65, C-One, DTV, C64-Mini usw. eine voellig andere Absicht hatten.
Wenn man für 20 Euro einen Mega65 verkaufen kann solls mir Recht sein.
Micha
Werd nicht unverschämt.
Realistisch beim MEGA wäre wohl eher 300,- bis 500,-.
Und ja, ich weiss daß man für das Geld schon besseres leistungsfähigeres bekommen kann.
Erst wollte sie keine c64er Kompatibilität, aber später dann doch irgendwie.
Dumm ist nur daß mit dem 65816er als einziger CPU dies nicht möglich ist wegen fehlende 'illegal opcodes'.
Das als "dumm" zu bezeichnen finde ich etwas arrogant. Klar ist 100% C64-Kompatibilität mit dem 65816 nicht möglich, aber es reicht. Mit der SuperCPU konnte man ja damals schnell sehen, was wegen illegal opcodes nicht lief. Viel war das nicht. Der C65 wäre damals um ein vielfaches inkompatibler gewesen, denn der konnte nicht nur keine illegalen Opcodes, sondern auch das Timing war teilweise anders. Außerdem war beim VIC-III die Funktionalität des VIC-II nicht als 1:1 Nachbildung, sondern lediglich nach Liste technischer Daten entwickelt worden - die allermeisten Tricks wie z.B. Border öffnen gingen nicht mehr.
Insgesamt ist so ein Projekt - was wäre gewesen, wenn Commodore die C64-Reihe weiterentwickelt hätte - zwar irgendwie reizvoll. Für mich ist es das aber nur in der Phantasie, denn ohne Software läuft da nix. Und falls doch Software entstehen sollte: Bei einem guten Spiel oder Anwendung ist am Ende auch egal, was für Hardware dahinter steckt. Ab einer gewissen Auflösung und Farbtiefe geht jegliches Flair eh verloren.
Also 300 EUR fuer einen MEGA65 ist ja wohl kein Geld. Wenn das U64-Board schon 209 EUR kostet. Und ein Chameleon 250 EUR.
Also fuer 300 EUR wuerde ich mir das Teil ziemlich sicher sofort bestellen (sofern ich zu dem Zeitpunkt davon ueberzeugt waere, dass er meinen Vorstellungen entspricht - was ich aktuell noch nicht vorhersehen kann). 500 EUR waere aber vermutlich eine Schmerzgrenze fuer viele, bzw. bei einigen waere die bestimmt schon erreicht. Aber 300 EUR, das waere echt schon fast ein Schnaeppchen. Glaube nicht, dass der so guenstig zu haben sein wird.
Ab einer gewissen Auflösung und Farbtiefe geht jegliches Flair eh verloren.
Definitiv!
Werd nicht unverschämt.
Realistisch beim MEGA wäre wohl eher 300,- bis 500,-.
Und ja, ich weiss daß man für das Geld schon besseres leistungsfähigeres bekommen kann.
Das hat nichts mit unverschämt sein zu tun, was Du vielleicht vergessen hast das unser aller Vorbild Jack Tramiel Computer über den Preis verkauft hat. Es ist keine Kunst etwas für 500 euro zu bauen.
Dir ist schon klar das das die Kundenbasis dann extrem einschränkt ?
Micha
Wenn das U64-Board schon 209 EUR kostet. Und ein Chameleon 250 EUR.
Sind die Dinger für das Geld eigentlich wenigstens kompatibel zum DTV? Haben irgendwelche Features die über den normalen 16Farb VIC2 hinaus gehen?
Micha
Sind die Dinger für das Geld eigentlich wenigstens kompatibel zum DTV? Haben irgendwelche Features die über den normalen 16Farb VIC2 hinaus gehen?
Micha
Nicht dass ich wuesste, allerdings glaube ich auch kaum, dass das fuer irgendjemand ein wahnsinnig grosses Kaufkriterium waere
Definitiv!
Wo macht ihr für euch die Grenze fest? 16 Festfarben oder 256 RGB-Farben bzw. erst ab 16,7 Mio.? 320x200er Auflösung oder 640x480 bzw. 800x600?
Wo macht ihr für euch die Grenze fest? 16 Festfarben oder 256 RGB-Farben bzw. erst ab 16,7 Mio.? 320x200er Auflösung oder 640x480 bzw. 800x600?
Ich sach ma so: Kleine Auflösung und wenig Farben zwingen dem Spieldesigner eine gute 'Story' hin zu legen.
Viel Auflösung und viele Farben verleiten den Spieldesigner mehr auf 'Effekthascherei' zu setzen.
Wo macht ihr für euch die Grenze fest? 16 Festfarben oder 256 RGB-Farben bzw. erst ab 16,7 Mio.? 320x200er Auflösung oder 640x480 bzw. 800x600?
Das ist nicht so leicht zu sagen. Spiele mit 256 Farben unter 320x240 (z.B. unter DOS) haben definitiv noch einen gewissen "Charakter", aber vielleicht liegt das auch daran, wie die Grafiker damals so gearbeitet haben. Sobald es aber 640x480 sind und z.B. 16-Bit Farben (also 65536 Farben) entspricht das ja schon fast TV-Film-Qualitaet. Ich denke ab da ist der "Flair" schon definitiv weg.
Ich sach ma so: Kleine Auflösung und wenig Farben zwingen dem Spieldesigner eine gute 'Story' hin zu legen.
Viel Auflösung und viele Farben verleiten den Spieldesigner mehr auf 'Effekthascherei' zu setzen.
Ich glaube ich weiss was Du damit sagen moechtest (und Du hast ja auch "Story" in Anfuehrungszeichen gesetzt), aber so wirklich wuerde ich das trotzdem nicht stehen lassen.
Ausserdem glaube ich, dass es Thunderblade mehr um ein "automatisch vorhandenes Flair" geht. Also wie auch z.B. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. schon oefters hier zu sagen pflegte, bei alten Rechnern ist meist die Farbpalette das erste Erkennungsmerkmal. Man sieht halt oft sofort, ob es ein C64-Spiel, ein Spectrum-Spiel oder sowas ist. Je moderner die Technik, desto weniger konnte man das noch einem bestimmten Rechner oder einer bestimmten Konsole zuordnen. Und wenn man jetzt einen Rechner haette, der 640x480 und 16-Bit Farben kann, dann kann man damit schon Spielfilme darstellen. Diese sehen dann auf jedem vergleichbaren System gleich aus, und haben nicht mehr den individuellen Heimcomputer-Touch.
Ausserdem glaube ich, dass es Thunderblade mehr um ein "automatisch vorhandenes Flair" geht.
Ja. Bei Atari ST vs. Amiga ist dies noch deutlich auszumachen. Auf dem ST wurde bei Grafik z.B. noch viel mehr mit Dithering gearbeitet, beim Amiga sah man das sehr selten. Auch der Sound spielt natürlich eine enorme Rolle - hier sind C64, Amiga, Atari ST deutlich charakteristisch unterschiedlich.
Bzw anders ausgedrueckt: Je mehr so ein Phantasie-Rechner in Richtung "PC von 1995 mit Windows" geht, desto langweiliger und beliebiger ist der Rechner letztendlich, weil die Spiele und Demos, die man dafuer dann machen wuerde, irgendwie austauschbar wirken wuerden.
Bzw anders ausgedrueckt: Je mehr so ein Phantasie-Rechner in Richtung "PC von 1995 mit Windows" geht, desto langweiliger und beliebiger ist der Rechner letztendlich, weil die Spiele und Demos, die man dafuer dann machen wuerde, irgendwie austauschbar wirken wuerden.
Das lustige ist ja, jede Zeit/Grafik Stil/technische Eigenheiten hat seine Anhänger. Nach den 8Bit und 16Bit anmutenden Indiespielen, gibt es alleweil auch Spiele, welche den low Poly Look von PlayStation Spielen imitieren. Es gibt aber auch Liebhaber von 3dfx beschleunigten 3D spielen, welche auch eine ganz charakteristische Optik haben. Es gibt bestimmt bald Entwicklungen, den matschigen Look vom N64 nach zu stellen. Gibt für jeden etwas.