Keine Sorge, ISS wird weiterhin verwendet, eben genau da, wo Linux nicht als Server-Betriebsystem verwendet wird...
Es ist so weit: Bye bye, Linux :)
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Zirias/Excess -
1. Juni 2018 um 11:07 -
Erledigt
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Keine Sorge, ISS wird weiterhin verwendet, eben genau da, wo Linux nicht als Server-Betriebsystem verwendet wird...
Bei M$ in der Krabbelgruppe?
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Windows hatte den Vorteil eben schnell auf einer grafischen Oberfläche zu setzen. Alles geht direkt mit der Mouse. Das reichte damals, um sich von der Masse abzusetzen. Linux macht das heutzutage auch , scheitert aber daran, dass neben den bescheidenen Treibersupport auch gängige Software fehlt. Letzteres ist für viele Brnutzer noch immer der Grund nicht wechseln zu wollen/können.
Du sprichst mir aus der Seele.
Ich war echt nah drannen komplett zu Linux zu wechseln aber leider gibts dort keine gute Treiberunterstützung/Softwareunterstützung fpr TV Karten.Finde du mir mal eine Software für Linux die simpel einfach Mpeg Videos aufnehmen kann oder mit meinem HDMI Grabber funkntioniert.
Me-TV ist für DVB-C/DVB-T nicht schlecht aber Videoaufnahmen sind unter Linux echt ein Krampf.Das war für mich der Punkt doch bei Windows zu bleiben.
Mittlerweile hab ich gefühlt unter Linux nicht mehr viele Vorteile gegenüber von Windows wie ich Anfangs dachte.Ist halt Eigengeschmack ob mans mag oder nicht...
...und dann diese Komplierorgien bis manche Dinge laufen und dann fehlen wieder diese oder diese Pakete..oder man hat den falschen Kernel.
...Linux machte mir mehr Probleme als dasses wirklich was gebracht hat. -
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. & @ ingoreis: Für Euch gibbet diese Seite: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
Lesen und verstehen hilft ungemein. -
Bei M$ in der Krabbelgruppe?
Ich werde dir jetzt nicht aufzählen, wer die Kunden unserer Firma sind.
Sagen wir einfach: Namhafte Großunternehmen und Banken. Ob man das sinnvoll nennen will, oder nicht, sei jedem selbst überlassen. Und bevor du denkst, nur in DE gibt es solche: Nein, auch im Ausland haben wir da genug Fälle. Und es ist weiß Gott nicht so, als wenn wir nicht Linux unterstützen würden. »Der Kunde will das so.« Kennse, oder? -
Zum Treibersupport unter Linux kann ich als langjähriger Nutzer sagen, dass in der Tat nicht jede Hardware läuft. Das ist normalerweise auch die Hardware, die unter Windows häufig Probleme bereitet. Qualitätshardware (nicht im unteren Preissegment) läuft allerdings oft ootb.
Und das was läuft, das läuft und läuft und läuft.Was ich ebenfalls an Linux schätze sind die Möglichkeiten Probleme in den Griff zu bekommen. Unter Windows kommt eine GUI-Meldung "Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später erneut". Unter Linux kann ich anhand von Protokollen und detailierten Fehlermeldungen sehen, was genau das Problem ist.
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Komisch, die Protokolle und Fehlermeldungen gibbet under Windows auch. Mal ernsthaft, beide OS werden für professionelle Zwecke verwendet, und haben beide Vor- und Nachteile. Können wir den Kindergarten-Hickhack hier draußen lassen und wieder on topic gehen?
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Naja, aber konfiguriert ist die Geschichte damit noch lange nicht. Gerade beim Apache wäre ich für sachdienliche Hinweise durchaus offen.

Reichen dir die Ausführungen in der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.? -
Keine Sorge, ISS wird weiterhin verwendet, eben genau da, wo Linux nicht als Server-Betriebsystem verwendet wird...
Also ISS ist ne Raumstation, du meinst wohl IIS :p Und klar wird es noch verwendet, allerdings stark rückläufig und immer seltener als Hosting-Plattform für Webanwendungen.
Namhafte Großunternehmen und Banken. Ob man das sinnvoll nennen will, oder nicht, sei jedem selbst überlassen. Und bevor du denkst, nur in DE gibt es solche: Nein, auch im Ausland haben wir da genug Fälle. Und es ist weiß Gott nicht so, als wenn wir nicht Linux unterstützen würden.
Ach und was tun die damit? Und was hat das jetzt wieder mit Linux zu tun? Ich arbeite selbst in der Finanzbranche ... IIS ist (unter anderem) hier schon das böse zu vermeidende Monster. Wohlgemerkt in einer reinen Windows-Infrastruktur. Heutzutage baut man bevorzugt kleine self-hosted Services, das geht auch mit .NET (Core) wunderbar. IIS wird am ehesten noch als Reverse-Proxy eingesetzt, allerdings gibt es auch dafür bessere Alternativen.
Nur frage ich mich so langsam, was das alles noch mit dem Thema zu tun hat? Mir ist das persönlich völlig schnuppe ob jemand Windows oder Linux auf seiner Kiste zuhause einsetzt (in jedem Fall wird er da eher keinen Webserver betreiben). Die ausgetauschten "Argumente" zu diesem Thema sind uralt und langweilig und immer auf die gleiche Art angreifbar...
Mir ging es hier darum, mal meine ersten Erfahrungen mit FreeBSD zu schildern, aus der Perspektive von jemandem, der sich ohnehin schon lange entschieden hat, am liebsten mit unixoiden Systemen zu arbeiten. Da gibt's noch andere außer mir, und für die ist das ja eventuell auch ein interessanter Tipp -- oder eben auch nicht. Wenn hier überhaupt ein Vergleich "on-topic" ist, dann wohl der zwischen Linux und *BSD
Und auch dieser Vergleich hängt natürlich wieder stark von persönlichen Präferenzen und eigenem Nutzungsprofil ab. Da aber die BSDs seit vielen Jahren ein Nischendasein führen und es trotzdem schaffen, zeitgemäße Systeme anzubieten, könnte es ja mal interessant sein, darauf hinzuweisen 
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Mir ging's um die herablassende Aussage, IIS wäre nur in der Krabbelgruppe von MS zu finden. Gerade mal nachgesehen: 3/4 unserer Kunden rennen mit dem Ding rum. Warum die das machen, frag mich nicht. Ich versteh's ja selbst nicht.
Reichen dir die Ausführungen in der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.?
Klingt jetzt alles so, als wenn man immer noch fröhlich in Konfig files rum machen muss. Das war doch der Aufhänger an der Aussage:
Wenn man Apache, PHP und den ganzen Kram inzwischen komplett über GUI konfigurieren kann... ich bin da nicht auf dem Laufenden. Meine letzte (unfreiwillige) Linux-Berührung hatte ich so um 2013.
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Was mich an Linux nervt ist, dass man beim Lösen von Problemen sehr viele Lösungen findet, die veraltet sind und eben nicht mehr die Lösung sind. Ist bei FreeBSD besser?
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Hängt davon ab, ob man in der aktuellen Dokumentation nach der Lösung sucht oder im Internet...
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Was mich an Linux nervt ist, dass man beim Lösen von Problemen sehr viele Lösungen findet, die veraltet sind und eben nicht mehr die Lösung sind. Ist bei FreeBSD besser?
"Besser" ja. Natürlich gibt's auch hier Änderungen, aber man hat doch ein stärkeres Augenmerk auf Stabilität. Im Eingangsposting hatte ich ja schon Sound als Beispiel angeführt: Anstatt zig neue/"bessere"/inkompatible Systeme einzuführen hat man lieber versucht, OSS beizubehalten und hier eine Evolution zu schaffen. "Breaking changes" sind in FreeBSD nicht gern gesehen, man verbessert lieber bestehendes unter Beibehaltung der bewährten Schnittstellen. Es gibt z.B. schon immer nur einen IO-Scheduler, nur zwei native Dateisysteme (traditionell noch UFS, weil nicht jeder ZFS will), usw... insgesamt wirkt das Entwicklungsmodell deutlich planvoller als bei Linux (nicht so sehr "Basar" *g*).
Allerdings: Das gilt nur für das System selbst (kernel und base). Über die Ports kommt ja jede Menge (meist opensource-)Software zum Einsatz, im allgemeinen die gleiche wie auf Linux oder auch anderen Systemen. Wie es da mit Stabilität aussieht hängt dann natürlich an den Projekten selbst

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Naja, _eigentlich_ darf man nicht FreeBSD mit Linux vergleichen, sondern FreeBSD mit einer speziellen Linuxdistribution (z. B. Ubuntu LTS). Sonst vergleicht man Boskoop mit Birnen. Und da sage ich einfach mal: es finden sich für fast alle Anwendungsfälle eine Linuxdistribution, die die jeweiligen Anforderungen besser erfüllt als FreeBSD.
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es finden sich für fast alle Anwendungsfälle eine Linuxdistribution, die die jeweiligen Anforderungen besser erfüllt als FreeBSD.
Keine einzige, wenn man Wert legt auf Stabilität der Schnittstellen und ein simples überblickbares System. Solche wie Devuan und Void versuchen es zwar, aber das Problem sitzt eben tiefer, bereits in der Entwicklungsphilosophie von Linux.
Dein Einwand rührt zwar daher, dass Linux "nur" ein Kernel ist, aber die Konsequenz ergibt auch keinen Sinn: In jeder Distribution ist am Ende doch Linux drin, plus die immer gleichen GNU Tools. FreeBSD ist keine "Distribution" sondern ein Softwareprojekt. Ein Vergleich mit einer Linux-Distribution wäre also ähnlich sinnlos, dann kann man es auch ganz lassen.
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Was haben eigentlich alle gegen systemd? Praktisch alle Argumente, die man dagegen liest, sind eigentlich falsch. Es ist kein "großer Blob", sondern eine Sammlung von Binaries, die auch nur das machen, was früher andere meist eher dürftige häufig distributionsspezifische Tools gemacht haben (ich sage nur "Hostname setzen"). Die Statusinfos, die man über systemctl bekommt, sind viel ausführlicher und auch intuitiver zu lesen als die typischen sysv-Skripte (vom grauslichen Upstart mal ganz zu schweigen), und neue Services sind auch einfacher (und robuster, dank vernünftigem Dependency-Management statt nur "Priority") aufzusetzen. Und es kann eine Menge Sachen, die man eigentlich will, aber früher nur umständlich zu bekommen waren (siehe z.B. das sicherheitstechnisch sehr interessante Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. oder Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.).
Klar, an etlichen Stellen hat's in den letzten Jahren gehakt, und generell muss man umlernen, aber die Software entwickelt sich weiter, und Poettering lernt eventuell auch dazu.

Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. "In jeder Distribution ist am Ende doch Linux drin", nö, Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. oder auch Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
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Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. "In jeder Distribution ist am Ende doch Linux drin", nö, debian.org/ports/hurd/ oder auch debian.org/ports/kfreebsd-gnu/
Die Rede (und damit der Kontext des Zitats) war von Linuxdistributionen. Wenn kein Linux drin ist, ist es keine Linuxdistribution.
Und von systemd will ich gar nicht erst anfangen. Nur so viel: Ob sich das auf verschiedene Binaries verteilt oder nicht spielt keine Rolle, solange keine Austauschbarkeit gegeben ist. Die restlichen Gründe meiner Ablehnung kann man sich anhand meiner bisherigen Postings hier sehr gut denken

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Keine einzige, wenn man Wert legt auf Stabilität der Schnittstellen und ein simples überblickbares System. Solche wie Devuan und Void versuchen es zwar, aber das Problem sitzt eben tiefer, bereits in der Entwicklungsphilosophie von Linux.
Dein Einwand rührt zwar daher, dass Linux "nur" ein Kernel ist, aber die Konsequenz ergibt auch keinen Sinn: In jeder Distribution ist am Ende doch Linux drin, plus die immer gleichen GNU Tools. FreeBSD ist keine "Distribution" sondern ein Softwareprojekt. Ein Vergleich mit einer Linux-Distribution wäre also ähnlich sinnlos, dann kann man es auch ganz lassen.Und was ist Ubuntu, wenn nicht ein Projekt? Es hat eine strategische Ausrichtung, Budget, Zielsetzung. Nur liegt die Ausrichtung auf Usability und auch "Dau"-Nutzbarkeit - zugegeben Eigenschaften, die hier nicht priorisiert sind.
Du vermutest dass Linuxdistributionen aufgrund des enthaltenen Linuxkernels gleich oder vergleichbar sind und über einen Kamm geschoren werden können. Nee, sorry, Android, Ubuntu, Kanotix und Puppy Linux sind doch arg verschieden. Und wenn mir die alle zu überladen sind, kann ich mir immer selber ein Linux drehen (oder eine Distribution wie Arch Linux nehmen oder eine Distribution mir anpassen).
Die Ablehnungsgründe lesen sich eher dogmatisch denn technisch begründet. Vermutlich lässt sich deshalb auch so schön drumherum diskutieren, ohne ein konkretes Beispiel bei Linux zu nennen, wo ich wegen einer geänderten Schnittstelle in Linux meine Programme oder externe Hardware wegschmeißen muss. Ich greife schon mal vor: wenn X.org wie vor paar Jahren beschließt, einen Treiberkahlschlag zu machen, dann ist das kein Linuxproblem, sondern ein Problem aller Systeme, die darauf setzen.
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Hm. Ich habe hier diverse Ubuntu-Installationen, die runit statt systemd benutzen, so gesehen ist Austauschbarkeit also gegeben, aber ehrlich gesagt mag ich systemd wesentlich lieber.

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"Ich hab den Längsten".
"Nein! ICH hab den Längsten"

"Pft, ich hab den Dicksten"

In diesem Sinne
Tue nix mit Unix
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