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Es ist so weit: Bye bye, Linux :)

  • Sowas in der Art gibt's in der BSD-Welt auch mit TrueOs -- das basiert immer auf dem -CURRENT Branch von FreeBSD, verspricht trotzdem Stabilität und kommt vorkonfiguriert als Desktop-System. Ausprobiert hab ich das allerdings nicht, ich bevorzuge persönlich eben die "stable" Welt :)

    Die scheinen zwar auch nen stable release zu haben, aber der rolling release schaut doch deutlich aktueller aus als ich dachte...
    Vielleicht doch nochmal ne Chance geben :)


    Los, motiviert mich meine letzte Freizeit verschwenden ;)

  • FreeBSD ist einfach toll. Für die jenigen die ein GUI brauchen kann ich Gnome empfehlen. Und zack fertig die Dosenalternative

    Und ihr nutzt dann definitiv kein Windows mehr? Auch nicht in der Emulation oder auf dem Zweitrechner?
    Oder läuft dann unter BSD irgendein RDP-Client auf eine Windows-Kiste, die irgendwo verschämt in der Ecke steht. :bgdev
    Aber man arbeitet ja unter BSD...


    Für mich ist schon Linux no-go. :D

  • Nein, privat kein Windows.
    Meine Bild- und Tonbearbeitung wie schon vor 25 Jahren mit dem Mac.
    Internet und manch anderen Kram auch, den Rest mit FreeBSD.

    Ah ja, das Mäc, auch bekannt als das Windows für die Snobs ;)

  • Ich benutze bereits seit einiger Zeit auf all meinen Laptops
    zuhause TrueOS.... wenn man sich schon selbst die Finger
    abhackt um freiwillig auf der Unix oder auch Linux Schiene
    fahren zu wollen, braucht man jetzt nicht noch den
    Stacheldraht als Darmwandpiercing...


    TrueOS ist ne nette Alternative zu FreeBSD, gibts als LiveCD,
    somit auch für unerfahrene Umsteiger absolut geeignet.
    Bringt FireFox, Thunderbird & VLC direkt mit. Über Umwege
    liese sich sogar Steam installieren... Ansonsten macht es
    was es soll, sieht gut aus... Haptik könnte noch bisschen
    geschmeidiger sein. Aber eine klare Empfehlung von mir...


    Einfach mal unter Virtual Box eine Chance geben.


    Ich selbst benutze zuhause auch noch Windows, MacOS & Linux
    ganz einfach weil ich bei der Arbeit alle davon administrieren
    muss...


    Diese Nörgelei ist demnach meines Erachtens Augenwischerei,
    gibt nur einen vernichtend geringen Anteil IT's die ehrlich
    die HardcoreSchiene auf Unix basierend fahren können und dürfen...
    Im gehobenen Deutschen-Mittelstandsdurchschnitt gibt es defakto
    kein Linux/Unix. 1-2% steht für "kein"


    Gruss,
    Marcel

  • Und ihr nutzt dann definitiv kein Windows mehr? Auch nicht in der Emulation oder auf dem Zweitrechner?
    Oder läuft dann unter BSD irgendein RDP-Client auf eine Windows-Kiste, die irgendwo verschämt in der Ecke steht.

    Ehrlichgesagt, Windows nutze ich privat seit 15 Jahren nicht mehr. Habe trotzdem ständig Kontakt damit, weil ich beruflich auf Windows programmiere. Deshalb habe ich zuhause auf dem Server tatsächlich auch eine Windows VM (ein Windows Server 2016 auf bhyve/FreeBSD, früher war es ein Windows Server 2008 auf XEN/Linux), die per RDP erreichbar ist. Die wird aber nur für Programmier-Experimente genutzt und das ist selten ;)


    Ich sehe einfach keinen Grund, mich privat auch noch mit Windows rumzuschlagen :D Und wieso auch Linux ein wenig "in Ungnade gefallen" ist, kann man ja in meinem Eingangsposting lesen. Allerdings werde ich wohl eine kleine Linux VM aufsetzen mit VDR drin :( Den gibt's zwar auch als Port für FreeBSD, allerdings gibt es auf FreeBSD leider keinen Treiber für meine DVB-S2 PCIe Karte... naja, eine VM mit EINEM Service drin ist nicht weiter schlimm, da werde ich irgendwas schlankes finden -- und wenn ich am PC mal fernsehen will, das Frontend kann dann ja nativ auf FreeBSD laufen.

    Mac OS ist doch auch ein Unix-, bzw BSD-Derivat, oder?

    Ja, ist es. Das ist vielen nicht bewusst, wenn so komische Aussagen zur Verbreitung von Unix getroffen werden ;) Wenn man mal richtig hinschaut gibt es an verbreiteten Betriebssystemen eigentlich nur entweder Windows oder "unixoide" Systeme (die entweder eine direkte Abtammung von Unix haben, wie die BSDs und MacOS, oder nach dem Vorbild von Unix gebaut sind, wie Linux). Auf klassischen Desktop-PCs ist Windows am weitesten verbreitet, aber dieser Markt schrumpft ohnehin -- und bei mobilen Geräten, Tablets, etc sieht es schon ganz anders aus. Microsoft tut also gut daran, die neue Strategie weiterzuverfolgen, mit der man sich von der Windows-Plattform unabhängiger macht (Cloud Services, .NET Core, ...).

  • Microsoft tut also gut daran, die neue Strategie weiterzuverfolgen, mit der man sich von der Windows-Plattform unabhängiger macht (Cloud Services, .NET Core, ...).

    Was sie wohl auch begriffen haben, wenn man sich die Öffnungs-Schritte der letzten paar Jahre ansieht. Und wenn ich ehrlich bin: Super Sache! Mir ist es am Ende des Tages ja scheißegal, was für ein OS ich benutze, solange es mir dabei hilft, die Dinge geschmeidig zu erreichen, die ich brauche. Und da da jeder anders ist, auch in unterschiedlichen Situationen der einzelne anders ist, kann es durchaus heißen, mehrerlei zu benutzen. Wenn jetzt noch Mono auf Linux endlich genau auf dieselbe Stufe in Sachen Kompatibilität rauf rutschen würde, wie das MS-eigene Zeug, wäre ich so richtig happy. =)

  • Und ihr nutzt dann definitiv kein Windows mehr? Auch nicht in der Emulation oder auf dem Zweitrechner?Oder läuft dann unter BSD irgendein RDP-Client auf eine Windows-Kiste, die irgendwo verschämt in der Ecke steht. :bgdev
    Aber man arbeitet ja unter BSD...


    Für mich ist schon Linux no-go. :D

    Ich nutze seit 2009 dauerhaft Linux als Betriebssystem und werde ganz sicher nicht mehr zu Windows zurueckwechseln. Allerdings habe ich tatsaechlich noch eine VM mit Windows 7, diese wird aber nur selten gebootet (vielleicht 1x im Monat), weil ich irgendein Windows-Tool benutzen muss oder etwas unter Windows testen muss, etc.


    Wenn ich dann mal wieder an einem typischen Windows-Rechner hocke, bin ich immer wieder erstaunt, mit was fuer einem Mist man sich da rumschlagen muss. Zig Popups vom Viren-Scanner und Druckertreiber und Grafikkartenhersteller usw, jedes Tool bringt seinen eigenen GUI-Look mit, das Startmenue ist inzwischen eher eine Werbetafel, etc etc etc. Da bin ich echt froh, dass ich diesen ganzen Unsinn los bin. Und das ist natuerlich nur einer von vielen Gruenden, warum ich mich unter Linux wohler fuehle.


    Uebrigens habe ich auch schon ein paar anderen Leuten Linux (Xubuntu) installiert, also Leute, die keine Computerfreaks sind, und diese kommen damit auch prima klar. Das meiste was viele heutzutage am PC machen, geschieht ja eh nur noch im Web. Und Musik hoeren und Fotos angucken ist unter Linux jetzt nicht wirklich komplizierter.

  • Denke was viele Unbedarfte heute immer noch abhält ist rein das Unwissen.
    Sprich, dass es Installer gibt, grafische Benutzeroberflächen, etc etc.


    Für die meisten Privat-Rentner-Dau-Multimedia Nutzer zuhause, wäre Linux eigentlich
    genau das was sie bräuchten. Kein Rumärgern, keine lästigen Pop-Ups,
    (genau Deiner Meinung ZeHa) nix Kompliziertes. Je nach Derivat meistens schon
    von Haus aus Firefox, VLC etc. installiert...


    Habe bei mir im Freundeskreis auch ne Menge Systeme auf Linux (Mint & Kubuntu)
    umgestellt. Sind alle schwer begeistert, wenn man nicht der MegaZocker ist,
    braucht es mit Sicherheit kein Windows System mehr.

  • Der einzige Haken ist eben manchmal wirklich, wenn man "spezielle" Bedürfnisse hat. Z. B. fehlt mir immer noch ein adäquater Ersatz für den Adobe Acrobat, insbesondere für dessen echt hervorragende Texterkennung. Es gibt da schon Tools, die etwas entsprechendes ermöglichen, aber eben einfach nicht in derselben Qualität. Das, und Spiele, sind so ziemlich die einzigen beiden Dinge, die mich am Desktop noch ab und zu die VM oder das nativ installierte Windows raus holen lassen.

  • »Ich will eine Installation von dir!«

    8o:whistling:


    Bei mir sinds seit 8 Jahren fast ausschließlich Linux. Dank Rolling Release sogar in der ganzen Zeit eine einzige Installation gefahren die immer noch sauberer ist als die 3. Windowsinstallation in der Zeit...
    Leider fehlen noch zu viele Spiele (und bei manchen dann auf meiner antiken Kiste die paar Prozent Performance die es unter Windows noch geraaaaade so "flüssig" sein lassen :/ ),
    aber das reicht auch nur um mich alle 2 Monate mal für ein Paar Tage umbooten zu lassen.


    Diese Unproduktivität von Windows passt auf keine Kuhhaut. Mein Beileid an alle, die gerade zum Programmieren Windows brauchen :D


    Das dachte ich auch immer, hat bei meiner Familie damals nur dazu geführt dass niemand mehr den Rechner überhaupt angefasst hat...
    auch ein Erfolg in Sachen Wartung-reduzieren, aber nicht ganz so wie gedacht :D


    Problematischer als Unwissen ist glaub ich das stetige Gefühl sich dem Rechner unterwerfen zu müssen.
    Gerade das ist ja immer der, auch von Fanatikern wie mir ;) beworbene, Punkt überhaupt umzusteigen,
    aber in der Praxis will man doch ganz pragmatisch dass die Software die man sich wünscht läuft, nicht mehr und nicht weniger.


    Die klassischen Distributionen mit ihrer Vielzahl an Repositories die dann doch nicht alles, und vorallem nichts aktuell bereitstellen verkackt immer das "weniger",
    und vergrault damit die nicht ganz so harten Hartnerds, während die ganzen "mehr" Komfortdienste der letzten Jahre am anderen Ende des Spektrums für Unmut sorgt.
    Dann wiederum sind mir kleinere Communities auch wieder lieber als große, scheiß auf das Jahr des Linuxdesktops :bgdev