OT aus Neues OS/GUI für den C64 - Diskussion andere Betriebsysteme/GUI‘s

Es gibt 100 Antworten in diesem Thema, welches 20.448 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. Mai 2018 um 09:14) ist von Freddy.

  • Auch hier wieder falsch.
    GeoWorks Ensemble 1.2 hat (c) 1991 - 1990
    Vorher gabs keine Vesion in freier Wildbahn.
    GEM wurde Februar 1985 in den USA veröffentlicht.

    Was Tandy hatte nannte sich Deskmate (erstveröffentlichung : 1984)

    Du bist nicht zufällig mit Obelix verwand? Was willst Du mit deiner Art hier beweisen und wo kommt einer wie Du 2018 her? Geflogener ExUser? Du verbreitest hier Hass und Stress.

    Micha

  • Nur ganz kurz OT!
    Ich hab noch 1996 meine Facharbeit in der FOS mit Geowrite geschrieben! Inkl. Grafiken die ich mit Geopaint erstellt habe.
    Am Ende alles per Nadeldrucker zuhause ausgedruckt.
    Schon damals war ich mir unsicher und hab deshalb meinen Lehrer gefragt ob "SO" eine "Qualität" (Nadeldrucker ... )
    auch akzeptabel wäre. Dem war das völlig Wurscht auf was ich das Schreibe oder Ausdrucke, Hauptsache man kanns
    lesen und der Inhalt passt!
    Hat mit den üblichen Schwierigkeiten (z.B. Text und Bild in einem Doc. ...) dann
    tatsächlich ganz gut geklappt! Note 1 :)
    5 Jahre später schrieb ich meine Diplomarbeit auf PC mit WORD, das war ein Kampf, bis ich da
    alles erstmal eingerichtet hatte, Schrift Art, Grösse, Überschriften, Absatze, Grafiken ..... das hat bestimmt 3-4 Tage gedauert!
    Später dann noch wegen vielen Bildschirm-Fotos (farbig) ausdrucken im Copyshop ...
    Naja, am Ende auch ne 1 :D
    Fazit: am Ende zählt immer noch der Inhalt.

    Zurück zum Thema:
    Ich würde mich freuen wenn es nach über 20 Jahren etwas besseres oder
    mindestens gleichwertiges geben würde, was Geos für die damalige Zeit war!
    Natürlich nicht für den täglichen/geschäftlichen Gebrauch, sodern nur
    so zum Spass, so wie all die neuen C64 Spiele ( Sam, Galencia, Golf ....) oder Hardwarebasteleien (SD2iec, Lumafix, Tapecard ... )
    Ein funktionierendes GEOS 2020 wäre schon was :)

    (Leider kann ich selbst dazu nichts Beitragen :-/ )

  • Ein funktionierendes GEOS 2020 wäre schon was

    Wieso überträgt man nicht einfach das Zeug das es auf dem Atari XL gibt?

    Bitte melde dich an, um dieses Medienelement zu sehen.

    Micha

  • Und ich habe damals tatsächlich geoFile und geoCalc (sogar beruflich) genutzt. Und das alles nur mit c128 + REU 512k und c1571 + c1581.

    Wie umfangreich waren denn die Daten? Weißt du noch, mit wie vielen Datensätzen bzw. Tabellenzellen du gearbeitet hast?

  • Du bist nicht zufällig mit Obelix verwand? Was willst Du mit deiner Art hier beweisen und wo kommt einer wie Du 2018 her? Geflogener ExUser? Du verbreitest hier Hass und Stress.
    Micha

    Ich mag es nun mal nicht, wenn man die Leistung anderen durch unwahre Darstellungen mindert.

    geos war und ist immer noch ein Meilenstein in der Softwaregeschichte. Und nicht nur auf CBM-8-Bit. BSW hat großartiges geleistet, und alle die es heute 'madig' reden wollen, sollten doch erstmal selbst Ähnliches auf die Beine stellen, bevor sie es kritisieren.

    Und wieso soll deine Unwahrheiten korrigieren verbreitung von Hass und Stress sein?
    Gib doch einfach zu daß du ohne Nachdenken einfach etwas ausplapperst..

    geos ist nun mal nicht mehr Zeitgemäß. Das ist Retro. Keiner wird ernsthaft erwägen heute geos noch als 'Hauptsystem' ein zu setzen.

    Dasselbe gilt übrigens für alle CBM-DOS Versionen. Die sind nicht perfekt (ist Win10/Linux/MacOS auch nicht). aber man hat gelernt damit um zu gehen.

    An alle die nach 'ein neues OS bzw. GUI' schreien: denkt mal darüber nach, worüber man hier redet. Es ist Hobby. 99% der CBM-Klassiker-Usern wollen eigentlich nur Fun mit ihre Kisten. Alte Spiele spielen, in Errinnerungen schwelgen etc. Und staunen was fähige Programmierer heute noch aus dem 6502/1Mhz/64k rausholen. Dabei ist es mir egal ob c64/MSX oder Atari: alle diese Retro-Rechnern sind nur Hobby/Fun. Sonst nix.


    Und zu den vertretern der Hardware-Junkies: was ihr hier propagiert ist nicht Retro. Ihr wekelt nicht mit dem c64, sondern ihr werkelt mit Clone die dem Original nur NACHMACHEN. Zum Flair des CeVi gehört nun mal lange Ladezeiten, und langsame Programme.


    Zum eigentliche Thema selber: Ich kann mir eine Software vorstellen, ein Filemanager (ähnlich das was GoDot hat) der aus dem ROM startet, und in der Lage ist alle bekannten Laufwerke zu bedienen. Das ist eber noch lange kein OS oder eine allgemeingültige UI. Ein Dateimanager zum Kopieren, löschen etc. und um Programme zu starten ist kein OS sondern eine Anwendung. So wie halt dazumal Final Cardridge III, nur halt angepaßt an 'moderneres'. Es wäre aber falsch, wenn diverse moderne 'Erweiterungen' als voraussetzung verlangt wird.

    Nicht jeder kauft sich ein SD2IEC oder Chameleon oder RR-Net.


    In diesem Sinne (und auf dem MEGA65 wartend)

    MfG

    :putz:

    Einmal editiert, zuletzt von Freddy (5. Mai 2018 um 09:24) aus folgendem Grund: dr(e)uck-fehlers behoben.

  • Wie umfangreich waren denn die Daten? Weißt du noch, mit wie vielen Datensätzen bzw. Tabellenzellen du gearbeitet hast?

    Beruflich habe ich nur geoCalc eingesetzt.
    Es waren Kabellisten in Idustrieneubauten (spez. Papiermaschinen).
    Da solche Listen sich täglich änderten, und mehrere Hundert Kabelverbindungen unterschiedlichste Art verwaltet werden mußten, hatte ich alles in geoCalc eingegeben, und regelmäßig angepaßte Listen ausgedrückt.
    Hat auch sehr geholfen um zu ermitteln wieviel meter der jeweilige Kalbelsorte nun tatsächlich verbaut wurden, und abgerechnet werden konnten.

    geoFile habe ich nur Privat genutzt, für mein Schallplattensammlung (etwa 400LPs und 300 Singles) und meine 'Bibliothek': etwa 250 Bücher.
    Diese Dateien waren vor allem um nach zu vollziehen, was verliehen und an wem es verliehen war.

  • Pagefox hat mit Scannern nichts zu tun (das war Scanfox), Pagefox ist ein lupenreines DTP-Programm auf Modul, mit eigener Speichererweiterung.
    Deine Aussage war, als Alternativen zu GEOS seien nur "cp/m oder teurere Maschinen" in Frage gekommen. Das ist offensichtlich falsch, weswegen ich dir eine Reihe von Beispielen aufgezählt habe.

    Dann budgetiere mal einen Auftrag mit Pagefox. Oder verwalte mal große Datenbestände damit.
    Deswegen schrieb ich : die alternative wäre nur cp/m (Multiplan/dBaseII).
    Pagefox kann dann höchstens als alternative zu geoPublish zitiert werden.

  • <MOD> Ungebührliches Verhalten/Gezanke hier und weiter oben gelöscht. Wiederholungen werden kommentarlos gelöscht und es gibt eine Schuss vor dem Bug. Das gilt für alle Beteiligten.


    Mir ging es hauptsächlich um die richtigstellung.
    Ich habe alzu oft erlebt, daß solche kleinere Unrichtigkeiten sehr bald als Wahrheiten die Runde tun. Und wie ich bereits sagte: ich möchte die Ehre die den BSW-Leuten gebührt denen auch zukommen lassen.

    Dabei fällt mir nur ein: auch der Amstrad/Schneider PC 1512 hatte die erweiterte CGA Grafik mit 640x200x16 Farben. Wurde leider kaum benutzt :sad:

    MfG
    & Happy Retro-Computing

    (immer noch auf'm Mega65 wartend...)

    :putz:

    2 Mal editiert, zuletzt von syshack (5. Mai 2018 um 11:41) aus folgendem Grund: <MOD> Ungebührliches Verhalten/Gezanke hier und weiter oben gelöscht. Wiederholungen werden kommentarlos gelöscht und es gibt eine Schuss vor dem Bug. Das gilt für alle Beteiligten.

  • Wieso überträgt man nicht einfach das Zeug das es auf dem Atari XL gibt?
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    Micha

    Wozu, damit man dann ein Quasi-GEOS auf dem C64 hat? Okay, wirkt eher wie ein Win 3.x.

    Hattest du nicht auch weiter vorn im Thread geschrieben, dass dir GEOS zu lahm sei? Nun, dass BOSS-X vom Atari wirkt von der Geschwindidkeit im Video auch nicht gerade wie ein Überflieger.

  • und alle die es heute 'madig' reden wollen, sollten doch erstmal selbst Ähnliches auf die Beine stellen, bevor sie es kritisieren.

    ich hoffe, Du wirst nie wieder einen Hollywood-Film schlecht finden, ohne selbst einen gedreht zu haben :whistling:

    - neue Spiele für den C64 -
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  • Beruflich habe ich nur geoCalc eingesetzt. Es waren Kabellisten in Idustrieneubauten (spez. Papiermaschinen). ... geoFile habe ich nur Privat genutzt, für mein Schallplattensammlung (etwa 400LPs und 300 Singles) und meine 'Bibliothek': etwa 250 Bücher.


    Hast du davon noch was da und könntest das vieleicht zur Verfügung stellen?

  • Hattest du nicht auch weiter vorn im Thread geschrieben, dass dir GEOS zu lahm sei? Nun, dass BOSS-X vom Atari wirkt von der Geschwindidkeit im Video auch nicht gerade wie ein Überflieger.

    Habe BOSS-X nie benutzt, wusste nur das es aktueller als GEOS ist, wenn das auch schon lahm rüber kommt wär es auf dem nur halb so schnellen C64 natürlich eine Katastrophe.

    Micha

  • Hast du davon noch was da und könntest das vieleicht zur Verfügung stellen?

    Leider nicht :sad:
    Ich habe wie viele andere auch damals alles verkauft.
    Habe zwar inzwischen etliches aus eBay neu angeschafft, aber das ist jetzt nur als Hobby.
    Dem Wissen aber wie 'mächtig' geos für die gegebene Hardware damals war, habe ich noch sehr gut in Erinnerung.
    Ist natürlich gar nicht mit modernes zu vergleichen. Auch das GeoWorks Ensemble war meiner Meinung nach erheblich besser als Windows3.x, denn es konnte echtes Multitasking auf einem 8086er (XT) und war zudem recht flott dabei.

    Add.:
    Zu den Listen in geoCalc: Das war nichts besonderes.
    Pro Zeile -> Feld 1 Pos.Nr., Feld 2 KabelNr. (die Nr. aus der Doku), Feld 3 KabelTyp (anz. Adern, Querschnitt, Isolierung, Abschirmung) Feld 4 anzahl Metern Feld 5 Als 'Markierungsfeld für verlegt noch nicht verlegt.

    War also nichts besonderes, hat aber der Übersicht der Arbeiten sehr geholfen, und war akkurater als Handgekritzeltes (damals übliches verfahren).

  • Dem Wissen aber wie 'mächtig' geos für die gegebene Hardware damals war, habe ich noch sehr gut in Erinnerung.


    Würdest du denn auch eine REU o.ä. als Voraussetzung für vernünftiges Arbeiten sehen? Also meine ersten Versuche mit GEOS 1.2 auf Vanilla-Hardware waren sehr ernüchternd und haben mich schnell wieder zu Vizawrite & Co. zurückgreifen lassen.

  • Würdest du denn auch eine REU o.ä. als Voraussetzung für vernünftiges Arbeiten sehen? Also meine ersten Versuche mit GEOS 1.2 auf Vanilla-Hardware waren sehr ernüchternd und haben mich schnell wieder zu Vizawrite & Co. zurückgreifen lassen.

    Unbedingt.
    geos ohne REU ist wie Suppe ohne Salz. Es funktioniert zwar ohne, macht aber absolut kein Spaß.

  • Ausgelagerte Postings aus Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Hier kann die Diskussion weitergehen...

  • Dann budgetiere mal einen Auftrag mit Pagefox.

    ??? Das macht natürlich niemand, genauso wenig wie du einen Auftrag mit GeoPublish budgetiert hast. Ich könnte jetzt Dutzende Tabellenkalkulationen für den Textmodus aufzählen, aber dann würdest du mir wahrscheinlich vorhalten, dass keine davon ein so geiler Shooter ist wie Doom.

    die alternative wäre nur cp/m (Multiplan/dBaseII).

    Für den normalen C64- oder C128-Modus gibt es massenhaft Auswahl an Business-Anwendungen. Wieso CP/M eine Alternative sein soll, der C64-Modus aber nicht, wird wohl dein Geheimnis bleiben. Ich glaube du wirfst hier wild Betriebssystem und Anwendungen durcheinander? Ist mir aber auch egal, du hattest ja bereits erläutert dass jeder der nicht deiner Meinung ist keine Ahnung hat - einigen wir uns darauf.

  • ??? Das macht natürlich niemand, genauso wenig wie du einen Auftrag mit GeoPublish budgetiert hast. Ich könnte jetzt Dutzende Tabellenkalkulationen für den Textmodus aufzählen, aber dann würdest du mir wahrscheinlich vorhalten, dass keine davon ein so geiler Shooter ist wie Doom.

    Für den normalen C64- oder C128-Modus gibt es massenhaft Auswahl an Business-Anwendungen. Wieso CP/M eine Alternative sein soll, der C64-Modus aber nicht, wird wohl dein Geheimnis bleiben. Ich glaube du wirfst hier wild Betriebssystem und Anwendungen durcheinander? Ist mir aber auch egal, du hattest ja bereits erläutert dass jeder der nicht deiner Meinung ist keine Ahnung hat - einigen wir uns darauf.

    Ach Gottchen.
    Ich habe sehr wohl bekannt gegeben daß ich geos hauptsächlich auf dem c128er genutzt habe. Und dort war ür meine Bedürfnisse halt die naheliegendste Alternative -> cp/m+ mit WordStar, dBaseII und Multiplan.
    Auch habe ich darauf hingewiesen daß ich bereits ALLE notwendige Anwendungen besaß für geos (nur geoBasic und geoPublish hatte ich nicht).

    Ist mir durchaus bewußt daß es etliche Tabellenkalkulationen für den c64er gab. Tatsächlich habe ich sogar ein Baustellenleiter-Kollege eine Tabellenkalkulation aus dem Input64 zukommen lassen, damit er ähnliches auf seine Baustelle auch machen konnte. Aus heutige Sicht wäre das Quälerei, aber ich denke es war immerhin besser als die handschriftliche Kritzeleien die sonst üblich waren.

    Um zu Textmodus Apps zurück zu kommen: Ich kenne keine Textmodi-Software die so akkurat miteinander gearbeitet hat als die geos Software damals. Da war alles aus einem Guß, und damit läßt sichs arbeiten.
    Textmodi-Software sind auf dem c64/128 nun mal 'Insellösungen' und bedürfen extra Software (die es meistens nicht gab) um Daten untereinander aus zu tauschen.

    Ich begreife einfach nicht warum soviel gegen geos Argumentiert wird. Es war damals DIE Killer-App für c64/128, und nur für den c64/128, denn auf dem Apple// konnte es gegen MouseDesk und vor allem nicht gegen AppleWorks punkten.

    Damit wir uns nicht falsch verstehen: Wenn heute ein neues OS (zum Arbeiten, nicht zum Zocken) auf dem c64/128 erstellt werden sollte, wäre es durchaus sinnvoll soviel wie möglich im Textmodus zu machen, alleine schon wegen dem größeren Arbeitsspeicher, aber auch der Geschwindigkeit wegen. Aber wie gesagt: ich sehe keine Notwendigkeit ein neues OS für diese Rechner zu entwickeln, da die 'User-Basis' dafür schlichtweg nicht mehr vorhanden ist.

    Ein Programm-Launcher und Filemanager, der die neueren Laufwerke einbindet kann sinnvoll sein, aber das ist kein OS.
    Und ein OS der so sachen wie das Chameleon voraussetzen hat nochmals ein kleineren User-Basis.

  • Es hat schon ein Sinn warum sich die GUI des FC3 im Vergleich zum AR6 als Spielerei rausgestellt hat.

    Micha

    Also ich finde die GUI des FCIII Desktop garnicht so doof. Gefällt mir sogar besser als die GEOS GUI. Versteh ehrlich gesagt nicht, warum das immer nur als Spielerei gesehen wird. Auch den FC3 Desktop kann man mit individuell programmierten Zusätzen (Projekt-Menu) erweitern. Ich meine damit nicht dieses 4.1 plus Tools-Menü gedöns was ja momentan total angesagt ist. Warum das Rad neu erfinden, wenn es doch eine Basis gibt. Aber das hat sich auch damals, als die Möglichkeit zur Verfügung gestellt wurde schon nicht durchgesetzt. Ich hätte sowas gerne für den 128er mit seinen erweiterten Möglichkeiten. Bin aber viel zu schwach in ML. Aber an einem breiten Interesse für ein neues (zeitgemäßes) OS auf dem C64 zweifle ich sehr. Und vor allem an deren Umsetzung.

  • Dann ist ja alles bestens. Meine Aussage bezog sich ja auch auf Freddys Statement zu den Vorteilen von Bankswitching.
    Aber wenn hier nur nachgeladen wird, ist das natürlich was ganz anderes.

    Auch dazu hätte ich was zu sagen (aus Anwendersicht):
    Meiner Meinung nach war es eine schlechte Entscheidung bei Commodore die MMU des 128er zu beschneiden um dann nachträglich per DMA-Chip in der REU die 'funktionalität' teilweise wieder herzustellen.
    Es wäre viel schneller gewesen INTERNE Bänke zu switchen als große Datenmengen per Fetch,Stash und SWAP aus der (zugegebenermaßen DMA-gestützt) REU zu kopieren.

    Grundsätzlich waren sich ja wohl fast alle 8-bit Herstellern einig, daß Bankswitching nicht soooo negativ sein konnte, denn praktisch ALLE herstellern hatten auch 8-Bit Rechner mit 128k im Portfolio.
    Die 'Krönung' war wohl der Sam Coupé damals, mit seine 512k.

    Extensives switchen kann vielleicht langsam sein, ist aber erheblich schneller als dauernd von der Diskette nachzuladen (wie früher bei cp/m & DOS mit den sog. Overlay-Dateien).

    Zitat von MGR3SA


    Die wollten sich den Amiga und PC Markt nunmal nicht kaput machen.


    Ich würde eher bemängeln das man in den 128 nicht gleich nen 8088
    eingebaut hatte, dann hätte man sich später den PC1 sparen können.


    Micha

    Sehe ich etwas anders. Aber jetzt sind wir voll OT.
    mMn. hätte nicht mal der Z80 da rein gehört. Die hätten dann halt ein Z80-CP/M-Rechner bauen sollen (als Pre-PC10 sozusagen) für den proffesionellen Einsatz. Und den 128er statt dem VDC mühsam einzuarbeiten lieber mehr resourcen auf den VICIII der später im c65 kam einbauen.

    Und statt c65 hätten die gleich VIC IV machen sollen mit ein 65816er CPU

    aber wie heisst es so schön: Hätte, hätte Fahrradkette.

    OT_ende()
    (over & out)