Assy 425 - gebrochene Leiterbahn gesucht...

Es gibt 77 Antworten in diesem Thema, welches 15.229 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. Mai 2018 um 00:30) ist von 38911.

  • Hallo,

    ich habe hier ein 250425 wieder _fast_ fit bekommen... und jetzt will ich das zu Ende bekommen, könnte dafür aber gute Tipps gebrauchen.

    Inzwischen ist alles mögliche gesockelt, alle großen ICs sind in anderen Boards getestet, Speicher gesockelt und getestet, PLA ok, und und und... und es läuft -- aber nur, wenn ich die rechte obere Ecke (an der Power Buchse) nach oben ziehe!

    Dann laufen auch alle Test-Cardridges durch ohne etwas zu bemängeln. Drückt man die Ecke leicht nach unten ist sofort Schluss: der Computer friert ein -- und mit Deadtest werden unterschiedliche Speicherbausteine bemängelt: U9, U11, U12 (immer mal wer anders). Lötstellen habe ich schon einige angesehen und die scheinen OK. Daher mein Schluss, dass es eine Leiterbahn sein müsste.

    Kann man mit den Informationen eingrenzen, wo ich suchen müsste? Ich habe schon einige durch (beginnend von den Lötstellen in der Mitte des Boards...), aber bisher waren alle ok.

    Bin für alle Ideen/Anregungen dankbar!

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  • Schnellschuss ins Blaue:
    Durch die Nähe zum Expansionport und das "Einfrieren" - check mal die /GAME-Leitung vom Expansion-Port zum PLA.

    Ansonsten auch alles andere, was laut Schaltplan vom PLA zum Expansionport geht mal durchklingeln.

  • Ich hätte die Lötstellen am Cartridge-Port in Verdacht.

    Die habe ich auf der Unterseite nachgelötet. Kann ich da besseres/muss ich da anderes machen?


    Schnellschuss ins Blaue:
    Durch die Nähe zum Expansionport und das "Einfrieren" - check mal die /GAME-Leitung vom Expansion-Port zum PLA.

    Ansonsten auch alles andere, was laut Schaltplan vom PLA zum Expansionport geht mal durchklingeln.

    das mache ich dann gleich mal!

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  • Also ich habe PLA-Expansion Port gemessen für GAME, EXROM, ROML, ROMH, BA -- die waren alle OK (auch bei ein bisschen Wackeln und Biegen). Sind das noch mehr, die direkt verbunden sind?

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  • Ich versuche gerne es zu fotografieren, aber vielleicht kann ichs einfacher beschreiben:

    Board liegt, ich fixiere es durch Drücken auf den Modulator oder dem Bereich zwischen Modulator und Sicherung -- mit einem Finger ziehe ich rechts oben (Ecke bei Power) nach oben. Dann läuft's ohne Probleme. Manchmal auch noch, wenn ich loslasse -- aber bei geringstem Drücken der Ecke nach unten ist gleich Schluss.

    Edit: trotzdem noch ein Foto?

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  • Edit: trotzdem noch ein Foto?

    Naja ... kann's schon irgendwie gedanklich nachvollziehen ... würde da eher auf einen Wackelkontakt oder Kontaktbruch in der Powerbuchse oder im Stecker tippen ... das Hin- und Herwackeln & Biegen kommt ja nicht von ungefähr ... :gruebel

  • Hm... wie finde ich das am besten raus? Die Spannungen an den üblichen Messpunkten scheinen OK, auch wenn ich auf der Ecke rumdrücke. Nachgelötet hatte ich die Kontakte auch, was aber natürlich nichts über den Schalter und die Buchse selbst aussagt. Durch genügend Druck in der Mitte des Boards kann ich es aber schon auch zum Laufen bringen. Daher kommt es, dass ich auf Leiterbahn spekuliert habe.

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  • Am besten mit dem Ohmmeter die einzelnen Leiterbahnen im ausgeschalteten Zustand durchklingeln, wie als wenn man einen Kabelbruch sucht.

    Denke das wird deine einzige Chance sein.

  • Wird wol nichts helfen, du wirst wohl anhand des Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. alle Leitungen verfolgen müssen.

    Beschreib doch bitte nochmal ganz genau. was beim Dead Test passiert - läuft der weiter, meldet aber RAM-Test-Fehler? Oder andere ICs? Oder friert der auch ein? Wenn der Rechner einfriert, läuft er dann weiter, wenn du die Ecke wieder ziehst oder bleibt er "abgestürzt"?

    Für das Einfrieren kämen am Expansionport noch z. B. /DMA oder DOT CLOCK in Frage, aber weniger in Form eines Unterbruchs als eher in Form eines Kurzschlusses. Da fast alles (nachträglich) gesockelt ist, könnte ich mir auch einen Kurzschluss zweier Beinchen an/in einem Sockel vorstellen, gerne auch an der Oberseite. Daher die bereits getesteten Leiotungen auch auf Masseschlüsse testen, nicht nur auf Durchgang zu den ICs,

    Wenn es geht bitte mal ein paar hochauflösende Fotos vom rechten Teil der Platine, Ober- und Unterseite. Gibt hier ein paar Leute mit "Röntgenblick". :D

  • Wird wol nichts helfen, du wirst wohl anhand des Schaltplans alle Leitungen verfolgen müssen.

    Alles richtig was du sagst ... aber wenn er jetzt an der Powerbuchse (... ich sag jetzt mal *ohne Hochziehen*) nichts macht ... könnte er mal messen, welche Spannungen z. B. am SID anliegen ... 0,00V?! ... und dann zurückverfolgen, oder?

    BTW ... leuchtet ohne *Hochziehen* überhaupt die LED?

  • Wenn eine der Spannungen fehlt, wird der VIC kein Bild mehr liefern; der "alte" im 425 braucht beide.

    Es wäre daher das genaue "Einfrierverhalten" interessant; auch, ob er beim erneuten "Verbiegen" weiterläuft.

  • evt. ein (teil) defekter powerschalter.

    zum überprüfen könntest du das versuchen:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

  • Wenn eine der Spannungen fehlt, wird der VIC kein Bild mehr liefern; der "alte" im 425 braucht beide.

    Er wird dann wahrscheinlich auch keinen Takt mehr liefern womit das System tot ist...

  • Er wird dann wahrscheinlich auch keinen Takt mehr liefern womit das System tot ist...

    Muss ich bei Gelegenheit mal probieren, ob er ohne VDD einen Takt leifert ... oder hattest du das schon mal versucht? Ich nahm bisher stillschweigend an, dass VDD für die (analoge) Bilderzeugung benötigt wird.

    [EDIT und OT]

    Grad im Preliminary 6567(sic!)-Datenblatt gefunden:


    WTF?

    [/EDIT und /OT]

  • Muss ich bei Gelegenheit mal probieren, ob er ohne VDD einen Takt leifert ... oder hattest du das schon mal versucht? Ich nahm bisher stillschweigend an, dass VDD für die (analoge) Bilderzeugung benötigt wird.

    Mein Kenntnisstand ist, daß Vdd für die Teile mit hohem Takt gebraucht wird und das wäre dann eben auch für DOTCLOCK aus dem Phi0 und alle anderen Takte generiert werden.

    Ich kann allerdings den Die-Shot nicht gut genug lesen um das zu verifizieren.

    Auf Vdd braucht ein 6569 ca. 40mA, nur für den Analogkram fände ich das etwas viel.

  • Wo wird denn genau "hoch gezogen" damit es funktioniert? Am stecker des powerkabels oder wo genau? So ganz klar wurde es nicht beschrieben.

  • Du schreibst, es liegt ein Leitungsproblem an der Platine vor. Von daher gehe ich davon aus, dass ein Wackeln an den Bauteilen keinen Fehler auslöst.

    Falls Du das mit den Bauteilen noch nicht probiert hast, mach das mal in dem Zustand, wenn die Ecke leicht hochgebogen ist und der C64 zuverlässig läuft.
    Wenn dann kein Bauteil, egal welches, unauffällig ist, würde ich die Lötstellen erstmal ausschließen und auf einen Haarrriß in einer Leiterbahn tippen.

    Im Falle der Leiterbahn würde ich mich am Anfang auf die Oberseite konzentrieren, da Du schreibst, nach oben verbiegen lässt den Rechner stabil laufen, nach unten, Rechner läuft nicht. Nach unten biegen führt dazu, dass ein möglicher Haarriß seinen Spalt auf der Platinenoberseite öffnet, auf der Unterseite schließt.

    Schau doch mal, ob Du mit der Vorgehensweise Erfolg hast die defekte Stelle zu finden, wenn Du in dem leicht gebogenen Zustand die Leitungen im abgeschalteten Zustand mit dem Ohmmeter prüfst. Netzteil vom Board am besten abstecken.

    Viel Erfolg!