Unterschiedliche Qualität des Video-Signals

Es gibt 9 Antworten in diesem Thema, welches 2.325 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (22. April 2018 um 21:19) ist von ADAC.

  • Einen schönen guten Morgen in die Runde!

    Ich habe hier eine "Grand Video Console II", um meinen C64 über ein S-Video Kabel an einen TFT-Monitor anzuschließen, und bin damit auch zufrieden. Ich habe kürzlich zwei weitere "Brotkästen" hinzubekommen und nun ist mir aufgefallen, daß die Bildqualität der Geräte am selben TFT und Converter sehr unterschiedlich ist. Der genaue Effekt ist leider schwer zu beschreiben und noch schwerer zu fotografieren.

    Zuerst angeschlossen war ein Assy 250425, mit dessen Bild ich sehr zufrieden bin:
    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.


    Hinzugekommen sind zwei Assy 250407 aus unterschiedlichen Quellen, die beide ein unschärferes Bild erzeugen, das außerdem ein feines Schachbrettmuster aufweist:
    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Die Bilder der beiden Assy 250407 sind quasi identisch, das Assy 250425 hat ein deutlich besseres Bild, und dann habe ich hier noch einen C64C mit kurzem Board, dessen Bild ich subjektiv zwischen den beiden anderen Typen ansiedeln würde.

    Nun frage ich mich natürlich, wie das kommt und ob ich etwas dagegen tun kann. :gruebel Liegt das eher am VIC oder kann es mit passiven Komponenten auf dem Board zu tun haben? Hat jemand Erfahrung damit und vielleicht nützliche Vorschläge?

  • Das liegt teilweise am VIC, aber primär am Modulator. Der auf der 250407 erzeugt ein unschärferes Bild. Ja, auch bei Verwendung des Videoausganges da die Videoverstärker zwischen VIC und Videoausgang im Modulator zu finden sind.

    Bau eine der Ersatzschaltungen ein und das Problem ist gelöst.

  • Dann hat man aber beim 250407 eventuell Störungen, die mit dem schlechten Modulator "verwischt" werden.

    Wem ein leeres EPROM fehlt, braucht ein EPROM-Lösch-Gerät

    Mein GitHub: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    EasyFlash3 DIY: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Mein Discogs: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Dann hat man aber beim 250407 eventuell Störungen, die mit dem schlechten Modulator "verwischt" werden.

    Kann man oft rausfiltern wenn man die +5V für die Ersatzschaltung per 78L05 aus der Spannung für den Modulator (ungeregelte 9V DC) generiert anstatt die +5V vom System zu nehmen.

  • Danke an Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. und Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. für Eure Antworten! Ich muß zugeben, daß es da Ersatzschaltungen gibt, ist bisher größtenteils an mir vorbeigegangen bzw. mir war nicht klar, daß diese Bildverbesserung wohl genau deren Ziel ist.

    Könnt Ihr mir vielleicht auch noch eine solche Ersatzschaltung empfehlen? Den mit Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. von Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. vielleicht?
    Und/oder gibt es da vielleicht irgendwo eine Übersicht zu? Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. und Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. verfolgen ja wohl einen anderen Ansatz, die würde wahrscheinlich nicht so viel bringen, oder?

    Am liebsten wäre mir eine Lösung, die ich selbst herstellen kann. Das ist schließlich der halbe Spaß...

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Einmal editiert, zuletzt von bigby (22. April 2018 um 18:12)

  • Ich benutze üblicherweise die Einfachschaltung, sind nur 2 Transistoren und etwas Kleinzeug.


    Die +5V für die Schaltung bezieht man aus einem 78L05 der mit den +9V für den Modulator versorgt wird.

  • Frage: warum soll man keine Metallfilm-Widerstände nehmen?
    Sollte man das bei Videoschaltungen generell besser nicht machen?
    Was ist der Nachteil/Unterschied zu Kohleschicht?

    Gruß, Gerd

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Ich benutze üblicherweise die Einfachschaltung, sind nur 2 Transistoren und etwas Kleinzeug.

    Das sieht interessant aus, das werde ich mal versuchen. Danke! Baust Du denn auch den Modulator aus und die Schaltung an dessen Stelle? Oder läßt Du den Modulator auf der Platine und baust die Schaltung anderswo ein?

  • Danke! Baust Du denn auch den Modulator aus und die Schaltung an dessen Stelle?

    Der Modulator muss raus. Du hast danach auch kein FBAS mehr sondern nur S-Video. Man kann sich allerdings das FBAS-Signal auf einfache Art selbst erstellen wenn man es trotzdem noch braucht.


    Frage: warum soll man keine Metallfilm-Widerstände nehmen?

    Weil die sich aufgrund ihrer Konstruktion nicht nur wie ein Widerstand verhalten sondern auch wie eine Spule und genau das stört bei diesen Frequenzen.

  • Weil die sich aufgrund ihrer Konstruktion nicht nur wie ein Widerstand verhalten sondern auch wie eine Spule und genau das stört bei diesen Frequenzen.

    Aha. Danke, gut zu Wissen.
    Ich hab zwar bei den AV-Mods beim Atari 2600/7800 Metallfilm verwendet, aber keine negativen Auswirkungen gesehen. Das Bild ist Glasklar (allerdings habe ich auch keinen Vergleich mit Kohleschicht)

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.