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xlang

  • hat von euch inzwischen schon jemand was damit gemacht...?! Ich bin gerade dabei, einzusteigen, finde die Sprache an sich wirklich genial.
    Hab aber auch gleich ein paar Fragen, da die Doku wirklich sehr spärlich ist:


    1.) In Slang werden Rückgabewerte aus Subroutinen mit Linkspfeil (<-) übergeben. Na toll. Was mach ich jetzt bei Xlang am PC??? (Gibt ja keinen Linkspfeil)


    2.) Wie kann ich Xlang dazu bewegen, an eine andere Adresse, als $1000 zu kompilieren?


    3.) Kann ich einer Subroutine keine Arrays (Strings) übergeben oder bin ich nur zu doof dazu?


    4.) Was haltet ihr von der ganzen Geschichte, wer macht was mit Slang/Xlang??


    5.) Für wie unmöglich haltet ihr es denn, einen Slang-Compiler für C64 ohne SCPU zu basteln, evtl. dafür mit REU?? Ich denke schon, daß das möglich sein könnte, hab jedoch in Sachen Compilerbau kaum Ahnung... Die Sprache ist so schön aber ich würd einfacjh am allerlebsten am C64 programmieren, nicht am PC (SCPU-Anschaffung indiskutabel)

  • Ich hab mal mit XLang angefangen, leider fehlt mir ein wenig die Zeit mich da tiefer einzuarbeiten ;(


    zu 1) Das sollte eigentlich mit "<" klappen (kleiner als ...)


    zu 2) Müsste ich mal meine Sourcen durchgucken, gehen tuts auf jeden Fall ;):P

  • also ich fang gerade an, mich mit slang/xlang anzufreunden; die Sprache an sich ist ziemlich toll und vor allem compiliert slang wirklich knappen effektiven Code ohne einen massiven Overhead wie z.B. bei ca65. Die fertigen Programme laufen schnell (klar).
    Der größte Vorteil aber ist wohl, daß Slang auf einem Assembler aufbaut und somit Assmebler und Slang querbeet gemischt werden können, sprich es ist möglich inline Assembler Routinen in den Code einzufügen.
    Also, ich will einfach mal ein bisschen Werbung machen, da so wie es aussieht sich bisher kaum ein Schwein für Slang interssiert und das find ich schade. Irgendwie ist es doch das was dem C64 schon immer gefehlt hat: Eine gescheite High-Level-Language die aber auf die Architektur und Möglichkeiten des C64 genau angepasst ist (anders als C oder Pascal) und spezifische Funktionen bietet (IRQ-Handling, Variablenadressen spezifizierbar...).


    Die Nachteile:
    - Compiler gibt es nur für SCPU-64er und PC (Xlang), nix für Stock-C64
    - Doku ist sehr dürftig


    Wer von Euch hat denn schon Erfahrungen gemacht??
    Wer von Euch hat das Ding mit der SCPU laufen??

  • Quote


    also ich fang gerade an, mich mit slang/xlang anzufreunden; die Sprache an sich ist ziemlich toll und vor allem compiliert slang wirklich knappen effektiven Code ohne einen massiven Overhead wie z.B. bei ca65.


    ca65 erzeugt overhead? du meinst cc65 oder? :) allerdings kann man auch damit ziemlich effizienten code erzeugen wenn man nicht stumpf drauf los programmiert.


    Quote


    Die fertigen Programme laufen schnell (klar).
    Der größte Vorteil aber ist wohl, daß Slang auf einem Assembler aufbaut und somit Assmebler und Slang querbeet gemischt werden können, sprich es ist möglich inline Assembler Routinen in den Code einzufügen.


    genau wie C halt :=) du kannst auch bei cc65 nur die kontrollstrukturen (loops usw) von C benutzen und alles andre in inline-assembler programmieren wenn du willst und weisst was du tust.


    Quote


    - Compiler gibt es nur für SCPU-64er und PC (Xlang), nix für Stock-C64


    irgendwie auch einleuchtend - ein compiler braucht immer relativ viel speicher für die strukturen die er beim kompilieren aufbaut. ich wage zu bezweifeln das sich das sinnvoll auf nem stock c64 machen lässt. zumindest ne speichererweiterung wird man brauchen, oder auf floppy auslagern....guck dir mal an wie lahm diverse auf dem c64 laufende basic/pascal/C compiler sind, damit will man nicht wirklich arbeiten müssen :=P

  • Ja, ich meinte natürlich CC65...
    Und:
    ich will will will will will aber am C64 programmieren. Eine Idee wäre eben Slang Compiler für C64+REU - halte ich durchaus für realistisch; hab leider viel zu wenig Ahnung vom Compilerbau, als dass ich mich da ranwagen würde... Oder aber eine andere Idee: Source Code aufm Cevi tippen, speichern auf 64hdd, dort den XLANG aufrufen und Outputdatei laden, fertig! Dazwischen könnte man noch den Source in die REU schaufeln zwecks Backup. Ok, man hat damit entsprechende Speicher-/Ladezeiten, aber das wäre doch ein Kompromiss ;)
    Nun zu meinem nächsten Problem:
    Hab mit LCC den Xlang Source prima für WinXP kompiliert bekommen, aber der läuft eben nicht auf MS-DOS (This program cannot be run under MS-DOS) und nun bekomm ich auf meinem 486DXer und unter Borland TurboC einfach den XLANG Source nicht kompiliert, zuerst mag er die "// Kommentare" nicht (nur /*...*/), also alle gelöscht und dann bekomm ich an die 8765234985348765 Fehlermeldungen beim Compilieren...
    Bin nun eben nicht so der C-Checker, also kann mir da einer aushelfen am besten mit einem unter MS-DOS lauffähigen Binary oder ein paar Tips, was ich tun muß... (liegts am Compiler-Dinosaurier (1989) - gibts noch andere kostenlose C-Compiler für MS-DOS??)

  • Quote

    Original von hannenz
    Oder aber eine andere Idee: Source Code aufm Cevi tippen, speichern auf 64hdd, dort den XLANG aufrufen und Outputdatei laden, fertig! Dazwischen könnte man noch den Source in die REU schaufeln zwecks Backup. Ok, man hat damit entsprechende Speicher-/Ladezeiten, aber das wäre doch ein Kompromiss ;)


    DIESE Idee wird schon verfolgt, genau das hatte ich nämlich mit meiner 64HDD Bootdisk eigentlich vor ;)


    P.S : Kompiliers mal mit dem DJGPP unter DOS ;)

  • ok, habs jetz doch mit dem borland turbo c hinbekommen, jedoch jetzt schmiert mir mein 486er komplett ab, wenn ich xlang ausführe, beim Versuch das KernalROM ($e000) zu laden. Es erscheint noch die Meldung "loading bin/rom$e000.prg... $e000-" und dann isser wech.
    Kann es daran liegen, daß ich zu wenig RAM hab (16MB)??

  • glaub ich nicht :) ich würde das mal mit djgpp versuchen....borland-c macht soweit ich weiss nur realmode binaries, die haben einige einschränkungen.... djgpp spuckt protected mode bzw dpmi binaries aus, die umgehen einige der dos typischen einschränkungen.

  • kann ich denn mit djgpp unter XP so kompilieren, daß das Kompilat nachher auf DOS läuft, habe nämlich im Moment keine Möglichkiet mehr als 1.44MB zwischen beiden PCs auszutauschen, so daß ich djgpp gar nicht erst auf die DOS-Kiste kriege...


    Habe übrigens auch mit steve judd (Entwickler von Slang/Xlang) gemailt, er sagt auch, daß es eigentlich von den Spezifikationen her auf jeder DOS-Kiste laufen sollte (ist dann eben die Frage wie schnell bzw. langsam...) und er schaut sich das Problem auch nochmal näher an.

  • jo, danke für den tip: mit djgpp hab ichs jetzt tatsächlich geschafft! XLANG läuft auf meinem 64hdd-486er!!! (*freu*)
    Zusammen mit meinem Editor REAL-ED kann ich jetzt tatsächlich am C64 Slang programmieren (*doppel-freu*)!!!!
    Ist ne tolle Sache.
    Naja, muß zugeben: Das Compilieren dauert doch ziemlich lang auf dem 486er, aber es geht...!!!