Input gewünscht: Testing 7501/8501 Ersatz "CPU"

Es gibt 182 Antworten in diesem Thema, welches 42.411 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (22. September 2025 um 19:38) ist von Negan.

  • Hm, der Recom-Schaltregler ist lt. Berichten und Datenblatt mit +/- 5% ein stabiles Teil. Spannungsschwankungen halte ich daher für wenig wahrscheinlich.

    "Ripple" bedeutet (wenn ich Wiki richtig verstanden habe) im Elektronikbereich unter anderem eine unzureichende Glättung. Da der Schaltregler mit Gleichspannung "gefüttert" wird und seine 5 V +/- 5% abgibt, muß der Ripple-Effekt vorher entstehen, nämlich schon im Netzteil.

    Ich verdächtige daher das Netzteil, daß das eine so stark pulsierende Gleichspannung liefert, daß die vom Recon gelieferten 5 V für den FPGA-Chip zu "unsauber" sind und er den Dienst verweigert.

    Bei manchen Billig-Netzgeräten kennt man den Effekt, wenn man damit ein Radio betreibt: man hört die Netzfrequenz deutlich raus.

  • Recom-Schaltregler

    Der Schaltregler erzeugt ja selbst den Ripple, da er mit hoher Schaltfrequenz eine Ausgangsspannung erzeugt, welche anschließend noch geglättet werden muss (Elkos am Ausgang). Da werden also sicher irgendwelche (höherfrequenten) Signale im Regler erzeugt. Diese sollten bei einem ordentlichen Regler sauber gefiltert werden. Wenn das der kleine, kompakte Traco ist (Ersatz für den 7805), dürfte der nicht allzu große Kondensatoren an Bord haben (was nichts heißen muss, ich will den nicht schlecht reden).

    Wenn da also irgendwo ein hochfrequentes Schaltsignal (bzw. Reste davon) in die FPGA-CPU gelangen, macht das möglicherweise Mist. Das sagt nichts darüber aus, wer daran Schuld wäre, wenn es so wäre; es könnte ja auch das FPGA unzureichend dagegen immun sein.

    Und das ist auch alles gar nicht erwiesen, nur eine Möglichkeit, warum sich der Schaltregler eben doch auswirken könnte.

  • Hmm ich nutze in der Tat ein Universal Netzteil mit 9v im Original Gehäuse.
    Das könnte man auch noch gegentesten.

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • Mir fällt da spontan EMV ein ... keine Ahnung, was der Regler alles so produziert, was der FPGA-CPU nicht schmeckt? Bzw. umgekehrt, gegen was alles die FPGA-CPU ausgesprochen empfindlich ist (wegen z. B. offener/nicht abgeschlossener Eingänge, etc.). Ich will damit nichts unterstellen, nur ausdrücken, dass ich mir das vorstellen kann.

    Das wäre natürlich möglich. Aber das hiesse dann nur, daß das Design überarbeitet werden muss.

  • Moin zusammen. Läuft der C16 jetzt Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.? Ich hab noch einen C116 hier, den Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. umgebaut hat, da könnte ich die Ersatz-CPU testen.

    ^/\ -SkY- /\^
    VIC20-C64-C16-C116-Plus4-C128-A500-A600-A1000-A1200-A2000-Atari520ST-Atari1040ST-CPC464
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  • Ich habe den FPGA Ersatzchip nun erfolgreich im plus/4 laufen.Da bin ich sehr zufrieden.
    Prinzipiell ärgert es mich aber das das Teil im 16er nicht funktioniert.
    Aber ich will das Ding auch nicht Zug Mal hin und her stecken bis er endlich kaputt ist.

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • Der Schaltregler erzeugt ja selbst den Ripple, da er mit hoher Schaltfrequenz eine Ausgangsspannung erzeugt, welche anschließend noch geglättet werden muss (Elkos am Ausgang). Da werden also sicher irgendwelche (höherfrequenten) Signale im Regler erzeugt. Diese sollten bei einem ordentlichen Regler sauber gefiltert werden. Wenn das der kleine, kompakte Traco ist (Ersatz für den 7805), dürfte der nicht allzu große Kondensatoren an Bord haben (was nichts heißen muss, ich will den nicht schlecht reden).
    Wenn da also irgendwo ein hochfrequentes Schaltsignal (bzw. Reste davon) in die FPGA-CPU gelangen, macht das möglicherweise Mist. Das sagt nichts darüber aus, wer daran Schuld wäre, wenn es so wäre; es könnte ja auch das FPGA unzureichend dagegen immun sein.

    Und das ist auch alles gar nicht erwiesen, nur eine Möglichkeit, warum sich der Schaltregler eben doch auswirken könnte.


    In meinem letzten (FPGA-)Projekt hatte ich am Spannungsregler für den FPGA versehentlich die falschen Kondensatoren bestellt/bestückt (Ich sag nur: ESR.... :whistling: ).

    Das Ding war deshalb sehr empfindlich gegen Störungen von außen und neigte zum schwingen... sowas kann ich mir auch hier sehr gut
    vorstellen. Das soll nicht heißen das hier ein Bestückungsfehler vorliegt.
    Aber Schaltregler "sauen" nunmal mehr auf der Spannungsversorgung herum als Linearregler.

    Ich habe den FPGA Ersatzchip nun erfolgreich im plus/4 laufen.Da bin ich sehr zufrieden.
    Prinzipiell ärgert es mich aber das das Teil im 16er nicht funktioniert.
    Aber ich will das Ding auch nicht Zug Mal hin und her stecken bis er endlich kaputt ist.

    Zusätzlicher DIL40 Sockel dazwischen stecken!?

  • In meinem letzten (FPGA-)Projekt hatte ich am Spannungsregler für den FPGA versehentlich die falschen Kondensatoren bestellt/bestückt (Ich sag nur: ESR.... :whistling: ).

    Das Ding war deshalb sehr empfindlich gegen Störungen von außen und neigte zum schwingen... sowas kann ich mir auch hier sehr gut
    vorstellen. Das soll nicht heißen das hier ein Bestückungsfehler vorliegt.
    Aber Schaltregler "sauen" nunmal mehr auf der Spannungsversorgung herum als Linearregler.

    Zusätzlicher DIL40 Sockel dazwischen stecken!?


    Halte ich im Prinzip für unnötig und außerdem könnte es Platzprobleme geben.

    Unnötig, weil es sich um eine kleine Platine handelt, die ihrerseits auf einem DIL-Sockel angebracht ist. Der hat gedrehhte Beinchen und keine gewöhnlichen Blechfahnen. Das ganze macht einen sehr soliden Eindruck.

    Dadurch wiederum baut das Teil aber um einiges höher als der Original 7501/8501, ich schätze mal so 4-5 mm. Wenn Ingo jetzt noch einen Sockel druntersetzt, könnte es nach oben hin zu Platzproblemen führen (allerdings kenne ich das Innere des C16 nur von Bildern).

  • Der C16 hat das das gleiche Gehäuse wie ein C64-Brotkasten (von der Form her), da ist eigentlich reichlich Platz....

    Gruß, Gerd

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  • Halte ich im Prinzip für unnötig und außerdem könnte es Platzprobleme geben.

    Unnötig, weil es sich um eine kleine Platine handelt, die ihrerseits auf einem DIL-Sockel angebracht ist. Der hat gedrehhte Beinchen und keine gewöhnlichen Blechfahnen. Das ganze macht einen sehr soliden Eindruck.


    IIRC waren die Stiftleisten nicht durchgesteckt, sondern nur einseitig verlötet (hatte das Ding nur kurz hier und dann gleich Ingo geschickt!)... da hätte ich
    ehrlich gesagt schon bedenken, das beim Ein-/Ausbau mal irgendwann sich die Kupferflächen ablösen.

    Zusätzlicher Sockel bezog sich aber auch nur darauf, wenn es darum geht das Teil mehrfach zw. Rechnern hin-und-her zu schieben.

  • Aber Schaltregler "sauen" nunmal mehr auf der Spannungsversorgung herum als Linearregler.

    Ja, nach dem Umbau auf den Schaltregler und Einbau eines Modulatorersatzes hatte ich Probleme mit leichten (!) Bildstörungen. Aber nur die, der Rechner lief weiterhin stabil. Ein 78L05 zur Versorgung des Modulatorersatzes löste das Problem.

    Wobei der C16 im Original in dieser Hinsicht sowieso sehr stabil ist. Damals in den 80ern hatte ich einen Gleichrichter mit Thermofehler im Netzteil, wenn der richtig heiss war machte eine Diode Ärger und du bekamst einen durchlaufenden Streifen auf dem Fernseher und Tonstörungen. Der Rechner selbst lief dabei unbeeindruckt weiter.

    Ganz auf dieses Niveau muss der 8501-Nachbau nicht kommen, aber mit dem Schaltregler muss er laufen.

  • Am Ende wird man es nur wissen wenn man einen weiteren mit Recom Schaltregler umgebauten C16 nimmt und einen FPGA 8501 Ersatzchip einbaut.
    Ich hatte gehofft das doch einige hier den Recom Umbau am 16er gemacht haben und zumindest einer einen FPGA 8501 Ersatzchip eingebaut haben.

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    TORFROCK

  • Ich hatte gehofft das doch einige hier den Recom Umbau am 16er gemacht haben und zumindest einer einen FPGA 8501 Ersatzchip eingebaut haben.

    Seit vor ein paar Jahren jemand auf Ebay echte 8501 mit Datecode 1986+ für nen Zehner das Stück verkauft hat habe ich erstmal genug davon... Hatte ich hier im Forum gepostet und weg war der Rest... :)

  • Guten Morgen. Man kann diese CPU käuflich erwerben, Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. :smile: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

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  • Guten Morgen. Man kann diese CPU käuflich erwerben, Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. :smile: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Naja, nicht so ganz:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

  • Ja er ist im Urlaub (zumindest letzte Woche noch) und macht bestimmt Neue. Er meinte zu mir, er kann immer welche machen.
    Bin gespannt, was er zurückschreibt, Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Danke für den Hinweis, hatte ich noch gar nicht gesehen.

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