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Welche Linux Distro benutzt ihr?

  • coredump Irgendwie verstehe ich nicht, warum du einen 1 Jahr geparkten Thread herausholst, dann etwas mit Firmware, Treibern und Kernelmodulen zusammenreimst.


    Ich gebe dir aber recht: non-free Firmware sollte per Default installiert werden und wer sie nicht braucht kann sie deinstallieren.

    Ist es nun oder sollte es. Komm bitte auf den Punkt.

    Mittlerweile verwende ich Debian weil es weniger suckt als andere Distributionen. Pulseaudio und Systemd treiben mich nichtsdestotrotz in den Wahnsinn.

    Du brauchst noch lange und viele Distributionen, bis zu Erkenntnis was ein Derivat oder Kompilation ist. Dann kommt die Sache mit den Paketen, welche da "sucken" :)

  • Aber f*ck sind das viele!

    Das ist gut so :)


    Mich wundert es nur, dass so viel aus Ubuntu gewachsen ist.

    Nach dem Cannonical sein Poltertreiben nicht beendet, dürfte die Ärea Ubuntu langsam zu Ende gehen. Ich freue mich schon wenn die ganzen Mint-User einfach vom grünen Baum fallen :)

    Die Syslog lesen ist ja sowas von out :)


    Apropos systemd-sucking: Dann eben Devuan. Es ist so leicht, dass es locker auf einem ollen USB-Stick noch performant läuft.


    Was mit Pulseaudio nicht stimmen soll, wüsste ich jetzt nicht. Mir ist nichts aufgefallen. I.d.F. wechselt man den Sound daemon und nimmt einen anderen Mixer. Wenn es immer noch quietscht, etwas mit Power wie Ubuntu Studio, LinuxCNC und andere RT Kernels.

  • Ich nutze Mint mate seit 2012. Wenn die Ubuntuära zuende geht, dann gibt's immer noch LMDE ^^


    Zu den Paketquellen:

    Bei der Installation wird man zumindest gefragt, ob man 3rd Party "Sachen" auch installen möchte.

  • Hi,


    bis vor einigen Jahren war ich starker Distro-Hopper und hab so alle paar Monate umgeschwenkt. Schlussendlich bin ich aber jetzt seit einigen Jahren bei einer ausgesprochen unbekannten Distribution hängen geblieben und wirke dort auch aktiv an der Weiterentwicklung mit: Endless OS.


    Haben die meisten wahrscheinlich noch nicht davon gehört, ist eine Distribution die von einem NGO für Schwellen- und Dritte-Welt Länder entwickelt wurde und den Fokus auf Stabilit, Offlinefähigkeit, leichte Benutzbarkeit für Erstanwender und Ressourcenschonung legt - alles Dinge die ich eigentlich generell als Grundlage ansehen würde. Das aus meiner Sicht besondere an Endless OS ist seine oberflächlich gesehene Starrheit, welche sich jedoch, wenn man sich näher damit beschäftigt als Vorteil herauskristallisiert:


    - Das Rootfilesystem ist OSTree basierend (sowas wie Git, nur für ganze Filesysteme) und read-only. Somit kann man Updates atomic durchführen - entweder Update ist durch oder nicht, gibt kein Mittelding. Alle variablen Dinge sind nach /var (sic!) gelinkt.

    - Das Filesystem ist aus Debian und Ubuntu Paketen gebaut, man kann jedoch keine Packages nachinstallieren. Dadurch werden Inkonsistenzen und ähnliche Probleme vermieden. Im Userkontext gibts dafür andere Lösungen, siehe nächste Punkte.

    - Applikationen werden als Flatpak vom Flathub und Distributionsrepository aus installiert. Das hat den Vorteil, dass eine Applikation eine benötigte Runtime (oder SDK) angeben kann dies es braucht. Dadurch kann man verschiedene Versionen von Applikationen ohne Tricks parallel betreiben und holt sich keine Abhängigkeitshölle rein. Ausserdem sind alle Applikationen gesandboxed und dürfen nur das, was man ihnen gestattet.

    - Ubuntu/Debian/Fedora läuft als Container im Userkontext wenn man mal ausgefallenere Sachen braucht die es nicht auf Flathub gibt und man zu Faul ist, sich das Flatpak selbst zu bauen

    - ... und wenns wirklich mal sein muss, dann gibts immer noch brew als Paketmanager im Userkontext wo man das meiste nachinstallieren kann. Dann halt nicht wie bei den beiden letzten gesandboxed sondern direkt mit Zugriff auf alles wo man als User auch ran darf

    - Das UI basiert auf GNOME und wurde über sinnvolle Extensions zu einem wirklich effizient nutzbaren Desktop erweitert


    Irgendwie kommt mir gerade der Eindruck als ob ich einen Werbetext geschrieben hab. Tschuldigung, bin einfach nur so begeistert wenn ich über "meine" Distribution rede :-)


    Und obligatorisch der Screenshot:


  • chroot the best security way to protect :thumbsup:

    2x VC20, 3x Plus/4, unbekannte Anzahl von C64 Brotkästen (326298/KU-14194HB/250407/250425/250466), 2x C64G, 2x C64C transparent Dallas (326298/KU Replika, Reloaded MK2), 1x C128DCR, 2x A500 Rev.3, 1x A500 Rev.5, 2x A500 Rev.6, 4x A500+ Rev.8, 3x A600, 3x A1200 transparent, 2x A1200 Escom, 2x A2000 Rev.6.2, 1x A2000 Rev.4.1, 1x A4000D, 1x MISTICA FPGA16 Acryl, 1x Lotharek Mist Midi, 1x MISTer FPGA, 2x CPC464, 2x CPC6128, 2x KC85/2, 1x KC85/3, 1x KC85/4

  • Ich habe hier einen DELL Precision M6400 mit Core 2 Duo P8800, 8GB RAM und 120GB OCZ-SSD.


    Der hatte zuerst Windows 10 drauf... dieses Betriebssystem interessiert mich aber privat überhaupt nicht, sodass ich mein Standard-System aufgespielt habe: Linux Mint in der aktuellen Variante und mit XCFE.


    Ob der Rechner unter Windows einwandfrei funktioniert hatte, kann ich nicht sagen... unter Linux Mint funktioniert er eine kurze Zeit einwandfrei, danach kann ich nur noch den Mauszeiger bewegen, aber keine Maustastenfunktion und keine Tastatureingabe funktioniert mehr.

    Anscheinend sperrt sich da entweder irgendein Treiber oder die 8GB Arbeitsspeicher sind nicht für das System geeignet.


    So ein Problem hatte ich bis jetzt noch mit keinem Rechner, wobei ich sagen muss, dass meine übrigen Laptops bis auf ein Acer V5 alle max. 4GB Arbeitsspeicher haben.


    Gibt oder gab es bei euch auch so ein Phenomen oder liege ich mit meiner Vermutung total daneben?


    Gruß 128er-Man

  • Würde lieber ein vernünftiges OS einsetzen, z.B. FreeBSD.

    Vernünftig liegt halt immer im Auge des Betrachters. Für viele ist Windows vernünftig, für manche Linux - und für manche Puristen eben die BSD's. Im ernst, warum bevorzugst Du BSD vor Linux, welche Vorteile siehst Du? Ich hab einige Zeit FreeBSD als VM für meinen internen Postfix und Nginx benutzt, wurde aber nie so wirklich warm damit und habs gegen Ubuntu Server ersetzt.

  • Security, klare und strukturierte Kernel, kein systemd, nichts Poettering-verseuchtes. Rasend schnell (besonders BSD/OS auf alter Hardware) und ich hab die 4.4 Source-Lizenz dazu.

    Ein reineres 4.4 BSD-Unix gibt es nicht, und es funktioniert alles so, wie im Manual beschrieben.

    BSD/OS war damals das beste OS, was man für Server bekommen konnte. FreeBSD hat davon einiges eingeklappt.

    Es hilft mir aber nix, die 4ma setzt RHEL ein, und damit muß ich mich damit auskennen.


    Ich hasse Windows. Auch, wenn ich nicht umnum komme. W7 war für mich das letzte halbwegs erträgliche Windows.

  • Ob der Rechner unter Windows einwandfrei funktioniert hatte, kann ich nicht sagen... unter Linux Mint funktioniert er eine kurze Zeit einwandfrei, danach kann ich nur noch den Mauszeiger bewegen, aber keine Maustastenfunktion und keine Tastatureingabe funktioniert mehr.

    Anscheinend sperrt sich da entweder irgendein Treiber oder die 8GB Arbeitsspeicher sind nicht für das System geeignet.

    Die 8 GB RAM sind ausreichend. Mach doch ruhig mal einen eigenen Thread für das Problem auf. Dann findet sich bestimmt jemand, der dir dabei helfen kann.

  • Angefangen mit SuSE, dann auf Lubuntu umgestiegen, und mittlerweile benutze ich auch Mint. Wobei ich oft schon gehört habe, dass Debian die stabilere und bessere Option sein soll. Werd ich sicher demnächst probieren. An Lubuntu nervt mich grade, dass nach einem Upgrade auf 2022.04 die meisten Internet-Seiten nicht mehr funktionieren. Vermutlich weil Firefox nicht mehr gescheit funktioniert. Keine Ahnung warum. Nervt. Zum Glück handelt es sich um VMs, und ich hab jeweils einen Klon mit dem alten System zurückbehalten. Aber sobald ich auf dem Host umsteigen muss, wirds unangenehm. Vielleicht nehm ich da gleich Mint oder Debian. Irgendwelche Ratschläge dazu? Ich wäre dankbar.

  • Debian ist halt immer »gut abgehangen«. Im Falle von Firefox heißt das z. B., dass die ESR Version in der Paketverwaltung enthalten ist, was nicht immer gut mit allen Addons zusammengeht. Mint kann ich nichts zu sagen. Aber um einen Vergleich zu ziehen: Ubuntu ist i. A. frischer als Debian. Aber dafür ist Debian halt tatsächlich ziemlich solide weil konservative. Muss man halt wissen, was einem lieber ist.

  • Debian ist halt immer »gut abgehangen«. Im Falle von Firefox heißt das z. B., dass die ESR Version in der Paketverwaltung enthalten ist, was nicht immer gut mit allen Addons zusammengeht. Mint kann ich nichts zu sagen. Aber um einen Vergleich zu ziehen: Ubuntu ist i. A. frischer als Debian. Aber dafür ist Debian halt tatsächlich ziemlich solide weil konservative. Muss man halt wissen, was einem lieber ist.

    Vielen Dank für die Erklärung!


    Klingt für mich wirklich eher nach Debian. Mir wäre wichtig, dass das Zeug lange funktioniert. Das Neueste vom Neuesten brauchts nicht sein.