Was ich immer wieder angenehm finde, ist einfach die Geschwindigkeit, mit der Updates rein laufen und wie wenig man machen muss dabei. Wenn nicht gerade ein neuer Kernel fällig wird, nur installieren, schlimmstenfalls Ausloggen und wieder anmelden. Und wenn ein neuer Kernel fällig wird, ein Neustart. Unter Win 10 können es auch gerne mal vier sein (kein Witz), mit entsprechenden Wartezeiten während er dazwischen was-weiß-ich macht.
Was mich wirklich total von den Socken gehauen hat (sogar für Windows-Standards) war die Update-Session vor einigen Wochen, als das neue Tablet ins Haus gewandert ist. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Mehr als 12 h. Das lief sogar über Nacht und war am Morgen immer noch nicht fertig, obwohl ich mir am Abend noch gedacht habe: "Das machst noch vor dem Pennen." Denkste. Und da frage ich mich dann wirklich, was das soll. Ja, so ein 1,5 GHz Vierkerner ist nicht das schnellste unter der Sonne, aber für ein paar Updates in einer angemessenen Zeit installieren sollte es doch wohl reichen. Mit SSD und 200 Mbit/sek. Internetanschluss sollte dann wirklich für alles gesorgt sein.
Und das war noch wohlgemerkt ohne zusätzliches, wie Office Updates oder so was, rein nur was Windows von Haus aus mit bringt und aktualisieren will. Da fällt einem nichts mehr ein.
Alternativ läuft dann OpenCbm für Windows das auf Win98 noch ging eben nicht auf XP oder 10 und du musst warten bis es einer dir besorgt (kompiliert).
Oder es gibt keinen Treiber mehr für die Hardware auf einem neuen Windows. Der Canon Lide 30 bei mir daheim ist weiterhin problemlos nutzbar unter Linux. Für Windows gibt der Hersteller keine Treiber mehr für was aktuelles raus. Auch nicht nur gut.