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Eine Mailbox-(analog) selber bauen und per Modem C64 etc anrufen

  • Hmm ist Striketerm denn in der Wolke zu finden ?

    Guck mal hier:


    https://csdb.dk/release/?id=130807


    Und wie bereits gesagt wurde, Striketerm geht mit RRNet leider nicht.
    Es gibt zwar ein paar Terminalporgramm mit denen RRNet geht, aber leider unterstuetzt keins dieser Programm Punter/Multipunter als Transferprotokoll.
    Man kann zwar Files transferieren (XModem), aber das ist leider alles nicht 100% ausgereift und irgendwie instabil.

  • Striketerm ist aber keine BBS-Software sondern ein Terminalprogramm (also 'User-Seite'), das läuft sicherlich nicht in Dauerbetrieb.... ;) Auf der PC-(BBS-)Seite ist das ja alles keine Problem.

    ne.. schon klar,.. :)


    ich hatte nur "davon" abgeleitet, wenn Striketerm mit RR MK3 funktioniert (quasi als "Serielles-Modem),
    dann wird auch ein echtes BBS-C64 Programm (wenn man es "retromässig") komplett so abbilden möchte funktionieren...
    (ohne jetzt neue "Routinen" extra für das MK3 schreiben zu müssen).. (so meine Vorstellung zumindest ?!)


    mfG.

  • ich hatte nur "davon" abgeleitet, wenn Striketerm mit RR MK3 funktioniert (quasi als "Serielles-Modem),

    Ja, aber das wird leider nicht funktionieren. Das sind komplett unterschiedliche Lösungswege...

  • (ohne jetzt neue "Routinen" extra für das MK3 schreiben zu müssen).. (so meine Vorstellung zumindest ?!)

    Wenn sich das RR-Net verhalten würde wie ein Modem, so täte alles laufen was ein Modem erwartet/braucht.


    Tuts es aber leider nicht. Also geht für DFÜ wohl nur was speziell für das RR-Net gemacht wurde (gibts da überhaupt was? Stichwort: TelNet-Client?)


    Daher ist die einfachste Möglichkeit ein WiFi-Modem ;-)

  • hihi :-))


    noe... ich habe so etwas in meinem eigenem C64 von 1986 eingebaut..
    einfach das externe Modem in ein Gehäuse und damals wollte man "auf Nr.Sicher" gehen und hat die Leitung
    wirklich mit einem Schalter getrennt... (nix flate wie heute :-)


    mfG.Micha

  • Da juckt es mich schon in den Fingern, mal wieder den alten Akustikkoppler auszupacken.

  • Schon irgendwie interessant so alte Technik....

    @ Ch1ller: habe gerade meine alten Fotos gefunden..


    bei mir war das 300baud Modem, wie schon gesagt zwischen 1987-1988 dann beim mir "im (umgebauten) C64" :)


    (Unten dem Deckel neben der "umgebauten" C64 CBM Tastatur..., verbunden mit Flachbandkabel..)
    das waren noch Zeiten... :D


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  • Hallo Turbomicha,


    der Titel des Freds klingt ja wirklich verlockend, aber geholfen hat er mir jetzt nicht viel, um selbst sowas hochzuziehen. Da ich wirklich sehr viel Glück hatte und mir ein Commdore 1200er Modem für ein paar Taler in die Hände gefallen ist , musste ich es gleich ausprobieren und habe mal ein paar Boxen angeklingelt und siehe da, die Hardware läuft. Ich bekomme zwar viel Textsalat, aber lässt sich sicherlich per Einstellungen beheben oder die Boxen sind so konfiguriert, dass ich mit dem C64 nicht geeignet bin. Habe bspw. die Mailbox von Blup probiert. Verbindung stellt er her, aber ich kriege danach viel Textsalat. Naja, sind ja meine ersten Gehversuche.


    Nun meine Frage an Dich. Ich möchte bestimmt auch noch mal eine eigl. Box betreiben. Kannst Du mir mehr Details geben wie ich das machen muss.


    Bsp. ich finde nirgends einen Download für NCBMail, der noch funktioniert. Die wenigen Links, die ich gefunden habe, sind leider alle tot. Welche ist denn die letzte Version und wo bekomme ich die noch her? Oder gibt es bessere Software dafür. Diesen Link habe ich gefunden, aber wie gesagt, leider tot:


    http://www.elektron-bbs.de/fil…bmail/programm/index.html


    Mein Verständnis von der Thematik:


    > Ich brauche eine freie Telefonleitung: Check, habe ich
    > Ich brauche einen PC, der als Server dient: Check habe ich genug von
    > Als OS kommt vermutlich Windows 98 o. DOS in Frage (bei NCBMail): Check, hätte ich.
    > Daran muss ein Modem: Habe ich nicht, gibts Empfehlungen.
    > Dann alles verdrahten, verkonfigurieren und die TelNr hier im Forum posten. Fertig! Oder fehlt noch was.


    Vielen Dank.

  • Hallöchen...


    PS: ich habe meine "eigen Mailbox" quasi nur "intern" um im eigenem Haushalt z.B. Atari 800 mit 300baud,
    oder einen alten Windows 98, Windows XP und einen DOS Rechner und natürlich auch C64
    "mit einander" zu verbinden und Daten aus zu tauschen...
    (und natürlich auch die Akustikkoppler ;)
    => hatte ich auch so mit DOS-PC und Modem und Akustikkoppler mit C64 auf der großen DORECO 2018 gezeigt..


    Ich hatte das DOS Mailboxprogramm selbst von der Blup Mailbox downgeloadet...
    Das war recht klein... (finde es derzeit aber nicht, müsste auf dem DOS Rechner liegen)


    Ich hatte damals aber auch noch ISDN und konnte daher mit einem 33,6 Modem raus gehen und die Blup Box einwählen,
    inzwischen habe ich aber selbst VOIP, und da gehen den Daten "mehr Paketweise" raus...
    somit komme ich nur noch mit analog 14.4 oder besser nur mit 9600 baud raus... (mit einem PC und Analogmodem...)


    (PS: ich habe meistens 33,6k Modems meistens ELSA Modem genutzt)
    Meine 8fach Analog / ISDN Anlage ist eine EURACOM180 gibt für um die 30-40 Euro...


    mfG.

  • Hallo und Danke für die Antworten,


    kannst Du mir das Programm schicken . Laut dem Link oben, kenne ich nur die Version 3.21. Gibts da was neueres oder gibts es sogar bessere Software. Blup benutzt ja auch wiederum etwas anderes. Mir fehlt da eine gute Übersicht für den Einstieg.


    Ergänzungsfrage zur ISDN-Anlage: Muss so eine Anlage irgendwelche Voraussetzungen erfüllen oder eignet sich prinzipiell jede beliebige ISDN-Anlage. Auf Blup wird eine MicroLink ISDN/TL V.34 verwendet. Ich selbst hatte mal eine FritzX.



    Wie sieht es eigl bei mehrere Nutzern aus. Wenn ich bspw. nur eine Leitung habe, kann dann auch nur gleichzeitig einer auf die Box?


    Wie siehts nun mit dem OS aus. Windows 98 oder sollte man auf DOS zurückgehen. Win98 wäre besser, da es auch auf "modernere" Hardware liefe. Ein 486er oder Pentium 1 wäre mir für einen Dauerbetrieb zu Schade.


    Salve!

  • Bei den angestrebten Bitraten ist die Telefonanlage egal. V.90 und V.34 funktionieren mit VoIP-Gegenstellen
    sowieso nicht ordentlich. Pro Modem kannst Du einen Benutzer online haben. Mehr Benutzer heißt bei POTS
    mehr Schnittstellen, mehr Modems, mehr Leitungen. Achte bei den Schnittstellen auf einen 16550er UART
    oder besser.
    DOS läuft überall, wo es noch ein BIOS gibt, also auch auf recht moderner Hardware. Win98 nutzt auch einen
    DOS-Unterbau, der problemlos ohne die grafische Oberfläche betrieben werden kann. Allerdings ist W98 kein
    guter Multitasker für BBSing. DESQview ist da wesentlich geeigneter. Achte bei der BBS-Software drauf, dass
    sie einen FOSSIL-treiber unterstützt, dann bist Du bei den Schnittstellen flexibler, insbesondere, wenn diese
    auf unüblichen Adressen liegen. Als FOSSIL würde ich ADF empfehlen. Weder X00 noch BNU kommen da ran
    und machen wesentlich öfter Probleme. ADF läuft sogar in DOS-Fenstern von OS/2 sauber.
    Es gibt m.E. kein Problem mit einem Pentium im Dauerbetrieb, bzw. habe ich selbst sowas auf Arbeit seit über
    zehn Jahren im Dauerbetrieb, nur Netzteil und HDD musste ich mal wechseln. Ist ein P90 auf 75MHz runtergetaktet.

  • Puh, bei der Hälfte aller Begriffe musste ich erst mal nachschlagen, um den Text zu verstehen.


    Natürlich kann man eine alte Pentium 1 Kiste nehmen, aber die Dinger werden langsam rah und damit teuer. Ich habe erst kürzlich eine Retro-Spiele Kiste auf Basis eines P75 zusammengestellt, hat mehrere Wochen gedauert bis ich alle Teile zusammen hatte wie Graka, CD-ROM Platten, WLAN usw. DOS hängt halt am FAT16 und damit wird das Suchen von neuen Platten nervig und mit der Zeit immer schwieriger. Bei Win95/98 und dem FAT32 mach ich mir für die nächsten Jahre weniger Sorgen.


    Virtualisierung würde ich auch gerne bevorzugen, aber aus eig. Erfahrung weiß ich, dass das Durchschleifen der Hardware-Ports in das Gast-System immer wieder Probleme bereitet / instabil ist. Gutes Bsp. ist Virtualbox mit USB-Ports, habe hier schon beides erlebt, d.h. einwandfreier Betrieb und dann auf ein mal - warum auch immer - überhaupt kein Durchschliff mehr. Welchen Hypervisor nutzt Du? Ich habe mehrere ungenutzte Workstations rumstehen. Im Idealfall würde ich dort ein Unix-Derivat draufschmeißen mit einem geeigneten Hypervisor, der stabil die Ports durchschleift und der Gast kann dann mit DOS oder Win98 laufen.


    Ich habe auch noch einen Hypervisor-Cluster im Betrieb, basierend auf 5 Workstations und oVirt als Hypervisor. Da ist noch genug Platz darauf, allerdings habe ich dort noch nie den Portdurchschliff getestet.


    Nun die dumme Frage: Was heißt POTS? Da half mir Tante Google auch nicht mehr.


    @Modem: Ich muss also wirklich pro parallelen Nutzer jeweils ein Modem und eine Leitung vorhalten? OK, dann geht halt nur Single-User.

  • Na, da sind wir aber in zwei unterschiedlichen Welten unterwegs. ;-)
    Ich habe noch nie etwas virtualisiert und keine Erfahrungen damit.
    Workstations richte ich nur für Videokodierung ein, und da brauche ich alle
    Ressourcen zum tatsächlichen Kodieren.


    Wohl aber habe ich DOS-Sessions in DESQview wie auch OS/2 betrieben,
    eben für die Mailbox. POTS ist "Plain Old Telephone System", also klassische analoge Telefonie.


    Wenn Du einen ISDN- oder VoiceOverIP-Anschluss hast, hast Du u.U. die Möglichkeit,
    mehrere Rufnummern und analoge Leitungen hinter Router/Telefonanlage gleichzeitig
    zu nutzen. Auf meinem Anschluss sind auch immer noch 7 Telefonnummern geschaltet,
    die ich gleichzeitig nutzen kann, mit max. 2 gleichzeitig aktiven Verbindungen. Damals
    hatte ich 2 ISDN-Anschlüsse und konnte entsprechend 4 Lines gleichzeitig betreiben.
    Das war z.T. als Ringdown organisiert, d.h., mehrere Lines hörten auf mehrere
    Rufnummern und nahmen nach einer bestimmten (unterschiedlichen) Anzahl Klingelsignalen
    ab. Das ging erst mit einer Telefonanlage mit mehreren externen S0-Bussen richtig gut. ;-)
    Mit großen Datenmengen (von heute) umzugehen wirst Du wahrscheinlich nicht brauchen.
    Seit VoIP sind stable Connects über 9600bps Glückssache. Entsprechend wenig an Daten
    wird jemals über diesen Weg fließen. :nixwiss:

  • @Mueller willst du denn wirklich "raus telefonieren", bzw. von aussen über mehrere Modems anwählbar sein (so wie früher?)
    mein DOS Rechner wo meine NCBMail Box drauf läuft, hat derzeit nur eine COM Schnittstelle,
    es sollte aber mit mehreren Modem aus "Chat-Betrieb" möglich sein...


    wie schon geschrieben, ist VOIP "nicht so doll" für Analogmodem...
    Ich könnte aber die ACKERMANN 180 mit einem VOIP ISDN Umsetzer wirklich nach "aussen anbinden"...
    dann könnte ich sogar mit einer Fritzcart "wie ISDN" auswählen.. aber ob das besser wird ? (mit VOIP "quasi" dazwischen).
    Hier hat mal jemand geschrieben, dass bei Voice-Verbindungen "die Daten" generell Vorrang" haben...
    aber bei >9600baud, stören ja schon ein paar wenige Millisekunden Zeitversatz...

  • ne, dass muss nicht wirklich sein. Ich bin ja gerade erst dabei mich in das Thema einzuarbeiten und wo die Reise hingehen soll, weiß ich auch noch nicht so ganz.


    Im ideal hätte ich gerne am Ende des Tages eine virtuelle Maschine wo die Software drauf läuft, dann wäre ich von der Wartung her fein raus, denn das Umziehen auf neue Hardware, wenn die alte nicht mehr will, besteht dann nur in wenigen Mausklicks. Von außen erreichbar sein soll es schon und wenn der Aufwand nicht zu groß ist, dann auch gerne mehrere Modems dran, die alten Geräte kosten ja nicht mehr viel, egal ob ISDN oder Analog-Modems.


    Ich finde halt momentan keine vernünftigen Quellen im Netz, die das Thema für Neueinsteiger aufbereitet haben. Es gibt gefühlt 100er Mailbox-Lösungen und mir fehlt einfach eine Möglichkeit da strukturiert reinzukommen, um ein gescheites Setup aufzustellen. Momentan weiß ich nicht mal, welche Software ich nehmen soll. NCB Mail war einer der ersten Kandidaten, die ich aufgeschnappt habe, aber nirgends runterladen kann zum Testen und ich habe keine Ahnung ob in 2019 nicht schon bessere Lösungen nutzbar sind. Auch Modem ist ein Thema. In der Bucht wird ja tonnenweise was angeboten, ich hätte nun gedacht, dass damals extra leistungsfähige Kisten für Mailbox Betrieb hergestellt wurde vergl. den heutigen Switches: Hier gibts für privat 10 € Teile, die auch reichen. Für den professionellen Bereich gibts ja Geräte mit 100 Ports und integrierter Weboberfläche. So eine Unterscheidung finde ich bei den alten Modems halt nicht.


    Die Problematik mit VOIP verstehe ich nicht. Ich habe mal ganz naiv den 64er mit dem 1200er Modem angeschmissen, BAUD auf max. gestellt und die Blup angewählt. War kein Problem. Manchmal kann es sein, dass er keine Verbindung herstellt, dann reduziere ich die rate auf 900 oder 600, damit klappts dann immer.