Gibt es eigentlich einen ULTIMATIVEN Wissenschaftlichen Taschenrechner auf der CBM Reihe?

  • Gibt es eigentlich einen ULTIMATIVEN Wissenschaftlichen Taschenrechner auf der CBM Reihe?

    Gibt es eigentlich einen ULTIMATIVEN Wissenschaftlichen Taschenrechner auf der CBM Reihe?

    Also streng genommen ein Programm (PRG) das es dann erledigen sollte....???

    Also so auf der Höhe vom Texas Instrument 58.

    Den wen man heut zu Tage einen Taschenrechner kauft ( ich in der letzten Zeit ) für 8 EURO bekommt man schon viel, vieles kannte ich nicht und verstehe ich nicht, aber das soll ja nicht das Thema sein.

    Und der TI 58 war ja damals schweine teuer.

    Gibt es was vergleichbares, oder was damit mit halten könnte auch auf CBM Rechnern?

    Brotscheibe
  • Hab ich damals zu Schulzeiten aufm C64 vermisst.
    Wäre eigentlich noch mal ein schönes neues Projekt, einen richtig geilen Taschenrechner aufm C64 zu entwickeln.
    Der Formeln auflösen kann, umstellen und vieles mehr. Leider alles nicht ganz so trivial.

    Selbst die ROM's in den TI Taschenrechnern sind glaub ich schon groß.
    Deine Jacke ist jetzt trocken.
  • Am ehesten lässt sich wohl der Commodore PR100 mit dem TI58 vergleichen. Beides wissenschaftliche Taschenrechner, die programmierbar waren. Allerdings hatte der TI58 deutlich mehr Speicher... 8)
    Es gab noch die "Spezialrechner" M55, N60, S61 für Mathematik, Navigation und Statistik. Die hatten mehr Funktionen, wie der PR100, waren aber nicht programmierbar.

    DoReCo #54 am Fr. 15.09. - So. 17.09.2017
  • Sorry, hatte Deinen OP nicht aufmerksam genug gelesen... Du suchst ja TR-Emulationen für CBM-Rechner. Falls Du etwas selbst codest, kannst Du ja alle beliebigen Module einbauen, die Dir einfallen. Zum Thema Genauigkeit, Anzahl der bZahlenstellen usw. meine ich mich an viele Artikel in Zeitungen erinnern zu können. Gab es nicht au7ch mal ein 64er-SH zum Thema Rechzengenauigkeit und Stellenzahl selbst programmieren,oder bin ich jetzt komplett auf dem Holzweg?
    Life's good! :thumbup:
  • Im Handbuch steht doch 'ne Liste mit diversen höheren mathematischen Funktionen, die nicht im CBM-Basic enthalten sind. Und um die Programmierung eines Taschenrechners rennt selbst das CBM-Basic V2 Kreise mit Schleifchen- vom Bildschirmeditor ganz zu schweigen, der war ja nun wirklich ziemlich gut. Einen direkten Bedarf für einen Taschenrechner-Emu gabs also damals nicht- allerdings gab es diverse Programme z.B. für das Lösen von Gleichungssystemen, Kurvenanpassungen an diskrete Meßdaten, etc... man konnte sich also helfen, auch wenn man die Materie nicht so gut beherrsche, um das Zeugs selbst zu programmieren.

    (Sollte der C116 nicht auch mal als 'Lernbuch' mit Display rauskommen? Den LCD haben sie ja gecancelt, weil Tandy ihnen eingeredet hat, daß die Technik keine Zukunft habe... was letztlich auch stimmt, nur hat Tandy über einige Jahre ziemlich viel Geld damit gemacht...)
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    mc71 schrieb:

    (Sollte der C116 nicht auch mal als 'Lernbuch' mit Display rauskommen? Den LCD haben sie ja gecancelt, weil Tandy ihnen eingeredet hat, daß die Technik keine Zukunft habe... was letztlich auch stimmt, nur hat Tandy über einige Jahre ziemlich viel Geld damit gemacht...)

    Was ist denn der genaue historische Hintergrund? Ich meine, wie kam Tandy überhaupt ins Spiel und welche Rolle spielte sie bei der Entscheidung?
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    ogd schrieb:

    mc71 schrieb:

    Den LCD haben sie ja gecancelt, weil Tandy ihnen eingeredet hat, daß die Technik keine Zukunft habe... was letztlich auch stimmt, nur hat Tandy über einige Jahre ziemlich viel Geld damit gemacht...)
    Was ist denn der genaue historische Hintergrund? Ich meine, wie kam Tandy überhaupt ins Spiel und welche Rolle spielte sie bei der Entscheidung?
    Das wurde hier und hier erwähnt. IIRC war meine Quelle für die Geschichte nicht "Volkscomputer", sondern ein Text von Bil Herd.
    Yes, I'm the guy responsible for the ACME cross assembler
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    Hallo!

    kann mir jemand auf die Sprünge helfen, was für ein Programm wird hier genau gesucht?

    • Ein Matheprogramm, dass die wesentlichen Funktionen eines Schultaschenrechners abdeckt?
    • Ein portabler Taschenrechner von Commodore (so wie er heute oft von Casio verkauft wird)?
    • Oder irgendein Modul?
    Wenn es hier um Mathesoftware geht, mit der man auf dem C64 Rechnen kann, würde es mich schon überraschen, wenn es das gar nicht geben sollte?

    Und wenn es das nicht gibt, was würde das Programm denn können alles können müssen, damit es den Ansprüchen hier genügt?
    krautguy.wordpress.com
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    Mac Bacon schrieb:

    IIRC war meine Quelle für die Geschichte nicht "Volkscomputer", sondern ein Text von Bil Herd.
    Bils 'Campfire Stories' tauchen natürlich auch bei Bagnall respektive im 'Volkscomputer' auf. Letrztlich war die Sache aber wohl etwas komplexer als ein bloßer Kaffee-Plausch zwischen Tramiel und dem Tandy-Boß. Nach dem Videogame-Crash ging es auch den Computer-Herstellern nicht wirklich gut, viele kleine gingen pleite, Mattel und TI zogen sich aus den Heimcomputer-Märkten zurück... bei Commodore hatte es heftige Entlassungen gegeben, und sie hatten wohl nicht das Geld um neben dem Amiga-Kauf auch noch fünf eigene Computer marktreif zu bringen; man entschied sich für den Plus/4 und gegen V364, CBM-II, C900 sowie besagten LCD. War letztlich wohl das falsche Pferd- vermutlich hatte Tramiel die Glaskugel mitgenommen...

    krautguy schrieb:

    Wenn es hier um Mathesoftware geht, mit der man auf dem C64 Rechnen kann, würde es mich schon überraschen, wenn es das gar nicht geben sollte?
    Klar gabs das, aber nicht als einheitliches Rundum-Sorglos-Paket und schon gar nicht mit Optik und Bedienoberfläche eines programmierbaren wissenschaftlicen Taschenrechners. Das wäre so ein wenig wie einen Küchenherd mit kleinen blauen Gaskartuschen zu betreiben...
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