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Jasword

  • Ich habe es geschafft, wegen der Güte des Programmes JASWORD
    wieder meinen alten Nadeldrucker auszugraben und diesen an den c64 anzuschliessen.


    Ich kann dieses Programm wirklich weiter empfehlen. Superweltklasse Textverarbeitung!!!


    Jasword bietet die Möglichkeit auch ü ä ö und ß zu benutzen, doch leider weigert sich die Druckmaschine dieses auszugeben. (sehrwohl wird jedoch der petscii Zeichensatz ausgegeben).


    Besteht die Möglichkeit dem Drucker Bescheid zu sagen, was er machen soll, oder werde ich weiter ae oe ue und ss benutzen müssen?


    masterhit

  • ich hab das ganze nicht mehr so im Kopf, aber soweit ich weiß kannst du verschiedene Druckcodetabellen unter JASWORD anlegen, die dem Drucker sagen, wlechen er verwenden soll. Wie das jetzt ganz genau geht, weiß ich im Moment auch nicht mehr aber ich sage nur: kotirra hat an alles gedacht und ich bin sicher das das irgendwie funktioniert! Evtl. einfach nochmal ganz genau das README durchlesen, steht da auch irgendwo drin!


    Ansonsten muß ich dir absolut Recht geben: JASWORD ist eines der feinsten Stückchen Software, die ich auf dem C64 gesehen habe und wie immer aus kotirra's feder einfach einwandfrei (sieh dir auch mal "datatool" an, das rockt auch ganz schön!)

  • d.h. ich muss nur rausfinden welcher code meinen drucker öäüß drucken laesst und dieses dann einfügen...


    hmmm.
    hat da irgendjemand erfahrung?
    es handelt sich um einen citizen 120 D (oder so) mit einem centronics-IEC Bus adapter einer schwedischen Firma (name wird nachgereicht)


    datatool ist das tabellenkalkulationsproggi?
    sieht sehr funktional aus!


    gruss
    nils

  • könnte man nicht ein basic_prog schreiben und alle zeichen und ascii-code davor
    per schleife ausdruckt?


    dann hätte man doch sowas wie ein ultimative konvertierungs-tabelle!?


    wie man aber den drucker "öffnet" und da zeichen hinsendet
    muss mal jemand anders klären..habe gerade kein buch zur
    hand ;)



    T.



    PS: look: http://groups.google.com/group…=5&hl=en#c81635b6588958a1

  • Also ich hab einen alten Schneider LQ 24 Nadeldrucker an meinem CPC6128 und da steht im Handbuch wie man zwischen den einzelnen Zeichensätzen des Druckers umschalten kann ... diese Codes sind universal und funktionieren eigentlich von jedem Computer aus ...


    Such also mal im Netz nach einer Anleitung für deinen Drucker, da solltest du fündig werden :D

  • Ich muss nochmal nachfragen...


    Ich kasper jetzt schon lange an Jasword herum, um ihm das Drucken mit meinem MPS1000 (Epson LX80) beizubringen.
    Irgendwo hakt es immer. :(


    Das "Info"-file druckt er - ohne Formatierung, eine Zeile fängt zu weit links an, die nächste zu weit rechts... unter Vice -ohne jede Druckereinrichtung in Jasword- habe ich sofort problemlos "gedruckt" (in BMP-Files).


    Kann mir BITTE jemand helfen und sagen, was ich hier (Screensot natürlich vom Vice, aber ich brauche es für "das Echte") für Codes hinterlegen muss: ich werde einfach aus den Codes im Handbuch vom Drucker nicht schlau... :roll:

  • Als erstes mal müsstest Du die Bedeutung der Steuerbefehle im Programm kennen, dann die entsprechenden MPS1000-Befehle aus dem Handbuch zuordnen (z.B. für Breistschrift ein/aus). Außerdem wäre es hilfreich zu wissen, ob Du den MPS1000 als IBM-Proprinter oder als MPS1000 im Commodore-Modus ansprichst / ansprechen möchtest. Der MPS1000 ist nicht (!!!) Epson LX80 kompatibel!


    Gruß WTE


    Wenn Du einen C128 hast, empfehle ich sowieso MyTex, da sind die Decodiertabellen für den MPS1000 schon dabei (beide Modi).

  • Hallo WTE!
    Ich betreibe ihn über die serielle Schnittstelle. Also direkt als Commodore-Drucker.
    Leider kann ich die Steuerbefehle im Programm nicht zuordnen. Sieht für mich so aus (s. Screenshot), als wenn ich dort bloß die entsprechenden Codes aus dem Handbuch einzutragen bräuchte...das ist im Handbuch aber bloß eine lumpige Seite wo gerade mal Fettdruck an/aus erwähnt wird - aber nicht mit einem dreistelligen Code :(
    Und Du sagst, die Dinger sind nicht kompatibel? War es dann bloß das Gehäuse? Wenn ich mir die beiden so anschaue...im Handbuch ist eine Grafik, da steht auf dem Drucker auch Epson...


    Werde mal MyTex antesten, aber ich will als Hauptrechner schon meinen Cevi hier stehen lassen...

  • Quote

    im Handbuch ist eine Grafik, da steht auf dem Drucker auch Epson...


    Yep, habe mal schnell nachgesehen. Stimmt! Ist ja echt ein Ding, da haben die einfach die Grafik aus dem Epronhandbuch herausgeklaut.
    Baugleich bei Duckkopf, Farbband, Gehäuse mit dem Epson ist er wohl, aber die Software (Betriebssystem) ist ja entscheidend. Warum auch immer, die Emulation ist IBM Proprinter und nicht Epson. Wobei es da in einigen Fällen identische Codes gibt. Der IBM-Modus hat in jedem Fall mehr Möglichkeiten der Attributgestaltung als der Commodoremodus. Für Textverarbeitung würde ich daher den Proprinter-Mode empfehlen. Wenn man allerdings häufiger Listings drucken will, ist einem das ständige Herumgeknibbel mit den DIP-Schaltern vielleicht doch zu blöde...


    Quote

    Ich betreibe ihn über die serielle Schnittstelle. Also direkt als Commodore-Drucker.


    Das eine hat hier nichts mit dem anderen zu tun! Das ist das schöne am MPS1000. Man kann ihn einfach am IEC-Bus anstöpseln und doch als IBM Proprinter ansprechen. Schnittstelle und Druckeremulation sind unabhängig voneinander (da Du das Handbuch hast: Seite 23 - 24). Das kann auch mal Ursache von "Fehlfunktion" sein, wenn die Dipschalter falsch stehen.


    So, zum eigentlichen Problem:
    1. Die Steuercodes im Programm, die Unterstrichenen Buchstaben, haben ja irgendeine Funktion (müsste in Jasword erklärt sein oder, wenn es einen WYSIWYG-Modus gibt am Bildschirm sichtbar werden).
    2. Zu diesem Buchstaben muss dann in den folgenden Dreiergruppen der (vermutlich) dezimale Wert der Steuerzeichen eingegeben werden (Nullen werden wohl ignoriert, ich würde Linksbündig anfangen). Es könnte natürlich auch oktal sein ;) aber das wäre total gemein. Z.B. für Breitschrift ein (CBM): 14 bzw. (IBM) 027 087 001; alle Befehle stehen im Anhang B des Handbuchs.


    Gruß WTE


    Gibt's denn hier niemanden sonst, der das Programm benutzt? Ich mache hier ja auch nur Trockenschwimmen...

  • Hallo WTE.
    Danke für die Deine Mühe mit mir :)


    Gut, ich werde den Drucker mal auf IBM umstellen. Schon klar, das mit IBM, auf Epson bin ich auch nicht gekommen, bzw. ich wusste das wird nix - wenn ich aus Magic Formal 2.0 eine Hardcopy machen will, friert der Rechner bei Auswahl von "Epson" ein... =)


    Leider ist die Doku zu Jasword recht kurz, habe mir alles ausgedruckt, was dabei war.
    Werde mir dann mal die IBM-Abteilung im Handbuch vorknöpfen.... 8)

  • Ja, es gibt hier noch einen, der das Programm benutzt! :winke:


    Leider habe ich nur praktische Erfahrungen mit dem Seikosha SP180, der meinen C64 seit dem Jahre Schnee begleitet. Sonst habe ich zwar noch eine Menge Drucker rumstehen, aber zu denen fehlen entweder Farbbänder, Bedienungsanleitungen, oder sie sind überhaupt kaputt.


    Zur Funktion von Jasword: Mit Ausnahme von "doppelte Breite", die es tatsächlich zu sehen gibt, wird jede Druckanweisung nur als Unterstreichung im Text dargestellt und in der Leiste rechts unten "benannt" - soviel zum WYSIWYG-Modus. :rotwerd:


    Was am Drucker damit passiert, liegt einzig an den Druckcodes, die dem dazugehörigen CTRL-Buchstaben (siehe Hilfeseite f1 - Druckanweisungen) zugeordnet werden (das passiert in f8 unter Druckcodetabelle - Schriftstile).


    Doppelte Breite hat bei meinem Seikosha den Code 14 für ein und 15 für aus. Für die meisten anderen Druckanweisungen verlangt mein Drucker ESC-Sequenzen, die mit 27 beginnen und mehrere Bytes benötigen, z.B. 27-45-49 für Unterstreichen ein.


    Die Angabe im Eingabefeld unter f8 ist dezimal. Führende Null-Bytes werden vom Programm überlesen, um nicht ev. den Drucker mit gesendeten Nullen zu irritieren. In der Eingabemaske wird bei mir doppelte Breite also mit 000 000 000 014 eingegeben, und Unterstreichen mit 000 027 045 049.


    Ohne vernünftige Angabe im Druckerhandbuch, welches Druckformat mit welchen Steuerzeichen bewirkt wird, wird das alles aber wenig helfen.


    Ich kann nur damit trösten, dass die Einstellung, wenn sie einmal gelungen ist, gespeichert, jederzeit geladen und bei Programmstart auch automatisch als Standard ("vorlage 0") geladen werden kann.