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A2000 Netzteilrestaurierung...

  • Ich sehe das auch so wie Gerrit, so lange das Gerät funktioniert und keinen sichtbaren Schaden hat, werden die weiter verwendet. Sonst müsste man ja anfangen alles nach x Jahren in alles elektronischen Geräten/Auto usw. zu tauschen. Da wird man ja nicht mehr froh.


    Aber klar. Du kannst jetzt nur da weitermachen, wo Du heute bist. Das wichtigste, in Ruhe mit einem Netzteil weitermachen, wenn Du Zeit findest. Nur bei sorgfältiger und ruhiger Vorgehensweise wirst Du dann weiterkommen.
    Melde Dich einfach, wenn es soweit ist.

  • Die Netzteile sind teilweise 30 Jahre alt. Bei mir fliegen die Elkos jetzt generell aus den Netzteilen und
    werden durch neue Elkos ersetzt (105 Grad Typen, Panasonic/Chemicon/Nichicon). Hatte schon zig
    Amiga Netzteile mit Elkoschaden (Elkos waren ausgelaufen und haben gesifft). Aktuell hatte ich es gerade
    mit einem Amiga 500 4,5Ampere Netzteil zu tun...4 Elkos ausgelaufen und haben dabei die Netzteilplatine
    angegriffen. Der Schaden wurde behoben und das Netzteil hat komplett neue Elkos bekommen.
    Diese Elkoproblematik mit Siffelkos hatte ich auch schon auf einigen Amiga 500 Mainboards. Und ja, auch
    THT Elkos können siffen, nicht nur beim Amiga auch beim C64!
    Meine Amigas laufen alle mit überarbeiteten Netzteilen. Seitdem auch keine Probleme mehr.

  • Kann eigentlich mal irgendwas einfach sein?


    ;(;(


    Nicht nur, dass man jetzt auch noch besser ALLE Elkos tauschen sollte - in jedem Rechner und jedem Netzteil - da gehen auch hier die Geister auseinander... die Einen raten vehement von JEGLICHEM Tausch ab, andere raten DRINGENDST zum Tausch...


    Allerdings wäre da immer noch meine Frage, ob vielleicht jemand helfen könnte, meine A2000 NT NACH meinem Elko- & Lüftertausch zu prüfen, bzw. die Fehler zu suchen, warum sie nicht wie erhofft arbeiten... ;(

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  • Das Problem ist vermutlich, dass es einige Serien von einigen Herstellern gibt, die nicht so gut sind. Daraus verallgemeinert sich bei einigen halt das Bild, dass man Elkos grundsätzlich tauschen muss. Es gibt genügend Geräte, die noch deutlich älter sind als die Commodore Geräte, in denen noch immer die ersten Elkos sind und einwandfrei arbeiten.


    Diese Pauschalisierung ist sicher falsch, da ja sonst inzwischen alle Geräte defekt sein müssten.


    Besser wäre es, die Mitglieder würde mal genauer schreiben, was für Elkos bei ihnen defekt waren. Daraus könnte man dann eine Statistik aufbauen. Alles andere ist nicht zielführend.


    Daher die gezielte Frage:
    C64Brotkasten1000 : Welche Typen waren bei Dir genau defekt und wieviele von den jeweiligen Typen? Mit was für einem Defekt sind sie ausgefallen?


    Einen besten Elko in dem Sinn gibt es auch nicht. Der Elko, den man braucht muss einfach nur zur Schaltung passen. Wie schon gesagt passt für eine zuverlässige Funktion gerade in älteren Geräten ein Low ESR Elko gar nicht. Am besten man nimmt einen ähnlichen, wie er bereits verbaut war, was die elektrischen Parameter angeht.
    Wenn es ein anderer ist, sollte man halt genau wissen, was man da macht.

  • Klingt natürlich sinnvoll - das Problem für MICH ist jetzt nur: wenn ich ein 25 Jahre altes Netzteil von Elkos befreie - woran erkenne ich bei ca. 5000 Herstellern, welcher Elko in DIESEM NT, oder auf JENEM Board der jeweils richtige ist? ;(

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  • Ich verbaue immer 105 Grad Typen. Auch in meinen alten Monitoren. Habe
    bis jetzt keine Probleme feststellen können. Netzteile und Amiga/C64 laufen einwandfrei mit den neuen Elkos. Mache das Hobby Amiga schon gute 25 Jahre. Da hat man(n) schon einiges gesehen.
    katarakt : Bilder habe ich nicht von den Siffelkos. Die Marke der Siffelkos
    war ChemiCon 85 Grad Typen.
    Mein Fernsehertechniker nimmt auch
    Moderne Elkos für die alten Geräte und
    hatte ebenfalls nie Probleme. Er nimmt auch gute Elkos. Billige Elkobuden werden nicht verbaut.
    Aktuell waren im Amiga 4,5 Ampere
    Netzteil 4 kleine Elkos ausgelaufen, die den 5V und 12V Kreis eingesetzt waren.
    Ich verlötete generell Elkosc aus der Panasonic FC/FR Serie, Nichicon und
    ChemiCon (105 Grad Typen).

  • Im A2000 Netzteil wurden ChemiCon Nichicon und Shokai Elkos verbaut.
    War bei meinen Netzteil so.
    Auf den A500/2000 Boards Shokai und Elna Elkos. Überzeugen nicht, da billig Elkos. Commodore hat meistens immer den billigsten Kram verbaut. Heute ist die Qualität besser bei den Elkos, da auch andere Elektrolyte verwendet werden. Damals war die Qualität noch nicht so weit. Wie schon geschrieben habe alle meine C64 und Amiga Geräte neue Elkos.
    Auslaufende Elkos hatte ich schon beim C64, Amiga 2000/3000/4000/500/1200/600/CD32 und 1000.

  • Also ausgelaufene Becher-Elkos hab ich auf meinen Boards - angefangen von diversen 64ern bis hin zu den 4000er Amigas noch keine gesehen - ausgelaufene SMD-Elkos hingegen schon.
    Bei den Bechern habe ich allerdings schon einige in verschiedensten Geräten gefunden, die aufgeblasen waren - meist in irgendwelchen Netzteilen, wo sie vermutlich eh die meiste "Leistung" abbekommen...??


    Klar könnte ich mich jetzt dran machen, auf den 10 64er Boards, dem C128D, den 5 A500...ff alle Elkos zu tauschen, aber das grenzt ja an eine Lebensaufgabe UND kostet auch sicher ne Stange Geld?!?
    Auch wenns ein Hobby ist und Hobbys immer Geld kosten - ich würde jetzt einfach erst mal meine A2000 Netzteile zum Laufen bringen wollen... Dann die A2000 Boards, die Batterieverseucht sind und davon betroffene Elkos werden sowieso getauscht und der Rest, wenn ALLES soweit repariert ist, dass es wieder läuft...


    Also: Netzteile...

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  • Ich habe schon 4x A1200, 2xA3000D, 7xA500, 1xA1000, 3xA600, 1xA2000 und 6x C64 Boards die Elkos getauscht. Einige Rechner von oben sind von Bekannten und Freunden, die ich überarbeitet habe. Hat immer Spaß gemacht.
    Bei meinen C64 Boards habe ich auch
    alle Chips gesockelt (Präzisionssockel).
    Mit meine Amigas und 64ziger sind alle
    fertig. Geld spielt da keine Rolle. Alle
    meine Geräte sind im Top Zustand.

  • Guten Morgen
    Ich habe auch bei vielen in meiner Samlung die Elkos gewechselt, ist sinnvoll wen man seine Hardware länger ganz behalten will, aber das ist jedem selbst überlassen! :D
    Jetzt zu den Sockeln, ich bin der meinung das Präzi-Sockel immer besser sind als die billigen Federsockel Dinger. ^^
    Die ausgelöteten IC's wen man die Beinchen sauber macht, passen die super in die Präzi-Sockel, hatte noch nie probleme.
    Das C64 Netzteil ist auf der 5V Schiene im Ampere Bereich unterdemisoniert, hätten 1,5 Ampere sein müssen.
    Macht was Ihr wollt ist eh Eure Hardware.


    So jetzt könnt Ihr Euch das Mundwerk über mich zerreisen! :bgdev


    LG.
    Karsten

  • Da haben wir also wieder eine Glauensfrage... Atari 800XL oder Commodore 64... Amiga 500 oder Atari ST... Schaltkreise sockeln, oder nicht sockeln... Präzisionssockel, oder Federkraftsockel..., Elkos tauschen, oder nicht tauschen...


    Also wenn jemand Spaß daran hat, Kondensatoren zu tauschen, habe ich absolut nichts dagegen, wenn er/sie meine Rechnersammlung damit aufarbeiten mag... Auch meine Schaltkreise zu sockeln, fände ich sehr nett :D:D
    Welche Art Sockel ware nicht so entscheidend, wenn sie gut Kontakt geben...


    @ error404 - Hardware länger behalten... - dem würde ich nicht widersprechen, aber müsste man dann konsequenterweise nicht auch alle anderen Bauteile ersetzen? Im Grunde unterliegen doch alle irgendwie der Alterung?!?!


    Aber ich darf nochmal kurz anmerken, dass das schon leicht OT ist :D:D

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  • @Boulderdash64 - Ja mag sein das alles altert, aber solange die Custom-Chips noch funktionieren ist doch alles okay!
    Beim Amiga ist es leider halt so das auf Platz Eins die alten Bios-Baterien stehen und auf Platz Zwei die Ekos und SMD-Elkos, beides kann der Platine und den anderen Bausteinen schaden zufügen.
    Ich habe einen A3000 hier zustehen der ziemlich übel aussieht dank SMD-Elkos und der geliebten Bios-Baterie.
    Du magst zwar recht haben mit dem konsequenten austauschen, aber woher die spezial Chips nehmen?
    Solange es keine neuen Chips gibt würde ich nur die Elkos und wen vorhanden die Bios-Baterie Tauschen und hoffen das es noch ne weile lang läuft.
    Das ist meine Meinung!

  • Low ESR Elkos gibt es seit Ende der 70Jahre und werden seitdem auch in elektronischen Geräten verbaut. Das mal so vorab. Diese Elkos sind keine
    Neuerscheinung, wurden nur im Laufe
    der Jahre verbessert.
    Eine Info am Rande:
    Elkos sind Komponenten, die irgendwann einmal kaputt gehen werden. Um diesen Zeitpunkt hinaus zu zögern muß man qualitativ hochwertige Low ESR Elkos verbauen und im Idealfall im Gehäuse für eine gute Luftzirkulation sorgen.
    Nun kommt der - leider in jedem Kondensator vorhandene - Innenwiderstand (ESR) zum tragen. Wenn der ESR zu groß ist, weil der Kondensator eine zu schlechte Qualität hat oder dadurch steigt, dass das Elektrolyt im Kondensator verdampft, steigt automatisch auch die Wärme im Elko. Kommt noch hinzu, dass die Kondensatoren oft direkt neben der CPU oder den Kühlkörpern montiert sind, führt das zu einer weiteren vorzeitigen Alterung.
    Heisst also, keine Billig Elkos nehmen,
    die Qualität muss passen.


    Gute Hersteller sind (105 Grad Typen) ich verwende diese):
    -Panasonic,
    -Rubycon,
    -Nichicon,
    -Nippon Chemicon,
    -Epcos,
    -Vishay BC (ehemals Philips);

  • Okay, aber woran erkenne ich, welchen Typ ich nun am besten WO einbauen sollte?


    Und das mit den GUTEN Herstellern - danke für die Mühe des Zusammentragens!!
    Ich musste nur leider letztens erst wieder feststellen - habs mir leider nicht gemerkt welcher genau das war - ein bestimmter Typ war einfach nicht zu bekommen als 105° Typ - den gab es nur mit 85° - und wenn man alleine bestellt, schaut man eben auch manchmal aufs Porto und bestellt dann nicht einen einzelnen Elko bei Anbieter X mit 5,95€ Porto, einen anderen bei Anbieter Y für sogar 6,95 € Porto und einen dritten Elko bei Anbieter Z für glücklicherweise "nur" 4,95 €, dafür im Container...


    Klar ist das jedem selbst überlassen und jeder muss wissen, was er FÜR seine Geräte macht und wieviel er bereit ist zu investieren - keine Frage - aber wenn ich 3 Elkos im Wert von sagen wir 3€ für 18 € Porto kaufen soll, ist MIR das zu umständlich, zu teuer und zu blöd einfach...


    Alternativ könnte man natürlich einen F64-Shop ins Leben rufen, wo als Großkunde überall das Beste gekauft wird und dann im Forum zu optimalen Konditionen weiterverkauft werden kann, damit sowas nicht mehr passiert... Nur wer sollte das finanzieren und betreuen? ;(


    Also nicht falsch verstehen - ich finde Deine Mühe betreffs Deiner Geräte bewundernswert, aber ich kann mir das finanziell und zeitlich gar nicht leisten...


    Anderer Gedanke - Kleine Kaufgemeinschaften, wie es ja öfter mal praktiziert wird, bei Sammelbestellungen - aber das muss eben auch jemand organisieren, oder immer wieder mal neu starten...

    VIC20 / C64 / C128D / C16 / C+4 / Amiga 500(+) / Amiga 2000 / Amiga 1200 / Amiga 4000 / CD32 / PSone / PS2 / PS3 / PS4 / N64 / Wii / WiiU / Switch - hab ich! :D