C128 nach VDC Ram Upgrade Tod

  • C128 nach VDC Ram Upgrade Tod

    Hallo

    ich habe bei meinem C128 (keine D oder CR Version) die beiden VDC Ram Bausteine U23 & U25 gesockelt und anschließend einen erfolgreichen Funktionstest durchgeführt.

    So weit, so gut.

    Nun hab ich mir von einer alten ISA Grafikkarte TMS4464-10nl Chips besorgt und diese in den Sockeln gegen die orginalen Chips ersetzt.

    Nach dem Einschalten erschien am linken Rand des Bildschirms nur ein weißer Rand sonst nichts.

    Ich hab nun die originalen Chips wieder eingesetzt leider hab ich dieses Verhalten nach dem Einschalten nach wie vor. :cry:
    Hat wer einen Tipp für mich was es die Ursache sein könnte.

    Danke
    VC20, C64, C16, C116, Plus 4, C128, Amiga 4000, 600, CD 32, SX 32 Pro, Sinclair Spectrum,......
  • Capstan schrieb:

    Du könntest versuchen mal ohne VDC und seine zugehörigen RAM's im 40 Zeichen-Modus zu starten. Der 128er sollte da eigentlich starten
    Das ist Glücksache. Beim Starten wird der Zeichensatz ins VDC-RAM kopiert und dabei ständig das Ready-Flag des VDC überprüft. Ohne VDC liest die CPU nur Busmüll und kann daher in der Kopierschleife steckenbleiben.

    Kommst Du denn mit gedrückter Commodoretaste in den 64er-Modus?
    Yes, I'm the guy responsible for the ACME cross assembler
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    Hallo

    anbei hab ich Schreenshots vom starten Angehängt.

    Je nach Modus 40/80 kommen diese Startbilder ( Das blaue ist 40 Zeichen Modus).
    Nach einer gewissen Zeit schaltet er in unregelmäßigen Abständen zwischen den zwei Zuständen hin und her.

    Ich hab auch versucht den VDC + Speicher rauszunehmen => selbes verhalten.

    Aus das Drücken der Commodore Taste ändert nichts am Verhalten.

    Mir ist aufgefallen dass der Z80 und der 8566 sehr warm werden.

    Generell hätte ich noch die Frage ob die TMS4464-10nl die richtigen Chips für das Upgrade waren?

    LG
    Clockchip
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    clockchip schrieb:

    Generell hätte ich noch die Frage ob die TMS4464-10nl die richtigen Chips für das Upgrade waren?
    Also der RAM-Typ 4464 ist passend für das VDC Upgrade, mir steht das Upgrade bei meinem C128 auch noch bevor.

    Ob die Texas Instruments RAM Module von der alten ISA Karte noch funktionieren ist eine andere Frage.


    Da du ja nach dem Sockeln nochmal die Original-RAM Module erfolgreich getestet hast und erst dann nach dem Wechsel auf die 4464 die Probleme angefangen haben, läßt das eigentlich schon den Schluß zu das die Probleme durch die 4464 Chips ausgelöst wurden.


    Oder was auch noch sein könnte... durch das hin und her gestecke hat sich vielleicht an Deinem eingelöteten IC Sockel ( welche hast du benutzt ? Präzisions oder die normalen Sockel ) etwas "gelöst" und hat jetzt nach dem Einstecken der RAM Module keinen Kontakt mehr zu den PIN Anschlüssen auf dem Motherboard ( das könntest du mal prüfen ) !


    MfG Dirk

    Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von ddb_ ()

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    Hallo


    Genau, nach dem Einbau der Sockel (Doppel Federkontakt) hat das Ganze mit den originalen Speichern noch funktioniert.

    Und die ISA Karte mit den 4464 Chips funktionierte in meinem alten PC.

    Nach dem Wechseln der originalen Speicher Chips auf die 4464 Chips funktionierte nichts mehr.
    Auch ein Zurücktauschen der originalen RAM Chips brachte keine Besserung.

    Die Lötstellen und die Kontakte habe ich auch überprüft und sind in Ordnung.

    lG
    Chlockchip
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    clockchip schrieb:

    Generell hätte ich noch die Frage ob die TMS4464-10nl die richtigen Chips für das Upgrade waren?
    Nein.

    Gruß,

    E.
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    • C128_VDC_RAM.jpg

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    Kannst du das auch begründen? Ich vermute, dem Fragesteller ist mit einem "Nein" nicht sehr geholfen.

    [EDIT: Typo]
    "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten."
    (Quelle unbekannt)

    "Lege dich nie mit einem Idioten an! Er zieht dich auf sein Niveau hinunter und schlägt dich dann mit seiner Erfahrung!"
    (Volksmund)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kinzi ()

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    Parser schrieb:

    kinzi schrieb:

    Kannst du das auch begründen?
    Klar ... das eine DRAM ist 16.384-word x 4-bit organisiert, das andere DRAM 65.636 x 4-bit.
    Also: 16KB x 4 versus 64KB x 4

    Die beiden DRAMs sind nicht identisch, das TMS4464 hat eine 4-mal so hohe Speicherkapazität.
    Sonst würde ja ein Speicherausbau auf 64kB nicht funktionieren, wenn ich nur 16kB einsetzen würde. Der Trick an der Geschichte ist, dass man die zwei 16k-Chips wie TMS4416 einfach gegen Pinkompatible 64k-Chips wie TMS4464 tauschen kann. Die Platine unterstützt das, es muss wohl noch ein Registerwert im VDC gesetzt werden. Aber so weit kommt der Fragesteller leider nicht.

    Nachtrag: Gerrit war schneller.
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    clockchip schrieb:

    Genau, nach dem Einbau der Sockel (Doppel Federkontakt) hat das Ganze mit den originalen Speichern noch funktioniert.
    Hatte mir schon fast gedacht das du die "günstigeren" Federkontakt Sockel genommen hast.
    Gerade mit denen hat ich auch schon mal Probleme ( zwar in Bezug mit Atmel Mikrocontroller IC's aber ist ja egal ).

    Durch das Auslöten von IC's bleibt immer etwas Rest-Lötzinn an den "Beinchen" haften, dadurch werden diese etwas dicker ggf. auch "länger", jetzt drückst du die IC's mit etwas dickeren/längeren Beinchen in die Federkontakte, der Federkontakt weitet sich etwas und beim Chip-Tausch mit z.B. einem "frischen" IC bekommt dieser dann an u.U. keinen Kontakt mehr, obwohl das IC vermeindlich korrekt im Sockel sitzt.

    Gleiches wenn mehrere "Beinchen" des ausgelöteter IC's unterschiedlich dick mit Lötzinn behaftet sind und auch durch das auslöten/entfernen nicht mehr 100% parallel ausgerichtet sind, da verschiebt & verwindet sich der IC im Sockel beim Einsetzen etwas und es können Kontaktprobleme auftreten.

    Bei den Doppel-Federkontakt Sockeln ist auch der erhöte Rand an den Seiten der Sockel unschön weil man jetzt nach dem Eindrücken des IC's die "Beinchen" und die Federkontakte überhaupt nicht mehr optisch im Sockel sieht!


    Mein Schaltungsaufbau hat damals genau wegen solcher Kontaktprobleme nicht mehr funktioniert, weil an einem Pin des IC's im Sockel kein Kontakt vorhanden war, obwohl optisch alles OK ausgesehen hat ( seit dem nehme ich nur noch Präzisions-Sockel, da sieht man auch gleich wenn etwas nicht reinpassen sollte und fängt nicht mit dem "Drücken/Quetschen" an )


    clockchip schrieb:

    Die Lötstellen und die Kontakte habe ich auch überprüft und sind in Ordnung.
    Wie hast du geprüft ?
    Multimeter Durchgangsprüfung von oben an die einzelnen RAM-Chip "Beinchen" im Sockel und die andere Prüftspitze unten an den entsprechenden Motherboard Kontakt ?


    MfG Dirk

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von ddb_ ()

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    ddb_ schrieb:

    Hatte mir schon fast gedacht das du die "günstigeren" Federkontakt Sockel genommen hast.
    doppelkontakt sind auch gut für ausgelötete ics geeignet.

    ddb_ schrieb:

    seit dem nehme ich nur noch Präzisions-Sockel
    sehr schlecht für ausgelötete ics geeignet.


    ausgelötete ics, zum testen, bitte immer erst in einen zwischensockel stecken.

    gruß
    helmut