Schneider Euro 486

Es gibt 15 Antworten in diesem Thema, welches 4.825 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (18. April 2011 um 21:39) ist von dr.zeissler.

  • Hi,

    ich hab hier einen Schneider Euro 486 (Schneider Singleboard II steht auf dem Mainboard).
    im CPU-Sockel steckt ein 486SX-20. Was kann man denn da maximal reinstecken? Des Weiteren ist direkt neben dem CPU-Sockel ein weiterer großer Sockel mit Arretierhebel. Was gehört da rein?

    Grüße aus Braunschweig,

    Benni

  • Die alten 386/486-Motherboards hatten doch auch die Möglichkeit, einen mathematischen Co-Prozessor zu betreiben. Hört sich ziemlich nach einem Sockel für so einen Co-Prozessor an. Ganz sicher bin ich mir aber nicht.

    Es grüßt dich

    Caine

  • Caine.

    Du solltest recht haben. Die bezeichnung "SX" weist darauf hin das die CPU keinen hat.

    Was man da reinstecken kann weis ich auch nicht, vermute aber mal das das Board nicht mit DX CPUs klarkommt.

    Ich bin überrascht, nach meiner Bibliothek war der Schneider 3386 der letzte Schneider PC und wurde von einem 386SX bei 20Mhz angetrieben.

    cu

  • nee, es ist tatsächlich ein "Euro 486" und er ist tatsächlich von Schneider. Auf dem Mainboard sind noch die Aufkleber mit dem Schneider-Logo und im Startscreen steht "Schneider Rfd.". Wofür das "Rfd." steht weiß ich leider nicht. Ich kann morgen auch noch ein paar Fotos zeigen.

    Bezüglich des leeren Sockels: ich hatte auch schon an nen Coprozessor gedacht, aber die sind doch etwas kleiner als normale CPUs, oder?

    Einmal editiert, zuletzt von ridjee (14. September 2005 um 23:49)

  • Naja, es gibt einige davon :D

    Scheider Euro PC (8088), Schneider Euro XT (286) und Schneider Euro AT (386, 486) ;)

    Davon mal ab, der Sockel ist für einen CoProzessor :D

  • Zitat

    Original von ridjee
    Bezüglich des leeren Sockels: ich hatte auch schon an nen Coprozessor gedacht, aber die sind doch etwas kleiner als normale CPUs, oder?

    Ja,etwa die die größe der 386DX Cpu.

    Einen Schneider 1640 (gab noch nen 1512'er mit 512KB Ram) hatte ich auch.2x 5,25" DD laufwerke waren drinne und 640KB ram und ebenfalls 8088'er prozessor. die 2 Laufwerke,den CGA Monitor und die 30MB MFM-Festplatte+controller hab ich heute noch. Den Monitor betreib ich am C128 am RGB-port,Platte funtzt auch noch und die 2 disk-laufwerke ebenfalls. Später gabs die gleichen PC aber mit dem *Amstad* logo drauf!

    Vom Euro-pc das netzteil ist auch noch da,aber abnderer stecker für Festplatte isat nu drann.

    Ja,man war mal unwissend.....Verschrottet wegen *überalterung* und Platzmangel! :motz:

  • der 1512 und der 1640 unterschieden sich nicht nur im speicherausbau (512 und 640 kb) sondern auch in farbgrafik (cga und ega). allerdings hatten diese definitiv keinen 8088 sonden einen 8086 prozessor. die 8088 wurden in den commodore pc´s verbaut.
    denn der 1512 (ich hatte auch so einen) war deutlich schneller als die commodore pc´s.

  • Sicher mit der cpu? 8088 ist der 8 und der 8086'er die 16 bit cpu. Das mainboard war zumindest 8-bit breit. Möglich das du recht hast,kanns nicht wiederlegen,da der nicht mehr existiert. Grafik war,glaub ich CGA.Zumindest war ein CGA monitor dabei.

  • Um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen:
    In den leeren Sockel kann ein 80487SX reingesteckt werden. Das ist praktisch ein 80486DX mit anderem Pinout. Wenn der installiert wird, muss entweder der 80486SX entfernt werden oder der 80487SX legt den 80486SX lahm. Wie da vorgegangen werden soll, steht mit Sicherheit im Handbuch. Also, einfach mal reinschauen.
    Der 80486SX kann durch einen schnelleren 80486SX ersetzt werden.
    Mit einer Anpassung zum Pinout, kann aber grundsätzlich jeder Prozessor der 80486-Klasse verwendet werden. Dabei ist es egal, ob für die Anpassung am Pinout der 80487SX- oder 80486SX-Sockel genommen wird.
    Das bedeutet, mit ein bisschen Glück läuft der Rechner dann vielleicht mit bis zu 200 MHz, wenn man einen AMD X5-133 übertaktet.

  • Amiga3000

    deine aussage bezüglich der cpu ist falsch. der 8088 ist ein 16 bit prozessor genauso wie der 8086. die unterschiede liegen im datenbus. der 8086 hat 16 datenleitungen extern während der 8088 nur 8 hat. dadurch ist der 8086 doppelt so schnell und der 8088 billiger.
    der 1512 hatte eine besonderheit. es war der einzige pc der cga grafik hatte und in einer auflösung von 640 x 480 16 farben darstellen konnte. eine der wenigen programme die diesen grafikmodus ausgenutzt haben waren deluxe paint 2 und lemmings.


    Schmitti
    den amd amd dx/4 133 kann man nur mit einem adaptersockel verwenden, da dieser andere core spannungen hat.
    meistens läuft er dann trotzdem nur mit 100 mhz, da man noch einige einstellungen im bios ändern muß wofür man ein spezielles bios programm braucht da man auf parameter zugreifen muß die ein das normale bios setup verwehrt. war ein programm für das american megatrend bios.
    so war es zumindest bei meinem damaligen pc der ein gigabyte mainboard mit vesa local bus hatte.

  • Zitat

    Original von Schmitti
    muss entweder der 80486SX entfernt werden oder der 80487SX legt den 80486SX lahm.


    Stimmt fast, nur das der 486SX weiterhin drin bleiben muss, sonst geht es nicht.
    Also:
    Entweder 486SX + 487 Copro, oder direkt einen 486DX in den Hauptsockel stecken. Damit sollten eigentlich alle 486er Board klarkommen.

  • Gabs da nicht auch mal CoPros, die man in den originalen Sockel gesteckt hat und den SX-Prozessor dann in den CoPro, also Huckepack? Irgendwo hab ich sowas schnmal gesehen.

    MfG HONI!!

  • Zitat

    Original von HONI
    Gabs da nicht auch mal CoPros, die man in den originalen Sockel gesteckt hat und den SX-Prozessor dann in den CoPro, also Huckepack? Irgendwo hab ich sowas schnmal gesehen.

    MfG HONI!!


    von Weitek gab es damals Copros, die waren für die Zeit recht fix.
    Heute wo alle CPUs Copros haben sind die wohl in der Versenkung verschwunden bzw sind Pleite gegangen.
    Weitek gehört heute zu Rockwell.

  • @matthias31: Das mit dem Adaptersockel ist richtig. Aber der macht im wesentlichen nur die Anpassung für die Spannung des Prozessors. Die meisten bringen noch ein paar Jumper mit, über die sich verschiedene Sachen einstellen lassen. Z. B. der Multiplikator des Bustaktes. Wenn der auf 33 MHz eingestellt ist und der Multiplikator auf 4, rennt der AMD x5-133 mit 133 MHz. Wenn der Bustakt schneller läuft und alles drumherum mitmacht, ist der X5 halt etwas schneller. Das BIOS kann ein paar Einstellungen unterstützen, die noch mehr Performance aus dem Porzessor herausholen. Z. B. die Einstellung der Cache-Strategie. Ist aber nicht zwingend erforderlich.

  • ist zwar ein alter thread, was ist denn aus dem rechner geworden und gibt es doch ein bild ?