C64 II Tastaturfedern entrosten

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    Hallo zusammen,

    ich versuche mich als Neuling zum ersten mal an die Restauration eines C64 II und habe eine Frage zu den Tastaturfedern - Selbige
    sind zum Teil unten etwas angerostet und ich wollte mich nach dem schonensten (und besten) Verfahren erkundigen, die Dinger zu entrosten.
    Welches Mittel sollte ich nehmen? Macht ein Spray mehr Sinn oder eher ein "Bad" im Entroster?

    Dank im Vorraus für die Hilfe :)

    Edit: Wer suchet der Findet, in einem anderen Beitrag wird auf Phosphorsäure hingewiesen.
    Wenn ich es richtig deute, einen Behälter (Plastik?) Damit befüllen und die Federn darin "einlegen" (wie lange?)
    Was aber wichtiger ist und ich bisher nicht gefunden habe: Wenn eine Feder deswegen brechen sollte - woher bekommt man Ersatz?

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    Nachher nicht vergessen die Teile einzufetten oder anderweitig gegen erneute Oxidation zu schützen, sonst haste das Problem recht schnell wieder.
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    Fusselman schrieb:

    Was aber wichtiger ist und ich bisher nicht gefunden habe: Wenn eine Feder deswegen brechen sollte - woher bekommt man Ersatz?
    Hier im Forum fragen, irgend jemand hat mit Sicherheit welche übrig. Ich hab z.B. auch paar aus einer defekten Tastatur.
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    Fusselman schrieb:

    Was aber wichtiger ist und ich bisher nicht gefunden habe: Wenn eine Feder deswegen brechen sollte - woher bekommt man Ersatz?
    Das interessiert mich auch! Kennt jemand eine Bezugsquelle für passenden Federn, die nicht darin besteht, eine alte Tastatur auszuschlachten? Ich habe einen C64C, wo jemand diese Federn "gespannt" hat (also total in die Länge (und Breite) gezogen). Ich habe die soweit wieder zurückgebogen, aber perfekt ist das nicht mehr geworden und jetzt ist die Tastutur in der Folge ziemlich schwergängig.
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    24H würde ich versuchen und ab und an gucken.
    Oder Zitronensäure im Kochtopf mit Wasser köcheln lassen da kannste direkt zusehen bei.

    Dann wenn alles Blank ist mit Spüli abwaschen schnell trocknen und mit etwas Sprühlack behandeln oder so.
    "We don't stop playing because we grow old; we grow old because we stop playing."

    George Bernard Shaw
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    ReTroVisionist schrieb:

    Nachher nicht vergessen die Teile einzufetten oder anderweitig gegen erneute Oxidation zu schützen, sonst haste das Problem recht schnell wieder.
    Mir ist das bisschen "Flugrost" da lieber, als Öl oder Fett unter den Kunststoffkappen..

    den die meisten Fette/Öle greifen eher den Kunststoff an...
    gepflegt werden: VC20, VIC20, C16, 116, C/plus4, C64, C64 II, SX64, C128, C= PC20-III, C= LT286-C,... :thumbup: + amigos
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    Fusselman schrieb:

    Danke für die Infos, ich probiere das heute mal mit der Phosphorsäure. Mit etwas Glück überleben die Federn das ja.
    Hat jemand eine Idee wie lange ich die Federn in der Säure lasen kann/soll?
    Das kannst du dir sparen, die rosten sofort wieder. Lack draufmachen bringt nix, der splittert runter sobald die Federn zusammengedrückt werden.

    c64-wiki.de/wiki/Instandhaltung_von_Heimcomputern#Entrosten <- Der Artikel dürfte einige deiner Fragen beantworten.

    Stempel und Federn (original) gibts in der Bucht zu kaufen, das kommt dich viel billiger als ein Liter Phosphorsäure. Ganz abgesehen von der Sauerei mit dem Zeug.
    6502 unser im Rechner, geheiligt werde dein Schaltkreis, deine Outputs geschehen, wie im Speicher so am Bildschirm! Und führe uns nicht in Versuchung vor dem Z80! Amen!

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    EgonOlsen71 schrieb:

    Wonach muss man da suchen? Ich habe diverse Suchworte in Deutsch und Englisch ausprobiert, aber das Beste was kam, waren Federn für 3er BMWs...
    Suchbegriffe: c64 tastatur stempel feder

    Ergebniss u.a. -> ebay.de/itm/Commodore-Tastatur…Originalteil/272891573470 Der Typ hat auch originale Tasten auf Anfrage.

    Gibt auch regelmässig Anbieter für Ersatz zu Amiga-Tastaturen und anderen Rechnern.
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    Superingo schrieb:

    Abplatzen wird da auch nix denn 1K Dosenlack härtet nie vollkommen aus.
    Ah okay. Dass es Lacke gibt, die elastisch bleiben, wusste ich nicht. Der wäre dann ja quasi perfekt für diesen Zweck. Die Info sollte dann auch den C64-Wiki-Artikel. Kannst du noch was genaueres zu diesem 1K-Lack sagen?
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    Na ja Experte bin ich nun auch nit.Aber der 1K Acryllack der nomalerweise aus der Sprühdose kommt, härtet nur zu 98% aus weil kein Härter enthalten ist.Darum kann man den Jahre später noch mit Verdünnung abwischen und ist nicht Benzinfest.

    In der Lackiererei wird der mit Härter gespritzt und ist danach viel Härter und beständiger.

    Ich habe mich damit ein wenig auseinandergesetzt weil ich meinen Oldie selbst lackiert habe mit 2K Acryllack.
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    EgonOlsen71 schrieb:

    Ja, sorry...den hatte ich auch gefunden, aber das ist keine Option. Ich bräuchte ja einen kompletten Satz Federn und 0 Stempel. Ich dachte eher an eine große Tüte mit Dutzenden von Federn...
    Vielleicht mal beim Fachhandel versuchen? federnshop.com/de/produkte/druckfedern.html oder febrotec.de/content.php?seite=…etails=1280&hauptrubrik=2 - Ein bisserl Toleranz bei Art und Größe der Feder hat man da unter der Taste zum Glück.

    Fertigen lassen geht auch: eurofedern.de/druckfedern.php - Aber keine Ahnung was man da abnehmen muss und zahlt.
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    Entrosten geht gut mit Zitronensäure.

    Das ist auch umweltverträglich. Phosphorsäure ist da nicht so gut und vermutlich auch teurer.
    Zitronensäure gibt es auch in der Drogerie als Pulver.

    Erhitzen würde ich das nicht, da man normal in kaltem Wasser die Reaktionszeit verlängert und besser ab und an mal kontrollieren kann. Kostet dann auch keine Energie fürs Erhitzen.

    Wenn die Federn nach dem Entrosten abgespült und gleich getrocknet werden, rosten die auch ohne Einfetten nicht so schnell wieder, wenn die Umgebungsluft nicht extrem feucht ist. Das sollte ja im Gebäude a sich ja passen.

    Zu stark gespannte Federn kann man auch wieder stauchen: Im gestauchten Zustand eine Weile fixieren. Das nimmt der Feder wieder Spannkraft.
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