Tja, mein C65 hab ich selber nie am laufen gesehen - auch wenn er wohl mal lief ....
... hätte ich fast überlesen. Nicht dein Ernst, oder? Du hast deinen C65 noch nie angeschaltet? Dann wird's aber Zeit ... 
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Tja, mein C65 hab ich selber nie am laufen gesehen - auch wenn er wohl mal lief ....
... hätte ich fast überlesen. Nicht dein Ernst, oder? Du hast deinen C65 noch nie angeschaltet? Dann wird's aber Zeit ... 
Ich würde:
Die PLCCs entfernen, die Sockel auslöten (Heißluft, Handpumpe, Flussmittel)
alle korrodierten Teile entfernen
Neue Sockel einlöten
Leiterbahnen durchmessen
wenn das getan ist: RAM checken
Ich würde die RAMs zuerst testen, die sind laut den Fotos gesockelt und damit ohne Einsatz eines Lötkolbens in einem anderen Rechner (C64 mit 250469-Platine) testbar. Wäre doch blöd wenn man sich die Mühe mit den PLCC-Sockeln macht und nachher feststellt, daß es nur ein defektes RAM war.
Sind die RAM's denn empfindlicher als die restlichen Chips, oder anders herum gefragt, wieso sollten die RAM's kaputt sein und nicht etwas anderes?
Die 250496-Platine wurde doch im C64 II verbaut, wenn ich das richtig sehe. Sind da die RAM's immer gesockelt? Sonst nutzt es mir ja nix.
Viele Grüße
Christian
Sind die RAM's denn empfindlicher als die restlichen Chips, oder anders herum gefragt, wieso sollten die RAM's kaputt sein und nicht etwas anderes?
Sind sie nicht, aber eben auch eine Möglichkeit und wenn die gesockelt sind testet man die einfachen Dinge zuerst. Eine 250469 benutzt dieselben RAMs, deshalb könnte man sie dort testen. Leider sind die RAMs auf der 250469 fast immer gelötet. Einen kurzen Huckepack-Test könnte man da trotzdem machen, für einen vollen Test müsste man aber mindestens ein RAM sockeln.
Huckepack-Test: Das zu testende RAM auf das eingebaute aufstecken. Wenn beide RAMs OK sind merkt man keine Änderung. Wenn hingegen der C64 nicht mehr startet oder weniger freies RAM anzeigt ist das ein starker Hinweis, daß das aufgesteckte RAM defekt ist (oder ein Pin Kontaktprobleme hat). Ist ein Quick&Dirty-Test mit dem ich schon öfter defekte RAMs gefunden habe.
besorge doch einfach ein paar RAMs und teste es aus.
Bobbel könnte welche haben
Bobbel hat welche ![]()
Ja. Aber auch damit gehen schon mal gerne die Sockel kaputt, die Dinger von Krummodore sind da einfach mist (machen im Amiga auch gerne Ärger)
Lass bloß die finger davon Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., ich hab mir im Amiga 2000 (zum glück der defekt) nicht nur eine seite vom PLCC Sockel raus gebrochen, sondern gleich noch einen Pin vom PLCC selbst... Die Zange hat sich richtig unglücklich beim Wegbrechen des Sockels darin verhakt
Bye Bye Agnus.. ![]()
Und das im A2000 wo man den AGNUS bequem durch die Löcher in der Platine von unten aus dem Sockel drücken kann...
Bevor man die PLCC-Zange benutzt besser erstmal die Platine von unten anschauen.
seite vom PLCC Sockel raus gebrochen, sondern gleich noch einen Pin vom PLCC selbst.
Ach Du Shice. Sollte man die Pins vom PLCC in dem Sockel vielleicht vor dem Entfernen mit etws ganz wenig WD40 beträufeln damit der dann leichter rausrutscht? Ist ja das Wundermittel schlechthin bei festsitzenden Teilen. ![]()
Lustige Ideen ihr habt.
Man kann den Sockel auch wegdremeln.
Kann man machen. Muss man aber nicht.
Lustige Ideen ihr habt.
Man kann den Sockel auch wegdremeln.
Kann man machen. Muss man aber nicht.
Lustig iss.. der Sockel selbst iss so eigentlich noch okay.. also alle Beinchen noch da... Nur das Plastik iss an einer Seite ab.. Denke würde sogar noch funktionieren.. Aber der PLCC halt nid.. ein Eck Beinchen ab..
bitter.
Den sollte man aber noch bekommen.
Die einzige PLCC-Fassung, die man nicht mehr bekommt sind die 68pol die Atari im ST verbaut hat, deren DIP-Pinout ist leicht anders als alles was noch zu bekommen ist. Alles andere ist noch zu bekommen.
84pin PLCC bei Pollin: 400107
68pin PLCC bei Pollin: 400135
er hat den Chip getötet. Nicht nur die Fassung.
er hat den Chip getötet. Nicht nur die Fassung.
Ok, aber den 8372A für den A2000 bekommt man noch recht problemlos.
Hatte ich bei einem 8375 aber auch mal bei einer MegiChip-2MB-ChipRAM-Erweiterung. Trotz Chip-Puller und vorsichtigem Handling ist ein Kontakt am Chip abgebrochen. Der Sockel auf dem Adapter war so extrem eng, dass der Kontakt vielleicht schon beim initialen Einsetzen vorgeschädigt wurde.
Allerdings konnte man den Kontakt direkt am Chipgehäuse unterm Mikroskop wieder festlöten, danach gaaaanz vorsichtig wieder eingesetzt. Läuft bis heute.
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ich denke du solltest wirklich bei deinem "Schätzchen" lieber einen "unser" experten dran lassen.
mach einfach eine annonce/hilfegesuch in unserem marktplatz und ich denke dir wird schnell geholfen.
Vielleicht bin ich ja zu naiv, aber wir reden hier von einem Gerät, für das mittlerweile 5-stellige Summen ausgegeben werden.
Gibt es wirklich Leute hier, die den C65 für zwei Kasten Bier wieder auf Vordermann bringen und denen es egal ist, dass der Besitzer das dann locker für 10.000 EUR aufwärts verkaufen kann? ![]()
niemand hat von 2 Kästen Bier gesprochen. Ich mag kein Bier.
Gibt es wirklich Leute hier, die den C65 für zwei Kasten Bier wieder auf Vordermann bringen und denen es egal ist, dass der Besitzer das dann locker für 10.000 EUR aufwärts verkaufen kann?
... so machen das echte Hobbyfreunde eben! ![]()
Allerdings konnte man den Kontakt direkt am Chipgehäuse unterm Mikroskop wieder festlöten, danach gaaaanz vorsichtig wieder eingesetzt. Läuft bis heute.
... und mehr braucht es auch nicht. Muss nicht schön sein, muss nicht nach Vorschrift sein, bei so alter Hardware reicht es wenn es funktioniert.