Neue Defender-Adaption für FPGAs

  • Neue Defender-Adaption für FPGAs

    Auf DARFPGA gibt's neue Umsetzungen von alten Arcadespielen.


    Ich habe mir mal in den letzten Abenden Defender vorgenommen.
    Abhängigkeiten vom konkret verwendeten FPGA (MAX10) gab's
    kaum, die Umsetzung auf beliebig andere Chips sollte also kein
    grosses Problem sein. Einzige Einschränkung ist der etwas höhere
    Speicherbedarf und natürlich wie immer bei Arcadeumsetzungen
    das Userinterface (wird bei mir über einfache UART-Schnittstelle
    zum PC gelöst, so ist man flexibel beim Adaptieren anderer Spiele).

    Was mir bei der Orginal-Hardware/-Steuerung nicht gefällt:
    Das Raumschiff wird horizontal mit 2 Tasten gesteuert, zum einen
    mit Schub (Thrust) und zum anderen mit Umkehr (Reverse), was mir
    aber nicht besonders liegt.

    Ich wollte die Steuerung abändern auf Joystick, ich habe aber bis
    jetzt keine Lösung dafür gefunden. Mein erster Ansatz war, beim
    einer Richtungsänderung ein Richtungsflag abzufragen und ggf.
    ein Kommando für Richtungsänderung zu schicken. Das klappt aber
    leider nicht, denn bei jedem Neustart/Zerstörung wird wieder
    die Ausgangsrichtung (immer Rechts) aktiviert, wärend bei mir
    die aktuelle Richtung aktiv ist. Ich sehe da keine Lösung, ohne
    den Code entsprechend abzuändern. Gibt's hier eine einfachere
    Lösung?

    Btw. die Umsetzungen von DARFPGA sind sehr einfach gehalten, so
    das eine schnelle Adaption möglich ist, ich habe also noch
    3 weitere Spiele auf mein Board umgesetzt (Phoenix, Bagitman
    und Timepilot).
  • Btw. auf Youtube gibt es einen Vergleich vieler
    Umsetzungen auf Konsolen bzw. Homecomputer.
    Meiner Meinung nach kommen nur 3 Umsetzungen
    dem Orginal recht nahe:
    Sega Genesis
    SNES
    Amiga (mit kleinen Abstrichen)


    insbesondere ist die Geschwindigkeit des Raumschiffs
    nahe am Orginal, andere sind da deutlich langsamer.
    Interessant fand ich hier auch die VECTREX-Umsetzung,
    graphisch natürlich deutlich unterschiedlich.
    Die Jaguar-Version und ein AMIGA-Klone sind dagegen
    z.B. viel zu Graphik-überladen.