Fake Datassetten Laufwerk brauchbar?

  • Fake Datassetten Laufwerk brauchbar?

    Hallo,
    Ich habe von einem Kollegen ein Datassetten Laufwerk für den C64 geschenkt bekommen, welches er bei seinem Vater im Keller fand. Es ist aber kein Originales. Es sieht genau so aus wie das originale, aber ohne Logo. Nun wollte ich wissen, ob ich dieses trotzdem problemlos benutzen kann, oder ob ich es lieber lassen sollte. Ich hoffe Ihr könnt mir weiter helfen.

    LG
    Pascal
  • Goa goa goa mpu ja schrieb:

    Hallo,
    Ich habe von einem Kollegen ein Datassetten Laufwerk für den C64 geschenkt bekommen, welches er bei seinem Vater im Keller fand. Es ist aber kein Originales. Es sieht genau so aus wie das originale, aber ohne Logo. Nun wollte ich wissen, ob ich dieses trotzdem problemlos benutzen kann, oder ob ich es lieber lassen sollte. Ich hoffe Ihr könnt mir weiter helfen.

    LG
    Pascal


    Wie soll diese Frage jemand beantworten (können), wenn noch nicht mal so einfache Infos, wie z.B. ein Bild des Objekts und/oder Anschlußstecker gepostet wurde?

  • Hallo Pascal,

    Goa goa goa mpu ja schrieb:

    Es ist aber kein Originales. Es sieht genau so aus wie das originale, aber ohne Logo.
    sieht es etwa so aus - nur eben ohne "Commodore"-Schriftzug?
    Dann geht das Problemlos. Genau so eines hatte ich seinerzeit auch zusammen mit meinem C64G gekauft. Das funktioniert problemlos. Beschriftet ist meine auf der Unterseite mit:
    DATASETTE
    UNIT FOR
    CBM 64/128

    MADE IN TAIWAN R.O.C.
    Wie geschrieben: funktioniert wie ein Original. Ich hatte nach einigen Jahren lediglich das Zählwerk außer Betrieb gesetzt und mir deshalb vor einem Jahr in der Bucht Ersatz geschossen ('s war schon schwer auf einer selbst beschriebenen 60min-Kassette ohne Zählwerk die korrekte Stelle zu finden... :popcorn: )
    Hier siehst Du noch andere Bilder. Generell ist das Wiki eine tolle Anlaufstelle.
    Ein Rechner ohne Windows ist wie Erdbeerkuchen ohne Senf.
  • Da selbst im Original nur so ein Waldundwiesenlaufwerk drin ist, welches auch in etlichen Stereoanlagen und Ghettoblastern im unteren Preissegment Verwendung fand, würde ich mir keine großen Sorgen machen, daß ein Nachbau da unterlegen sein könnte. Offenbar war dieses Laufwerk damals erste Wahl für alle Billiggeräte, was höchstwahrscheinlich auch für Nachbauten aller Art galt.
  • Einzigster Nachteil bei den Copy-Produkten (insbesondere die Taiwan oder Chiona) ist dass die Tasten durchaus mal schlottern, weil die Fixierösen (Fixierharcken, whatever) auf dem Tastensteg (wie auch immer der Trägerstift für die Geräte-Tasten genannt wird) nicht gerade eng an den Tasten anliegt. Da kann es ducrhaus mal vorkommen das die Tasten extrem wackeln. Aber ansonstemn dürften das Nachgemachte auch seinen Zweck tun, sofern es richtig justiert ist. Kassetenlaufwerke haben ja gerne mal die Angewohnheit dass sich der Lese/Schreibkopf dejustiert, zumindest wenn sie schon ein gewisses alter haben.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Natsu83 ()

  • LogicDeLuxe schrieb:

    Da selbst im Original nur so ein Waldundwiesenlaufwerk drin ist, welches auch in etlichen Stereoanlagen und Ghettoblastern im unteren Preissegment Verwendung fand, würde ich mir keine großen Sorgen machen, daß ein Nachbau da unterlegen sein könnte. Offenbar war dieses Laufwerk damals erste Wahl für alle Billiggeräte, was höchstwahrscheinlich auch für Nachbauten aller Art galt.
    Ich würde die Datasette mit einem damaligen Verkaufspreis von über 100, fast 200 Euro nicht gerade als Billiggerät bezeichnen.
    Computer und Spielkonsolen gehören genutzt und nicht in die Vitrine.
  • Ich würde nichtmal ausschließen, dass irgendeine Firma in Fernost, die die Dinger für Commodore produziert hat, hintenrum auch anders gelabelte Datassetten aus derselben Produktion auf den Markt geworfen hat. Womöglich haben die irgendwann im Laufe des Tages auch die Maschinen schneller laufen lassen und nach der offiziellen Produktion noch "Klone" produziert, die dann vielleicht nicht mehr sooo exakt gearbeitet waren.
    Man wird wohl nur durch Auseinanderbauen merken, wie groß oder klein die Unterschiede tatsächlich sind.
    Zur Ausgangsfrage: Ich persönlich würde jedes an den Anschluss passende Laufwerk ohne Bedenken verwenden, da ich noch nie gehört habe, dass da was kaputt gegangen sei oder so. Klar, wenn es einen sichtbaren Defekt hat, wäre ich lieber vorsichtig. Aber sonst? Was soll sein?

    Poste bitte ein Foto! Danke!
    Bitte beachten: Telespielatorgesetz (TspG)
    Verstöße gegen das TspG werden umgehend und gnadenlos von Supererdbeeregeahndet!
  • LogicDeLuxe schrieb:

    Wohl eher DM. Manchmal lassen sich auch Billiggeräte teuer verkaufen. Gewisse Ketten mit viel Werbung machen das doch heute immer noch.
    Sehe ich genauso. Quelle mit der Hausmarke war da sogar ganz groß drinne. Universum kaufte grundsätzlich von drittanbietern ein, batschte da dann Universum drauf. Günstig bei anderen herstellern eingekauft, und teuer unter dem Label Universum verkauft. Ok dazu muss man dazu sagen: Soweit wie ich mich erinerre hat Universum beim Einkaufen auf Qualität geachtet. Mein Universum VHS-Recorder funkt noch gut 20 Jahren immer noch.
  • Als Radio und TV Techniker gebe ich Dir da vollkommen Recht Natsu83.
    Universum Tapedecks und Radio Recorder und später auch Videorecorder
    waren stabile Geräte. Ich habe noch einen Poppy Radiorecorder, den Quelle
    unter Universum verkauft hat. Läuft immer noch. :)
    Bei Rolfi bleiben kalt die Rohre denn er heizt mit Commodore :knuddl:
  • Das ist doch heute noch so, dass große Firmen oft viele Teile oder ganze Geräte eines Zulieferers kaufen und unter eigenem Firmenlogo weiter verkaufen.

    Hewlett-Packard stellt keine Mainboards mehr selbst her. Die kaufen zu von beispielsweise Foxcon, Asus, ... Halt wer gerade billig nach Spezifikation liefern kann. Aber entsprechend ist auch die Qualität.

    Ein Compaq Mainboard aus einem Deskpro 386 ist dagegen eine ganz andere Welt, war allerdings auch teuerer.

    Nicht anders lief das mit den Datasetten bzw. den Laufwerkmechaniken. Vermutlich gab es da auch nicht viele Lieferanten.