ForgottenHero77 Ein Kyroflux habe ich nicht, ich kann Dir aber sagen das man mit Ausnahme der 1571 und 1581 (3,5 Zoll) bei den "normalen" Floppys wie 1541 (und Derivate) und der !570 ! immer ! nur eine Seite lesen und schreiben kann, ein zweites Indexloch brauchst Du nicht, dieses Loch hat die Diskette schon und zwar direkt auf dem Datenträger, was Du brauchst ist eine zweite Kerbe am Rand der Diskette, so das Du auch die Rückseite beschreiben/lesen kannst ! Sei aber vorsichtig dabei, am besten einen Diskettenlocher z.B. auf Ebay besorgen .
KryoFlux - Daten Sichern
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Stefan_h -
3. November 2017 um 12:17 -
Erledigt
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Wäre es nicht auch möglich, mit einer Zoomfloppy von der 2.Seite ein .d64 bzw. g64 zu erstellen,
und dann auf die erste Seite einer frisch formatierten Disk zurückzuschreiben und dann
diese dann mit dem Kryoflux zu bearbeiten ?
Habe ich mir nur gedacht, vielleicht ist das auch so nicht möglich.
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@1Byte Da bist Du nicht gut informiert. Bei Verwendung mit einer Commodore Floppy stimmt das, man braucht eine zweite Kerbe - aber das auch nur zum Beschreiben der Disk, nicht zum Lesen.
Bei einem Kryoflux wird jeodch eine PC Floppy verwendet. Und die Diskette umdrehen ginge, wenn man denn ein zweites Indexloch hat. Den zweiten Schreib-/Lesekopf nutzen geht auch, erfordert jedoch eine modifizierte Floppy, die den Kopf bis auf Spur -8 (in Worten Minus Acht) bewegen kann, denn zwischen den Spuren der beiden Seiten hat eine PC Floppy einen Versatz von 8 Spuren.
ForgottenHero77 Die Vorderseite der Disketten kannst Du problemlos ohne jede Maßnahme einlesen. Für die Rückseite wahlweise zweites Indexloch oder halt eine modifizierte Floppy.
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Wäre es nicht auch möglich, mit einer Zoomfloppy von der 2.Seite ein .d64 bzw. g64 zu erstellen,
und dann auf die erste Seite einer frisch formatierten Disk zurückzuschreiben und dann
diese dann mit dem Kryoflux zu bearbeiten ?
Geht, aber dann ist der gesamte Kryoflux-Vorteil hin, dessen Vorteil ist ja, dass er das Original noch genauer als auf GCR Ebene erfasst. Ich halte das daher für keine Idee, der Relevanz in der Praxis zukommt.
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OK, das habe ich so nicht bedacht!
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Worin besteht eingentlich der Vorteil beim Kryoflux? gegenüber z.B. Nibtools oder einem ähnlichen Programm.
Bisher hatte ich alle meine Originale, außer zwei Langenscheidt-Programme, lauffähig als G64 angefertigt bekommen.
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ForgottenHero77 Die Vorderseite der Disketten kannst Du problemlos ohne jede Maßnahme einlesen. Für die Rückseite wahlweise zweites Indexloch oder halt eine modifizierte Floppy.
Also wenn ich ein zweites Index Loch habe, dann drehe ich die Diskette wie bei einer 1541 einfach um, und kann diese dann genauso einlesen wie wie die erste Seite?
Und was wäre zb, eine Kommandozeile ohne irgendwelche Maßnahmen? Habe schon so viele verschiedene Zeilen gefunden. Aber ich weiß immer noch nicht genau welche ich benutzen kann, damit zb. mein nicht modifiziertes Laufwerk, nicht immer mit dem Lesekopf gegen den Anschlag fährt. Ist ja auch nicht gerade gesund für der Laufwerk!?
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Nibtools haben ganz sicher Probleme mit Multispeed-Tracks. Ja, ich weiß, es gibt die Option, das als .nb2 einzulesen. Das ist aber eigentlich eine Verlagerung der Probleme. Dann hat man im Image den Track mehrfach drin, mit verschiedenen Speeds eingelesen. Aber von einer ausführbaren oder einer zutrückschreibbaren Version ist man so weit entfernt, wie man sein kann.
Bei Kryoflux sieht das anders aus: Man kann die Streamfiles speichern lassen - und die dann zurückschreiben lassen. Die sollten prinzipiell auch mit Multispeed-Tracks keine Probleme haben. Auch eine Konvertierung nach G64 klappt davon häufiger. Diese G64 sind dann allerdings nicht zurückschreibbar, denn das G64 Format bildet Multispeed Tracks nur ungefähr, aber nicht wirklich gut ab.
Prinzipiell sollte sich aus den Streamfiles sogar ein P64 machen lassen, welches den Kopierschutz bestmöglich beinhaltet. Die Software, die das versucht, scheint mir allerdings noch nichtallzu weit zu sein.
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Worin besteht eingentlich der Vorteil beim Kryoflux? gegenüber z.B. Nibtools oder einem ähnlichen Programm.
Bisher hatte ich alle meine Originale, außer zwei Langenscheidt-Programme, lauffähig als G64 angefertigt bekommen.
Im Prinzip kann man alles einlesen, nicht nur Commodore 64/128 - Disketten.
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Achso, ok danke für die Info.
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Also wenn ich ein zweites Index Loch habe, dann drehe ich die Diskette wie bei einer 1541 einfach um, und kann diese dann genauso einlesen wie wie die erste Seite?
Und was wäre zb, eine Kommandozeile ohne irgendwelche Maßnahmen? Habe schon so viele verschiedene Zeilen gefunden. Aber ich weiß immer noch nicht genau welche ich benutzen kann, damit zb. mein nicht modifiziertes Laufwerk, nicht immer mit dem Lesekopf gegen den Anschlag fährt. Ist ja auch nicht gerade gesund für der Laufwerk!?
Alles ohne Optionen "-a", "-b" und "-y" sollte verträglich sein.Für den Anfang probier mal aus:
dtc.exe -firgendeinName.g64 -i22a
dtc.exe -firgendeinName.d64 -i6
dtc.exe -firgendeinName.d64 -i6a
oder wenn die Streamfiles gebraucht werden:
dtc.exe -fname_ -i0 -i22a
auch gerne kombiniert - dies macht Streamfiles, G64 und D64 in einem Durchgang:
dtc.exe -fname_ -i0 -firgendeinName.g64 -i22a -firgendeinName.d64 -i6a
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Alles ohne Optionen "-a", "-b" und "-y" sollte verträglich sein.
Für den Anfang probier mal aus:
dtc.exe -firgendeinName.g64 -i22a
dtc.exe -firgendeinName.d64 -i6
dtc.exe -firgendeinName.d64 -i6a
Danke!

Werde ich demnächst mal testen.
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Wobei nicht besonders leicht zu finden:
dtc.exe -m1 -fquellname_ -m1 -i0 -fname.g64 -i22a
wandelt Streamfiles von der Festplatte in g64 um. d64 analog (wie oben mit -i6 bzw -i6a).
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WIMRE gibt es auch die Möglichkeit, in seinem PC-Laufwerk eine zweite Indexlochlese-LED einzubauen. Dann kann man ohne Lochstanzen auch die Rückseite einer Flippy-Disk (Beidseitig verwendete, einseitige Floppy) lesen.
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Da hast Du Recht. Das können wir glaub ich getrost unter Laufwerksmodifikationen fassen. Wobei so eingelesene Disketten nicht an das SPS wegen Archivierung übermittelbar sind. Nicht, weil die nicht funktionieren, sondern weil die es ablehnen. Wobei, die lehnen eine einseitige Disk ab, wenn die leere Rückseite nicht mit eingelesen worden ist - ab Spur -8, versteht sich.
Zur praktischen Durchführung der Drivemods kann ich allerdings gar nichts sagen - in der Richtung liegen meine Begabungen nicht. Zu meinem Glück konnte ich mir einiger Zeit ein nach den Regeln der Kunst für Spur -8 modifiziertes Laufwerk erwerben.
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Alles anzeigen
Muss das Thema noch mal ausgraben.
Habe mir vor kurzem auch ein Kryoflux zugelegt.
Mein 5 1/4 Zoll Laufwerk ist nicht modifiziert. Aber wenn ich es richtig verstanden habe, kann ich damit trotzdem zumindest die Oberseite einer C64 Diskette lesen.
Und wenn ich jetzt die Disk wende, braucht die Diskette ein zweites Indexloch. Richtig?
Meine Frage wäre jetzt, was ich eingeben muss, um jetzt nur von der Oberseite einen Dump bzw G.64 Image oder am besten beides machen zu können?
Oder wie man das am besten in der GUI, der Kyroflux Software machen kann?
Will ja nicht immer gleichzeitig die Unterseite mit lesen, wenn das wieso mit meinem Laufwerk nicht geht.
Gruß
Hi, wenn Du das Thema noch weiter vertiefen willst, kannst Du vielleicht auch mal Leute im Forum des VzEkC befragen, falls noch nicht geschehen. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
Denke, da sind neben hier auch einige fähige Köpfe, die dir bestimmt noch Tipps und Infos geben könnten. Ob hier von denen jemand mit liest, weiß ich nicht.
Und es gehört ja auch zum Thema Erhaltung, will ich meinen.
Freundlich fragen kostet nichts. Da sind auch Leute dabei, die sich mit C64 und Co. auskennen und suchen kannst Du da ja auch mal in den Threads.
Ich kann Dir leider nur den Hinweis geben, mit Kryoflux hab ich bisher keine Anknüpfungspunkte und deshalb kann ich nicht weiterhelfen. Hab leider keine Zeit selber da mal zu recherchieren.
VG
Chris
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hier der Beitrag könnte dir vielleicht auch weiter helfen ?!
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
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Erinnere mich gerade, dass ich vor Jahren mit KryoFlux und SuperCard Pro rumgespielt habe. Ich kann nicht sagen, dass ich für beides eine praktische Anwendung gefunden habe. Alles war getrieben vom gefühlten Bedürfnis nach Datensicherung. Für den Commodore Bereich sind die originalen CBM Floppy Laufwerke, ZoomFloppy und opencbm/nibtools die bessere Wahl. Das Einlesen der Daten mag noch gehen, aber das zurück schreiben auf die Floppy ist das Problem. 1541&Co arbeiten mit 40 Spur Drives, PC Drives mit 80 Spuren. Mit einem 80 Spur Drive eine GCR Floppy mit seinen 40 Spuren zu beschreiben ist keine gute Idee. Die Spur ist zu schmal für den breiten Lesekopf der Commodore Drives. Für den PC Bereich hatte ich mir noch ein Option Board (ISA Karte) organisiert ...
Für die SuperCard Pro habe ich durch den Wechsel auf Linux schon seit Jahren keine Software mehr, und KryoFlux soll unter Linux laufen. KryoFlux produzierte bei mir Floppies, die ich anderswo nicht korrekt einlesen konnte.
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Was ist denn Nibtools ? Ich dachte das wäre etwas unter Kyroflux, naja oder zumindest keine eigene bzw. keine alternative Einladesoftware unter C64 (wie es da oben mir so erscheint).
(Post Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.+)
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Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. werden genutzt z.b. um mit der Zoomfloppy g64 Images zu erstellen. Hat mit Kryoflux nichts zu tun.
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