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Tiny Eprommer mit Lese-/Verify-Problem

  • Hallo!


    Ich besitze einen TE aus damaliger Zeit, selbst zusammengelötet und schon viele Eproms damit erfolgreich gebrannt!


    Jetzt habe ich mir neue und gebrauchte Eproms bei Ebay geholt um für meine Eprom-Karte neue Programme zu brennen.


    Das Problem ist nun, dass das brennen und somit das Eprom funktioniert, aber das Auslesen oder ein Verify mit dem TE geht nicht. Suspekt ist dabei, dass fehlerhafte Bytes an unterschiedlichen Adressen angezeigt werden. Mal ist es bereits Epromadresse $0000, mal ist es z.B. $01ef oder irgendwas unter $1000 und ein anderes Mal ist das Verify (wenn auch selten) i.O.
    ?(


    Ich habe C-Typen mit 12.5V "fast&secure" gebrannt. Auch ein Nachbrennen mit selbem Inhalt hat nichts gebracht.


    Ich habe auch noch andere alte Eproms rumliegen und die lassen sich ohne Probleme verifizieren oder auslesen.


    Gehe ich in den TinyMon dann fällt auf dass passagenweise an Anfang Bit 3 (Wert 4) gesetzt ist obwohl nicht sein sollte. Statt $30 Hex lautet der ausgelesene Speicherinhalt $34 usw. Wie gesagt, das Eprom läuft in der Epromkarte fehlerfrei.



    Hat dafür jemand eine Erklärung?


    Zur Ergänzung: C64E, TE ist mittels Userportweiche von Rex angeschlossen und die Joystick-Port-Leitungen sind fest mit der C64-Platine verlötet.

  • Ich habe C-Typen mit 12.5V "fast&secure" gebrannt. Auch ein Nachbrennen mit selbem Inhalt hat nichts gebracht.

    Versuch mal die langsamste Brenn-Methode ohne irgendwas mit "Fast" und passt auch die Programmierspannung zum Eprom bzw. welche Typen nutzt Du 8k, 16k, oder 32k ?

    " Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren ."                                                                                         -Benjamin Franklin (* 17. Januar 1706 in Boston - † 17. April 1790 in Philadelphia, Pennsylvania)
    " Der Mensch ist die dümmste Spezies. Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet eine sichtbare Natur, ohne zu begreifen daß diese Natur, die er vernichtet dieser unsichtbare Gott ist ."  -Hubert Reeves, kanadischer Atom- und Astrophysiker. (*1932 )

    Fuffzehn Mann auf des toten Manns Kiste, Ho ho ho und 'ne Buddel mit Rum. :bgdev

  • Danke für den Tipp, aber ich habe jetzt mit etwas testen folgendes herausbekommen, wenngleich dies noch keine Lösung ist:


    Ich habe am Tastaturport einen Leitungstreiber 74ALS245, um ein ca 1,5m langes Verlängerungskabel anschließen zu können (Layout und Aufbau nach einem Beitrag als der 64'er. (Desktop-Umbau :saint: )


    Es liegt nicht an der Brennspannung oder Methode, sondern der Fehler beim Auslesen oder Verify hängt davon ab wie schnell ich die 'J'-Taste zum Bestätigen der Aktion gedrückt halte.


    Ohmannn :S


    Habe ich versuht ein anderes Bitmuster zu erzeugen, indem ich andere Tasten gedrückt halte, aber bisher passiert es nur bei gedrückter J-Taste. Und ich kann korrelieren, dass die Drückdauer beeinflusst, wie oft/lang das Bit 3 gesetzt wird.
    Habe mir ein Eprom mit ausschließlich $00 gefüllt gebrannt und nachgesehen von wo bis wo $04 auftritt beim Auslesen.


    Kann da vielleicht ein Kondensator helfen in der Tastaturtreiberschaltung???


    Anmerkung: Den untere Treiber 74 245 habe ich weggelassen und die Drahtbrücken gesetzt. Somit werden die Eingangssignale von der Tastatur zum C64 nicht "aufbereitet".


    Mit einer direkt angeschlossenen Tastatur tritt der Fehler übrigens nicht auf!

  • Der Leitungstreiber 74 245 ist für die Tastaturverlängerung. Der TinyE. ist direkt mit den Pins der Joystickports verlötet - da ist kein Leitungstreiber zwischen.
    Verstehe nicht wie ich den TE an dem Leitungstreiber anschließen soll...

    Wenn du den Tiny nicht an den Joy-Ports sondern an den Leitungstreibern anschliesst sollte das Problem doch eigtl. verschwinden


    Ich denke, dass der Ausgangstreiber oder das lange Tastaturkabel am Eingang der CIA eine Störung hervorruft, was zum setzen des Bits für die Dauer des Drückens der Taste 'J' führt.


    Ich überlege jetzt ob es nicht möglich wäre als Lösung eine Routine in der TE-Software zu ergänzen, die erst nach einer kleinen Latenzzeit NACH dem Loslassen der Taste 'J' die Ausleseroutine startet.