Probleme mit Modulen im C64R

Es gibt 177 Antworten in diesem Thema, welches 43.627 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (27. November 2019 um 10:46) ist von echo.

  • edit cp2:
    JMP$FCE2 hat selbst ein sehr gutes Workaround für dieses Problem gefunden, hier im Thread zu finden: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Nachdem ich seit öfteren Probleme hatte am C64R Module zu betreiben wie z.B. Easyflash, normale 8-K Games, 1541U usw. war ich der Meinung das es wie so oft eigentlich an Kontaktproblemen liegt.
    Reinigen brachte keinen Erfolg aber die Gegenprobe an einem echten C64 ergab das die Module einwandfrei sind.

    Habe ich mir also mal den C64R genauer angeschaut und dabei festgestellt: JA, es sind Kontaktprobleme. Allerdings an einer Stelle die ich so nicht erwartet hatte...

    Bei einem Original C64 ist die Buchse des Expansionport fest mit der Platine verklebt und die Pins derselben bestehen aus reichlich dickem Material. Beim C64R ist die Buchse nur aufliegend und dessen Pins sind nichtmal halb so dick.

    In Folge wackelt bei jeder Betätigung mit einem Modul die ganze Buchse hin und her und übt Scherkraft direkt auf die Lötstellen aus. Das geht einige Zeit lang gut aber leider brechen nach und nach die Lötstellen an der Platine und dann kommt es erst zu zufälligen 'Problemen mit Modulen und später dann zu entgültigen Nichtfunktionieren.

    ich hab mal Bilder von meinem C64R gemacht der jetzt gerade gar kein Modul mehr startet.
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    Hier kann man das Übel schon direkt erkennen: Die erste Lötstelle war ab Werk schon Scheisse und die beiden anderen daneben haben Bruch und stecken nur noch lose in der Platine..

    Dann habe ich noch ein weiteres Bild gemacht was ca. die Mitte zeigt:

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    Hier kann man sehen das so ziemlich alle Lötstellen gebrochen sind.

    Wie passiert das?

    Die Buchse wird durch nichts ausser den Lötstellen gehalten, jede mechanische Belastung geht sofort auf die Lötstellen über.
    Jeder der mit Modulen schonmal was zu tun hatte weis das die üblicherweise recht schwer wieder rausgezogen werden können, also wackelt man die raus. Beim C64R führt diese Vorgehensweise allerdings zu dem Problem mit den gebrochenen Lötstellen.

    In diesem Video ist zu sehen das schon ein leichter Versuch ein EasyFlash zu ziehen reichlich Bewegung in den Stecker bringt: Es muss irgendwann mal brechen...

    !externes Video! kann wer von den Mod das evtl hier reinbasteln?
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    Ich möchte auch Jens hiermit darauf Aufmerksam machen diese Problematik in die Entwicklung des MK2 einfliessen zu lassen.

    Grüße
    JMP$FCE2

  • Guter Hinweis.
    Da wird wohl nur kleben helfen. Oder Jens konstruiert beim MK2/3 noch ein paar Anschläge dazu die das herum wackeln des Steckers unterbinden. Eventuell in Verbindung mit dem Blech das über den Expansionsport geht.

    Der alleinige Zweck dieses Beitrags ist es meinen Counter zu inkrementieren. Jeglicher Sachbezug dient ausschließlich der Dekoration.

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  • Irgendwo habe ich gelesen, dass es beim MK2 Verschraubungen gibt, weil sich jemand beim MK1 die Buchse mit Gewalt rausgerissen hat . Das Problem sollte damit ja gelöst sein.

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Irgenwo habe ich gelesen, dass es beim MK2 Verschraubungen gibt, weil sich jemand beim MK1 die Buchse mit Gewalt rausgerissen hat . Das Problem sollte damit ja gelöst sein.

    Aber im Normalfall hält das rein gelötet auch.
    Ich wechsle laufend beim MK1 die Cardridges und da ist nix locker oder lose.

  • So sieht der Port jetzt aus:

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  • Meine Garantie ist wohl auch schon abgelaufen. Aber auslöten, festkleben und neu festlöten sollte das Problem auch lösen :)

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • So sieht der Port jetzt aus:

    OK - abgesehen davon, dass es eh nicht nötig wäre, würde das gezeigte aber auch nicht helfen, da die Scharuben nur den Rahmen, aber nicht den Stecker fixieren.

  • Ich denke Expoxydharz- oder Cyanacrylatklebstoffe sind schon in Ordnung. Ich würde beide Klebepartner leicht aufrauen und gut entfetten (Testbenzin). Andere weichere Klebstoffe wie 2-Komponenten-Silikone lassen wieder Bewegung zu, was den Lötstellen nicht gefällt.

  • Um einen passenden Klebstoff auszuwählen, müsste man erstmal die ganzen Rahmenbedingungen kennen. Also beide Substrate, Kräfte, etc. Dann könnte das ein Experte schon passend auswählen. Ich bin keiner, kenne aber vielleicht welche.

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Die Befestigung des Ports wurde - wie schon erwähnt - überarbeitet, siehe: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

    Aber frag Ihn doch an, welche Optionen bestehen?

    Gruss C=Mac.

  • OK - abgesehen davon, dass es eh nicht nötig wäre, würde das gezeigte aber auch nicht helfen, da die Scharuben nur den Rahmen, aber nicht den Stecker fixieren.

    Nein.
    "Der Modulport selbst drückt nach hinten gegen die zwei Schrauben, die ihrerseits von der Platine und vom Blech gehalten werden. Die Bolzen drücken ein wenig von oben auf den Plastikkörper. So müssen die 44 Kontakte nur noch einen Bruchteil der mechanischen Kräfte aufnehmen."

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  • Leider kann man es auf dem Foto nicht besonders gut erkennen. Aber so wie das jetzt aussieht wird der Stecher nur auf Druck entlastet bei Zug ist wahrscheinlich immer noch Spiel vorhanden. Allerdings könnte man wahrscheinlich mit einer Scheibe oder Hülse unter dem Spacer den Stecher fest auf der Platine fixieren.

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  • Das ist der Nachteil von bleifreien Lot. Wenn man die Verbindungen mechanisch belastet brechen die recht fix.
    Abhilfe. Post festkleben/schrauben und alle mal nachlöten.

    Mein ignorierter Beitrag zur Netzteildiskusion:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

  • Was Jens mit den neuen Boards macht, dürfte sich aber in kleinster Weise auf die ersten auswirken.
    Garantie ist vorbei, also haben alle, mich eingeschlossen, eine Platine, die gerade mal zum anschauen was taugt.
    Ja ich benutze am Reloaded EasyFlash 3 und 1541u2 , was ich mir nun vor der Benutzung 3mal überlegen muss.

  • Jens spricht von zwei Fällen, die ihm gemeldet wurden.
    Das hier wäre dann der dritte.

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  • So dramatisch würde ich das jetzt nicht sehen. Ich verwende auch meistens das C64R. Meistens mit dem Chameleon oder EasyFlash. Bisher hab ich aber keine Probleme feststellen können. Und sollten tatsächlich irgendwann Lötstellen brechen, dann löte ich halt alle mit bleihaltigen Lot nach.

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