Geschichtliche Fragen zum PET 2001

  • Ist doch ganz Einfach:
    - Programmliste anzeigen (hier ist pro Programm eine Spül...äh Spulzeit hinterlegt)
    - je nach Auswahl wird der Motor dann entsprechend lange laufen gelassen (Start kann ja erkannt werden, FF must du natürlich selber drücken), danach motor aus und mit load kann man dann das Programm starten (oder der macht das auch noch automatisch. man muss halt nur auf Stop und dann auf Play drücken).

    Geht also schon....
    Wer andern eine Bratwurst brät braucht ein Bratwurstbratgerät.
  • ADAC schrieb:

    Es kann über SENSE nur abgefragt werden ob eine Taste (ausser Stop/Eject) gedrück ist, aber nicht welche.
    ja

    Paradroid schrieb:

    Frag mich dann nur, wie dieses Katalogprogramm das dann automatisch gemacht hat mit dem schnellen vorlauf etc.
    das frage ich mich auch.

    ich hatte damals, extra kassetten anfertigen lassen, mit nur ein paar minuten laufzeit und einem extra dickem bandmaterial,
    so konnte man schnell , zum ende, spulen und wenden.

    gruß
    helmut
  • ADAC schrieb:

    - je nach Auswahl wird der Motor dann entsprechend lange laufen gelassen (Start kann ja erkannt werden, FF must du natürlich selber drücken), danach motor aus und mit load kann man dann das Programm starten (oder der macht das auch noch automatisch. man muss halt nur auf Stop und dann auf Play drücken).

    axorp schrieb:

    das frage ich mich auch.
    ja doch möglich.
  • Damals (Ende der 70er) gab es Billigstmusikkassetten für 1 DM. Da die Aufzeichung digital erfolgt, ist die Bandqualität ziemlich egal.
    Ich hatte immer ein Programm pro Kassette - zur Sicherheit mehrmals hintereinander.
    Vorgespult oder gar gewendet habe ich nicht. Das hat alles viel zu lange gedauert hatte.
    Ausserdem gab es schmalen Etiketten, mit denen man die Kassetten auf der Kopfseite beschriften konnte. Und Kassettenmagazine, wo man die Kassetten einfach so reingesteckt hat - ohne Hülle.

    Ein Menüprogramm für Kassette hatte ich damals mal an der Schule geschrieben. Aber weil es so umständlich war, kam das nie wirklich zum Einsatz.
    (Menüprogramm laden, Programm auswählen, Stop drücken, FF drücken, zeitgesteuertes Vorspulen, Stop drücken, Load wird aktiviert, Play drücken.
    Und bei Ladefehlern alles von vorne. Und wenn man ein Programm ändern wollte, musste man das Menüprogramm anpassen und die gesamte Kassette neu erstellen - mit allen Programmen - oder man lässt von Anfang an genügend Platz. Dann muss man aber beim Speichern genau die richtige Position treffen.

    Es gab damals ein Kassettendeck von Onkyo mit Computer-Interface. Da konnte man die Kassetten programmgesteuert vor- und zurückspulen und auch das Zählwerk auslesen (oder bestimmte Zählwerkpositionen anfahren). War natürlich unbezahlbar.
    PET 2001 / CBM 3032 / CBM 3040+4040 / CBM 8250 (Dauerleihgabe) / C64+1541 / VC20

  • Bei den Laufwerken mit Doppel-CPU kümment sich die eine CPU hauptsächlich um das Laufwerk (Lesen/Schreiben/Motorsteuerung), die andere hält den ganzen Laden zusammen (IEEE-Kommunikation/Befehlsauswertung)

    Gruß, Gerd
    Wer andern eine Bratwurst brät braucht ein Bratwurstbratgerät.
  • MIG schrieb:

    Gab es solche Hilfsprogramme auch auf Kaufkassetten, oder musste man sich das stets selbst stricken?
    Keine Ahnung. Wohl eher nicht. Ich habe das "Programmieren" in Hannover beim Kaufhof gelernt. Irgendwer hatte dann dieses Menüprogramm dabei. Es schlummert sicherlich noch auf diversen Kasetten.

    MIG schrieb:

    Edit: Bekommt der PET überhaupt mit wenn FF gedrückt wird, gibts dafür ein eigenes Signal?
    Es gibt nur eine Art von Signal. D.h. wenn man die falsche Taste drückt war's das dann. Der PET wusste also ob IRGENDEINE Taste gedrückt war oder nicht.
    Ich habe das ganze dann für meinen 4008 umgeschrieben und in ein Maschienneprogramm für den Kasettenpuffer II konvertiert. Das ersparte mir das dauernde Nachladen des Menüprogramms. Diese Version existiert(e) aber nur bei mir.


    detlef schrieb:

    Und wenn man ein Programm ändern wollte, musste man das Menüprogramm anpassen und die gesamte Kassette neu erstellen - mit allen Programmen
    Keineswegs, denn

    detlef schrieb:

    oder man lässt von Anfang an genügend Platz. Dann muss man aber beim Speichern genau die richtige Position treffen.
    Das war unglaublich Treffsicher! Da das Headergepiepe lange genug dauert, passte das immer haargenau. Die Kasette wurde halt in 8k-Slots (oder was es auch immer gewesen war) aufgeteilt. Funktionierte tadellos.


    Paradroid schrieb:

    Frag mich dann nur, wie dieses Katalogprogramm das dann automatisch gemacht hat mit dem schnellen vorlauf etc.
    Man startet das Menüprogrammm und wählt den gewünschten Eintrag. Dann:
    1. Anweisungt: Press "FREW"
    2. Das Programm prüft auf Taste und gibt Strom
    3. Das Programm prüft auf "keinen Taste" (STOP)
    4. Jetzt dünkt sich das Programm am Kasettenanfang.
    5. Vorlaufzeit berechnen
    6. Anweisungt: Press "FFWD"
    7. Das Programm prüft auf Taste und gibt Strom
    8. Strom an gemäß berechneter Vorlaufzeit
    9. Strom aus
    10. Anweisungt: Press "STOP"
    11. Das Programm prüft auf "keinen Taste" (STOP)
    12. LOAD-Befehl initiieren (der macht den Rest)

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  • axorp schrieb:

    3008 gab es in deutschland nicht.
    Da wär ich mir nicht so sicher. Ich habe kein eigenes Beweisphoto, aber das Netzt kennt diverse (z.B.: zimmers.net/cbmpics/cp3001.html ; computinghistory.org.uk/userda…es/large/PRODPIC-2993.jpg)
    Und warum sollte es die 3008 nicht auch in DE gegeben haben? Man hat doch das Gefühl, dass sowieso jeder Händler seine Typenschilder selbtgemacht hat!?

    Ganz genau weiß ich es nur vom CBM 4008, den hat es in DE ja angeblich auch nicht gegeben. Ich hab ihn aber im Original im Keller stehen. ;)
    Die Originalrechnung sollte sich auch noch irgendwo finden lassen.
  • WTE schrieb:

    Da wär ich mir nicht so sicher.
    aber ich :)

    es gab mal, ganz am anfang, eine preisliste von commodore deutschland,
    ich habe die 8KB version versucht zu bestellen, wollte ja selbst, für die kunden, günstig erweitern,
    aber es wurden keine geräte mit 8KB ausgeliefert und die preisliste wurde geändert.

    es gab, von commodore deutschland, nur den 3016 und den 3032.
    den 3016, später mit bohrlöchern, damit man ihn nicht mehr so einfach erweitern kann
    und nach ein paar monaten gab es nur noch den 3032.

    auf den 3016 musste man sehr lange warten, angeblich war nur der 3032 auf lager.
    ich bekam aber meine 3016 und 4016 immer, man wollte mir immer helfen.

    die original 3032 und 4032 aufkleber bekam ich dazu :)
    später auch die roms um einen 3001 auf 4001 umzubauen.
    vorne mit einem original 4032 (3032) aufkleber und hinten ein 3016 oder 4016 typenschild, könnte von mir sein :)

    WTE schrieb:

    Und warum sollte es die 3008 nicht auch in DE gegeben haben?
    weil man ihn, bei commodore deutschland, in neu isenburg, nicht bestellen konnte.
    die ersten bestellungen wurden storniert.

    WTE schrieb:

    Man hat doch das Gefühl, dass sowieso jeder Händler seine Typenschilder selbtgemacht hat!?
    typenschild selber machen, nie und nimmer, danach wäre man kein commodore vertragshändler mehr
    und würde somit keine geräte mehr bekommen.

    gruß
    helmut

    edit....

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