zwei Laufwerke (1541 II ) nebeneinander laufen zulassen

  • Krokofant schrieb:

    Holzweg akzeptiert.Bis jetzt habe ich immer Pullup so verstanden wie
    ich es oben dargestellt habe.
    Kein Problem, wir lernen hier alle täglich dazu. :thumbsup:

    Das, was du vermutlich meinst sind die sogenannten "Clamp-Diodes", die Schutzdioden, die am IEC-Anschluss angebracht sind. Da geht von jeder Signal-Leitung am IEC-Bus eine Diode in Durchlassrichtung auf Vcc und in Sperrrichtung auf GND. Das soll dazu dienen, Spannungen oberhalb von (Vcc + 0,7 V) bzw. unterhalb von (GND - 0,7V) nach Vcc bzw. GND abzuleiten und damit die Eingänge zu schützen.

    Diese waren (zumindest auf C64-Seite) in den allerersten Boards noch nicht vorhanden, wurden dann in den folgenden Revisionen erst abenteuerlich "dazugefrickelt" (Huckepack auf Widerstände usw.) und in den neueren/neuesten Board-Revisionen schließlich "serienmäßig" sauber verbaut.

    Kann man leicht verwechseln.
    "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten."
    (Quelle unbekannt)
  • Wenn man viele Geräte Betreiben will, kann man auch die Pullup durch höherohmige Ersetzen.
    Man kann auch das ROM durch ein Eprom Ersetzen, in dem statt der Adressen 8 - 11 z.b. die Adressen 12 - 15 als Standart Vorgabe Eingestellt sind.
    Wem es beim Bit zählen schwindelig wird, der hat zuviel davon.

    Alt werden ist schön, das Altern nicht.
  • Wie ist es denn mit der Eigenschaft von NMOS, dass offene Eingänge als High gelesen werden?

    Kommt das nicht von diesen "passiven Pullup-Transistorähnlichen Elementen", die als Arbeitswiderstand der Ausgangstransistoren nach +Vcc beschaltet sind und auch vorhanden sind, wenn der Pin als Eingang konfiguriert ist? z.b. an den CIA 6526 ?

    Am C16/116 ist es der Prozessorport, bei dem einzelne Pins direkt mit der IEC-Buchse verbunden sind weil Eingang. (am C64 und 128er wohl die CIA-Bausteine). Theoretisch müsste dadurch doch auch eine (einzelne) Floppy mit ausgelöteten Pullups daran funktionieren weil ein High-Pegel ja herbeigeführt werden kann, oder?

    (Komplikationen wie der "wellenwiderstandsmäßig nicht abgeschlossene Bus" und "Signalreflexionen am fernen Ende" mal ausgeklammert. Darum hat sich Commodore beim Original-Design ja auch weniger gesorgt.)

    Edit @kinzi (nachfolgendes Posting #45)
    danke dann hat sich das auch geklärt - was statisch funktionsfähig aussieht muss dynamisch nicht klappen :)
    Gesendet über das Bimetall Thermorelais meines Rowenta DW 4015 Dampfbügeleisens

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stephan ()

  • Als erstes Problem käme mir da in den Sinn, dass es ja kein "offener Eingang", sondern ein "Eingang mit langer Antenne dran" ist, wenn Geräte am IEC hängen.

    [EDIT]
    Außerdem ist dann die Flanke beim Übergang LO->HI total im Eimer.
    Wohl einer der zwingensten Gründe.
    [/EDIT]
    "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten."
    (Quelle unbekannt)
  • Benutzer online 1

    1 Besucher