Deskjet 930C - gemeines Problem

  • Schmitti schrieb:

    @HypnoToad: Ja, meiner stammt auch aus einer Firma. 100000 ist für den LJ4 allerdings erst die Aufwärmphase. An dem einen Institut gab es einen, der deutlich mehr als das 10-fach hatte und einen der gute 800000 Seiten gedruckt hatte.
    Nicht schlecht Herr Specht. Dann gehe ich mal davon aus, dass der 4M wieder in Betrieb gegangen ist, nur halt nicht bei mir. Gibt es solche Qualität heute noch?

    @Ace: Jetzt habe ich es kapiert und... stimmt, wer billig kauft, kauft öfter. Kann leider ein Lied davon singen.
    Wenn das "Zwiebelleder" und der eigene falsche Geiz es zulassen, sollte man natürlich zur langlebigeren Lösung greifen. Bei meinem aktuellen Schätzchen ist ebenfalls alles in einem. Wenn ich die "Schublade" rausziehe, ist fast gar nichts mehr drin. Den habe ich mir wegen des preiswerten Toners ausgesucht, gebraucht gekauft und hält und hält und hält. :thumbsup:
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  • @HypnoToad: Tja, das würde mich auch interessieren, welche Produkte heutzutage noch damalige Qualität haben. Ich fürchte, sowas bringen die Firmen nicht mehr auf den Markt. Das wollen die einfach nicht, obwohl das für die Firmen kein Problem wäre, sehr langlebige Produkte zu produzieren. Sie müsste oft nur ein paar Cent oder wirklich wenige Euro mehr an Produktionskosten ausgeben, damit diese Qualität erreicht wird.
    Leider sieht man es heute einem Produkt nicht an, ob es mittel, schlecht oder miserabel von der Qualität ist. Die Messlatte ist zumindest das, was geht und was man an einigen Produkten halt sehen kann, was uns die Firmen an guten Produkten früher geliefert haben.

    Alles andere ist zumindest ein Frevel an der Umwelt und Ökologie, derart kurzlebige Sachen zu produzieren, was heute allgemein auf den Markt kommt. Aber heute will die breite Masse auch nichts mehr reparieren. Es wird halt weggeschmissen und neu gekauft.
  • Ich habe versucht, mich zu wehren. Aber leider klappt das nicht immer.
    Mein erster Fernseher hat 13 Jahre gehalten und dann war da keiner, der ihn mir reparieren wollte oder konnte.
    Der zweite dann nur noch 7, der Dritte 5, beim vierten müsste ich Lügen. Bin jetzt beim fünften Fernseher und der hat zwei Jahre auf dem Buckel. Bei dem wird demnächst wahrscheinlich ein winziges Bauteil seinen geplanten Todeszeitpunkt erreichen. Mal sehen, wann ich Nr. 6 kaufe.
    Noch kann ich sagen "Nr.5 lebt." und er nimmt als "input" sogar ein RGB-Signal über Scart. :D
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  • Oha, das ist aber in der Tat eine stark fallende Lebensdauerkurve bei Deinen Fernsehern. Wobei 13 Jahre auch nicht besonders hoch sind. Das war dann vermutlich noch ein Fernseher mit Röhre oder? Die danach könnten dann alle zur Flachbildkategorie gehören. Aber 7 oder 5 Jahren Lebensdauer für ein Elektronikprodukt ist schon sehr wenig.

    Aber ich habe gelesen, dass es bei Waschmaschinen wohl ähnlich aussieht. Früher hielt das Ding locker 20 Jahre und heute ist man, wenn man Glück hat, noch bei 10 Jahren. Viele haben aber bereits ab 5 Jahren bereits Probleme. Aber die neuen sind auch teilweise gar nicht mehr reparabel, wenn beispielsweise das Lager defekt ist. Das wird heute in ein Kunststoffkonstrukt eingeossen und ist dadurch nicht mehr tauschbar. Wenn, müsste quasi alles getauscht werden, was einen Totalschaden darstellt.

    Naja, so müllen wir halt unsere Umwelt voll, was als Fortschritt den Bürgern verkauft wird.
  • Beruflich hatte ich zwangsweise mal damit zu tun und kann von den 930ern, 840ern nur abraten, das waren die Billigeimer für Aldi. Der eine stirbt an einem zu kleinen Zahnrad für den Kopfversatz und der 840 ist einfach eine billige Kopie des bewährten 720 mit USB Anschluss (Aldi), der aber leider nich tmit den 45er Patronen (40ml) auskommt sondern die kleinen 15er (15ml) benötigt.

    970cxi und dem 720er kann man immer kaufen, wer einen günstigen und robusten Tintenstrahler sucht (natürlich neben den 500er Modellen). Achtet auf den Auffangbehälter für die Tinte welche beim säubern anfällt und man hat jahrelang Spaß an den Geräten.
    www.classiccomputer.de - Online Museum für Computer und Videospiele
    do-bit.de -Dortmunder Computer & Videospiel Treff

    DO-BIT - DoReCo - Dienstagstreff > Die C64 Szene im Ruhrgebiet
  • Schmitti schrieb:



    Aber ich habe gelesen, dass es bei Waschmaschinen wohl ähnlich aussieht. Früher hielt das Ding locker 20 Jahre und heute ist man, wenn man Glück hat, noch bei 10 Jahren. Viele haben aber bereits ab 5 Jahren bereits Probleme. Aber die neuen sind auch teilweise gar nicht mehr reparabel, wenn beispielsweise das Lager defekt ist. Das wird heute in ein Kunststoffkonstrukt eingeossen und ist dadurch nicht mehr tauschbar. Wenn, müsste quasi alles getauscht werden, was einen Totalschaden darstellt.

    Wenn Du eine teure Miele Waschmaschine kaufst, hält die heute auch noch 20 Jahre, aber die kostet auch das doppelte wie eine Waschmaschine von Bosch, Siemens, Samsung usw, die eben dann auch nur 10 Jahre hält ....

    Es hängt aber auch davon ab, wie lange und wie oft eine Waschmaschine benutzt wird, früher war einmal in der Woche Waschtag, man trug auch mal etwas mehr als einen Tag lang und die Waschmaschine lief eben nur einmal in der Woche, wenn ich heute sehe wieviel Wäsche bei uns in der Familie anfällt, da läuft die Waschmaschine fast jeden Tag, evtl. ist das ja auch ein Grund warum heute die Waschmaschine nur noch 10 Jahre statt 20 Jahre hält ...
  • Ezeyer schrieb:

    [...] früher war einmal in der Woche Waschtag, man trug auch mal etwas mehr als einen Tag lang und die Waschmaschine lief eben nur einmal in der Woche [...]
    Das stimmt so auch nicht ganz: In der Schweiz ist der grösste Prozentsatz von Einwohnern Mieter und die haben im Normalfall eine gemeinsame Waschküche und Trockenraum gehabt und haben es heute auch vielfach noch.
    Dort hat man oft einen Tag pro Woche pro Wohnung eingeteilt, sofern ein Plan vorgesehen ist und trotzdem lief und läuft die Waschmaschine praktisch täglich. Schliesslich müssen ja alle mal dran kommen mit dem Waschen.

    Allerdings waren da dort auch oft die Maschinen schon ein anderes Kaliber als die "schönen" modernen Dinger von heute. Die waren eben auch für Robustheit und Zuverlässigkeit gemacht.
    In meiner letzten Wohnung hatten wir im gemeinsamen Waschraum noch Aluminium-Lochkarten (!) für die Wahl des Waschprogramms, die man aus einer Handvoll von solchen Karten aussuchen musste.

    Erst in neueren, moderneren Wohnungen (die aber auch entsprechend CHF 2500.- aufwärts kosten) hat man direkt in der Wohnung eine Waschmaschine.
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  • Die Firma Miele wird hier gerne zitiert. Dass die aber tatsächlich eine längere Lebensdauer haben als andere ist nirgendwo nachzulesen. Ich habe zumindest nichts gefunden und aus meinem Umfeld kann ich das auch nicht bestätigen. Auch bei Miele gehen Sachen kaputt. Das verwundert mich auch nicht, da die mit Sicherheit auch schauen, wo sie in der Produktion und Entwicklung sparen können (wie jede andere Firma auch).

    Ich denke einfach, dass früher großzügiger dimensioniert wurde. Teilweise, weil der Kosteneinspardruck nicht so hoch war und teilweise weil man nicht so genau berechnen konnte, wie dimensioniert oder ausgelegt werden muss, damit eine bestimmte Lebensdauer oder Zyklenzahl erreicht werden kann. Man geht heute halt mehr auf die spezifizierte Kante.
    Auch bei den Motoren im Auto früher war das so. Sonst wären keine Motoren dabei herausgekommen, die 300000-500000 km erreichen. Ob das die hochgezüchteten Dinger mit um die 1 l Hubraum aus der aktuellen Produktion schaffen, ist aus meiner Sicht fraglich. Die Hersteller legen sie zumindest nicht darauf aus.
  • Wir haben 2 Waschmaschinen in unserem Haushalt (Kinder+Großeltern), 1x Miele für ca. 1100 € und eine Bosch für 600 €, beide sind ca. 3 Jahre alt, (die Miele ist im Dauerbetrieb, die Bosch wird nur gelegentlich benutzt), allein in der Materialanmutung liegen Welten, die Miele wiegt gefühlt doppelt so viel wie die Bosch,
    der Kunststoff, die Bedienknöpfe, die Waschtrommel, die Waschtüre, die Bleche alles ist viel wertiger und meine Frau meint dass die Miele sauberer wäscht als die Bosch, dazu ist sie noch einiges leiser und selbst beim Schleudern fast nicht hörbar. Wer länger lebt wird man sehen, aber die Miele Waschmaschine spielt irgendwie in einer anderen Liga wie die Bosch Waschmaschine ....klar, ihren Dienst machen beide ...

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  • Naja, zumindest hast Du dann irgendwann mal einen Vergleich. Wobei das auch keine Statistik ist und Zufall sein kann.

    Dass die Miele sauber wäscht, kann durchaus sein. Die Maschinen sind ja heute auf einen derartig minimalen Wasserverbrauch getrimmt, dass an der Stelle bereits Zuviel gespart wird. Mit etwas mehr Wasser wird die Wäsche auch sauberer.
    Für mein Gefühl sollte der Wasserverbrauch nicht deutlich unter 50 l liegen. Ansonsten wird das bei normaler Beladung einfach zu wenig. Aber das ist nur mein subjektives Gefühl.
  • Wenn man keinen Trockner benutzt, kann man auch mit niedrigen Drehzahlen waschen (z.B. 800U/min). Das dürfte den mechanischen Verschleiß ebenfalls senken. Die Drehzahl beeinflusst die Waschleistung nicht. Sie dient nur dem (erhöhten) Wasserentzug und in Kombination mit einem Trockner für eine möglicherweise bessere Energieeffizienz (pro Waschgang).