Prelude Z2 Replica (Nachbau)

Es gibt 127 Antworten in diesem Thema, welches 40.422 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. Juni 2025 um 02:17) ist von Sgw32NULLchar.

  • @OldenG: lasse Dich nicht beirren. Ist ein tolles Projekt, weiter so. Das mit dem CD Rom könnte man über eine kleine Zusatzplatine realisieren, damit alle zufrieden sind.
    Endlich bald wieder eine Soundkarte. :thumbsup:

  • Ich hab nicht gesagt das Projekt ist mist, ich meine nur wieso wird denn so etwas Essentielles gestrichen? Eine Soundkarte im Amiga sollte CDROM unterstützen und auch Paula einschleifen. Ich nur für mich persönlich gesprochen finde das echt wichtig. Über eine Zusatzplatine Regeln finde ich ok, wenn es intern ist und auf der Karte drauf sitzt. Sonst hat man wieder einen riesen Kabelwulst extern, das ist doch nicht schön. Ansonsten nochmal Klasse das Du so etwas baust und weiter so.

  • kann man kein CDROM mehr anschließen und mit einmixen und den Paula Sound auch nicht?

    Da hast Du was falsch verstanden. Es sind alle Funktionen vorhanden, die auch eine Prelude mit MpegIt-Erweiterung hat, inklusive AUX (intern und extern) um Paula einzuschleifen und Mono-Mixdown, damit das auch ohne Treiber funktioniert. Auch einen internen Lautsprecher kannst Du anschließen. Nur keinen zweiten AUX-Kanal, weil der wie gesagt vom MP3-Player belegt ist. Man schließt nicht zwei Geräte an einen Eingang an, oder? Du lötest ja auch nicht das Kabel vom CD-Player an das Kabel vom Tapedeck, um beide an den gleichen Verstärkereingang anzuschließen. Hoffe ich jedenfalls ;)

    In Ordnung soweit? Oder trotzdem Fail?

  • kann man kein CDROM mehr anschließen und mit einmixen und den Paula Sound auch nicht?

    Da hast Du was falsch verstanden. Es sind alle Funktionen vorhanden, die auch eine Prelude mit MpegIt-Erweiterung hat, inklusive AUX (intern und extern) um Paula einzuschleifen und Mono-Mixdown, damit das auch ohne Treiber funktioniert. Auch einen internen Lautsprecher kannst Du anschließen. Nur keinen zweiten AUX-Kanal, weil der wie gesagt vom MP3-Player belegt ist. Man schließt nicht zwei Geräte an einen Eingang an, oder? Du lötest ja auch nicht das Kabel vom CD-Player an das Kabel vom Tapedeck, um beide an den gleichen Verstärkereingang anzuschließen. Hoffe ich jedenfalls ;)

    In Ordnung soweit? Oder trotzdem Fail?

    Das mit dem CD Rom könnte man über eine kleine Zusatzplatine realisieren, damit alle zufrieden sind

    Ich hatte an eine kleine Adapterplatine gedacht, die man auf die 3-polige AUX-Stiftleiste steckt. Dort 1 oder 2 zusätzliche Eingänge drauf und jeweils ein Anschluss für ein Poti. Dann kann man anschließen was man will. Oder das Ganze auf die Slotblech-Platine packen. Ein Kabelverhau wird das nicht. Von der Karte zum Slotblech führt ein 16-poliges Flachbandkabel, da käme dann noch ein dreipoliges Kabel dazu. Möglichkeiten gibt es viele, deshalb habe ich keine Klinkenbuchsen o.ä. direkt auf der Karte. Am Ende will eh jeder was anderes.

  • Ja Super das klingt wunderbar, na dann hoffe ich mal auf baldige Fertigstellung.

  • Danke für Deinen Einwand, Lord. Hat mich auf eine Idee gebracht. Ein LM3900 (Audio Mixer IC) auf die Slotblech-Platine, dann haben wir 2 Stereoeingänge und mischen die auf AUX zusammen. Also z.B. Paula und CDROM. Kostet ein paar Cent und 2cm² Platz, die gleiche Schaltung hab ich neulich für einen AY-3-8910 benutzt, um seine 3 Kanäle zu mischen.

    Ich denke, das löst das Problem.

    Äh, nicht ganz. Wir brauchen natürlich zwei von den Chips, einen für links und einen für rechts. Was bedeutet, dass wir dann 4 Stereoeingänge zur Verfügung haben. Wer's braucht...

    Quatsch, einer reicht für 2x Stereo. Ich hab mich grad selbst verwirrt.

    2 Mal editiert, zuletzt von OlsenG (31. August 2018 um 23:03)

  • Layout fertig. ERC und DRC fehlerlos bestanden. Die Platine ist mit 15x10cm nur halb so groß wie die originale. Die lass ich mir jetzt produzieren, bestücke sie, mach die Logik fertig und dann sehen wir weiter.

    Bis die Platinen bei mir sind werden wahrscheinlich 2-3 Wochen vergehen. Währenddessen kann ich das Hühnerfutter bestellen. Alle anderen Teile hab ich da, manche auch in größeren Stückzahlen.

    Das war mit Abstand das Komplexeste, was ich je von Hand geroutet hab. Aber ich bin ganz zufrieden mit dem Kunstwerk, auch wenn es zum Schluss in Tetris ausgeartet ist. Würde ich es nochmal machen, könnte die Platine wahrscheinlich noch 2cm kürzer werden. Aber ich bin ehrlich gesagt ganz froh, das Ding jetzt ein paar Tage nicht mehr sehen zu müssen :) Ab nach Hong Kong damit!

  • Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
    Aus 9 mach 1. Oder aus 4 mal 74, 4 GAL und 1 MACH mach 1
    :tits:

    Einmal editiert, zuletzt von OlsenG (7. September 2018 um 03:03)

  • Die Platinen liegen seit Freitag in Frankfurt, angeblich aus dem Zoll raus, und warten auf Weiterreise in den Südschwarzwald. Die Werkbank ist freigeräumt und ich hab nochmal an einem 100 Pinner geübt (ich seh bei TQFP mit 0.5mm Rastermaß schon beim Footprint auf der Platine nur eine einzige Fläche :search: ). Lötpaste, Fixbesteck und viel heiße Luft - die Elektronikbranche kurz umschrieben.

  • Mal eine Frage, falls hier jemand mitliest, der Eagle benutzt.

    Mir ist aufgefallen, wenn ich Platinen auf Grundlage von Gerber-Files machen lasse, die aus Eagle exportiert wurden, dann sind die Vias (Durchkontaktierungen) nackt, also ohne Lack und Lötstopp. Bei Platinen aus KiCAD sind auch große Vias auf der Platine kaum zu sehen. Ist das eine Standardeinstellung in Eagle? Kann ich das explizit für die Exportierung in Gerber ändern oder an welchem Parameter muss ich schrauben, dass Eagle die Vias so wie KiCAD überdeckt?

    Ich finde KiCAD-Designs generell besser zu löten als Eagle-Designs, was hauptsächlich an den Standardeinstellungen der Software liegt. Da fummelt kaum jemand dran rum.

  • Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Erstmal Logik reinbringen...

    Hoch die Hände, Wochenende! :drink:

  • Mal ein Update zum aktuellen Stand. Platinen machen lassen kann ja jeder. Mit einem Mikroskop sieht man dann, dass man 0.2mm daneben lag beim Löten der 0.5mm Pins. Das waren gut investierte 10 Euro und ich hab mir dazu noch dieses Stativ ausgedruckt: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Die Logik hab ich durchgekaut, von vorne bis hinten. Man muss die GAL-Gleichungen wirklich teilweise rückwärts denken, wie hat das ausgesehen bevor es optimiert wurde, warum wurde das so oder so gemacht usw. Schwierig diesen Prozess zu dokumentieren, obwohl es das eigentlich Spannende ist. Ich hab mir alle Logikgleichungen auf Papier ausgedruckt, dazu die jeweils relevanten Teile des Schaltplans und hab mich dann mit dem Stapel Papier und einem Stift hingesetzt und versucht zu verstehen was da parallel passiert. Erstmal nur zwischen Amiga und Prelude, also hauptsächlich Autoconfig. 5 Chips auf der Prelude sind allein nur für Autoconfig notwendig. Autoconfig ist auch das Komplizierteste an dem ganzen Dreck. Leider gibt es keine verständliche Dokumentation, man muss alles selbst rausfinden. Ich hab dank Google Translate in einem polnischen Forum ein paar hilfreiche VHDL-Listings gefunden (eine 8MB-Erweiterung am A600 per Autoconfig anmelden), die mir weitergeholfen haben. Dort scheinen sich die Leute noch gegenseitig zu helfen.

    Jedenfalls komm ich voran. Es wird.

    Einmal editiert, zuletzt von OlsenG (27. September 2018 um 22:31)

  • Mir ist aufgefallen, wenn ich Platinen auf Grundlage von Gerber-Files machen lasse, die aus Eagle exportiert wurden, dann sind die Vias (Durchkontaktierungen) nackt, also ohne Lack und Lötstopp. Bei Platinen aus KiCAD sind auch große Vias auf der Platine kaum zu sehen. Ist das eine Standardeinstellung in Eagle? Kann ich das explizit für die Exportierung in Gerber ändern oder an welchem Parameter muss ich schrauben, dass Eagle die Vias so wie KiCAD überdeckt?

    Bei Kicad ist das einfach eine Checkbox bei der Gerber-Erstellung, bei Eagle muss man wohl in den DRC-Einstellungen drehen. Siehe zB Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. unter der Überschrift "Tenting".

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.