1541 - Bauteile tauschen ??

There are 32 replies in this Thread which has previously been viewed 5,694 times. The latest Post (August 28, 2017 at 10:24 PM) was by JMP$FCE2.

  • Hallo!

    Heute habe ich eine 1541 in (äusserlichem) sehr guten Zustand mit OVP bekommen.
    Ich habe sie nicht angeschlossen und nicht getestet.
    Würde gerne wissen, ob ich vorher erst mal gewisse Bauteile tauschen sollte....?
    Die grünen Scheiben-Kondensatoren sind irgendwie alle komisch angelaufen....

    Will sie ungern zerstören.... anscheinend ist sie voll funktionstüchtig.

    Oder soll ich doch erst mal testen ???

    BILDER s. unten!

    LG
    Thorsten

  • Ich würde auf alle Fälle mal vorher testen ob die funktioniert, denn wenn Du ohne Testen schon anfängst Bauteile zu wechseln, weißt Du nicht ob der Defekt was mit dem Wechseln der Bauteile zu tun hatte, oder ob es damit überhaupt nichts zu tun hatte und der Defekt völlig woanders lag.

  • Ich würde erstmal alle Elkos tauschen und die Originalsockel austauschen.

  • Anstecken, Einschalten, Testen.
    Vor dem Anstecken C64 und Floppy vom Netz trennen!
    Das einzig gefährliche, das defekt sein kann, ist der Schreib-/Lesekopf.
    Denn dann wäre es ein Kapitalschaden. Aber du hast ein Laufwerk verbaut, das nicht so gefährdet ist.

    Wem ein leeres EPROM fehlt, braucht ein EPROM-Lösch-Gerät

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  • Okay !

    Getestet und läuft einwandfrei!

    Juhu ;)


    Dennoch, was sollte nun getauscht bzw. gemacht werden, damit ich noch lange Freude an dem Laufwerk habe?

    LG

  • Ehrlich gesagt: ich würde so eine 1541 nicht für die alltägliche Arbeit nutzen und statt dessen mir eine 1541-II besorgen, für mich ist eine 1541 zu kostbar für den täglichen Einsatz,
    da kommen bei mir die robusten und zuverlässigen 1541-II mit externen Netzteil zum Einsatz, die gibt es immer mal günstig auf EBAY und funkionieren, alleine schon weil sie 3-4 Jahre weniger auf dem Buckel haben, meist einwandfrei.

    Wechseln könnte man evtl. die großen Elkos, dass ist dann auch schnell gemacht und Ersatz ist günstig zu bekommen, ansonsten würde ich nichts tauschen, evtl. mancht man sonst mehr kaputt
    als der voreiligen Tausch je bringen würde...

  • Wenn du es ganz genau machen willst:

    • Floppy zerlegen
    • Platine waschen
    • Mechanik reinigen
    • Mechanik fetten
    • Gehäuse sauber reinigen
    • Schreib/Lese Kopf reinigen
    • Elkos tauschen
    • Floppy auf 240V umstellen
    • Spannungsregler neue Wärmeleitpaste

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  • Wenn das Gerät einwandfrei läuft und keine ungewöhnlichen Geräusche macht, würde ich lediglich, sofern Dein Exemplar des Trafos das erlaubt, die Netzspannung am Trafo von 220 Vac auf 240 Vac ändern.

    Jede Bastelei birgt auch das Risiko, dass etwas kaputt geht. Wenn dann mal tatsächlich etwas defekt ist und anfängt ungewöhnliche Geräusche zu machen, kannst Du Dich immer noch drum kümmern.

  • Wenn das Gerät einwandfrei läuft und keine ungewöhnlichen Geräusche macht, würde ich lediglich, sofern Dein Exemplar des Trafos das erlaubt, die Netzspannung am Trafo von 220 Vac auf 240 Vac ändern.

    Jede Bastelei birgt auch das Risiko, dass etwas kaputt geht. Wenn dann mal tatsächlich etwas defekt ist und anfängt ungewöhnliche Geräusche zu machen, kannst Du Dich immer noch drum kümmern.

    Ja genau richtig.......

    eine einfache Reinigung mit Pinsel und Druckluft(Druckluft sachte umgehen, einfach weiter weg)
    und das Gehäuse waschen, wenn es Verschmutzt ist

    alles Andere ist komplett unnötig

    Der Commodore rechnet mit allem, nur nicht mit seinem Besitzer
    Retro liegt voll im Trend

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  • alles Andere ist komplett unnötig

    Das würde ich so nicht sagen... also zumindest die Elkos würde ich mir überlegen, präventiv zu tauschen... oder sie zumindest mal mit einer gutgängigen Lupe zu betrachten und zu tauschen, was aufgebläht aussieht. Denn wenn so ein Ding hochgeht, das gibt schon eine richtige Sauerei und spät. dann muss tulans Liste abgearbeitet werden...

  • Das würde ich so nicht sagen... also zumindest die Elkos würde ich mir überlegen, präventiv zu tauschen... oder sie zumindest mal mit einer gutgängigen Lupe zu betrachten und zu tauschen, was aufgebläht aussieht. Denn wenn so ein Ding hochgeht, das gibt schon eine richtige Sauerei und spät. dann muss tulans Liste abgearbeitet werden...

    Also ich habe bei keiner Floppy in all meinen 30 jahren defekte Elko gehabt - und ich habe viele davon

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    Edited 2 times, last by Retro Ronny (August 28, 2017 at 2:45 PM).

  • Wenn die Elkos gebläht sind, sind sie aber auch nicht mehr in Ordnung sondern defekt.

    Ansonsten ist das aus meiner Sicht völliger Unsinn einfach mal auf Verdacht die Elkos zu tauschen. Ok, wenn der Verdacht da ist, kann ich das Messen. Wenn defekt, dann ersetzen. Ansonsten kann man gleich alles ersetzen. Das gilt auch für die kleinen Elkos.
    Wie lange die halten, kann man nicht sagen, da das von der Nutzungsdauer, der Lagerung, deren Qualität und Ähnlichem abhängt.

  • Wenn du nur das Wichtigste machen willst:

    Ja genau richtig.......
    eine einfache Reinigung mit Pinsel und Druckluft(Druckluft sachte umgehen, einfach weiter weg)
    und das Gehäuse waschen, wenn es Verschmutzt ist

    alles Andere ist komplett unnötig

    100% Zustimmung!


    ich habe bei einer Floppy in all meinen 30 jahren noch keinen defekten Elko in der Floppy gehabt - und ich habe viele davon


    Defekten Elko hatte ich in einer 1571, der machten einen fetten Kurzschluss.

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  • Supi.

    Dann erfreue ich mich einfach an meiner 1541.
    Bin nicht böse wenn ich nichts machen muss ;)

    THX

  • Ja, ja, das ist langer Lernprozess, den ich als Elektronik-Laie auch durchgemacht habe. Bzw. noch durchmache, denn bis heute kribbelt es mir in den Fingern, Elkos vorsorglich zu wechseln. Es gibt ja Gerätschaften, wo man es machen muss, z.B. SMD-Amigas, C64 KU-Platinen, Compaq LTE, manche PS/2 Floppy Modelle oder den C= SFD-1001 (8250 LP). Auch bei eingen NT's hat bei mir das Austauschen der Elkos zu Verbesserungen geführt.

    Ansonsten kann man tauschen, wenn man gerne lötet, gutes Löt-Equipment hat, es auch wirklich gut kann und somit nichts verschlimmbessert oder gar kaputt macht. Aber bringen tut's meistens nichts, ausser dem guten Gefühl, seiner Kiste auf diese Art seinen eigenen Fingerabdruck verpasst zu haben.

    Es gibt Anzeichen bei einem Computer oder Peripherie, die auf nachlassende Elkos zurückzuführen sind und die auch Laien auffallen sollten: unerklärlich instabiles Verhalten, optisch auf der Platine feststellbare Schäden durch ausgelaufenes Elektrolyt oder wenn sich der Elko aufbläht.

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    I love the smell of burnt aluminum oxide in the morning

  • Als wichtigen Punkt sehe ich den Umbau 220V auf 240V. Hab neulich mal bei uns nachgemessen (Wien, Österreich) habe exakt 239V~
    Die Spannungsregler sind zwar recht massiv ausgelegt, aber müssen dann doch rund 10% mehr "verheizen".
    Und Ausfälle der Spannungsregelung sind bei 1541 nicht so selten. Vor allem die Gleichrichter sind auch bekannt auszufallen.

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  • Manche hier verstehe ich echt nicht. Da fragt ein Neuling was soll ich mit der 1541 machen die er noch nicht einmal getestet hat vor dem Post. Direkt geht es los mit das dies und jedem auslöten, erneuern etc. Nichts wird rumgebastelt, vor allem dann nicht wenn sowas noch in Top optischem Zustand ist. Auspusten mit Druckluft, Pinsel und mehr nicht. Sollte mal was kaputt gehen dann muß es klar erneuert werden und dann aber von jemand der Plan von sowas hat und ordentlich und sauber arbeitet. Für den häufigen Gebrauch ist die 1541 - I wirklich nicht gut da sie durch das eingebaute Netzeil zu viel Hitze erzeugt Dann eher zur 1541 - II greifen.

  • Manche hier verstehe ich echt nicht. Da fragt ein Neuling was soll ich mit der 1541 machen die er noch nicht einmal getestet hat vor dem Post. Direkt geht es los mit das dies und jedem auslöten, erneuern etc. Nichts wird rumgebastelt, vor allem dann nicht wenn sowas noch in Top optischem Zustand ist. ...

    Stimmt schon, man KÖNNTE sich auch einfach nur freuen, das ein so altes Teil immer noch funktioniert...

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