Angepinnt Stromverbrauch von C64 und Floppy über Ext. Netzteil

    • zaxxon schrieb:

      Keine Kassette, am Start?
      Nein, im ganzen Haus nicht mehr. Ich hab die Datasette wie geschrieben nur, falls mir mal eine Kassette zuläuft und ich die dringend "sichern" muss. Nach einer halben Stunde suchen habe ich aufgegeben. ||
      "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten."
      (Quelle unbekannt)

      "Lege dich nie mit einem Idioten an! Er zieht dich auf sein Niveau hinunter und schlägt dich dann mit seiner Erfahrung!"
      (Volksmund)
    • Vielen Dank auch für die nachgereichten Messwerte "Datasette"!

      Gibt es eine Erklärung dafür, dass im 5-Volt-Zweig der Stromverbrauch über die Jahre 1984 .. 1987 und Platinenversionen hinweg nicht nur nicht gesunken sondern teilweise sogar angestiegen zu sein scheint?

      (0,79A bei 250425 -> 0,84..0,85 A bei einigen 250469ern).

      Und das, obwohl ja die Bauteile selber einen "Shrink" hinter sich hatten oder zumindest den Übergang von NMOS auf HMOS-II (6510-8500 ...) und z.B. die Anzahl der Bauelemente z.T. drastisch reduziert wurde.
      (von acht auf zwei DRAM z.b.)
      bzw. die Anzahl der kleineren "Käfer" von 18 auf ca. 5 reduziert wurde,
      was einen signifikanten Rückgang des Stromverbrauchs und der Wärme im Rechner erwarten ließe...
      Gesendet über das Bimetall Thermorelais meines Rowenta DW 4015 Dampfbügeleisens
    • Und außerdem:

      WENN ich eine Kassette des Herstellers XY finde und verwende, kommt irgendein User, dessen Namen ich hier nicht nennen will (da @zaxxon sich ansonsten wieder aufregt :P ) angerannt und will Vergleichstests mit mindestens drei anderen Kassetten anderer Hersteller, wegen Vergleichbarkeit und so.

      WENN das dann erledigt ist, kommt den nächste und will einen Vergleich CrO2- und FeO2-Kassetten ... nicht zu vergessen die METAL-Varianten.

      Und irgendwann 2047 bin ich immer noch am Messen und Protokolleiren.

      Nee, nee, neeeeee!
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    • Stephan schrieb:

      Gibt es eine Erklärung dafür, dass im 5-Volt-Zweig der Stromverbrauch über die Jahre 1984 .. 1987 und Platinenversionen hinweg nicht nur nicht gesunken sondern teilweise sogar angestiegen zu sein scheint?
      Teilweise zumindest dadurch, dass intern bei den 250469-Boards keine 5 V mehr durch einen eigenen Regler erzeugt werden. Der VIC z. B. hängt nun "komplett" an den externen 5 V. Wieviel das konkret ausmacht darf jetzt aber gern jemand anderer herausfinden. :thumbsup:
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    • zaxxon schrieb:

      Wie sagte Horst Tappert so schön im Derrick?? Dranbleiben Harry!
      Ich dachte, das waren die Schröder-Fans 2002 bei Wahlkundgebungen auf Schildern ("Dranbleiben Gerd!").

      Horstmäßig müsste es eher heißen: "Harry, hol schon mal das Multimeter!"
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    • Thunder.Bird schrieb:

      Nach all diesen Mühen möchte ich gern (nicht ganz ernst gemeint) zu bedenken geben, dass
      • das Messgerät geeicht sein sollte
      • Digitalmessgeräte mit schwacher Batterie keine zuverlässigen Werte anzeigen
      • Analogmessgeräte entsprechend ihres Aufstellortes und Betriebslage unterschiedliche Werte anzeigen
      • Höhenlage während der Messungen zu Abweichungen führt
      • Klimatische Bedingungen die Messwerte beeinflussen
      • Übergangswiderstände der Messspitzen, Messkabel, Steckverbindung und des Drehschalters maßgeblich stören
      • Ableitstrom durch Handkontakt je nach Aufregung und Körperfettgehalt einstreuen

      Auch wenn nicht ganz ernst gemeint, möchte ich den ersten Punkt kommentieren.

      <Klugscheißmodus an>

      Denn der Begriff "eichen" wird meißt falsch verwenedet, richtig wäre hier justiert.
      Hier mal eine Erläuterung:
      de.endress.com/de/Services-Ueb…ce-kalibrieren-messgeräte

      <Klugscheißmodus aus>
    • hängt das an einem Digital-Multimeter mit entsprechender D-Sub-Buchse u. Rechner-Schnittstelle?
      Möglichst IEEE-488 und dann ein PET zur Auswertung :D

      -----
      Sind das "absolute maximum ratings" was auf den Commodore-Netzteilen aufgedruckt ist?
      Beim C16 sicherlich ja.

      Existieren auch Messungen am C128 oder kann man aufgrund der Ergebnisse von kinzi in diesem Thread erschließen wieviel der tatsächlich braucht? Irgendwo auf dem original NT (das ich nicht mehr habe) stand was von 5 Volt, 2,5 A.

      Der C64 braucht ja in der Regel im Grundzustand weniger als die aufgedruckten 1,5 A auf der 5-Volt-Schiene. Eher 850 mA... kann man diese Beobachtung verallgemeinern?

      Kann man irgendwie davon ausgehen, dass diese 2,5 Ampere
      OHNE Datasettenbetrieb (300 mA mit eingelegter Kassette ;) )
      OHNE Steckmodul (Exp.-Port mit 100 mA spezifiziert)
      OHNE Maus am Joyport etc. (dito)
      nicht ausgereizt werden und man mit 2 Ampere - zumindest im Kurzzeitbetrieb 5 Minuten - auch zurecht käme?
      Gesendet über das Bimetall Thermorelais meines Rowenta DW 4015 Dampfbügeleisens
    • Stephan schrieb:

      hängt das an einem Digital-Multimeter mit entsprechender D-Sub-Buchse u. Rechner-Schnittstelle?
      Möglichst IEEE-488 und dann ein PET zur Auswertung
      Nein, der 15-polige Stecker ist "mein Standard" :) für mein Commodore-Netzteil (siehe Fotos hier). Er ist leicht beschaffbar, einfach zu montieren, günstig und kann durch die vielen Stifte sehr große Ströme übertragen und alle benötigten Spannungen für alle Rechner und Floppies bereitstellen (ausgenommen den C16, da habe ich eine andere Lösung).

      Gemessen wird, in dem die jeweilige "Bananenbrücke" ausgesteckt und hier das Multimeter angesteckt wird.

      Stephan schrieb:

      Sind das "absolute maximum ratings" was auf den Commodore-Netzteilen aufgedruckt ist?
      Wenn ich mir den Aufbau der Teile so ansehe: JA. =O

      Stephan schrieb:

      Existieren auch Messungen am C128 oder kann man aufgrund der Ergebnisse von kinzi in diesem Thread erschließen wieviel der tatsächlich braucht? Irgendwo auf dem original NT (das ich nicht mehr habe) stand was von 5 Volt, 2,5 A.
      Siehe Mein C128DCR braucht Hilfe vom Profi!

      [EDIT]
      Ich zitiere mich mal selbst, passt eh auch hier zum Thread dazu:

      kinzi schrieb:

      Mein nacktes 128D Board (Plastik, ohne Tastatur, usw.) saugt bei 5,2 V im 128-Mode 2,30 A und im 64-Mode 2,28 A, gemessen durch umschalten von EXROM und anschließenden Reset.
      [/EDIT]

      Stephan schrieb:

      Der C64 braucht ja in der Regel im Grundzustand weniger als die aufgedruckten 1,5 A auf der 5-Volt-Schiene. Eher 850 mA... kann man diese Beobachtung verallgemeinern?
      Ja, denn das Netzteil muss auch noch angesteckte Peripherie (Datasette, Spielmodule, usw.) versorgen, daher darf das "Budget" nicht alleine für den C64 "draufgehen".

      Stephan schrieb:

      Kann man irgendwie davon ausgehen, dass diese 2,5 Ampere
      OHNE Datasettenbetrieb (300 mA mit eingelegter Kassette )
      OHNE Steckmodul (Exp.-Port mit 100 mA spezifiziert)
      OHNE Maus am Joyport etc. (dito)
      nicht ausgereizt werden und man mit 2 Ampere - zumindest im Kurzzeitbetrieb 5 Minuten - auch zurecht käme?
      Nach meinen Erfahrungen (siehe Link oben): NEIN. :sonicht:
      "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten."
      (Quelle unbekannt)

      "Lege dich nie mit einem Idioten an! Er zieht dich auf sein Niveau hinunter und schlägt dich dann mit seiner Erfahrung!"
      (Volksmund)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kinzi ()

    • kinzi schrieb:

      Nein, der 15-polige Stecker ist "mein Standard" für mein Commodore-Netzteil (siehe Fotos hier). Er ist leicht beschaffbar, einfach zu montieren, günstig und kann durch die vielen Stifte sehr große Ströme übertragen und alle benötigten Spannungen für alle Rechner und Floppies bereitstellen (ausgenommen den C16, da habe ich eine andere Lösung).
      Interessant .. werd ich mir anschauen.

      kinzi schrieb:

      Siehe Mein C128DCR braucht Hilfe vom Profi!
      Danke für die Hilfe! :)
      Gesendet über das Bimetall Thermorelais meines Rowenta DW 4015 Dampfbügeleisens