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Lastenheft, Anforderungsprofil neues Netzteil

  • kann man die Lebensdauer des Netzteils prognostizieren?
    vielleicht auch die über die Zeit gesparten Stromkosten durch den -> 80%igen Wirkungsgrad?


    das würde helfen die 100,- einzuschätzen / zu relativieren...


    Manche USV-Ladegeräte haben auch einen "simulierten" Sinus ... vielleicht hilft eine Art "2-bit-D/A-Wandler" statt der plumpen "Rechteckschwingung", falls die Villard im C64 zu hohe Stromspitzen erzeugt...

  • kann man die Lebensdauer des Netzteils prognostizieren?
    vielleicht auch die über die Zeit gesparten Stromkosten durch den -> 80%igen Wirkungsgrad?


    das würde helfen die 100,- einzuschätzen / zu relativieren...


    Manche USV-Ladegeräte haben auch einen "simulierten" Sinus ... vielleicht hilft eine Art "2-bit-D/A-Wandler" statt der plumpen "Rechteckschwingung", falls die Villard im C64 zu hohe Stromspitzen erzeugt...

    Die Lebensdauer kann ich berechnen, ich werde noch berichten. Die AC/DC Wandler werden auf jeden Fall mit einem MTBF von ca. 300000h angegeben. Da sind eher die Elkos die begrenzende Lebensdauer-Größe.


    Zu den geschalteten Sinus muss ich mir noch was überlegen, je mehr die Schaltung den Sinus simuliert desto höher wird die Verlustleistung, es sei denn man macht es mit einer PWM und einem Tiefpass. Eventuell reicht aber ein Tiefpass über die Rechteckschwingung, da muss ich ein bischen rechnen. Dieser Teil ist auf jeden Fall etwas herausfordernd.


    Wenn das passt kann ich auch mehr zu den Kosten sagen. Aber 100 Euro hat man halt schnell bei einer Kleinserie, Gehäuse, Platine, Markenelkos, Markenschaltregler, ordenliche Marken-Klemmen....das läppert sich.

  • Die AC/DC Wandler werden auf jeden Fall mit einem MTBF von ca. 300000h angegeben

    Danke, das ist auf jeden Fall eine Hausnummer die schon eine erste Orientierung ermöglicht.

    Eventuell reicht aber ein Tiefpass über die Rechteckschwingung, da muss ich ein bischen rechnen. Dieser Teil ist auf jeden Fall etwas herausfordernd.

    wäre ziemlich cool, mit kleinstem Aufwand ein ausreichend-gleichwertiges Resultat bei den 9 V 50 Hz~.

  • Zu den geschalteten Sinus muss ich mir noch was überlegen, je mehr die Schaltung den Sinus simuliert desto höher wird die Verlustleistung, es sei denn man macht es mit einer PWM und einem Tiefpass. Eventuell reicht aber ein Tiefpass über die Rechteckschwingung, da muss ich ein bischen rechnen. Dieser Teil ist auf jeden Fall etwas herausfordernd.

    Rechteck funktioniert problemlos, macht aber leise Geräusche im C64 und muss deswegen Netzteilseitig geschaltet werden. Galvanische Trennung ist auch nicht nötig, da über die Gleichrichter im C64 ohnehin die Potentiale aneinander angeglichen sind. Wichtig ist aber, dass bei Schalterstellung "aus" im C64 auch die 9V komplett ausgeschaltet werden, sonst bekommen SID und VIC weiterhin Strom. Grund: Die 9V werden nur einphasig geschaltet.


    Ein solcher DC-DC / DC-AC Wandler ist bereits seit vielen Monaten fertig, hat den Commodore/Polabe tech-review überstanden und kommt dieses Jahr zusammen mit einem Netzteil, welches alle Sicherheitsanforderungen erfüllt und noch wechselbare, internationale Anschlüsse hat. Der Zeitplan für dieses Produkt hat sich leider gewaltig verschoben, aber seit einigen Wochen sind wir schon wieder dran, sind aktuell beim Karton-Design.


    Jens

  • das Ralf-Netzteil könnte interessant sein für jene, die einen alternativen Ansatz zum bisherigen wünschen und ein 'Wettbewerb der Ideen' ist immer zu begrüßen. Und ausserdem muss man keinen C64R nebst "Originalkarton-Klon" dazu erwerben (oder muss man das nicht @Wiesel ;-) ) sondern kann vsl. Floppy und Rechner aus demselben Netzteil speisen. Dieses kann dadurch größer ausgelegt werden als zwei Einzelne Netzteile separat, was dem Wirkungsgrad (Wärme; Stromverbrauch/Effizienz) zugute kommt.


    Die automatische Abschaltung der 9V-Spannung wenn der C64 per Schalter ausgeschaltet wird, könnte so erfolgen:


    * einen "R-sense" Widerstand von ca. 0,5 Ohm (Größenordnung kann variieren mit gewünschtem Ausgangsstrom) in den Masseverlauf des 5V-Zweigs einschleifen
    * im Betrieb fällt darüber eine recht kleine Meßspannung ab; diese mit einem Komparator mit Referenz vergleichen
    * fällt sie unter die Referenz, kippt der Komparator-Ausgang; dieser schaltet dann per AND (über eine Treiberstufe, Levelshifter) die geschaltete Rechteckspannung (Pseudo 9 V AC) ab


    Ceci facile! ;)

  • Rechteck funktioniert problemlos, macht aber leise Geräusche im C64 und muss deswegen Netzteilseitig geschaltet werden. Galvanische Trennung ist auch nicht nötig, da über die Gleichrichter im C64 ohnehin die Potentiale aneinander angeglichen sind. Wichtig ist aber, dass bei Schalterstellung "aus" im C64 auch die 9V komplett ausgeschaltet werden, sonst bekommen SID und VIC weiterhin Strom. Grund: Die 9V werden nur einphasig geschaltet.

    Das mußt Du mir mal erläutern das verstehe ich nicht. Oder meinst Du das man das abschalten muss wenn man keine galv. Trennnung zu den 5V vorsieht. Bei mir wird es die auf jeden Fall geben.

  • das Ralf-Netzteil könnte interessant sein für jene, die einen alternativen Ansatz zum bisherigen wünschen und ein 'Wettbewerb der Ideen' ist immer zu begrüßen. Und ausserdem muss man keinen C64R nebst "Originalkarton-Klon" dazu erwerben (oder muss man das nicht @Wiesel ;-) ) sondern kann vsl. Floppy und Rechner aus demselben Netzteil speisen. Dieses kann dadurch größer ausgelegt werden als zwei Einzelne Netzteile separat, was dem Wirkungsgrad (Wärme; Stromverbrauch/Effizienz) zugute kommt.

    Ja in der Theorie ist das immer einfach. Die Praxis zeigt dann oft Probleme. Mit solchen Schaltungen habe ich schon öfters experimentiert.
    Aber einen Widerstand in der Leitung will ich sowieso vermeiden, ich baue doch keine AC/DC Wandler mit einem hohen Wirkungsgrad ein um dann wieder alles an einem Sense Widerstand zu verbraten.

  • ich wollte das gar nicht herunterspielen - wollte eher Wiesel zu verstehen geben dass das Wissen grds. vorhanden ist ....


    theoretisch könnte man davon ausgehen, dass der Schaltwandler so gebaut ist bei Unterschreitung der Mindestlast des Hauptabnehmers (5V) in den Aussetzbetrieb zu gehen oder besser, abzuschalten... dann ist prinzipbedingt auch die 9 V Schiene weg weil der Rechteckoszillator ja davon abhängt.


    Edit: ist es Absicht, dass du dir mein Zitat (1.Teil) zu eigen machst? btw., habe nix dagegen :D

  • ich wollte das gar nicht herunterspielen - wollte eher Wiesel zu verstehen geben dass das Wissen grds. vorhanden ist ....


    theoretisch könnte man davon ausgehen, dass der Schaltwandler so gebaut ist bei Unterschreitung der Mindestlast des Hauptabnehmers (5V) in den Aussetzbetrieb zu gehen oder besser, abzuschalten... dann ist prinzipbedingt auch die 9 V Schiene weg weil der Rechteckoszillator ja davon abhängt.


    Edit: ist es Absicht, dass du dir mein Zitat (1.Teil) zu eigen machst? btw., habe nix dagegen :D

    Nö das war keine Absicht, weiß gar nicht wie das passiert ist.


    Bei mir werden das zwei unabhängige AC/DC Wandler werden. Ich sehe aber auch keinen Grund für eine automatische Abschaltung der 9V Schiene. Auch ein Einpoliger Schalter unterbindet den Stromfluss, es sei denn 5V und 9V AC sind nicht galvanisch getrennt. Ich werde die beiden aber auf jeden Fall trennen. (Ist sinnvoller als eine Fehleranfällige autom Abschaltung der 9V AC)


    Allerdings ist das Interesse ja doch recht überschaubar, das heißt dann ich kann die Bauteile nicht direkt bei den Distributoren anfragen, also werden die 100 Euro wohl realistisch bleiben.

  • Ein solcher DC-DC / DC-AC Wandler ist bereits seit vielen Monaten fertig, hat den Commodore/Polabe tech-review überstanden und kommt dieses Jahr zusammen mit einem Netzteil, welches alle Sicherheitsanforderungen erfüllt und noch wechselbare, internationale Anschlüsse hat. Der Zeitplan für dieses Produkt hat sich leider gewaltig verschoben, aber seit einigen Wochen sind wir schon wieder dran, sind aktuell beim Karton-Design.

    @Wiesel


    Lese ich das richtig, dass Du tatsächlich ein Netzteil für die alten C64 inklusive erster Assy, rausbringen möchtest? Mit Garantie, Verpackung und C= Logo? Oder ist das nur für MK2 und MK3 gedacht? Dann lohnt es sich wirklich noch einen Moment zu warten und ich kaufe wirklich lieber bei Dir ein. Da habe ich Garantie, Qualität und vollen Service.


    DANKE für die Info


    Gruß
    Tom

  • Ich sehe aber auch keinen Grund für eine automatische Abschaltung der 9V Schiene.

    Diese Abschaltung brauchst Du auch nur - wie Du schon selbst erkannt hast - wenn die 9VAC und die 5VDC nicht galvanisch getrennt sind. Mein Wandler macht *keine* galvanische Trennung, was dazu führen würde, dass bei ausgeschaltetem C64 noch ein geschlossener Strompfad existiert. Ich habe daher die Komplikation, dass der Wandler erkennen muss, wie die Schalterstellung des C64 ist. Das Problem ist aber schon lange gelöst, und zwar ohne Widerstand im Pfad ;-)


    Lese ich das richtig, dass Du tatsächlich ein Netzteil für die alten C64 inklusive erster Assy, rausbringen möchtest? Mit Garantie, Verpackung und C= Logo? Oder ist das nur für MK2 und MK3 gedacht?

    Ja, ich bringe etwas "inklusive erster Assy" als Zielgerät und ja, es wird das Commodore-Logo haben. Da das Produkt zweigeteilt ist (ein Netzteil und ein Wandler), kann das Netzteil allein auch für den C64 Reloaded (beide Revisionen, höchst wahrscheinlich auch den MK3) benutzt werden. Der DC-Stecker ist übrigens gleiche Bauart und Polarität wie bei vielen Routern (FritzBox und Konsorten), kann also auch dafür benutzt werden.


    Hier geht es aber um den "Wettbewerb der Ideen" wie Stephan schrieb: Meine Specs sind klar, aber hier wird aber ein Selbstbau-Projekt besprochen, und ich wollte mit meinen Entwicklungsergebnissen dazu beitragen. Wer sich in der Lage sieht, mit 230V zu hantieren und entsprechende Sicherheitsstandards beim Bau einzuhalten (Berufsgruppen Elektriker und Radio- und Fernsehtechniker sollten das können), der wird vermutlich etwas ganz anderes wollen als "nur" eine Netzteil+Wandler-Kombi, die ich aus der Not heraus gemacht habe, die ganzen Sicherheitsprüfungen auf den Vorlieferanten des Netzteiles zu übertragen.


    Jens