Angepinnt News und Fragen zum C64 Reloaded MK2/3

  • OliverW. schrieb:

    So wie hier zum Beispiel...
    Das ist übrigens meiner Meinung nach ein Beispiel dafür, dass die Norm falsch verstanden wurde. Die 0,3W Leistungsaufnahme gelten nämlich auch im Standby-Betrieb, und bei einem Eisenbahntrafo, der einfach nur auf "0" geregelt wird, kann man von "Standby" sprechen. Dass der Trafo dann die 0,3W nicht überschreitet, wage ich zu bezweifeln.

    Ähnlich beim C64: Egal ob ich meinen Wandler mit oder ohne Schalter auslege, würde ich immer das Ausschalten am C64 als "Standby" werten, und für diesen Fall die Unterschreitung der 0,3W fordern. Der DC-DC/AC Wandler muss also ausreichend intelligent gebaut sein, dass er die 12V-Quellspannung nur minimal belastet, damit das Netzteil nicht aus seinem Tickle-Mode heraus geht und doch wieder mehr als 0,3W zieht.

    Das ist alles möglich, es ist nicht teuer, und es ist das bessere Design. An der Stelle (aber auch an anderen Stellen!) bin ich ein bekennender Fan von Europa.

    Jens
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  • Hmmm... Ich verstehe die Argumente, aber der Grund, warum ErP überhaupt benötigt wurde, war, dass Hersteller aus Kostengründen das Ein-/Ausschalter der Geräte entfernten. Heite finden wir Geräte ohne Ein-/Aus-schalter normal, aber das bezeichnet nicht das wir das auch normal mussen finden. Besonders für 30 Jahre alte Commodore-Gerate erscheint der Wunsch mir nicht fremd sie nicht 24 Stunden pro Tag an das Stromnetz angeschlossen zu haben.

    Mein selbstgebautes Commodore 64-Netzteil besteht in jedem Fall aus ein 25W Schaltnetzteil und ein 9V 10VA Transformater, für der C64 hab ich ein gewohne EI-Kerntrafo benutzt. Ein-/ausschalter und Power-led anwesend.

  • dmantione schrieb:

    Hmmm... Ich verstehe die Argumente, aber der Grund, warum ErP überhaupt benötigt wurde, war, dass Hersteller aus Kostengründen das Ein-/Ausschalter der Geräte entfernten. Heite finden wir Geräte ohne Ein-/Aus-schalter normal, aber das bezeichnet nicht das wir das auch normal mussen finden. Besonders für 30 Jahre alte Commodore-Gerate erscheint der Wunsch mir nicht fremd sie nicht 24 Stunden pro Tag an das Stromnetz angeschlossen zu haben.

    Mein selbstgebautes Commodore 64-Netzteil besteht in jedem Fall aus ein 25W Schaltnetzteil und ein 9V 10VA Transformater, für der C64 hab ich ein gewohne EI-Kerntrafo benutzt. Ein-/ausschalter und Power-led anwesend.
    Sicherungen verbaut ?
    :winke: Wie C64 an TFT? :winke:
    :king: Fulgore ist President! :king:
  • Ja, es ist sicher möglich das etwas scharfer ab zu sicheren, aber nicht ganz viel scharfer, mann braucht ach Marge. Ich hab keine Zweifel, dass bei einem Kurzschluss die Sicherung springt. Eine Stromspitze ist etwas anderes als eine längere Last.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von dmantione ()

  • Ace schrieb:

    Iregendwie hab ich im Hinterkopf, dass die C64 Leiterbahnen nur bis 3A ausgelegt wären.
    Wenn jemand eine solche Aussage machen möchte, müsste er wissen, mit welcher Erwärmung die Commodore-Ingenieure damals gerechnet haben. Es gibt nämlich keine Stromgrenze, die man durch eine bestimmte Menge Kupfer schicken kann, sondern nur eine Temperaturgrenze, die relativ frei vom Designer festgelegt werden kann. Damit einher geht natürlich auch ein Spannungsabfall, was aber alles trivial berechenbar ist. Und sind wir doch mal ehrlich: Der einzige Grund, einem C64 ein dickes Netzteil zu verpassen ist, reichlich Erweiterungen zu versorgen (SCPU...). Da ist ein kleiner Kupferdraht vom Schalter zum Expansionsport nicht schwer nachzurüsten.

    Wir schweifen aber ab - mir ist klar, dass relativ viele Threads zu Netzteildiskussionen führen, aber vielleicht sollten wir das nicht "überall" machen. BTT bitte.

    Jens
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  • Sorry für's OT :schande:


    Wiesel schrieb:

    Da ist ein kleiner Kupferdraht vom Schalter zum Expansionsport nicht schwer nachzurüsten.
    Dies wäre also möglich, man darf dies so machen?

    Hab mir auch schon überlegt:
    Anstelle 2 x 5V und 3 x Masse vom Netzteil auf die Power-Buchse zugeben, eine 5V und eine Masse direkt an den Expansionsport.
    War mir aber nicht sicher ob das gut für den C64 ist, wenn der Strom einen anderen Weg nimmt, als vorgesehen ist.

    So jetzt bin ich wieder ruhig mit OT und warte weiter auf's MK3.

    Gruss C=Mac.
  • MiCv2 schrieb:

    ist die Bildqualität bei MK2 (schaltungstechnisch) wie bei MK1 oder besser?
    Schaltungstechnisch hat sich was geändert - das dürfte die Bildqualität speziell des FBAS etwas besser machen. Beim S-Video Ausgang ist jetzt zusätzlich eine Dämpfung im Signalweg (Serienwiderstand).

    Jens
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  • Fulgore schrieb:

    Wie verhält sich das Board denn beim starten / anschalten ? Wird da immer das erste Kernal
    geladen oder das was als letztes aktiv war ?
    Das haben wir jetzt "nochmal anders" gelöst. Du fragst hier nach Möglichkeit 1 oder 2 (immer Erstes, oder letztes Aktives), aber Du hast eine simple Methode vergessen, die eigentlich alles abdeckt: Man wählt einfach ein "default"-Kernal aus, und das ist bei jedem Power-Up aktiv.

    Für uns (und damit für die Lebensdauer des Microcontrollers) ist das ebenfalls gut, denn da sind nur noch wenige hundert Bytes frei im Flash, und eine Art wear-levelling zu programmieren ist dann auch hinfällig. Die Defaults wird man kaum täglich ändern, und selbst wenn, dann kommt man bei 100.000 Erase-Zyklen auf 100.000 Tage (=über 270 Jahre) Lebensdauer.

    Diese Defaults ändert man sowohl für die SID-Settings, als auch für die Kernal-Settings über das USB-Interface.

    Jens
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  • Mit SID-Settings ist die Adresse, an der ein möglicher zweiter SID eingeblendet wird, gemeint? Das wäre für mich schon nervig, hier einen Defaultwert zu haben. De facto gibt es ja bis heute keinen einheitlichen Standard, es sind m.W. aktuell hauptsächlich $D420 und $D500 in Gebrauch. Man ist, sobald man ein paar 2SID-Stücke hören möchte, quasi dauernd am umschalten der Adressierung. Wäre es vielleicht möglich, diese Umschaltung on-the-fly automatisch vorzunehmen? Je nachdem, welcher Adressbereich gerade beschrieben wird? Wie ist das eigentlich generell gelöst mit dem zweiten SID? Manchmal möchte man neben „Stereo“ beide SIDs zusammen im „Mono“-Betrieb haben, manchmal vielleicht nur einen bestimmten der beiden SIDs (speziell bei Mischbestückung). Das Audiosignal sollte unabhängig vom Modus dabei immer auf beiden Audiokanälen eingespeist werden.
  • -trb- schrieb:

    Wäre es vielleicht möglich, diese Umschaltung on-the-fly automatisch vorzunehmen?
    Wie willst Du das automatisch machen? Umschaltung ist nur mit user-Interaktion sinnvoll, also z.B. durch:

    - Halten der Restore-Taste
    - antippen des Power-Schalters (Tastfunktion)
    - Halten des Power-Schalters (Tastfunktion)

    diese drei Aktionen sind beliebig belegbar mit SID- und Kernal-Switching/cycling, aber auch mit Reset, falls gewünscht. Da jedoch an praktisch jedem Freezer-Cart schon ein Reset-Taster vorhanden ist, ist auch das "kurz antippen" des Power-Tasters frei konfigurierbar.

    wins4 schrieb:

    Sind die Tests an den Boards mittlerweile abgeschlossen? Gab es noch Probleme?
    Aktuell läuft der Feinschliff. Schon beim ersten Prototypen hatten wir eine super Stabilität, und es hat von Proto-2 zur Serienproduktion nur zwei Werteänderungen in der PLL gegeben, aber keine Änderung mehr im Schaltplan. Und selbst diese Werteänderungen waren keine Fehler, sondern nur Herstelleranpassungen: Gerechnet waren die Werte für TI, aber in der Serie kommen NXP/Nexperia-Chips zum Einsatz. Und wer's genau wissen will: Die PLL läuft bei doppeltem Pixeltakt, also rund 16MHz, deswegen konnten die known-good-Werte des 8701-Replacements nicht übernommen werden.

    Jens
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  • Wiesel schrieb:

    Wie willst Du das automatisch machen?
    Du bist der Hardware-Guru. :D Naja, ich hätte mir jetzt vorgestellt, es wäre möglich, dass der von dir erwähnte Microcontroller im Reloaded MK2 erkennt, wenn jeweils ab $D420 / $D500 / $DE00 in Register eines potentiellen zweiten SID geschrieben wird.


    Wiesel schrieb:

    diese drei Aktionen sind beliebig belegbar mit SID- und Kernal-Switching/cycling
    Wenn man die Belegungen der zweiten SID-Adresse (und auch des Kernals) so einfach durchcyclen kann, ist das für meinen Geschmack auch bequem genug.
  • -trb- schrieb:

    Naja, ich hätte mir jetzt vorgestellt, es wäre möglich, dass der von dir erwähnte Microcontroller im Reloaded MK2 erkennt, wenn jeweils ab $D420 / $D500 / $DE00 in Register eines potentiellen zweiten SID geschrieben wird.
    Der Microcontroller sieht zwar diese Zugriffe (auch wenn er die nicht auswertet), aber es macht null Sinn, diese Zugriffe für Umschaltaktionen zu nutzen. Das würde nicht nur an der Kompatibilität knabbern, sondern auch noch sinnfrei sein, weil man nie sagen kann, ob ein Zugriff gerade auf den SID, oder darunter liegendes RAM gehen soll. Der Inhalt von Prozessorregister $01 ist dem Microcontroller nämlich nicht bekannt.

    Auch das Cycling von Stereo-SID Adressen ist NICHT für Tasten(-Kombinationen) vorgesehen, denn damit macht man sich zu viel kaputt. Adressen stellst Du im Menü ein, und dann kannst Du nur noch umschalten zwischen Mono1/Mono2//Stereo. Du kannst aber Adressen auch zur Laufzeit im Menü umschalten - nur nicht via C64-Tastatur oder den Power-Taster.

    Was aber vermutlich für alle Stereo-SID Liebhaber am interessantesten ist, ist die Möglichkeit, den 2. SID an zwei populäre Adressen gleichzeitig zu legen. Neben den einzelnen Adressen kannst Du auch auswählen, den 2. SID sowohl bei $d420, als auch bei $d500 einzublenden. Damit deckst Du den allergrößten Teil (nach unserer Zählung 92%) der Stereo-SID tunes ab. Die Adresse $de00 ist relativ selten (nur 8%) und kann nur einzeln ausgewählt werden - hauptsächlich weil man damit faktisch den Expansionsport verliert (Action Replay und andere Freezer brauchen diesen IO-Space).

    Jens
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  • Wiesel schrieb:

    Neben den einzelnen Adressen kannst Du auch auswählen, den 2. SID sowohl bei $d420, als auch bei $d500 einzublenden. Damit deckst Du den allergrößten Teil (nach unserer Zählung 92%) der Stereo-SID tunes ab. Die Adresse $de00 ist relativ selten (nur 8%) und kann nur einzeln ausgewählt werden
    Ich dachte $d420 und $de00 wäre gängig. Schon alleine wegen dem Mssiah.

    -= Neu in meiner Sammlung =-
    -= Modding =-


    Nichts hält länger als ein Provisorium
  • $DE00 war mal gängig, die ersten 2SID-Lösungen haben m.W. nämlich diese Adresse genutzt (oder $DF00). Vermutlich, weil es einfacher ist dort einen zweiten SID einzublenden. Das geht nämlich auch extern per Modul. MSSIAH ist jedenfalls kein Standard in dem Sinne. Veröffentlichungen von Musikstücken für den C64 haben selten etwas damit zu tun. Alles andere dazu und warum es keine gute Idee ist$DE00 zu verwenden, hat Jens ja schon etwas weiter oben geschrieben.
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