Mein kurzer Ausflug in Atari 16Bit Territorium :(

    • MaTel schrieb:

      Ne Ne, alles richtig... Auto=Amiga .... Fahrrad =Atari.
      Eigentlich war mir klar, dass einige versuchen würden, statt den Sinn zur erkennen, sich nur an einzelnen Wörtern hochziehen. Aber wenn es denn unbedingt sein muss: Ein Fahrrad ist in der Stadt schneller als ein Auto, ist billiger in Anschaffung und Unterhalt und verbraucht weniger Energie. Ich sehe im Vergleich also keine Wertung – Auto und Fahrrad sind halt einfach unterschiedlich – wie Schoko und Vanille. Nichts anders wollte ich sagen.

      Shodan schrieb:

      Dieser Satz ist eines der wenigen vernüftigen Sätze in dem Beitrag.
      Das verstehe ich nicht ganz. Wenn du den Satz, der die Quintessenz darstellt, unterschreiben kannst, warum dann nicht den Rest? Im Prinzip sage ich nur: Wenn ich Myth spielen will, nehme ich den Amiga, wenn ich mit Calamus herumspielen will, den Atari und wenn ich Pagemaker 2.0 angucken will, den Mac SE/30. Und wenn ich wirklich was schnelles brauche, um aktuelle Sachen zu tun, dann nehme ich nichts davon (auch nicht mit Turbokarte) – sondern aktuelle Hardware.
    • Also der Grundstein für den Einstieg in die "Computer/Konsolen-Szene" war der Atari 2600 in ca. 1980, der und ein Atari-T-shirt waren bei mir aber schon alles was Atari hieß. :D Das T-shirt hab ich im Urlaub übrigens verschenkt. :bgdev
      Wobei ich sagen muß: egal welches System ich heute rückblickend betrachte, ihren Reiz und Charm haben letzendlich alle
      für mich!!
      "Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben,
      eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes."
      Salvador Dali (1904-1989)
    • Retrofan schrieb:

      Shodan schrieb:

      Dieser Satz ist eines der wenigen vernüftigen Sätze in dem Beitrag.
      Das verstehe ich nicht ganz. Wenn du den Satz, der die Quintessenz darstellt, unterschreiben kannst, warum dann nicht den Rest? Im Prinzip sage ich nur: Wenn ich Myth spielen will, nehme ich den Amiga, wenn ich mit Calamus herumspielen will, den Atari und wenn ich Pagemaker 2.0 angucken will, den Mac SE/30. Und wenn ich wirklich was schnelles brauche, um aktuelle Sachen zu tun, dann nehme ich nichts davon (auch nicht mit Turbokarte) – sondern aktuelle Hardware.

      Vielleicht habe ich meinen Satz etwas unglücklich formuliert. :)


      Sinngemäß meinte ich dass es mir persönlich Spaß macht, mich mit Atari wie auch mit dem Amiga zu beschäftigen. Wie schon mehrfach erwähnt, hat jedes Gerät für einen bestimmten Einsatz Vorteile, mit denen das Konkurrenzprodukt nicht mithalten kann.
      Weiter gehe ich davon aus, dass viele genauso denken wie ich.



      Mich fasziniert die Homecomputerwelt sehr. Je mehr Sachverstand ich mir über ein bestimmtes Gerät aneigne, umso mehr steigt auch der Wunsch mich damit mehr zu beschäftigen.

      z.B. C16, C116 und Plus4. Diese Geräte haben mich damals als die auf den Markt kamen nicht im Geringsten interessiert. Nun bin ich stolz auf meine kleine C16 Daddelmaschine.




      Wenn ich genug Platz hätte würde ich mir von sämtlichen Homecomputern, welche es damals gab, ein Modell anschaffen. Aber man muss sich mit dem Platz arrangieren. ^^
    • Ich seh das wie Shodan.

      Ich bin eigentlich gebürtiger Amiganer und seit 2013 kenne ich erst den C64. Er ist zum Hauptsystem geworden, mit dem ich als aktiver Gestalter Freude habe (Assembler, Basic). Den Amiga liebe ich immer noch, aber es ist ein passives Verhältnis. Dort konsumiere ich nur (Demos, Spiele, Downloads auf CF Karte übertragen, prüfen, was wo wie läuft und in Ordner sortieren..).

      Am Amiga 500 habe ich mir trotzdem eine Basic-Umgebung mit verschiedenen Basic-Dialekten (Gfa, Hisoft, Blitz Basic, Amiga Basic) aufgebaut. Hier will ich irgendwann mal richtig loslegen. Vorher noch werde ich aber Gfa Basic am Atari ST lernen und dazu den SW-Monitor nutzen, den ich ebenfalls besitze. Dann kann ich Atari Gfa Projekte zum Amiga bringen und vice versa.

      Wenn ich den ST umstecke an den LED-TV für niedrige Auflösung, spiele ich am ST auch Spiele. Sie fetzen nicht so wie am Amiga, aber ich denke mir oft "Nett. Sie haben das ordentlich gemacht." Der ST hat einen eigenen Charme. Ich mag wie er aussieht, wie die F-Tasten aussehen, wie schwer er ist, weil das Netzteil mit im Gehäuse steckt, er ist ein eigenes System.

      Raffinierte, intelligente Sachen kann man auf jedem Computersystem machen, das den Namen "System" verdient. Auch mit Python auf x86 Maschinen, trotz Ekel-Windows (so eklig ist es nicht mehr, ich habe nur ideologische Vorbehalte). Auf schwacher Hardware bilden die Beschränkungen intellektuelle Herausforderungen. Dadurch ist die schwache Hardware ja nicht gleich schlecht. Jeder Computer hat ein Daseinsrecht. Mit jedem Computer kann man Erfolgserlebnisse haben.

      Mein Ranking derzeit ist aus "Macher"-Sicht:

      1.) C64
      2.) CPC
      3.) Atari ST(!)
      4.) Amiga
      5.) Atari XL
      6.) Plus4/C128
      7.) MSX

      Der dritte Platz des Ex-Feindes ist für mich ein verdienter Platz. Ich mag meinen ST.
    • 38911 schrieb:

      MaTel schrieb:

      Wie teuer war eigentlich der "kleine" Archimedes?
      Wiki meint 3500 DM
      Mit anderen Worten, der spielte nicht nur leistungsmäßig in einer anderen Liga, sondern auch preislich. Das der sich so eher wenig bis sehr wenig verbreitet hat, neben der Tatsache, dass er eigentlich etwas zu spät kam, ist ja dann kein Wunder.
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