Mein kurzer Ausflug in Atari 16Bit Territorium :(

    • Eine Turbokarte ist meistens für Spiele nicht so geeignet (in den Games werden manchmal Tricks verwendet, die auf einem 020&030 nicht so doll funktionieren (z.B. obere 8 Bit Adressregister als zusätzliches Register verwenden), und für reine ST-Games auch nicht nötig.
    • 1ST1 schrieb:

      Eine Turbokarte ist meistens für Spiele nicht so geeignet (in den Games werden manchmal Tricks verwendet, die auf einem 020&030 nicht so doll funktionieren (z.B. obere 8 Bit Adressregister als zusätzliches Register verwenden), und für reine ST-Games auch nicht nötig.
      Du drehst Dir die Welt auch wie sie Dir gefällt näch?

      Ich habe eine Frage gestellt und Du entgegnest nur das die Frage schon falsch war.

      Micha
    • Ich habe einen 1040ST und der wirkt im Vergleich zum Amiga 500 wie das Plagiat, das nicht ganz zu gut geworden ist wie das Original - wenn es um Spiele geht.
      MIDI-Schnittstelle, Hochauflösungsmodus, Anwendersoftware und gute Programmiersprachen (u.a. Gfa Basic) machen den Atari zur besseren Productivity Maschine als den Amiga. Es gab auf Amiga Seite den Newtek Video Toaster, Lightwave usw. aber das war eine Spezial-Nische. Atari hatte MIDI sei Dank die Musik-Nische gekapert UND noch die bessere allgemeine Anwendungslandschaft (DTP, Office). Und der Atari war billiger. Also ein guter Computer der sich ja trotzdem auch verkauft hat.

      Kann man einen Atari im Hochauflösungsmodus auch per Scart am LED TV betreiben? Weiß das jemand?
    • Squidward schrieb:

      Und bei dem grünen Rahmen weiß ich nicht, ob das Kleber ist oder evtl. schon ausgelaufen/beschädigt?
      Das ist ein Kleber. Ziemlich zäh, wenn Du die damit festgeklebten Kondis tauschen willst, dann mit einem Messer vorsichtig durchschneiden. Manchmal ist auch ein Kleber verwendet worden der Spröde ist, also mit Gefühl rangehen bevor man sich das Messer in die Hand rammt... ;)

      Bytebreaker schrieb:

      Kann man einen Atari im Hochauflösungsmodus auch per Scart am LED TV betreiben? Weiß das jemand?

      Über Scart nicht.
      Ich habe ein TV mit VGA, der bekommt es sehr gut hin. Allerdings mit schwarzem Rand unten und seitlich.
      Nerd? I prefer the term INTELLECTUAL BAD ASS
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      MGR3SA schrieb:

      1ST1 schrieb:

      Eine Turbokarte ist meistens für Spiele nicht so geeignet (in den Games werden manchmal Tricks verwendet, die auf einem 020&030 nicht so doll funktionieren (z.B. obere 8 Bit Adressregister als zusätzliches Register verwenden), und für reine ST-Games auch nicht nötig.
      Du drehst Dir die Welt auch wie sie Dir gefällt näch?
      Ich habe eine Frage gestellt und Du entgegnest nur das die Frage schon falsch war.

      Micha
      Nein, die Welt dreht sich andersm als du denkst. Du hast deine Frage nicht verstanden, und in Folge dessen verstehst du die Antwort nicht. Also hole ich mal ein bischen weiter aus.

      Du denkst, Turbokarte macht alles schneller, Grafikkarte macht alles schneller, mehr Auflösungen, mehr Farbe, usw. Aber ist das auch so einfach?

      Nimm mal den C64 als Beispiel, udn stecke eine Turbokarte dran, eine SuperCPU zum Beispiel. Läuft da drauf noch alles, z.B. alles was illegale Opcodes nutzt? Alles was mit sehr exakten Timings irgendwelche Hardwaretricks macht?

      Wir befinden uns mit dem C64, ST und Amiga im "Wilden Westen der Spieleprogrammierung".

      Heute ist es so, du hast ein paar Milliarden PCs auf dem Markt, für den du Spiele entwickelst. Beinahe jeder PC ist anders, die Gemeinsamkeit, die sie haben, ist dass eine x86 CPU drin steclkt (und da gibts schon massive Unterschiede, Intel, AMD, verschiedene SSE-Versiuonen, 32 oder 64 Bit, usw.), du hast verschiedentse Grafikkarten, verschiedenste Soundkarten, usw. Und du hast DIrectX und Co. Programmierst du ein Spiel für DirectX 11, läuft es nicht unbedingt auch mit DirectX 7. ABer ein DX7 Spiel läuft auch unter DX11. Warum ist das so? Weil DirectX die Hardware abstraktiert, das heißt, dein Spiel benutzt nicht irgendwelche Hardware-Register in der nVidia-Grafikhardweare, die es bei einer AMD-Grafikhardware sowieso nicht gibt, sondern dein Spiel benutzt DirectX, und das sorgt zusammen mit dem Grafiktreiber für eine Übersetzung in die jeweiligen Hardware-Register. Ein Spiel braucht eine bestimmte Rechenleistung, und da bei heutigen CPUs meistens Rechenleistung satt da ist, nutzt es nur was es braucht, und der Rest wird geschlafen (siehe Taskmanager: Leerlaufprozess)

      Damals hast du das alles nicht gehabt, Spiele programmierten direkt die Hardware, es gab Tricks, Sachen auf der Hardware zu machen, die die Hardware somnst eigentlich nicht kann. Sprites auf dem Bildschirmrahmen des C64, Overscan und Digitalsamples auf einem ST. usw. Sowas erfordert ein exaktes Timing, du schreibst irgendwas in ein bestimmters Register des Grafikchips, und exakt 12 Takte eines 68000-8 später musst du was anderes in das selbe Register oder ein anderes Register schreiben, um diesen erwünschten Effekt zu erreichen. Dazu musst du z.B. wissen, wie du dieses Timing exakt einhälst, und welche Befehle in diese Takte reinquetschen kannst, dz musst genbau wissen, wieveiele Takte jeder einzelne Befehl braucht, um was anderes in der Zwischenzeit zu machen. Bist du einen Takt zu früh, oder einen Takt zu spät, funktioniert der Effekt nicht. Nimmst du statt des 68000 eine Turbokarte mit einem geilen 68030 mit 32 Mhz, so führt der in diesen 12 Takten 48 Takte aus, die einzelnen Maschinebefehle brauchen teils weniger Takte und außerdem hat der 68030 noch einen L1 Cache der RAM-Zugriffe verkürzt. Das heißt, das selbe Programm, was auf dem ST Overscan erreichen soll, führt die Befehel, die 12 Takte brauchen müssen, plötzlich in 3 Takten der Hauptplatine aus.

      Also, mit der Turbokarte, kommt das Spiel aus dem Takt, die Abläufe sind mitunter zu schnell, divere Hardwareprogrammierungstricks funktionieren nicht mehr.

      Ok, du steckst eine Grafikkarte in den ST und startest ein Spiel. Was macht es? Es programmiert seine Darstellung direkt in den Shifter, in den Videospeicher des Shifters. Die Grafikkarte steckt an einer anderen Adresse, nutzt eigenes RAM mit eigener Basisadresse. ein Pixel wird nicht durch drei Bitplanes (Farbebenen, die hintereinader im Speicher liegen) bestimmt, sondern durch einen RGB-Wert. Das Spiel erscheint auf dem originalen Monitoranschluss, und die Grafikkarte bleibt dunkel.

      Es gibt so etwas wie DirectX für den ST. Das nennt sich AES, VDI und ist Bestandteil der Benutzeroberfläche GEM. Aber die wenigsten Spiele nutzen das, die nutzen die originale Hardware.

      Wozu also Turbokarte und Grafikkarte? Für Software, die nicht hardwarenah programmiert ist, die GEN benutzt. Die wenigsten Spiele nutzen GEM. Aber GEM-Anwendungen, die nutzen das und profitieren davon, vor allem wenn du MiNT (Multitasking-Version von TOS/GEM) installiert hast. Dann laufen diese Anwendungen nämlich schneller, und sogar parallel.

      Damals war es so, du hattest 6 Millionen ST und STE auf dem Weltmarkt, etwa genauso viele Amigas und bis zu 30 Millionen C64. Alle untereinander mehr oder weniger gleich, du konntest hardwarenah programmieren, du musstest es gar, weil die Systemleistung für eine Hardwareabstraktierung ala DirectX nicht schnell genug war. Bei heutigen PCs (ab etwa Windows 9x ging das los!) geht das nicht mehr, dafür profitiren die bei allen Anwendungen und Spielen von mehr Prozessorleistung, mehr Grafikpower usw. Damals musste man ein Spiel so programmieren, dass es auf der anvisierten Plattform (ST, Amiga, C64) flüssig läuft, oder die Spielidee war ihrer Zeit noch zu weit vorraus und konnte deswehen nicht realisiert werden. Heite ist das anders, Spiel zu langsam, schnellere Grafikkarte rein und fertig.

      Ich hoffe, du verstehst jetzt deine Frage und meine Antwort darauf.

      Bytebreaker schrieb:

      Kann man einen Atari im Hochauflösungsmodus auch per Scart am LED TV betreiben? Weiß das jemand?
      Du kannst dir einen VGA-Adapter für ST-Hoch besorgen oder sleber bauem, Dokus gibts im Netz en Masse, es gibt auch welche die zwischen Farbe und Monochrim umschaltbar sind. Aber nur wenige Monitore und Fernseher mit VGA-Eingang werden mit ST-Hoch zurecht kommen. Das ist aus heutiger Sicht eine recht krumme Auflösung. Einige Monitore/Fernseher schaffen auch die 70 Hz nicht, die ein ST in der hohen Auflösung schafft. Besorge dir einen NEC TFT 1990nxp oder ähnlich, der schafft das.
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      1ST1 schrieb:

      Du denkst, Turbokarte macht alles schneller, Grafikkarte macht alles schneller, mehr Auflösungen, mehr Farbe, usw. Aber ist das auch so einfach? (...)
      Also, mit der Turbokarte, kommt das Spiel aus dem Takt, die Abläufe sind mitunter zu schnell, divere Hardwareprogrammierungstricks funktionieren nicht mehr.
      Ich kenne mich mit den Turbokarten für den Amiga jetzt nich so dolle aus, aber die scheinen aus bestimmten Gründen sehr begehrt zu sein. Und das wird vermutlich nicht nur eine schnellere Workbench sein?
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      Beim Amiga sind bestimmte Sachen nicht so zeitkritisch, weil der kann das, was man beim ST nur mit Tricks kann, auch so. Aber auch beim Amiga snd die Spiele so ausgelegt, dass sie meistens auf der Originalhardware spielbar sind und keine Turbokarte brauchen. Wenn du aber auf dem Amiga irgendwelche Sachen in Echtzeit machen musst, dann läuft auch hier eine Turbokarte zu schnell.
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      Für TOS 2.06 gibts Adapter, welche die Adressierung entsprechend anpassen. Das ist ein kleines bischen TTL-Logik oder ein GAL, das reicht. Dass der 68010 läuft, kann man z.B. den TOS Release-Notes entnehmen. Aber welchen Vorteil soll denn der 68010 bringen?
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      Turbo Karten machen Sinn für Berechnungen (Lightwave, 3D Sachen) und rechenintensice Anwendungen. Und für Demos natürlich.

      Für Spiele nur, wenn sie dafür angepasst sind. Breathless am Amiga ging auf meinem 030, aber am besseren 060 nicht. Ich musste auf einen Patch warten.

      Bei Grafikkarten ähnlich. Entweder AGA, was jeder hat, oder Karten übergreifend, vgl. Picasso 96, RTG, Warp 3D am Amiga als Standards. Direct X Light sozusagen.

      Beim Atari wird es ähnlich sein.

      Hätte Commodore überlebt, sähen PCs wohl nicht groß anders aus als heute. Nur hätte man vielleicht noch das Amiga Tastatur Layout erhalten.
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      1ST1 schrieb:

      FAber welchen Vorteil soll denn der 68010 bringen?

      Angeblich etwa 10% mehr Speed bei gleicher Taktfrequenz. Deshalb hat ein Freund den in seinen sündhaft teueren Amiga 1000 eingebaut. Aber auch schnell wieder entfernt, weil viele Spiele nicht mehr liefen. Whdload oder so gabs da ja noch nicht.
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      ogd schrieb:

      1ST1 schrieb:

      FAber welchen Vorteil soll denn der 68010 bringen?
      Angeblich etwa 10% mehr Speed bei gleicher Taktfrequenz. Deshalb hat ein Freund den in seinen sündhaft teueren Amiga 1000 eingebaut. Aber auch schnell wieder entfernt, weil viele Spiele nicht mehr liefen. Whdload oder so gabs da ja noch nicht.
      wäre mal Interessant zu wissen welche Spiele das waren, auf A1K meinte letztens noch einer das es praktisch keine Software auf dem Amiga gebe die auf dem 010 nicht mehr läuft.

      Micha
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      Zum 68010 muss ich mal eine Zwischenfrage stellen:

      Wenn ich den "Rest" um den Prozessor unberührt lasse, ( damit meine ich vorallem den Taktgeber ) und nur den Prozessor tausche, wie kann dann der 68010 schneller arbeiten, wenn er genauso mit 7,14 MHz für NTSC bzw mit 7,09 MHz für PAL befeuert wird?
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      Shodan schrieb:

      Zum 68010 muss ich mal eine Zwischenfrage stellen:

      Wenn ich den "Rest" um den Prozessor unberührt lasse, ( damit meine ich vorallem den Taktgeber ) und nur den Prozessor tausche, wie kann dann der 68010 schneller arbeiten, wenn er genauso mit 7,14 MHz für NTSC bzw mit 7,09 MHz für PAL befeuert wird?

      Durch interne Optimierungen. Grob gesagt, wenn ich zum Beispiel duch mehr Transistoren mehr Ressourcen für eine Funktion(sgruppe) zur Verfügung stelle, dann kann die schneller werden. Einzelne Befehle brauchen weniger Taktzyklen.
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