A500 Seltsames Verhalten

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    Hallo Leute,

    ich habe ein seltsames Problem mit meinem frisch restaurierten A500 und bräuchte eure Hilfe. Vor der Restaurierung habe ich kurz SWIV getestet, um zu sehen, ob der Amiga und die Speichererweiterung gut funktionen. Hab ein paar Minuten gespielt, alles prima.

    Nach Fertigstellung wollte ich mal ein paar andere Spiele und Demos anschauen und musste feststellen, dass bei 70-80% der Spiele/Demos früher oder später ein Guru vorbei schaut. "State of the Art" crasht bspw. nach etwa zehn Sekunden, viele andere Spiele beim Titelscreen. Den Speicher hab ich im Verdacht gehabt und ausgtauscht, ohne Erfolg. Daher vermute ich, dass es am Rest der HW liegen wird.

    Gibt es Diagnoseprogramme um die HW zu testen?
    Fällt euch sonst etwas ein, was das Problem sein könnte?
    Kann es sein, dass sich chips vom Sockel lösen und ich diese wieder fest drücken muss?

    Ich bin für jede Antwort dankbar,

    Chris
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    immer an der gleichen Stelle. Bei "state of the art" geht ja am Anfang die Hand in die Tänzerin über, genau da wird das Bild mit Vektorlinien durchzogen und es folgt ein reboot. bei anderen Spielen auch sehr zuverlässig reproduzierbar....
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    also was genau hast du bei deiner restaurierung am amiga gemacht, bzw. gezogen und wieder gesteckt ? zähl mal bitte alle einzelheiten auf.

    ich gehe davon aus, dass der a500 vor restaurierung tadellos gefunzt hat ?
    "Es gibt Dinge im Leben, die gibt es eben!" - Albert Einstein (2017)
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    danke für die Antwort.

    Also ich habe alles mit Alkohol gereinigt, Tastatur und Gehäuse gebleicht und die Tasten und das Display des Gotek versetzt. Alle Stecker, die ich gezogen habe vorher abfotografiert und genau so wieder eingesteckt.

    Das Ding ist ja leider, dass ich vor der ganzen Aktion nur SWIV getestet hab und das funzt nach wie vor... daher vermute ich, dass state of the art bspw. auch vorher nicht gelaufen ist.

    Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass der Fehler durch meine Arbeiten kommt. Bin Elektroniker und entsprechend ausgebildet bzw. vorsichtig.
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    dann brauchst du diagnose software und das thema restauration klingt erstmal als hinfällig. welche diagnose software es genau gibt muss ich schauen.

    einen speichertest z.b. wäre sinnvoll. was zeigt workbench an wenn du sysinfo startest ? geht das problemlos ?
    "Es gibt Dinge im Leben, die gibt es eben!" - Albert Einstein (2017)
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    okay. ich habe irgendwo noch ein Programm, das den Speicher zyklisch testet (wegen einem anderen Problem, das ich hatte). werde das versuchen und Rückmeldung geben.

    Zudem vorsichtig alle Chips aus dem Sockel lösen, reinigen und wider einsetzen.

    was meinst du mit :"das thema restauration klingt erstmal als hinfällig."?

    Ab welcher WB-Version gibt es Sysinfo?
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    dass das nicht relevant für den fehler sein sollte.

    wenn du kick 1.3 drauf hast kannst du auch das wb13 starten . das zeigt dann den gesamtspeicher an, also Chipram und slowram erweiterung
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    soweit ich weiss würde bei einem speicherfehler der amiga erst gar nicht starten und die power led würde rot blinken. hab selber noch ein Rev6a board mit speicherfehler und da ist das genau so.

    das zeigt dann auf entweder FAT AGNUS Problem oder Speicher selber. Aber das ist bei Dir ja nicht der Fall.


    "Den Speicher hab ich im Verdacht gehabt und ausgtauscht, ohne Erfolg."

    welchen meinst du damit ? wenn du ohne Trapdoor Erweiterung (falls vorhanden) zockst, ist das Problem dann noch das Gleiche ?
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    okay, danke.

    hab jetzt ein tool gefunden um den Speicher zu testen, das ich später mal durchlaufen lasse. hab das bisher nur mit SWIV gemacht, will es beim starten ja anzeigt, wieviel Speicher im Amiga steckt.

    das wird mir eine Lehre sein, die Dinger in Zukunft nicht ausgiebig zu testen, bevor ich los lege...

    meld mich, sobald ich etwas weiß.

    Andere Vorschläge sind willkommen ;)
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    Als erstes würde ich die üblichen Kandidaten testen/tauschen:
    • Netzteil - exakt das gleiche Fehlerbild wie du habe ich mit einem defekten Netzteil gehabt. Ich hatte auch erst das RAM in Verdacht. Abstürze fast immer an der gleichen Stelle, manche Software läuft problemlos. Mit einem neuen Netzteil keine Probleme mehr. Hast du ein garantiert funktionierendes Netzteil zum Gegentesten?
    • Floppy - ein verdrecktes oder schlecht lesendes Diskettenlaufwerk oder fehlerhafte Disketten können den Fehler verursachen. Hast du die Disketten in einem anderen Amiga getestet oder das Diskettenlaufwerk getauscht?


    Edit: Zum Testen kannst du dir mal das Diag Rom in ein Eprom oder Flash Rom schreiben und statt des Kickstart Roms einsetzen. diagrom.com/
    Zuletzt repariert: Commodore 128 Türkeil.
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    hallo,

    das ist natürlich ein guter Punkt... ich hab einen lauffähigen A500 hier, so dass ich testen kann, ob das Netzteil in Ordnung ist. Kann ich auch ein A600 Netzteil am A500 nutzen? (wahrscheinlich nicht.... bin gerade nicht zuhause)

    wegen dem Diskettenlaufwerk habe ich ja ein Gotek USB Laufwerk verbaut. auch hier werde ich mal den Stick auf dem lauffähigen A500 testen.
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    Ja, ein Amiga 600 Netzteil kannst du nutzen. Mache ich auch so.

    Ah, Gotek. Hatte ich überlesen. Ja, dann einfach mal den USB Stick an einem anderen Amiga mit Gotek testen oder wechseln.
    Zuletzt repariert: Commodore 128 Türkeil.
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    Wenn's nichts hilft am Ende auch nochmal die ICs vom known-good Amiga500 in den bad A500 pflanzen. Wenn das hilft dann weiste schonmal, dass es an einem der ICs im Patienten liegt. Dann weiter einkreisen, welcher.. .
    Sag' ich nur so immer ;), denn gesockelt ist ja 'alles' im A500. Kein riesen Aufwand daher.
    ' war Anfang 2000 schonmal unter dem Kennnamen 'c64fan' hier unterwegs.
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    Ich hatte ein ganz ähnliches Fehlerbild, das von einem defekten CIA-Chip herrührte. Die sterben recht häufig und führen dann zu allen möglichen seltsamen Fehlern. Oh, und die billigen Sockel, die Commodore verbaut hat, haben sehr gerne Kontaktprobleme. Ich würde auch vorschlagen, mal die CIAs gegen funktionierende zu tauschen und die Sockel ordentlich zu reinigen (eventuell auch ein gutes Kontaktspray benutzen - ich nehme da gerne Teslanol T6 Oszillin, weil das Plastik absolut nicht angreift).
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    Wat die Leute immer für Sockelprobleme haben. Ich biege die Beinchen der ICs immer nochmal zurecht (gerade, fast nach 'innen' übertrieben gesagt) mit einer langen flachen Zange, nachdem ich einen oder auch alle ausgebaut habe + Staubsäuberung des ganzen Boards. Damit's schön straff sitzt beim Wiedereinsetzen. Das reicht eigentl. immer, noch nie Kontaktprobleme mit den normalen Sockeln gehabt (trotz z.T. zig 'mal hin und her wechselns) auch nicht beim großen CPU Sockel.
    ' war Anfang 2000 schonmal unter dem Kennnamen 'c64fan' hier unterwegs.
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    Moin,

    ich hab das Problem gefunden...nach viel testen. es ist echt merkwürdig, was hier passiert ist:
    Nachdem ich den Usb-Stick ausschließen wollte, habe ich einen anderen probiert, von dem ich vor einigen Tagen noch auf dem i.o.-Amiga gespielt habe. das gleiche Bild. als ich dann für den Tag aufhören wollte, dachte ich mir, dass ich den i.o.-Amiga nochmal anschließe und etwas zocke. und siehe da - das gleiche!
    Aber bei zwei verschiedenen Usb-Sticks? Es hat sich herausgestellt, dass wenn ich einen Usb-Stick im amiga 1 nutzte, dass dieser beim amiga 2 korrupt wird und anders herum. sobald ich den amiga wechsele, passiert irgendwas, das ich mit nicht erklären kann. das Dateisystem und einzelne Dateien werden beschädigt. nach einer low-level Formatierung geht alles wieder. daher werde ich jetzt nur einen Stick exklusiv pro Amiga nutzen.... kann sich das jemand erklären?

    Gruß, Chris
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