Übertragung via HF

Es gibt 35 Antworten in diesem Thema, welches 5.841 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. Juni 2017 um 17:26) ist von kinzi.

  • den billigsten, aber am wenigsten geeigneten Stecker verwendet...

    hm, klingt interessant, aber warum hat man mit einem 75 Ohm Koaxkabel den am wenigsten geeigneten Stecker gewählt um einen plus-4 an ein Datensichtgerät anzuschließen? Worin liegt die Mindereignung genau begründet?

  • hm, klingt interessant, aber warum hat man mit einem 75 Ohm Koaxkabel den am wenigsten geeigneten Stecker gewählt um einen plus-4 an ein Datensichtgerät anzuschließen? Worin liegt die Mindereignung genau begründet?

    Der RCA-Steckverbinder (landläufig "Cinch" oder auch mal "Chinch" genannt) ist alles andere als ein HF-Stecker; daher ist er eigentlich ungeeignet für ein Antennenkabel, welches 600 MHz oder mehr (UHF Kanal 36) übertragen soll.

  • Falls es an Fehlanpassung der Impedanz zwischen Kabel und Steckverbinder liegen sollte, sag bitte einfach "Ja" - mit den Geisterbildern hatte ich damals bereits zu leben gelernt :)

  • Ja ... wobei, der RCA-Stecker hat gar keine definierte Impedanz - schlimmer noch, da ist ja noch nicht mal der grundsätzliche Aufbau genormt: Es gibt lange Stifte, kurze Stifte, durchgehende Abschirmungen, Abschirmungen mit vier "Flügeln", der Anschlussbereich wo das Kabel angelötet wird ist nicht koaxial ausgeführt, meist fehlt dort auch die Abschirmung ...

    Es war billig, es war verfügbar und es hat irgendwie an den analogen TVs von damals funktioniert. Das hat gereicht. :)

  • Geisterbilder habe ich ziemlich stark wenn ich meine Geräte über den Antenneneingang am alten Telefunken PAL Color Fernseher betreibe.
    Leider hat der noch keinen Scart oder sonstige Eingänge.

    Gibt es eine Möglichkeit da was zu verbessern ?
    Besonders hochwertige Kabel oder irgendeine Umrüstung ?
    Habe auch schon überlegt einen anderen HF Modulator extern anzuschaffen denn ich möchte ganz gern mal ne DVD auf der Uralt Glotze starten.

    Könnte man auch auslagern die ganze RF HF Problematik.

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • Rüste doch einen Videoeingang nach. Manchmal gab es für die Geräte dieser Generation auch Umrüstsätze, dann ist schon alles vorbereitet. Musst du mal in den Schaltplan gucken.

  • Gibt es eine Möglichkeit da was zu verbessern ?

    Erstmal, es ging um die Aussage, dass der RCA-Stecker grundsätzlich ungeeignet war dafür und warum das so ist. Er trägt aber vermutlich nicht die Hauptschuld daran.

    Viele der verwendeten Kabel sind Mist, da gibt es welche, die keine Schirmung, sondern nur ein Litzenbündel haben, das irgendwie um das Dielektrikum "herumgewickelt" wurde. Das wiegt vermutlich schwerer als der RCA-Stecker. Wenn es also HF / TV-out sein soll, dann würde ich mal ein Stück ordentliches Koax-Kabel (75 Ohm, doppelt geschirmt, entsprechende Stärke und dadurch leider Steifigkeit - kein "Wabbelprodukt") kaufen, z. B. ein SAT2200 oder was in der Richtung. Da würde ich einen ordentlichen TV-Stecker montieren und an der anderen Seite einen ordentlichen RCA-Stecker mit Metallhülse wegen der Abschirmung.

    Das sollte was bringen; wenn nicht ist der Aufwand vermutlich zu groß, dem Modulator "das Fliegen beizubringen", dann würde ich eher den TV modifizieren. Irgendwo muss man ja zumindest das FBAS-Signal einspeisen können; schließlich arbeitet der TV intern (nach dem Tuner) auch damit.

    Oft sind die Buchsen schon auf der Platine vorbereitet und es muss nur eine eingelötet und die Gehäuseblende ausgebrochen werden.

    [edit]

    Ach ja, du kannst natürlich auch noch am C64 den Kanal etwas verdrehen, vielleicht hat der TV auf dem jetztigen ein generelles Problem; evtl. gibt's da intern ein Mischprodukt zwischen dem, was der TV intern erzeugt und mit dem, was alles über das Antennenkabel daherkommt.

    [/edit]
  • Ausgelagert aus dem Thread "Plus/4 Anschluss an Sichtgerät"

    Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein.
    Gruß - cp2

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  • Ja ... wobei, der RCA-Stecker hat gar keine definierte Impedanz - schlimmer noch, da ist ja noch nicht mal der grundsätzliche Aufbau genormt: Es gibt lange Stifte, kurze Stifte, durchgehende Abschirmungen, Abschirmungen mit vier "Flügeln", der Anschlussbereich wo das Kabel angelötet wird ist nicht koaxial ausgeführt, meist fehlt dort auch die Abschirmung ...

    Es war billig, es war verfügbar und es hat irgendwie an den analogen TVs von damals funktioniert. Das hat gereicht.

    An den TVs hast du in USA eigentlich den F-Stecker den man hier von Sat-Receivern kennt.

    Die Cinch-Buchse war damals einfach der Standard für den HF-Ausgang an allen Homecomputern. Warum? Billiger geht nicht.

    Zum Thema HF-Eignung. Da gibt es noch andere Stecker/Buchsen die für deutlich höhere Frequenzen als eigentlich gedacht verwendet werden und es funktioniert. Beispiele: Videobuchse am C64, VGA-Stecker, RJ45-Stecker....

  • Irgendwo muss man ja zumindest das FBAS-Signal einspeisen können; schließlich arbeitet der TV intern (nach dem Tuner) auch damit.

    Oft sind die Buchsen schon auf der Platine vorbereitet und es muss nur eine eingelötet und die Gehäuseblende ausgebrochen werden.

    Das ist so eine Sache über die ich auch schon nachgedacht habe.
    Aber wenn ich da nicht was konkretes zufällig im Netz finde wo ich da was einspeise, wird da nichts draus.
    Der Fernseher ist von 1975 und da hinten drin ist es richtig richtig voll mit Platinen und Zeug...Gottweisswofür !

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    TORFROCK

  • Vorsicht... Manche Fernseher diesen Alters haben keine Netztrennung, da kann die Masse auf Spannung liegen, man kann also nicht einfach eine Videobuchse nachrüsten. Die Antennenbuchse ist in so einem Falle extra enkoppelt.

  • Bei den Umrüstsätzen die ich kenne, waren die Übertrager gleich mit dabei, damit bei dem Alltromgedöns alles potentialfrei wird.

    Ansonsten sollte man sich schon etwas auskennen oder den Netzstecker immer richtigrum in die Dose stecken :)

  • Aber wenn ich da nicht was konkretes zufällig im Netz finde wo ich da was einspeise, wird da nichts draus.

    Grad eben gefunden:
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Die erste Ausgabe der c't (12/83), da wird der Umbau eines TV auf Video-In beschrieben (Seite 18ff). Vielleicht hilft dir das weiter.

  • Danke, damit werde ich mich bei Gelegenheit mal auseinandersetzen !

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    TORFROCK

  • Die Tipps in der ct-Ausgabe sind doch ganz gut - und das pdf ist eh lesenswert :)
    Etwas mit der Schaltungstechnik auskennen muss man sich aber schon, das ist kein Kochrezept.

    Im Grunde ist der Einbau eines AV-Eingangs im Fernseher auch nicht komplizierter als bei diversen Rechnern den AV-Ausgang nachzurüsten. Man muss halt nur wissen, wo in der Schaltung die Punkte sind und die ganze Kiste selbst ist oft etwas sperriger auf dem Basteltisch als ein Rechner.

  • Sag mal, um welches Modell von PalCOLOR es sich handelt. Bei geräten aus dieser Zeit wäre ich nicht 100% sicher, ob sie schon sauber Netzgetrennt sind. Evtl hilft auch einfach eine kleine überholung des Tuners und ein anständiger Modulator.
    Wenn es ein nicht netzgetrenntes Chassis ist, dann sind die Antenneneingänge mit Koppelkondensatoren vn der Netzspannung getrennt, dass die Antennen nicht unter Saft stehen. Teilweise hat auch der Tausch dieser schon geholfen. Schaden kann das alle male nichts, denn wen die mal Durchschlagen, kann das Böse enden.

    Gruß C-Man

  • Da scheint das Typenschild hinten zu fehlen.
    Ich habe aber ein Bild im Netz gefunden von einem alten Katalog.
    Demnach könnte es ein PalColor der 8200er Serie sein.

    Edit : Der 6200 passt von den Maßen her ganz gut.Nur die Tiefe mit 42cm nicht.Eher 39...40cm Tiefe.

  • Evenuell stecken Schaltpläne und Abgleichanweisungen innen in einer Tasche/Lasche an der Gehäusewand... irgendwann ist mir sogar mal ein Gerät begegnet (keine Ahnung, was für eins- aber eher Baujahr 11968 als 1975) das mit Overlay-Folien für die Platinen daherkam- einfach nach der Reparatur auf die Lötseite stülpen und man hat alle Abgleichpunkte sauber beschrtiftet vor sich...

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  • BTW: Cooler Fernseher. Dieses "Ende der 70er"-Design passt perfekt zur einem der ersten "Heimcomputer".

    Jetzt fehlen nur noch die Kombicouchecke mit ein paar Büchern, Radiorecorder, Bravo-Starschnitt und orangen/grünen Wandkalender-Utilities für die perfekte nerd-Lehrlingsbude von 1980! :)

    So einen hätte ich auch gern, allerdings sind die schon sehr selten und hier ist alles zu voll gestellt, um zu wirken.

    Übrigens waren gerade diese für damals sehr hochwertigen Fernseher aus deutscher Produktion dieser Zeit (ging los mit VCR/Textsystemen) oft schon für einen AV-Eingang vorbereitet. Am einfachsten wäre es, sich anhand des Typenschildes hinten auf dem Plastikdeckel bei einem der einschlägigen Werkstattauflösungs-Dealer die Serviceunterlagen zu bestellen. Kostet um die 10eur, meist sind es sogar die Originale, keine Kopie, und ist für dieses Gerät auf jeden Fall die Investition wert! Dann kann man professionell dran gehen und gleich alles richtig machen.
    Manchmal gibts den Schaltplan zumindest auch bei der elektrotanya.

  • Ganz genau.So ein absolutes Retro Zimmer würde ich gerne mal just for Fun einrichten.
    So als wäre sagen wir mal 1985 sie Zeit stehen geblieben.
    Am besten mit allem drumherum.
    Tapete,Bodenbelag,Beleuchtung,Vorhänge usw usw.

    Den Fernseher habe ich als ich ihn letztes Jahr am Straßenrand fand gründlich innen vom Staub befreit.
    Unterlagen waren da nicht zu finden.
    Na mal schauen ein Bekannter hat mal Fernsehtechniker gelernt.
    Mal schauen was der noch davon behalten hat.

    Wenn das Ding zumindest FBAS verstehen würde wäre das Klasse.
    Dann könnte ich meinen auf FBAS umgerüsteten Atari 2600 auch wieder benutzen.
    Dafür und für den Brotkasten wäre die Kiste ideal.
    Grade wenn man mal mit mehreren Leuten zocken möchte.

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