A2630 Bigram läuft nicht, modifizierte A2630 Rückrüsten ?

  • A2630 Bigram läuft nicht, modifizierte A2630 Rückrüsten ?

    Habe mir eine Bigram 2630 für meine A2630 Turbokarte gekauft und mich eigentlich wie n kleines Kind gefreut das mein Alter A2000 endlich vernünftig Speicher bekommt....

    Läft natürlich nicht :kaputt

    Roter Bildschirm und Blinkende Power LED ---Ramfehler imo ---

    Jetzt ist es so das ich eine modifizierte A2630 die ich damals so schon bekommen hatte habe.
    Diese ist Asyncron auf 30/32 Mhz getaktet, im bereich der quarze wurde auch nicht sonderlich sauber gelötet :/ zumindest sind diese gesockelt eingebaut worden.

    Hab mir mal die übliche Modifikation durchgelesen im web ( amiga.resource.cx/manual/A2630_R2B2-Umbauanleitung.pdf ) und demnach wäre schon die dratbrücke an dem IC im CPU bereich falsch eingebaut.... sollte wol zwischen pin 1 und 9
    bei mir ist die, wie ich das sehe zwischen 1 und 8.... KA ob das so gewollt ist, der wiederstand an U300 ist vorhanden wie in der anleitung allerdings messe ich hier 320 Ohm und keine 470 wie in der Anleitung empfohlen
    wofür der wiederstand mit dem roten kabel dient weis ich leider nicht....

    Wie ich das gelesen habe gibt es wol probleme mit der Bigram und Frisierten 2630....

    Einfach rückrüsten ? Wenn ja welche schritte sind notwendig? Löten kann ich ja, nur kein schimmer von der Elektronik, muss also wissen was ich umbauen muss.

    Hoffe jemand hat da mer Ahnung und schlägt erstma die Hände übern kopp bei den Bildern ;)

    Auf wunsch kann ich gerne noch genaue bilder machen.


    DoReCo #54 (3-Tages-Party) 15.-17.09.2017!
  • So hab ich das im nachhinein auch gelesen, nachdem ich feststellte das die bei mir nich will und was recherchiert hab....

    Frage mich ob es reicht die quarze zu wechseln oder den gesammten umbau rückgängig machen, also Brücken/wiederstände entfernen und entfernten wiederstand R204 wieder einlöten, und wenn welchen wert hat der ?

    DoReCo #54 (3-Tages-Party) 15.-17.09.2017!
  • OK, soviel hab ich gerade selbst herausgefunden.
    R204 (neben rechten quarz) sollte 68 Ohm 5% haben
    Braucht in der Orginalbestückung dann auch nur einen 25Mhz quarz rechte seite (U202)
    Dann eigentlich nur diesen Pullup wiederstand von U300 und die Dratbrücke von dem IC neben den Quarzen wieder entfernen...

    Wenn ich mir die Rückrüstung damit schon quasi selbst erklärt habe was ich glaube, hab ich noch keine idee wofür dieser wiederstand mit dem roten kabel is...
    Gemessen 405 Ohm geht von U500 an RP202
    Tippe mal drauf das es ein Patch is der mit der Übertaktung nichts zu tuhen hat ....

    DoReCo #54 (3-Tages-Party) 15.-17.09.2017!
  • Moin,

    also ich habe auch gerade meine Bigram erhalten und vermutlich das gleiche Problem (blinkende PowerLED, machmal rotes Bild - ohne BigRam läfut alles normal) Allerdings ist meine A2630 nicht modifiziert.
    Ich habe die Lösung noch nicht gefunden, aber evtl. sind die Hinweise im Absatz "Software download" auf folgender Seite noch hilfreich:
    wiki.icomp.de/wiki/BigRAM2630

    Bezüglich Übertakten gibt es auch noch eine Interessante Seite (letzter Absatz):
    http://wiki.icomp.de/wiki/BigRAM2630_Registers
    Ich verstehe das so, dass ein Übertakten durchaus möglich ist.. Ich möchte das auf jeden Fall versuchen, zuvor muss aber die BigRam erst Mal grundsätzlich laufen :D
    Werde wieder berichten, wenn ich etwas neue habe...
  • Nach diversen weitern (erfolglosen) Tests und dem durchstöbern von verschiedenen Beiträgen im Netz habe ich meine BigRam gestern zurückgeschickt.
    Es scheint ein wenig Glückssache zu sein ob diese Erweiterung mit der jeweiligen A2630 zusammen läuft oder nicht. Siehe dazu auch die Beiträge aus folgendem Forum:
    eab.abime.net/showthread.php?t=83432

    Ich drücke Videofreak die Daumen, das seine BigRam nach dem rückrüsten seiner 2630 läuft - habe aber inzwischen erhebliche Zweifel :/
  • Habe ein ähnliches Problem. Meine BigRam verursacht ständig #80000004 Gurus und Systemresets. Auch kann ich keine Disketten vollständig lesen/schreiben. Hab sie auch wieder ausgebaut bin etwas enttäuscht. Der FastRam wurde aber angezeigt
  • Wiesel schrieb:

    Oberste Regel: Die 2630 muss im Originalzustand bei 25MHz sein. Wenn die Karte instabil ist, dann zunächst die FPU entfernen, schauen ob's dann klappt.
    Widerspricht sich das nicht?

    Wieviele 2630 sind wohl ohne FPU ausgeliefert worden? Irgendwie bist Du der einzige dessen Karten nur auf eigene Gefahr mit FPUs (wenn überhaupt) funktionieren sollen.

    Ich will dir ja nicht auf den Schlips treten jedoch scheint mir das Du die BigRam auch unter ungünstigen Bedingungen hättest testen sollen. Es erscheint mir irgendwie lächerlich wenn heutiger Speicher keine 28-33 MHz ab kann zumal Du da 5NS schnellen EltronTech SDRAM verbaust, selbst PC133 Speicher kam mit 7.5NS aus.

    Micha
  • MGR3SA schrieb:

    Es erscheint mir irgendwie lächerlich wenn heutiger Speicher keine 28-33 MHz ab kann zumal Du da 5NS schnellen EltronTech SDRAM verbaust, selbst PC133 Speicher kam mit 7.5NS aus.

    Oh, ein Experte in SD-Ram Ansteuerung. Wie viele Takte braucht ein vollständiger Zyklus (inclusive row-close/precharge), wenn das RAM und die Logik mit 50MHz laufen? Und wie viele ns sind das dann?

    Jens

    P.S.: Die Etrons sind 166MHz-Typen, nicht 200MHz wie von Dir behauptet. Die 5ns-Typen stehen zwar in jedem Datenblatt, sind aber nur auf besondere Bestellung zu bekommen und vergleichsweise wertlos, da man die first-access-penalty nicht reduzieren kann (row-open bis access darf nicht verletzt werden), und der schnellere Burst kann ebenfalls nicht genutzt werden, weil keine Motorola-CPU die Daten in der Geschwindigkeit entgegen nehmen kann.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wiesel ()

  • Herf schrieb:

    Habe aufgrund von Tipps einer internationalen Facebook Amigagruppe die FPU von der A2630 genommen... jetzt funzt BigRam anstandslos
    Schön zu lesen. Es gibt aber auch eine Menge Kunden, die problemlos mit FPU fahren. Da Du mit der BigRam2630 schon unanständig viel Speicher hast, würde ich jetzt mal die "zusätzlichen" 2MB entfernen, denn die sind ungepuffert auf dem Datenbus und verursachen reichlich Verzögerung mit ihrer kapazitiven Last. Wenn nur noch die Hälfte an RAM-Chips auf der 2630 ist, hast Du höchst wahrscheinlich auch wieder Luft, um die FPU in ihren Sockel zu stecken.

    Jens
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  • Ich brauch hier garnichts erklären, ich sammeln nicht Kohle ein nachdem ich Erwartungen geschürt habe von denen ich nur die Hälfte erfüllen konnten. Wenn Bosch so seine Steuergeräte produzieren würde würden die Autos nur bei reduzierter Tankfuellung dafür aber mit 400 kmh auf 130er Autobahnen unterwegs sein bevor sie nach 5 Minuten im Stau stecken geblieben sind.

    Micha
  • MGR3SA schrieb:

    Ich brauch hier garnichts erklären, ich sammeln nicht Kohle ein nachdem ich Erwartungen geschürt habe von denen ich nur die Hälfte erfüllen konnten. Wenn Bosch so seine Steuergeräte produzieren würde würden die Autos nur bei reduzierter Tankfuellung dafür aber mit 400 kmh auf 130er Autobahnen unterwegs sein bevor sie nach 5 Minuten im Stau stecken geblieben sind.

    Micha
    Bosch... da fällt mir Dieselgate ein...
  • Da muss ich MGR3SA recht geben. Eine saubere Entwicklung hätte eine FPU sicher mit berücksichtigt. Das ist doch keine technisch korrekte Lösung, die FPU oder vorhandenen Speicher zu entfernen, damit die Erweiterung dann vermutlich immer noch grenzwertig funktioniert. Dann ist die Speichererweiterung offensichtlich nicht sauber entwickelt, wenn sie mit so vielen A2630 nicht funktioniert. Schade, aber vielleicht hat Wiesel noch eine technische Lösung für das Problem.

    Ja, das wäre vergleichbar, wenn Bosch oder eine andere Firma sagen würde, häng mal ein Steuergerät vom CAN-Bus ab, ohne Navi funktioniert es dann vermutlich, sonst nimm das ESP noch raus.
  • Die Vergleiche hinken. Langsamen Speicher zu entfernen, damit schneller Speicher funktioniert ist definitiv innerhalb akzeptabler Grenzen. Und "so viele" die Probleme haben sind es nicht - es gab bei einigen Modellen ein Problem mit der CPLD-Version. Wer also Probleme hat, der kontaktiert mich bitte mit seiner warranty ID, dann finde ich heraus, ob die richtige Version im CPLD ist. Kunden, die den normalen Supportweg gehen (also mich anschreiben, nicht in einem Forum fragen wo Möchtegern-SD-Ram Experten rumlaufen), wurde geholfen. Die meisten Postings die "so Viele" geschrieben haben, hängen genau damit zusammen.

    Und MGR3SA, wenn Du Datenblätter liest und eine Zahl daraus zitierst, solltest Du wissen, was sie bedeutet. Und wenn Du darauf hingewiesen wurdest, dass Du technischen Blödsinn geschrieben hast, wäre es angebracht, nicht zickig zu reagieren. Wir können hier gern auf technischer Ebene weiter schreiben, aber dann komm' nicht mit Vorverurteilung und sachlich falschen Vergleichen.

    Jens
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  • Wiesel schrieb:

    Und MGR3SA, wenn Du Datenblätter liest und eine Zahl daraus zitierst, solltest Du wissen, was sie bedeutet. Und wenn Du darauf hingewiesen wurdest, dass Du technischen Blödsinn geschrieben hast, wäre es angebracht, nicht zickig zu reagieren. Wir können hier gern auf technischer Ebene weiter schreiben, aber dann komm' nicht mit Vorverurteilung und sachlich falschen Vergleichen.
    Nun werd nicht bockig, es wurde alles gesagt denke ich.

    Micha
  • @Wiesel: Das ist doch super, wenn Du passende Versionen für den CPLD hast und damit das Problem lösen kannst. Grundsätzlich hast Du natürlich recht, dass eine Anfrage bei Dir Sinn macht. Vielleicht hilft es, in der Beschreibung auf das Thema CPLD hinzuweisen, so dass sich die Betroffenen gezielt bei Dir melden können (sofern es nicht bereits in der Beschreibung drin steht).