C16 Prototype ?!

Es gibt 87 Antworten in diesem Thema, welches 20.357 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (29. Mai 2017 um 19:00) ist von Pentagon.

  • Da das Teil nach allem was wir wissen nie in Serie gegangen ist, würde ich es durchaus als Prototyp bezeichnen- auch wenn es schon ziemlich 'fertig' (produktionsreif) zu sein scheint. (Man hat sich stattdessen für die kleinere, doppelseitige Platine entschieden- die war wohl doch billiger)

    Auf den Schaltplänen taucht immer wieder der Begriff 'pilot production release' auf- möglicherweise handelt es sich hier um genau diese Entwicklungsstufe.

    Und natürlich ist der wahre 'Ur-C16' die TED-Platine von Anders Carlsson: 16K, Brotkastengehäuse.

    Der Ur-116 (mit der komischen einzelnen Taste oben rechts) läuft bei mir ebenfalls unter 'Prototyp', auch wenn die Platine sich nur in der Revision von der Serienplatine unterscheidet. Dazu sind noch zu viele Änderungen erfolgt (die ganze PLA, 6529, ROM-Banking-Logik fehlte noch!)

    Beim 264er wirds schon eng- die Tastatur mit den zwei Entertasten ist definitiv Prototzyp, die Platine aber wahrscheinlich kaum von der Serienversion zu unterscheiden.

    Bleiben V364 und 232: Nie in Serieproduktion gegangen, also Prototypen- auch wenn der 232 'fertiger' war mit dem Gehäuse in Produktions-Plastik anstelle dem handgeklebten Gipspappe-Zeug des 364.

    Bevor jetzt jemand den CBM 600 anführt: die wurden teilweise ja ganz regulär verkauft, wenn auch quasi 'unter dem Ladentisch' und in winzigsten Mengen, selbst für die Bürocomputer-Sparte, die sie ersetzen sollten. Insofern also 'Serie'... allerdings war das BASIC/Kernal bis zuletzt eine Baustelle...

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  • Zitat von mc71

    Da das Teil nach allem was wir wissen nie in Serie gegangen ist, würde ich es durchaus als Prototyp bezeichnen- auch wenn es schon ziemlich 'fertig' (produktionsreif) zu sein scheint. (Man hat sich stattdessen für die kleinere, doppelseitige Platine entschieden- die war wohl doch billiger)

    Genau meine Meinung. :thumbup:

  • Anscheinend ein weiteres Beispiel für 'Commodore hat alles verkauft...'

    Eventuell ja erst im Insolvenzverkauf, als Commodore pleite war und die Lager geräumt wurden. Da wurde alles billig verramscht, was bei Commodore noch so rumstand.

  • So, wer lesen kann ist klar im Vorteil ... dass er das Mainboard aus einem C16 ausgebaut hat habe ich überlesen. Verkauft wird aber scheinbar doch nur das Mainboard, was ich nicht verstehe, weil den Fotos nach zu urteilen (keine SNR am Gehäuse, keine Portbeschriftungen, usw.) dürfte es sich beim Gehäuse auch um einen Prototyp handeln.


    Habt ihr euch mal das Tastaturlayout angesehen, soweit es sichtbar ist? Die Cursortasten links oben finde ich auf jeden Fall sehr schräg.

    Was Bill Herd geschrieben hat, leuchtet ein. Der C16 sollte ja billig werden. Und nichts ist billiger als eine einseitige Platine!

    Ich bin kein C16-Fan, aber das Ding ist der Hammer, und zwar inklusive Gehäuse!

    Mal hier, mal da, mal dort. Aber auf jeden Fall auf der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.! Und hier Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.!

  • Nichts desto trotz, meeeeeega selten - (falls das potentielle Bieter mit zuviel Geld beruhigt) ;)


    Look! R@re!!!!1!!!!elf :D

  • Der C16 sollte ja billig werden. Und nichts ist billiger als eine einseitige Platine!

    Nicht unbedingt... Sobald man zuviele Drahtbrücken braucht wirds wieder teurer. Nachdem der C16 am Ende eine normale Platine bekommen hat war die Hartpapierplatine entweder doch teurer oder hatte andere Probleme.

  • Sieht ausserdem auch shice aus. Man stelle sich vor man hätte / würde als User irgendwann solch einen Computer öffnen und sieht dann nur einen braunen :poop: mit drei, vier ins Leere (-auf dieser riesen Platine / Fläche-) aufgepflanzten ICs vor sich.
    Das sähe dann etwas unprofessionell aus (mit den Drahtbrücken noch dazu). Keiner hätte je mehr C= Produkte gekauft oder denen getraut ;) .

  • Sieht ausserdem auch shice aus.

    Das finde ich gar nicht, im Gegenteil: Ich finde, das sieht richtig toll retro aus! Ich kann mich an irgendwelche Pongs und so Geraffel erinnern, die inwendig genau so ausgesehen haben. Nein, halt, da war noch ein extremer Drahtverhau an fliegenden Drähten =O ...

    Aber: Schönheit liegt wie immer im Auge des Betrachters. ;)

  • Das finde ich gar nicht, im Gegenteil: Ich finde, das sieht richtig toll retro aus! Ich kann mich an irgendwelche Pongs und so Geraffel erinnern, die inwendig genau so ausgesehen haben. Nein, halt, da war noch ein extremer Drahtverhau an fliegenden Drähten =O ...
    Aber: Schönheit liegt wie immer im Auge des Betrachters. ;)

    Naja, ein Röhren- u. Transistorradio und bis hin zu einer "Viddcheo"-Spielekonsole von anno '70-'81 darf auch irgendwo so aussehen meinetwegen. Das Radio auch gerne mit vielen Drähten (Drahtverhau), (weil's eben ein Radio / 'was analoges ist). Ein Computer aber vlt. doch lieber eher weniger. Die meisten Leute sind auch 'spätere' Generationen, die kennen das so nicht mehr (für die sieht das dann shice u. steinzeitlich aus).

  • Falls du "rechts oben" meinst: da hat sie jeder C16.

    Echt? Ist mir garnicht aufgefallen!

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  • Bei den vielen Drahtbrücken braucht der Bestückungsautomat doppeltz so lange für eine Platine, und sie dürfte knapp doppelt so groß (flächenmäßig) sein wie die doppelseitige. Da gehen die Sparefekte ziemlich schnell gegen Null, zumal das kein billiges Pertinax (Hartpapier) ist, sondern das teure Epoxy (Glasfaser). Einseitige Platinen waren damals in der Consumer-Elektronik ja noch gang und gäbe- siehe nur den 1084-Monitor. Nur bei Computer-Bus-Strukturen mit 25+ parallel verlaufenden Leitungen kommen die bald an ihre Grenze- dann gibts die Brücken-Wälder, die Fläche und Bestückungsaufwand kosten.

    In die 'freie Wildbahn' gelangt sein könnte diese Platine theoretisch auch über eienn Angestellten der CBM-Entwicklungsabteilung, oder als Testmuster, das CBM gelegentklich an Sogftwarehäuser verteilt hat- siehe auch die Geschichte des TED-Prototyps. Gegen letzteres würde das Fehlen eines entsprechenden Aufklebers sprechen.

    Oder halt der Konkurs-Lager-Ramsch...

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  • ich hab mich mit dem ebay verkäufer nochmal unterhalten.
    er wusste bereits von diesem thread. ich habe ihn eingeladen sich doch dran zu beteiligen.
    ein paar fragen von hier hat er mir schon mal beantwortet.

    er hat den c16 auf einem flohmarkt bei frankfurt gekauft.
    commodore war ja im stadtteil niederrad beheimatet von daher meint er könnte er von dort sein.
    der c16 wird natürlich mit gehäuse verkauft und neue grössere fotos bekomme ich auch noch.

  • Der Verkäufer ist übrigens derjenige, der mal hier Streß gemacht hat:

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    ich hab mich mit dem ebay verkäufer nochmal unterhalten.
    er wusste bereits von diesem thread. ich habe ihn eingeladen sich doch dran zu beteiligen.
    ein paar fragen von hier hat er mir schon mal beantwortet.

    Momentan kann er hier nicht antworten.

  • So, nachdem alle Probleme beiseite geschafft sind und ich wieder die offizielle Erlaubnis von "Pentagon" habe, könnte Ihr mir jetzt alle Fragen stellen und ich werde diese schnellstmöglich beantworten.

    Vielen Dank noch an cbm-warrior