Victor Vicky Portable - Floppy Problem

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    Habe jetzt auch die Elkos der Platine getauscht, hat aber auch nichts genutzt. Der Laufwerksmotor läuft beim Initiailisieren bzw. beim Einschalten kurz an, macht aber keinen Zugriff auf die Diskette.
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    Ok, dann bekommt das Laufwerk Saft und macht seine Initialisierung. Da das Diskettenlaufwerk ja mit der anderen Platine funktioniert, muss folglich etwas in der Ansteuerung des Laufwerks defekt sein.

    Ich würde jetzt mal versuchen, herauszufinden, welches IC mit der Ansteuerung des Laufwerks zu tun hat. Das sieht ja so aus, als wenn die Hardware teilweise doppelt vorhanden ist, sprich für jedes der beiden Laufwerke separat. Das heißt, Du brauchst Dir erstmal nur den einen Pfad anschauen, von dem Diskettenlaufwerk, das nicht tut.

    Oder kannst Du bereits definitiv sagen, dass beide Laufwerke nicht tun? Wenn das so wäre, würde ich den Fehler in dem Schaltungsteil erwarten, den beide nutzen.

    Wahrscheinlich klappt das am besten, wenn Du Dir mal schematisch in Blöcken den Daten-Steuerungspfad aufzeichnest und die ICs den Blöcken zuordnest.

    Achja, auf dem Bild sind kleine DIP-Schalter auf der Platine. Nur so die Frage: Die sind auf beiden Platinen gleich eingestellt? Nicht dass darin die Krux begraben liegt. Aber das hast Du wahrscheinlich kontrolliert.
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    Schmitti schrieb:

    Ok, dann bekommt das Laufwerk Saft und macht seine Initialisierung. Da das Diskettenlaufwerk ja mit der anderen Platine funktioniert, muss folglich etwas in der Ansteuerung des Laufwerks defekt sein.

    Ich würde jetzt mal versuchen, herauszufinden, welches IC mit der Ansteuerung des Laufwerks zu tun hat. Das sieht ja so aus, als wenn die Hardware teilweise doppelt vorhanden ist, sprich für jedes der beiden Laufwerke separat. Das heißt, Du brauchst Dir erstmal nur den einen Pfad anschauen, von dem Diskettenlaufwerk, das nicht tut.

    Oder kannst Du bereits definitiv sagen, dass beide Laufwerke nicht tun? Wenn das so wäre, würde ich den Fehler in dem Schaltungsteil erwarten, den beide nutzen.
    Der Victor kann von beiden Laufwerken booten. Da muss was defekt sein, was unabhängig von der getrennten Logik ist, was zentrales, weil es beide Laufwerke gleichermassen betrifft.

    Schmitti schrieb:

    Achja, auf dem Bild sind kleine DIP-Schalter auf der Platine. Nur so die Frage: Die sind auf beiden Platinen gleich eingestellt? Nicht dass darin die Krux begraben liegt. Aber das hast Du wahrscheinlich kontrolliert.
    Die Stellung der Dip-Schalter ist identisch.

    Ich habe nochmal zwei "frische" 6522 aus einer funktionsfähigen 1541 entnommen und in U4C und U4F eingesetzt. Ändert nichts, der Fehler muss - wie oben erwähnt zentraler liegen. Den 3090F habe ich ja auch schon gegengetauscht.

    Ich arbeite jetzt mit dem bisher funktionierenden Rechner und dem defekten Floppy-Controller Board weiter, weil ich Angst habe, das mir die Steckplätze ausleiern von dem dauernden Raus- und Rein.

    Ich kann jetzt nur mehr die drei LS-IC's auf dem Foto verdächtigen. Ansonsten weiss ich auch nicht mehr weiter...

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    Es gibt noch die zwei ULN-ICs. Kannst Du denn eingrenzen, ob beide Floppy-Laufwerke an der Platine nicht tun oder nur eins?

    Wenn das Problem definitiv beide betrifft, muss wird es höchstwahrscheinlich etwas sein, was schaltungstechnisch für beide zuständig ist.

    Aber wie Du auch schon weiter oben geschrieben hast: Es könnte natürlich auch eine Diode sein. Das hatte ich schon mal in einer Tastatur zu einem Commodore-PC. Dort hatte ich auch erst alle ICs verdächtigt und am Ende war es eine kleine Diode.
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    Schmitti schrieb:

    Es gibt noch die zwei ULN-ICs. Kannst Du denn eingrenzen, ob beide Floppy-Laufwerke an der Platine nicht tun oder nur eins?

    Wenn das Problem definitiv beide betrifft, muss wird es höchstwahrscheinlich etwas sein, was schaltungstechnisch für beide zuständig ist.

    Aber wie Du auch schon weiter oben geschrieben hast: Es könnte natürlich auch eine Diode sein. Das hatte ich schon mal in einer Tastatur zu einem Commodore-PC. Dort hatte ich auch erst alle ICs verdächtigt und am Ende war es eine kleine Diode.
    Da habe ich mich dann unvollständig ausgedrückt, Schmitti. Mit der Aussage, der Victor könne von beiden Laufwerken booten, habe ich gemeint, das er eben von keinem Laufwerk bootet. Es sind also beide Laufwerke gleichermassen betroffen.
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    Schmitti schrieb:


    Wenn das Problem definitiv beide betrifft, muss wird es höchstwahrscheinlich etwas sein, was schaltungstechnisch für beide zuständig ist.
    Die Laufwerke werden jedes mit zweimal 5V versorgt. 12V finde ich nirgends. Das ist auch bei dem funktionierenden Rechner so. Brauchen Disketten-Laufwerke nicht normalerweise 12V ?
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    Bei Deinem Gerät hätte ich jedenfalls ziemlich sicher auf notwendige 12 V getippt. So kenne ich das auch, dass bei den 5,25"-Diskettenlaufwerken im Allgemeinen 5 V für die Elektronik und 12 V für den Motor verwendet werden.
    Bei 3,5"-Diskettenlaufwerken gibt es aber beides, welche die 5 V und 12 V verwenden und welche die nur mit 5 V auskommen.

    Hier scheint es jetzt wohl so zu sein, dass es bei 5,25"-Laufwerken auch ohne 12 V geht. Sonst dürfte das intakte Gerät ja auch nicht funktionieren.

    Du könntest sonst höchstens noch als Ergänzung prüfen, ob auf den Motoren eines Diskettenlaufwerks etwas von 5 V oder 12 V steht. Dann könntest Du Dir sicher sein.
    Oder hast Du das vielleicht bereits gemacht? Kann aber auch sein, dass auf den Motorennichts steht außer einer Typbezeichnung.
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    Schmitti schrieb:

    Bei Deinem Gerät hätte ich jedenfalls ziemlich sicher auf notwendige 12 V getippt. So kenne ich das auch, dass bei den 5,25"-Diskettenlaufwerken im Allgemeinen 5 V für die Elektronik und 12 V für den Motor verwendet werden.
    Bei 3,5"-Diskettenlaufwerken gibt es aber beides, welche die 5 V und 12 V verwenden und welche die nur mit 5 V auskommen.

    Hier scheint es jetzt wohl so zu sein, dass es bei 5,25"-Laufwerken auch ohne 12 V geht. Sonst dürfte das intakte Gerät ja auch nicht funktionieren.

    Du könntest sonst höchstens noch als Ergänzung prüfen, ob auf den Motoren eines Diskettenlaufwerks etwas von 5 V oder 12 V steht. Dann könntest Du Dir sicher sein.
    Oder hast Du das vielleicht bereits gemacht? Kann aber auch sein, dass auf den Motorennichts steht außer einer Typbezeichnung.
    Das sind Philips-Laufwerke. Über dieses Modell findet man im Netz gar nichts. Die 5V sind stabil, auch wenn das Laufwerk angesprochen wird. Die Versorgungsspannung ist es also auch nicht. Jetzt sind wir wieder ganz am Anfang, irgend etwas mit der Ansteuerung stimmt nicht.
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