Entwicklung der Anzeigetechnik und Monitore

  • Entwicklung der Anzeigetechnik und Monitore

    Hallo allerseits,
    durch den Artikel "Geschichte der Monitore" habe ich mich gefragt, welche Art Displays in der Vergangenheit bei Beginn der Homecomputerzeit so eingesetzt wurden.
    Ich vermute, dass mehr als 90% der Leute zu Hause den Rechner über Antenneneingang an den heimischen Fernseher angeschlossen haben.
    Meinen Plus/4 hatte ich die ersten drei Jahre an folgendem Gerät in Betrieb:

    Sharp 10P-18G



    Da meine Eltern auch nur einen S/W- Fernseher in der Stube hatten, kannte ich die ersten Jahre meine Games nur ohne Farbe.
    Erst im März'90 habe ich mir dann einen NoName-Billig Farbfernseher für damals ca. 300,- DM geleistet.

    Woran habt Ihr Eure 8-Bit Rechner in den 80ern damals so angeschlossen? Hattet Ihr schon Farbmonitore? Die waren anfangs doch teilweise noch teurer als die Rechner selbst?

    Gibts hier Leute, die ggf. beruflich noch mit Oszi-artigen Monitoren oder blinkenden Lampen als Ausgabe zu tun hatten?

    PS:
    Der Artikel enthält auch die Commodoretypen 1703 und 1084 und den Grid Compass (ja, den Kee in "Extraleben" benutzt)
    Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum.
    Bei uns sind Theorie und Praxis vereint: Nichts funktioniert und keiner weiß warum.
  • Knucklehead schrieb:


    Woran habt Ihr Eure 8-Bit Rechner in den 80ern damals so angeschlossen? Hattet Ihr schon Farbmonitore? Die waren anfangs doch teilweise noch teurer als die Rechner selbst?
    Atari XL am Nordmende SW TV => CPC an GT65 (grün)

    Du hast das Bild aber merkwürdig eingebunden. :gruebel
    Mitwäre das nicht passiert! :prof:
    :syshack: Meine 3D-Drucker Teile auf thingiverse.com/oobdoo/designs :strom:
    Sammlung | 85 Bücher bzw. 24.427 Buchseiten mit Z80/8080 Power
  • oobdoo schrieb:

    GT65 (grün)
    Waren diese Monitore grafikfähig? bzw. konnten die so wie ein s/w-Röhre Grünabstufungen als Farbersatz?

    oobdoo schrieb:

    Du hast das Bild aber merkwürdig eingebunden.
    Einfach reinkopiert, inwiefern merkwürdig? Wird bei mir ganz normal angezeigt.
    Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum.
    Bei uns sind Theorie und Praxis vereint: Nichts funktioniert und keiner weiß warum.
  • Knucklehead schrieb:

    oobdoo schrieb:

    GT65 (grün)
    Waren diese Monitore grafikfähig? bzw. konnten die so wie ein s/w-Röhre Grünabstufungen als Farbersatz?
    Was sonst? Das Bild erzeugt der Rechner. Ein Grünmonitor ist das gleiche wie ein S/W Monitor, oder ein Bernsteinmonitor. Nur das der eben einen grüne Leuchtschicht hat. Aber auch die kann Helligkeitsabstufungen.
    Aber es gab oft Probleme bei bestimmten Farben, die dazu führten, daß zwei Farben am C64 die gleiche Helligkeit hatten, und man diese daher nicht auseinander halten konnte. Der Effekt trat bei allen Monochromen Monitoren auf. Am stärksten soweit ich mich erinnern kann, bei Bernsteinmonitoren.
    **** Commodore 64 Basic V2 ****
    64K RAM System 38911 Basic Bytes Free
    READY.
  • Brainstorm schrieb:

    Was sonst? Das Bild erzeugt der Rechner.
    ok, soweit überzeugt. Ich hatte Grünmonitore selber nur noch als Terminals an einer HP9000 in 1992 an der FH Lübeck erlebt, bevor dort das Computercabinett auf PCs modernisiert wurde. Da haben wir Fortran77 drauf gelernt und das war mal nicht mit Farbastufungen :)

    heute habe ich für meine alten FBAS-Zuspieler zwei von diesen Kollegen im Einsatz:
    Sony PVM14M2MDE

    Die sollten bei uns auf Arbeit verschrottet werden, funzten aber noch einwandfrei, da habe ich sie für 1,-€ Schrottpreis der Firma abgekauft.

    Meinen 1084S habe ich auch noch, aber der hat keine DeGauss-Funktion, und deshalb über die Jahre in einer Ecke einen kleinen lila-Stich bekommen. Sowas konnte früher der Fernsehmann mit einer ringförmigen Entmagnetisierspule beseitigen, aber wo gibts die heute noch?
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