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C64 Gold 1.000.223 Vorstellung Fragen Restaurierung

  • Hallo Tom / Pentagon


    Ich habe seit kurzem auch einen C64 Gold Edition in meiner Sammlung (#223), leider offenbar in ähnlich schlechtem Zustand wie deiner, vielleicht sogar noch übler was den Goldlack angeht ;(


    Daher werde ich mich auf jden Fall auch an die Restaurierung machen. Kannst du mir noch ein Detail verraten? Du schreibst "Danach wurde das Gehäuse sehr vorsichtig abpoliert", meinst du damit, dass du nach dem Spüli und Autoshampoo-Bad einfach mit 'nem feuchten Lappen sachte alles geschrubbt hast, nachdem der erste Dreck weg war? Oder wie darf ich mir das vorstellen?


    Danke und viele Grüsse :thumbsup:
    Kai

  • Nein, ich habe eine Autopolitur und ein rauhes Microfasertuch genommen und das gaaaaaaaaaanz leicht abpoliert. Vorsicht damit, wenn Du das noch nicht gemacht hast, dann ist alles ab oder hochglänzend. Der Glanz sollte aber "seidenmatt" sein. Damit kann man aber prima kleine Kratzer wegpolieren. Und niemals kreisförmig polieren, immer in Richtung der Struktur. Ich kann es leider nicht besser beschreiben. Und bei der Rückplatte mit dem Frontdruck aufpassen, der ist so schnell entfernt, so schnell kannst Du gar nicht den Lappen wegziehen ;)


    Wenn Du mal ein Paar aussagekräftige Fotos hochladen möchtest / könntest, dann kann ich etwas dazu sagen und Dir vielleicht weiterhelfen. Und am besten einen neuen Thread eröffnen. Restaurierung 1.000.223 usw.


    Gruß
    Tom

  • Hallo Tom


    Danke dir für deine Tipps, ich werde wohl in 2-3 Wochen damit beginnen (falls ich die Zeit finde :whistling: ).
    Einen neuen Thread werde ich dann anlegen, sobald ich beginnen - Detailbilder, Problemstellen, Vorgehen, ähnlich wie du es hier bereits gemacht hast. Ansonsten findest du in meinem (unvollständigen) Inventar die ersten vier Fotos: C64Gold (ganz zuunterst).


    Viele Grüsse
    Kai


    p.s.: jep, meine Uservorstellung kommt auch noch...

  • Hallo Kai,


    das Teil sieht doch ganz gut aus. Ich würde da echt nur die Tastatur komplett bleichen oder am besten gleich gegen eine baugleiche neue austauschen und das Ding leicht putzen. Der Lack hat Zahn der Zeit und das darf er auch haben. Die Rückplatte kann ich Dir polieren und wenn Du magst auch den Rest restaurieren, dann ist der wieder okay.


    Aber die Geschichte die dort publiziert ist, die würde ich ganz schnell wieder entfernen. Ich habe noch nie in meinem Leben einen solchen Humbug zu dem Gerät lesen müssen. Wer erzählt denn so einen Unsinn bitte? Das Gerät ist auf jeden Fall auf ersten Blick ein Original. Die Geschichte auf Deiner Webseite von vorne bis hinten erstunken und erlogen ;)


    Gruß
    Tom

  • HAHAHA ich kriege mich gar nicht mehr ein über diese bescheuerte Geschichte. Da hat Dir jemand einen dollen Bären aufgebunden.


    LOL - schuldigung :roll2: ich halte das gerade kaum aus vor lachen.


    Gruß
    Tom / Pentagon


    Edit:


    Weil das echt aus dem Postillon stammen könnte, hier die Geschichte als Zitat: (Achtung komplett Fake):



  • Ich finde die Geschichte schon interessant.


    Vielleicht mag der Nachbar sich hier anmelden und etwas aus dem Nähkästchen Plaudern :)

  • Hallo zusammen


    Jep, der ist aus den eBay-Kleinanzeigen. Der Verkäufer ist ein recht bekannter Fotograf und hat das Stück aus dem Büro seines Vaters verkauft, dort stand es die letzten 30 Jahre - und so sieht es auch aus. Keine Ahnung ob die Geschichte passt, ich habe lange mit ihm telefoniert und er hat mir recht viel noch drumherum erzählt. Da er überhaupt nicht aus der Szene kommt könnte ich mir noch gut vorstellen, dass er das vom Nachbarn wirklich so berichtet bekommen und es mir so weitergegeben hat. Ob der Nachbar das nun so erfunden hat, sei mal dahin gestellt :D


    Der Text stimmt in etwa mit der ebay Kleinanzeige überein, jedoch musste er mir das alles noch mal schreiben, da er die Anzeige gelöscht hat, nachdem klar war dass ich das Stück kaufe. Er konnte ja nicht wissen, dass ich die Geschichte auch gerne hätte. Und ob er sich das zweimal aus den Fingern gesaugt hat, weiss ich wirklich nicht... Ich würde behaupten, er hat das alles einfach weitergereicht, unabhängig ob es stimmt oder nicht. Ich frage ihn aber mal, ob der Nachbar sich äussern will :D


    Grüsse
    Kai

  • @Kai:


    Was ist denn mit der Rückplatte auf dem Foto? Sind das zwei Platten oder spiegelt sich das? Das kann man nicht so gut erkennen. BTW: Ich habe Dir mal einen eigenen Thread angelegt und das ausgelagert.


    Gruß
    Tom

    Hallo Tom


    Danke für den separaten Thread!
    Das ist nur eine Platte, die Leiterbahnen sind von hinten aufgetragen. Also so, wie bei den Dingern üblich, habe gerade letztens in Braunschweig bei der Ausstellungseröffnung so ein Teil in natura gesehen, das passt. Auf dem Foto sieht es wirklich komisch aus, liegt offensichtlich an der Perspektive und der stark verstaubten Oberfläche der Acrylglasplatte. Das graue halbdurchsichtige ist die Oberfläche, und dann kann man seitlich ins Acryl schauen und sieht die Leiterbahnen noch einmal klar. Auf den anderen Bildern ist das auch gut zu sehen, vor allem an der Plakette unten drunter.


    Grüsse
    Kai

  • Hallo Tom


    Danke für eine erste Einschätzung. In Natura sieht er aber nicht ganz so fit aus, abstauben und abwaschen werde ich ihn ziemlich sicher mal, plus Tastatur-bleichen. Und ja, ich achte auf das empfindliche Papier-Schild ;)


    Danke für dein Angebot mit der Rückplatten-Politur. Ich werde mir mal anschauen wie die Vorderseite nach der ersten Reinigung aussieht. Die meisten grossen Kratzer sind leider auf der Rückseite, da muss ich wohl deine Schwarzstift-Goldfolien-Methode anwenden. (Hey, der Name klingt cool und professionell!)


    Die Geschichte werde ich wohl wirklich wieder entfernen, hatte sie mir als Notiz mit ins Inventar gepackt. Die Webseite ist auch noch keine wirkliche Webseite, sondern nur ein HTML-Export meiner Inventar-Software. Hilft mir zu schauen was ich schon habe, wenn ich unterwegs bin und etwas spannendes entdecken.


    Grüsse
    Kai

  • Musst dir dann nur noch einig werden ob es jetzt Nummer #223 oder Nummer #283 ist. Genau hinsehend würde ich auch zu ersterem tendieren, die mittlere Zahl hat so'n Knick den ein 8 wohl nicht hätte.

    Hi


    Ja, da habe ich in der Tat noch geschwankt, aber ein Kollege von mir hat eine recht klare Aussage mit Begründung vorgebracht: bei jedem Schreibvorgang mit einem Filzstift wird beim Aufsetzen der Mine und beim Hochnehmen jeweils eine grössere Menge Tintenpartikel zurückgelassen. Somit ist am Anfang eines Striches und am Ende ein etwas dunklerer Punkt zu sehen. Wäre das in der Mitte also eine Acht, dann dürfte es in der Mitte-Rechts eine gleichfarbige Line sein. Da es dort aber einen dunkleren Farbpunkt gibt, so wie auch bei der ersten Ziffer, ist es eine Zwei, der Strich also nicht als Acht durchgezogen. Klingt für mich sehr logisch und nachvollziehbar. Daher gehe ich mal von der #223 aus. In meinem Inventar-Auszug korrigiere ich das noch... :thumbup:


    Grüsse
    Kai

  • wurden die Commodore Schildchen damals "mit der Schere handgeschnitten ??"
    sieht auf der Vergrößerung links etwas komisch aus :rolleyes:
    => http://projectk74.org/data/21D…DCC-8402-FABDD8A3ED38.jpg

  • Hallo zusammen


    Danke für die Rückmeldungen! :D
    Ja, die linke Seite vom Commodore-Schildchen sieht echt witzig aus, so richtig schön zurechtgeschnipselt. Scheinbar war es wirklich Handarbeit, so wie es in der komischen Geschichte angedeutet wird.


    Ich denke mal, dass ich nach Ostern am Wochenende Zeit finden werde, um alles mal sachte zu zerlegen und zu reinigen. Danke auch für's Einschätzen des Zustands, dann bin ich doch beruhigt, dass mein Exemplar wohl nur etwas verdreckt ist, sonst aber recht fit. Ich habe ja keine wirklichen Vergleich, wie das Ding vor 30 Jahren ausgesehen hat - der in der Vitrine bei der Ausstellungserüffnung in Braunschweig war zumindest weniger verkratzt und weniger staubig ^^


    Also, Fotos und Details folgen!
    Grüsse
    Kai

  • Nicht so viel Einzelheiten verraten...... Sonst haben die Plagiatöre wieder mehr Infos für ihre Fakes.

    Da hat mich nalkem auch schon drauf hingewiesen. Er meinte auch, dass der Teil aus der komischen Geschichte besser rausgenommen werden sollte, wo beschrieben ist, dass das Innenleben der goldenen C64 irgendein MB sein kann, "was gerade da war". Könnte von Plagiatoren ebenfalls so gebraucht werden. Zumindest habe ich den Text mal aus meinem Inventar genommen, keine Ahnung ob wir das oben im Post von Pentagon auch noch kürzen sollten.