Floppyspeeder für VC-20

  • cbm-warrior schrieb:

    JiffyDos mal außen vor, das ist bekannt und im eigentlichen Sinne ja kein Speeder.
    Was könnte das denn sonst noch sein ? :)

    Ein reiner Software-Speeder überträgt Routinen zur schnelleren Übertragung ins Floppy-RAM und führt diese dann aus. Bei Jiffy sind diese Routinen fest im ROM untergebracht.
    If we're evil or divine - we're the last in line. - Ronnie James Dio (1984) -
  • Für mich ist alles was die Datenübertragung zwischen C64/VC20 und Floppy 1541 schneller macht "Speeder", ob reine Software (Software-Speeder) mit zusätzlicher Hardware (Hardware-Speeder), egal ob jetzt mit zusätzlichem Parallel-Kabel oder ohne - darüber braucht man nicht unbedingt duskutieren, oder ?
  • ACDC schrieb:

    Du hättest das mit Jiffy nicht erwähnen dürfen, da kommen jetzt die Fragen alle dazu und nicht zu dem, was du wissen wolltest ;)
    Stimmt ... gut dann ist Jiffy halt auch ein Speeder, ich dachte eher eine Optimierung des Original-ROM's welches es nebenbei schneller macht ... :S

    Die Kernfrage des Thread war allerdings die Existenz anderer Speeder ausgenommen Jiffy.

    Oder die Möglichkeit, ob man Speed DOS theoretisch auch am VC-20 realisieren kann oder gar mal gemacht wurde.
  • 1ST1 schrieb:

    Genau das ist doch Jiffy?
    Ja, SpeedDOS und jeder andere Hardware-Speeder auch. :) Irgendwo muss ja die möglichst hohe Kompatibilität herkommen, die natürlich je nach Speeder variiert.


    cbm-warrior schrieb:

    Oder die Möglichkeit, ob man Speed DOS theoretisch auch am VC-20 realisieren kann oder gar mal gemacht wurde.

    Theoretisch geht das als "just for fun"-Projekt natürlich. Da heute aber kaum mehr Disketten und Laufwerke verwendet werden, sind gerade parallele Varianten eher nicht gefragt. Jedenfalls nicht die langsamste Version aus der Urzeit.

    Man kann SpeedDOS mit dem originale Kernal vergleichen, DIffs da raus ziehen und ans Timimg des VC20 anpassen. Aber wie gesagt: sinnlos.


    Und ja, ich weiß, Du verwendest nur Disketten und ein Pfund Knochen wird eine schöne Suppe ;) , aber generell ist das alles kalter Kaffee.
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  • Das es für den VC20 so gut wie keine Floppy-Speeder gibt, hat sicherlich viele Gründe.

    Das jemand mit dem VC20 ein 1540/1541-Floppy-Laufwerk benutzte war damals schon ziemlich selten, die Programme für den VC20 waren relativ klein, Spiele wurde vorallem auf Modul oder auf Cassette angeboten, kaum auf Diskette - reine VC20-Diskette-Spiele, dies es wie beim C64 nur auf Disk gab, sind mir zumindest unbekannt.

    Die Floppy 1540 (später 1541) war damals ziemlich teuer und die Geschwindugkeit der 1540/1541 eigentlich noch völlig ausreichend.
    Reine Software-Speeder war wegen des kleine VC20-RAM-Spichers (3.5KB) auch schwer möglich, vorallem wenn der Speeder mehr Speicherplatz auf der Disk benötigt als das das Programm welches dannach geladet werden soll, macht so etwas ja keinen Sinn.

    Auch wurde der VC20 relativ schnell vom C64 abgelöst, statt sich dann ein Floppy 1541 für den VC20 zu kaufen, kaufte man sich für´s gleiche Geld lieber einen C64, die Datasette konnte man ja vom VC20 erst mal weiterverwenden.

    Erst mit dem C64 wurde auch die Floppy 1541 richtig populär, die 5.25-Disketten wurden günstiger, es gab Spiele die es nur für Diskette gab, bzw. welche auf Cassette umständlich (Rückspülen/Vorspulen) nachladen mussten, solche Spiele gab es für den meines wissens VC20 auch nicht. (z.B. Summer Games)

    Ob man heute noch einen Floppy-Speeder für den VC20 benötigt ?

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Ezeyer ()

  • cbmhardware schrieb:

    Theoretisch geht das als "just for fun"-Projekt natürlich. Da heute aber kaum mehr Disketten und Laufwerke verwendet werden, sind gerade parallele Varianten eher nicht gefragt. Jedenfalls nicht die langsamste Version aus der Urzeit.

    Man kann SpeedDOS mit dem originale Kernal vergleichen, DIffs da raus ziehen und ans Timimg des VC20 anpassen. Aber wie gesagt: sinnlos.
    Mehr habe ich gar nicht gefragt oder ob es schon mal jemand versucht oder gemacht hat. Aber dann ist ja praktisch jegliches Projekt, welches nichts mit dem C-64 zu tun hat, sinnlos.

    Deine 1551 - USB-PC Verbindung ist sicher eine gut Idee, bloß praktisch genau so sinnlos, weil wahrscheinlich niemand es praktisch benutzt.

    cbmhardware schrieb:

    Und ja, ich weiß, Du verwendest nur Disketten und ein Pfund Knochen wird eine schöne Suppe ;) , aber generell ist das alles kalter Kaffee.
    Bin aber sicher nicht der letzte Benutzer von Disketten.

    Ezeyer schrieb:

    Das es für den VC20 so gut wie keine Floppy-Speeder gibt, hat sicherlich viele Gründe.

    Das jemand mit dem VC20 ein 1540/1541-Floppy-Laufwerk benutzte war damals schon ziemlich selten, die Programme für den VC20 waren relativ klein, Spiele wurde vorallem auf Modul oder auf Cassette angeboten, kaum auf Diskette - reine VC20-Diskette-Spiele, dies es wie beim C64 nur auf Disk gab, sind mir zumindest unbekannt.

    Die Floppy 1540 (später 1541) war damals ziemlich teuer und die Geschwindugkeit der 1540/1541 eigentlich noch völlig ausreichend.
    Reine Software-Speeder war wegen des kleine VC20-RAM-Spichers (3.5KB) auch schwer möglich, vorallem wenn der Speeder mehr Speicherplatz auf der Disk benötigt als das das Programm welches dannach geladet werden soll, macht so etwas ja keinen Sinn.

    Auch wurde der VC20 relativ schnell vom C64 abgelöst, statt sich dann ein Floppy 1541 für den VC20 zu kaufen, kaufte man sich für´s gleiche Geld lieber einen C64, die Datasette konnte man ja vom VC20 erst mal weiterverwenden.

    Erst mit dem C64 wurde auch die Floppy 1541 richtig populär, die 5.25-Disketten wurden günstiger, es gab Spiele die es nur für Diskette gab, bzw. welche auf Cassette umständlich (Rückspülen/Vorspulen) nachladen mussten, solche Spiele gab es für den meines wissens VC20 auch nicht. (z.B. Summer Games)

    Ob man heute noch einen Floppy-Speeder für den VC20 benötigt ?
    Das stimmt nur bedingt. Für die Grundversion belgen die meisten Spiele max. 15 Blöcke auf der Diskette.

    Aber was ist bitte mit den Spielen für +16 KB? Da liegen meist 79 Blöcke auf der Diskette, und da hat man dann über eine Minute gewartet.
  • cbm-warrior schrieb:

    Mehr habe ich gar nicht gefragt oder ob es schon mal jemand versucht oder gemacht hat. Aber dann ist ja praktisch jegliches Projekt, welches nichts mit dem C-64 zu tun hat, sinnlos.

    Nein, nur Redundanz zu besseren Alternativen wird aber kaum jemand angehen. SD2IEC und Jiffy, schon geht die Post ab.


    cbm-warrior schrieb:

    Deine 1551 - USB-PC Verbindung ist sicher eine gut Idee, bloß praktisch genau so sinnlos, weil wahrscheinlich niemand es praktisch benutzt.

    Doch, ich und damit hat der Aufbau seinen Sinn voll erfüllt. :) Das ist speziell für CrossDev sehr gut geeignet und wird daher beim C16 und P/4 kaum wilde Horden reizen. Macht es auch gleich viel entspannter.


    cbm-warrior schrieb:

    Aber was ist bitte mit den Spielen für +16 KB? Da liegen meist 79 Blöcke auf der Diskette, und da hat man dann über eine Minute gewartet.
    Wie viele gibt es davon: "eine Hand voll" ? - Eine Minute warten oder alles umbauen. Kommst Du drauf ?
    If we're evil or divine - we're the last in line. - Ronnie James Dio (1984) -
  • cbm-warrior schrieb:

    Das stimmt nur bedingt. Für die Grundversion belgen die meisten Spiele max. 15 Blöcke auf der Diskette.
    Aber was ist bitte mit den Spielen für +16 KB? Da liegen meist 79 Blöcke auf der Diskette, und da hat man dann über eine Minute gewartet.
    Die Floppy 1540 am VC20 war ja schneller als die 1541 am C64 - könnte das auch ein Grund gewesen sein oder war "das nicht die Welt" ?