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Medion MS-7255 V2.2 OEM Version auf vollwertige MSI-Version umflashen

  • Moin. Mir ist ein etwas älteres OEM-Motherboard von Medion ins Haus geflattert.



    Es handelt dich um das MS-7255, welches bekanntlich eine abgespeckte Version von MSI-7255 ist. Hardwaremässig scheint es keinen Unterschied zu geben.


    Da befindet sich ein Phoenix-Bios drauf.



    Ich möchte versuchen auf die Vollversion von MSI-7255 mit umzuflashen. ( AMI-Bios )


    Dazu habe ich mir folgendes überlegt:



    Ich suche mit einen Pinkompatiblen BIOS-Baustein und lege mir den bereit. Dann lockere ich den originalen BIOS-Chip soweit. das er gerade noch so Kontakt hat. Dann starte ich den Rechner mit dem BIOS-Flashprogramm von MSI. für AMI.


    Dann ziehe ich im laufenden Betrieb den originalen Baustein und setzte den neu zu flashenden ein. Dann führe ich das BIOS-Update durch.



    Würde das funktionieren?



    Ich möchte den originalen BIOS-Baustein nicht mit irgendwelchen Flashversuchen verbraten.




    Die Vollversion von MSI unterstützt Intel Core 2 Duo Prozessoren. Wäre cool, wenn ich das Medion-Board pimpen könnte.

  • Viel zu kompliziert... Einfach im laufenden Betrieb umflashen, so hat das zumindestens vor 10 Jahren MSI selbst auf seiner Webseite geschrieben. Ich habe hier noch eine PDF, in der das so steht (fua.pdf - fragen und antworten)



    Aaaaber... Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die beiden Boards nicht unbedingt identisch sein müssen. Es kann auch sein, dass es winzige Unterschiede zwischen den Boards gibt, die es verhindern, dass das andere BIOS läuft. Daher bitte die beiden Platinenversionen genauestens miteinander vergleichen, es kann auf einzelne Widerstände oder Chiprevisionen ankommen, dass es klappt, oder nicht!


    Um an die versteckten BIOS-Einstellungen heran zu kommen, gibts auch noch einen anderen Weg. Nämlich das vorhandene BIOS auslesen und modifizieren. Es gibt Tools dafür, die versteckte BIOS-Einträge wieder sichtbar machen. Die Vorgehensweise dazu ist mehr oder weniger selbsterklärend. Und dann halt das Ergebnis wieder in den Chip flashen. Hab ich schon gemacht. Diese Tools sind BIOS-Hersteller abhängig, das heißt sie sind generell für alle AMi, Award oder Pheonix-BIOSse erhältlich. Eines dieser drei Tools heißt modbin, ich weiß jetzt nur nicht mehr ob das für AMI, Award oder Phoenix (eher unwahrscheinlich) war.

  • Vielen Dank für die Antworten. Da ich mir nicht 100% sicher bin, ob das Board tatsächlich identisch ist, kam ich auf die Idee den vorhandenen Bios-Baustein unverändert zu lassen, um nach einem gescheiterten Versuch wieder den Originalzustand zu haben.




    Ich habe mehrere BIOS-Bausteine in meinem Fundus.


    Sind die physikalisch alle identisch, oder gibt es da Unterschiede, ob Ami, Award oder Phoenix?





    Ich werde mich über eure Vorschläge belesen. Einen Eprommer besitze ich noch nicht. ( Ausser meinem Tiny-Eprommer am C64 )

  • Also ich habe schon mal herausgefunden dass mein Board die Variante ohne IEEE 1394-Schnittstelle ist.



    Edit:


    Bei Gelegenheit gnibbel ich mal den Auflkleber ab und poste die Chipangaben.

  • So ein Hot-Flash funktioniert. Habe ich selbst auch schon mehrfach gemacht. Wichtig ist wirklich den Flash-Baustein nur so weit in den Sockel zu drücken, dass man ihn ohne Probleme im laufenden Betrieb entfernen kann und keine Kurzschlüsse verursacht. Dann einfach mit Uniflash den neuen Baustein befüllen.


    Wichtig ist, dass BIOS-Image auch in den Chip passt. Da musst du zwingend auf die Größen achten.
    Mann kann auch die BIOS-Images bearbeiten und Funktionen / CPU-Codes und so weiter hinzufügen bzw. Bearbeiten. So wie es 1st1 schon schrieb.
    Aber ich würde auch erst einmal das andere "original BIOS" verwenden und Testen.


  • Würde das funktionieren?
    Ich möchte den originalen BIOS-Baustein nicht mit irgendwelchen Flashversuchen verbraten.

    Das geht. Ich hatte mal beim Bios flashen einen Fehler gehabt. Hatte dann den PC zum einem PC Händler/Schrauber gebracht, die habe es dann auch so gemacht.

  • Na das stimmt mich doch sehr zuversichtlich. ^^



    Jetzt ist nur die Frage ob es lediglich auf die richtige Größe des Bausteines ankommt, oder ob es da noch andere Unterschiede gibt.



    Ich habe mir folgende Vorgehensweise überlegt:



    BIOS-Chip aus dem Sockel heben und nur leicht auf den Sockel drücken, dass der Chiper noch nicht ganz einrastet. Das Ganze würde ich mit einem winzigen Tropfen Heißleim fixieren.


    An den Chip würde ich noch einen Stäbchen mit Heißleim befestigen, damit ich einen Hebel habe um den Chip dann ziehen zu können. Die Heißleimfixierung müsste sich dann leicht lösen lassen. Natürlich darf mir nichts in den Sockel laufen.


    Den neuen Chip eindrücken sollte sich mit ruhiger Hand ohne Kurzschluss bewerkstelligen lassen.


  • BIOS-Chip aus dem Sockel heben und nur leicht auf den Sockel drücken, dass der Chiper noch nicht ganz einrastet. Das Ganze würde ich mit einem winzigen Tropfen Heißleim fixieren.


    An den Chip würde ich noch einen Stäbchen mit Heißleim befestigen, damit ich einen Hebel habe um den Chip dann ziehen zu können. Die Heißleimfixierung müsste sich dann leicht lösen lassen. Natürlich darf mir nichts in den Sockel laufen.

    Setzt doch einen weiteren Sockel dazwischen. Dann kann dem Chip beim Rausziehen nix passieren.

  • Zumindest die beiden im Bild sind nicht gleich.
    Das rechte ist ein 64k x 8 Bit, das linke ein 512k x 8 Bit.

    Es gibt nicht nur verschiedene Speicherkapazitäten, sondern auch verschiedene Flash-Protokolle. Das heißt, wenn ein Flash-Tool den Programmieralgorythmus für den verauten Flashtyp kennt, muss das nicht sein, dass es auch andere Flashtypen mit gleicher Speicherkapazität flashen kann.


    Außerdem noch folgenden wichtigen Tipp: Vor dem Flashen des neuen BIOS erstmal das alte sichern, und zwar wenn es angeboten wird, inklusive Bootblock. Und dieses File auf einen USB-Stick kopieren, so dass man auch ohne lauffähigen PC noch dran kommt.

  • So. Hab nun mal den BIOS-Chip entnommen und abgelichtet.


    Kann jemand erkennen, um welchen Chip es sich handelt?





    Da soll wohl keine dran rumfummeln. Die Löcher für die PLCC-Zange waren erst mal mit Heißleim gefüllt.


    Mit einer Pinwandnadel habe ich die Löcher aber freibekommen und den Chip ziehen können, ohne den Sockel zu bricken.




    Edit:


    Hier noch mal die Chips, welche ich als Ersatz da habe. Kann sein dass ich noch mehr habe. Muss noch mal intensiver nachschauen.