Wer braucht Smartphones? / Medienkompetenz

    • Wer braucht Smartphones? / Medienkompetenz

      Bluesman.BGM schrieb:

      Hmmm. Warum wird eine persönliche Entscheidung oder Vorliebe eigentlich mit "auf Zwang" bezeichnet? Zwang durch was oder wen?
      Diesen Satz von dir finde ich sehr interessant und trifft auch auf meine Einstellung zu.


      In meinem Umfeld heisst es immer "Du braucht ein Smartphone". Brauche ich nicht! Ich habe bis jetzt noch keines vermisst.
      Auf Arbeit, in unserer Werkstatt bin ich der einzige, der in der Pause nicht am Handy rumwischt sondern ein gutes Buch oder die Tageszeitung liest...... ^^
    • ZeHa schrieb:

      Shodan schrieb:

      Auf Arbeit, in unserer Werkstatt bin ich der einzige, der in der Pause nicht am Handy rumwischt sondern ein gutes Buch oder die Tageszeitung liest...... ^^
      Die Frage, die sich mir bei sowas immer stellt: Warum ist Buch lesen oder Zeitung lesen was positives, aber am Handy rumwischen was negatives?
      Ich habe nicht gesagt, dass es negativ ist.

      Das ist nur eine Beobachtung von mir.


      Hier ein paar Beispiele bei mir auf der Arbeit:

      - Es herscht keine Kommunikation mehr von Angesicht zu Angesicht.
      - Die Fehler und Ausscgussquote ist hoch, da während der Arbeit das Smartphone genutzt wird.
      - Staplerfahrer wischen während der Fahrt am Smartphone rum.
      - Radfahrer fahren einem einhändig vor die Füße.
      - Fußgänger rempeln einen an, da sie nicht vor die Füße schauen.
      - Betriebsvereinbarungen werden einfach ignoriert.


      Ob das positiv oder negativ ist kann jeder selber entscheiden.
    • Beim Zeitungslesen hat man aber sogar beide Hände voll :P
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      Time of Silence - Time of Silence 2 Development Blog
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    • Shodan schrieb:


      - Die Fehler und Ausscgussquote ist hoch, da während der Arbeit das Smartphone genutzt wird.
      Smartphone sind bei uns in den Steuerständen nicht mehr erlaubt.


      Shodan schrieb:


      - Staplerfahrer wischen während der Fahrt am Smartphone rum.
      Ist verboten, weil wir auf dem Gelände nach der STVO fahren. Wird auch vom Werkschutz verfolgt.


      Shodan schrieb:


      - Fußgänger rempeln einen an, da sie nicht vor die Füße schauen.
      Wird bei ins in Sicherheitsbelehrungen schon angesprochen. Wenn es bimmelt, hat man stehen zu bleiben.


      Shodan schrieb:


      - Betriebsvereinbarungen werden einfach ignoriert.
      Dann habt ihr ein Durchsetzungsproblem.
      :amiga: CPC 464/6128 464/6128+ GX4000, Atari 2600 600XL 800XL/XE Portfolio, C64/II/G/R/SX VC20 TC64, (ZX81) AX81, ZX Spectrum 48k, Amiga 500/600/2000 A2630 A2088 :amiga:
      Mit wäre das nicht passiert! :prof:
      :syshack: Meine 3D-Drucker Teile auf thingiverse.com/oobdoo/designs :strom:
      I will make the CPC great again!
    • Shodan schrieb:

      ZeHa schrieb:

      Shodan schrieb:

      Auf Arbeit, in unserer Werkstatt bin ich der einzige, der in der Pause nicht am Handy rumwischt sondern ein gutes Buch oder die Tageszeitung liest...... ^^
      Die Frage, die sich mir bei sowas immer stellt: Warum ist Buch lesen oder Zeitung lesen was positives, aber am Handy rumwischen was negatives?
      Ich habe nicht gesagt, dass es negativ ist.
      Das ist nur eine Beobachtung von mir.


      Hier ein paar Beispiele bei mir auf der Arbeit:

      - Es herscht keine Kommunikation mehr von Angesicht zu Angesicht.
      - Die Fehler und Ausscgussquote ist hoch, da während der Arbeit das Smartphone genutzt wird.
      - Staplerfahrer wischen während der Fahrt am Smartphone rum.
      - Radfahrer fahren einem einhändig vor die Füße.
      - Fußgänger rempeln einen an, da sie nicht vor die Füße schauen.
      - Betriebsvereinbarungen werden einfach ignoriert.


      Ob das positiv oder negativ ist kann jeder selber entscheiden.
      Das sind jetzt natuerlich andere Beispiele (naemlich WAEHREND der Arbeit oder in sonstigen Alltagssituationen; urspruenglich ging es jedoch um das Nutzen des Handys in der PAUSE) und ich weiss schon auch, was gemeint ist. Natuerlich gibt es Leute, die ihre Umgebung nicht wahrnehmen. Und natuerlich wird es in dieser Hinsicht heutzutage mit dem Handy mehr Leute geben, die nicht aufpassen, wo sie hinlatschen, als Leute, die das selbe mit einem Buch oder einer Zeitung tun, auch da stimme ich Dir zu.

      Mir ging es eher um die Grundverteufelung, die halt oft stattfindet (ohne Dir jetzt direkt zu unterstellen, dass Du das tust), und in Deinem Beispiel ging es ja wie gesagt um die Pause, und da finde ich halt, sollte man keinen pauschalen Unterschied machen zwischen denen, die von Papier lesen oder denen, die vom Bildschirm lesen. Denn das sagt noch lange nix drueber aus, WAS sie da lesen. Wenn einer ein Buch liest, kann das immer noch seichte Literatur a la "50 shades of grey" sein, und wenn ich auf dem Smartphone lese, wie z.B. Scrolling auf dem C64 funktioniert, dann wuerde ich durchaus so anmassend sein, zu sagen, dass das, was ich da tue, zumindest mehr "Bildungscharakter" hat :D aber auch das liegt mir fern, letztendlich darf ja jeder lesen, was er moechte.

      Wo ich Dir allerdings dann auch noch widersprechen muss (zumindest wenn es um pauschale Urteile geht), ist das Thema "Kommunikation von Angesicht zu Angesicht". Wenn da naemlich nun jeder in seiner Zeitung blaettern wuerde, waere die Situation kaum anders. Und je nach Kollegen WILL man vielleicht auch gar nicht so viel kommunizieren. Ich bin in Pausen sogar oft froh, mein Handy dabei zu haben, weil ich das Gerede der Kollegen auch nicht immer spannend finde :D
      SHOTGUN - 4-Player Death Match - Website / CSDb / X-Mas
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    • ZeHa schrieb:

      Wo ich Dir allerdings dann auch noch widersprechen muss (zumindest wenn es um pauschale Urteile geht), ist das Thema "Kommunikation von Angesicht zu Angesicht". Wenn da naemlich nun jeder in seiner Zeitung blaettern wuerde, waere die Situation kaum anders. Und je nach Kollegen WILL man vielleicht auch gar nicht so viel kommunizieren. Ich bin in Pausen sogar oft froh, mein Handy dabei zu haben, weil ich das Gerede der Kollegen auch nicht immer spannend finde

      Ich wollte nichts pauschal verurteilen. Alles ist gut. ^^

      Wir haben in der Werkstatt immer ein recht gutes Verhältnis gehabt. Es wurden auch viel private Dinge bequatscht. Ich habe beobachtet das dies mit der Zeit immer weniger gewordne ist, seit dem jedermann ein Smartphone besitzt.
      Vielleicht ist das auch nur meine Wahrnehmung.

      Sicherlich möchte ich nicht mit jedem Kollegen alles bequatschen. ;)
    • Snear schrieb:

      olly schrieb:

      Habe mich auch lange gegen ein Smartphon gewährt. Irgendwann ging es nicht mehr ohne, ohne den Anschluß zu verlieren. Tja..
      Ich wehre mich immer noch erfolgreich. :) Allerdings habe ich auf dem PC einen Smartphone-Emulator für WhatsApp. Bei irgendwelchen Absprachen a la "Was schenken wir xyz zusammen Geburtstag?" steht man ohne WhatsApp total im Abseits.
      Ich füge hinzu: ...vor allem ganzumfänglich im beruflichen Leben und in zweiter Line auf sozialer Ebene. Solch ein Teil entscheidet ja in der Schule bei den jungsten schon über Erfolg oder Scheitern!
    • olly schrieb:

      Snear schrieb:

      olly schrieb:

      Habe mich auch lange gegen ein Smartphon gewährt. Irgendwann ging es nicht mehr ohne, ohne den Anschluß zu verlieren. Tja..
      Ich wehre mich immer noch erfolgreich. :) Allerdings habe ich auf dem PC einen Smartphone-Emulator für WhatsApp. Bei irgendwelchen Absprachen a la "Was schenken wir xyz zusammen Geburtstag?" steht man ohne WhatsApp total im Abseits.
      Ich füge hinzu: ...vor allem ganzumfänglich im beruflichen Leben und in zweiter Line auf sozialer Ebene. Solch ein Teil entscheidet ja in der Schule bei den jungsten schon über Erfolg oder Scheitern!
      Ich finde es generell krass, wie sehr so ein Geraet polarisieren kann. Wie ich schon weiter oben schrieb, es wird gerne verteufelt. Wer keines hat, der ist "aktiv dagegen" usw. Ich frage mich, warum das so heftig diskutiert wird. Warum kann man nicht einfach entweder so ein Geraet haben oder nicht, aber da kein grosses Tamtam draus machen. Bei einer Armbanduhr ist es ja auch nicht so. Entweder man traegt eine, oder nicht, aber beim Smartphone nimmt das zum Teil schon sehr religioese oder weltanschauerische Zuege an. Vielleicht war das aber, als Armband- oder Taschenuhren neu waren, genauso. Da wurde bestimmt auch diskutiert, ob man wirklich immer und ueberall die Zeit wissen muss, da wurden bestimmt von denjenigen, die die Uhren verweigert haben, den anderen vorgeworfen, sie haetten einen Stock im Arsch und waeren ueber-penibel, usw usw....

      Ist schon interessant das ganze...
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    • ZeHa schrieb:

      @Snear darf ich fragen wie Du Dich dann bei Whatsapp anmeldest? Soweit ich weiss braucht man ja die Telefonnummer als Benutzername. Wenn das auch irgendwie anders ginge, waere ich da sehr dankbar (bin bisher aus diesem Grund noch nicht bei Whatsapp)
      Ich habe ein altes Handy. Die Nummer habe ich zur Anmeldung genommen. Bestätigungscode kommt per SMS. Den dann einfach bei WhatsApp eingeben. Früher gab's Probleme, weil WhatsApp den Emulator erkennen konnte, aber mittlerweile funktioniert das problemlos.
    • syshack schrieb:

      Welchen Emulator denn? Ich kämpfe hier mit WA auch, es killt immer das Samsung. Wenn ich es per WA for Desktop verwende, scheint es schlimmer zu sein, weil das nicht ohne Smartphone geht.
      Ich verwende Genymotion (für private Nutzung kostenlos) und dort ein Google Nexus 7. Es stehen dort jede Menge Smartphones zur Auswahl, die WA in der Emulation akzeptiert, gefühlt so ca. 50%. Muss man einfach ausprobieren.
    • Wer braucht Smartphones? Wirklich ernsthaft?

      Heyho,


      Also jetzt muss ich mich mal wieder einklinken zum Thema "social" Network und Smartphone.


      Mir ist auch schon aufgefallen, dass immer weniger los ist in Hinsicht auf reale Konversation. Wer sitzt denn noch in der Pause zusammen und redet? Wenn mir das Gesabbel nicht gefällt, kann ich mich auch woanders hinsetzen. Für mich ist das einfach nur befremdlich und extrem unhöflich, dass jede/r das SP rausholt und sich damit beschäftigt. Ich habe keines und brauche es auch nicht. Falls ich einen Weg nicht weiß, dann kann ich auch jemanden fragen. Bisher bin ich überall angekommen und mein uralt Navi kennt die meisten Wege.

      Mit Whatsapp ist es auch so. Habe ich nicht und will ich auch nicht. Keine Ahnung was ich da mit wem schreiben sollte und es nur zum Verschicken für irgendwelche dummen Videos mit Schlümpfen oder so zu nutzen... Das Leben ist so schön, da muss ich mich nicht von so einem Gerät abhängig machen und ständig auf den kleinen Bildschirm starren. Es ist schon erschreckend, was aus der Menschheit geworden ist. Jahrmillionen Jahre Evolution und die Menschheit verblödet innerhalb weniger Jahre, so dass man sogar dabei zusehen kann. Mal sehen wann wir wieder auf die Bäume kriechen. Lange kann es nicht mehr dauern. Idiocracy ist da auch ein tolles Beispiel...
      In meiner Werkstatt höre ich manchmal N-Joy. Vielleicht kennt jemand den Sender und sogar da wird ständig auf irgendwas hingewiesen, man soll im Auto auf den Verkehr achten, Kopf hoch, das Handy kann warten... Wie schlimm, dass sogar schon im Radio darauf hingewiesen wird...
      Auch wenn mein Beitrag ewig lang wird...

      Kleines Experiment meinerseits...
      Ich studiere auf Lehramt und muss natürlich auch Praktika in der Schule machen. Dort waren Telefone im Unterricht verboten und die Schülerinnen und Schüler mussten das auch unterschreiben. Wer erwischt wird, darf es sich nach dem Unterricht wieder abholen oder in schweren Fällen beim Direx.
      Auch auf Vibration war verboten. Die Telefone sollten ausgeschaltet in der Tasche sein. Im Unterricht hört man die Vibration genau und kann sie auch gut orten. Ein Schüler fiel also mehrfach auf. Also bat ich ihn das Telefon auszuschalten... es vibrierte wieder. Damit war es dann weg und lag bei mir auf dem Pult. Zuerst sollte er es erst nach Schulschluss wiederbekommen, aber ich bin einfach zu weich und er hat fast geflennt (wohlgemerkt ein Typ über 18). Also einigten wir uns auf nach der Schulstunde, aber er musste es sehen können. Ok, wurde erledigt... da es immer noch eingeschaltet war, vibrierte es fröhlich weiter im Minutentakt.... Obwohl wir es nicht angefasst haben, konnten wir jede Mitteilung lesen. Da stand nur Quatsch drin... er regte sich furchtbar auf, was wir mit seinem Telefon machen würden, da wir nur mit dem Kopf geschüttelt haben. Der Lehrer und ich haben dann den Italiener gemacht, von wegen Unschuldsmiene und Hände hoch... wir haben gar nichts angerührt und nichts gemacht. Das wird einfach eingeblendet. Um Ruhe zu haben, drehten wir es um, aber natürlich hüpfte das weiter auf dem Tisch... er hat es dann ausgeschaltet und setzte sich wieder hin, dann ging es los...
      Erst fasste er sich ständig irgendwo in die Hose auf der Suche nach dem Telefon. Dazu rutschte er dann auf dem Stuhl herum.... und wieder von vorne. Anschließend wurde alles auf dem Tisch angefasst, regelrecht befummelt und nach dem Telefon untersucht.... Dabei lag es offen vor uns auf dem Tisch und er hat es nur wenige s zuvor dort hingelegt. Das artete dermaßen aus, dass wir ihm das Telefon zurückgeben mussten. Selbst ausgeschaltet musste er es in der Hosentasche ertasten können. Dann wurde er wieder ruhiger... Diese ganze Prozedur hat zwischen 5-10 min gedauert. Jetzt soll mir mal jemand sagen, dass sowas normal wäre und kein Suchtverhalten darstellt. Ein Umdenken würde ich sehr begrüßen. Auf Dauer ist das nämlich auch anstrengend auf dem Rad ständig auf Fußgänger zu achten, die einfach über den Radweg laufen und im Zickzack darauf herumeiern, weil sie von ihrer Umwelt nichts mitbekommen. Hoffentlich darf man irgendwann den Leuten ungestraft ihr Telefon aus der Hand schlagen... Das wäre doch mal ein toller Trend.
      Wenn jetzt mal jeder für sich ganz ernsthaft darüber nachdenkt... wie oft nehmt ihr das Telefon in die Hand, nur um mal eben nachzusehen, ob nicht vielleicht jemand etwas geschrieben hat? Könnt ihr euch vorstellen, es einen Tag nicht zu nutzen? Ich bin mit meinem alten Sony mehr als zufrieden. Der Akku hält eine Woche, ich habe keinen Stress ewig hektisch nach Steckdosen zu suchen... das ist für mich Freiheit und Selbstbestimmung. Ich mag es nämlich nicht, wenn mir jemand anderes seinen Willen aufzwingen will. Manchmal ist es sogar aus, zuhause o.a. und ich merke das nicht mal. In der Uni würden die Leute durchdrehen... da gibt es regelrechte Kämpfe, wer bei den Steckdosen sitzen darf, da es nicht so viele sind. Was da an Energie sinnlos umgewandelt wird.... Klar können die auch sinnvoll sein, aber muss man das wirklich haben? Wenn man viel telefoniert oder es dienstlich braucht, ok. Wenn ich später in der Schule bin, werde ich es nicht nutzen. Egal, ob man das rückständig findet oder nicht. Es gibt so viele schöne Beispiele dazu, z.B. von Professor Spitzer, Stichwort "digitale Demenz" und mein Lieblingsvideo:



      Soviel von meiner Seite....


      Cheerio...
      IBM XT, A500 KS 1.2 Rev. 3, A500 KS 1.3 Rev. 6A, A500 KS 1.3, 3.x Rev. 8A, A600 KS 1.3, 3.x Rev. 2D, A1200 KS 3.x Rev. 1D, C64C Assy 250469 und ganz viele Konsolen von Sony, Nintendo und Sega... Leider keine wirklich wertvollen Sachen dabei ;(
    • ethan schrieb:

      Keine Ahnung was ich da mit wem schreiben sollte
      Okay sorry schonmal fuer meine Ausdrucksweise, aber merkst Du nicht, dass diese Aussage ziemlich, wenn ich es mal so sagen darf, bescheuert ist? Das kann man doch prinzipiell zu jeder Technik sagen, aber das heisst doch deshalb nicht, dass diese Technik ueberfluessig ist oder dass wir deswegen keinen technischen Fortschritt haetten machen sollen.

      Genausogut haette jemand vor 10 oder 15 Jahren sagen koennen, wozu braucht man ein Handy, keine Ahnung was ich da mit wem telefonieren sollte. Genauso haette man, als das Festnetz-Telefon Einzug in die Privathaushalte der Menschen hielt, sagen koennen, wozu braucht man das, keine Ahnung was ich da mit wem sprechen sollte. Wozu braucht man Briefe, keine Ahnung, was ich da jemandem schreiben sollte. Wozu brauche ich eine Eisenbahn, keine Ahnung warum ich da in irgendein anderes Kaff fahren sollte. Wozu brauche ich ein Auto, keine Ahnung wohin ich damit fahren sollte. Wozu brauche ich einen Fernseher, keine Ahnung was ich darin anschauen sollte. Wozu braucht man denn einen Heimcomputer, keine Ahnung was man darauf zu Hause machen sollte.

      Ein Handy oder auch ein Smartphone ist letztendlich immer noch das, was es schon immer ist - ein Kommunikationsmittel. Mehr nicht. Warum wird das Ding so verteufelt, nur weil einzelne es mit der Nutzung uebertreiben. Wenn Du Menschen hast, mit denen Du kommunizieren moechtest, dann ist es toll, dafuer ein geeignetes Mittel zu haben.

      Warum bist Du ueberhaupt in einem Forum? Warum hast Du hier seltsamerweise Ahnung, was Du hier schreiben sollst? Braucht die Welt wirklich Foren? Koennte man doch auch sein lassen, hier wird so viel Humbug verzapft und Leute streiten sich etc etc *verteufel*, wieso nimmst Du diesen Fortschritt gerne an, waehrend Du das Smartphone verteufelst? Kannst Du Dir nicht vorstellen, dass auch Leute nach Foren suechtig sein koennen (und ja das ist nicht weit hergeholt, auch das gibt es). Oder nach dem Internet im Allgemeinen. Du nutzt also nun froehlich einen Teil dieser Technologie, verteufelst aber einen anderen Teil davon (Kommunikation uebers Internet per Smartphone), und sagst so im grossen und ganzen, dass man das ja nicht braeuchte, weil DU persoenlich keinen Nutzen dafuer hast.

      Ich habe den Eindruck, es wird oft die Technik mit der tatsaechlichen Nutzung verwechselt. Was kann die Technik denn dafuer, dass Leute irgendwelche halb-lustigen Schlumpf-Videos versenden. Dafuer kann ich mit der selben Technik aber auch sehr wichtige Dinge versenden und einen sehr guten Nutzen daraus ziehen. Du kannst ja meinetwegen ueber die Leute laestern, die bloedsinnigen Scheiss damit versenden, aber die Technik an sich ist weder schuld daran noch hat sie deshalb keine Existenzberechtigung.

      Ein weiterer Punkt ist (wie bereits vorhin schon angedeutet): Du kannst das prinzipiell ueber alles sagen, aber man sagt es meist nur ueber die Dinge, mit denen man selbst nicht aufgewachsen ist. Viele von uns sind mit dem C64 oder anderen Heimcomputern oder -konsolen aufgewachsen, und ich kann mir gut vorstellen, dass der ein oder andere auch schonmal von seinen Eltern entweder davon weggezerrt wurde, oder "Computer-Verbot" bekommen hat oder es zumindest kritisiert wurde, dass derjenige zu viel davor sitzt. Vereinzelt wird es sicherlich auch Faelle gegeben haben, wo einer deswegen ausgerastet ist. Besonders in der Jugend sind einige Menschen auch emotional sehr schwierig zu handhaben, das sollte Dir als Paedagoge ja eigentlich auch bekannt sein. Da kann jede Kleinigkeit fuer einen Ausraster sorgen, natuerlich nicht bei jedem, und auch nicht bei jedem gleich krass. Schwierige Situationen und schwierige Schueler gibt es aber schon seit Ewigkeiten, auch daran ist nicht die moderne Technik schuld.

      Worauf ich eigentlich insgesamt hinaus will: Erstens, unterm Strich ist alles halb so wild, wie es einem aufgrund von Einzelfaellen oft vorkommt, zweitens, die Technik an sich ist nicht schuld daran wie sie genutzt wird, und drittens, es wird meist das verteufelt, was neu ist, aber nicht das, was man selbst schon seit der Kindheit kennt (aber das wurde dann eben von den Eltern verteufelt).

      Und noch ein weiterer Denkansatz: Die Tatsache, dass diese Technik so gerne genutzt wird, deutet eigentlich vielmehr drauf hin, dass die Menschen schon lange auf so etwas gewartet haben, anstatt dass die Technik den Menschen "veraendert" hat (das waere auch echt schnell gegangen in so kurzer Zeit). Es war auch definitiv nicht frueher so, dass jeder mit jedem geredet hat. Es gab auch damals schon Situationen, in denen sich Menschen angeschwiegen haben. Oder war das Wartezimmer oder die U-Bahn frueher DER Ort der zwischenmenschlichen Kommunikation? Nein, da sind auch ohne Smartphone viele nur drin gehockt, haben auf den Boden gestarrt, haben vielleicht ne Zeitung oder ein Buch gelesen, oder haben mit denjenigen geredet, die sie kennen. Natuerlich gibt es auch Leute, die einfach so fremde Leute anlabern, aber ich glaube kaum, dass es das "damals" so viel mehr gab. Ich glaube eher, die Leute sind heutzutage froh, dass sie ein Geraet haben, mit dem sie in solchen Situationen mit jemandem kommunizieren koennen, die sie wirklich kennen, oder darauf Dinge lesen oder spielen koennen, um sich die Zeit zu vertreiben, anstatt Loecher in die Luft zu starren oder sich unwohl zu fuehlen, weil zu viele fremde schweigende Menschen anwesend sind. Das nur mal als Gegendarstellung.
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    • ZeHa schrieb:


      Ein Handy oder auch ein Smartphone ist letztendlich immer noch das, was es schon immer ist - ein Kommunikationsmittel. Mehr nicht. Warum wird das Ding so verteufelt, nur weil einzelne es mit der Nutzung uebertreiben.
      Man sollte Unterscheiden zwischen Handy und Smartphone. Beide sind Kommunikationsmittel, ja das stimmt. Aber ein Smartphone kann viel mehr und hat daher auch noch viel mehr negative Begleiterscheinungen wie ein normales Handy. Das sollte man dabei nie vergessen. Und mir kommt es vor, als würde die Liste der negativen Begleiterscheinungen mit jedem neuen Smartphone länger und nicht kürzer.
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    • oobdoo schrieb:

      ZeHa schrieb:

      Ein Handy oder auch ein Smartphone ist letztendlich immer noch das, was es schon immer ist - ein Kommunikationsmittel. Mehr nicht. Warum wird das Ding so verteufelt, nur weil einzelne es mit der Nutzung uebertreiben.
      Man sollte Unterscheiden zwischen Handy und Smartphone. Beide sind Kommunikationsmittel, ja das stimmt. Aber ein Smartphone kann viel mehr und hat daher auch noch viel mehr negative Begleiterscheinungen wie ein normales Handy. Das sollte man dabei nie vergessen. Und mir kommt es vor, als würde die Liste der negativen Begleiterscheinungen mit jedem neuen Smartphone länger und nicht kürzer.
      Aus meiner Sicht hat ein Smartphone überhaupt gar keine negativen Begleiterscheinungen, sondern erleichtert mir massiv das Leben. Ja, auch in Sachen Kommunikation. Ich rede nicht weniger mit Menschen von Angesicht zu Angesicht, nur weil ich ein Smartphone nutze. Ich starre auch nicht den ganzen Tag auf dieses Ding. Es hilft mir meine Arbeit und Freizeit zu organisieren, es leitet mich an Orten welche ich nicht kenne, ich habe Zugriff auf alle Daten, die mir unterwegs wichtig sind. Ich kann mal eben einen Schnappschuss meiner Tochter machen und Oma und Opa schicken, und sie freuen sich, obwohl sie meine Tochter 3x die Woche sehen.

      Ich nutze Smartphones schon sehr lange, seit Zeiten der T-Mobile iPaqs. Und ich würde da nie mehr drauf verzichten wollen. Man kann auch Smartphones nutzen ohne alle 3 Minuten da drauf starren zu müssen. Ich nutze auch kein WhatsApp, allerdings eher aus ethischen Gründen - praktisch finde ich das schon. Da ich aber die Politik von Facebook zum Kotzen finde gibts hier aber halt kein WhatsApp.

      @ethan : Für jemanden der mal Lehrer wird finde ich Deinen Denkansatz sehr fragwürdig. Wie wäre es damit den Leuten Medienkompetenz beizubringen statt Technik zu verteufeln und sich zu wünschen man dürfte den Leuten die Smartphones aus der Hand schlagen? Wir haben Millionen von Smartphone-Nutzern in Deutschland, Milliarden weltweit. Klar gibt es Leute die Probleme mit ihrem Nutzungsverhalten haben, wie in allen Lebensbereichen. Diese Leute bilden aber nun mal die Ausnahme, so wie Dein Schüler. Da kann man dosiert gegenlenken, man muss nur früh genug anfangen. Vielen Jugendlichen ist halt auch nicht bewusst was die Konsequenzen sein können, deshalb ist das Stichwort : Medienkompetenz.
    • Um mal wieder auf den Kern der Sache zurück zu kommen, eine immer effizientere und leistungsfähigere Technik erleichtert uns Menschlein ja logischerweise das Leben und macht es angenehmer, oder? Desahlb treibt man diese Entwicklung ja mit Hochdruck voran (und natürlich um Profite zu erwirtschaften). Diese Entwicklung liegt natürlich in der Natur des intelligenten Lebens von Anbegin der humanen Evolution. Allerdings (meine ich) wurde spätestens ab der Industriealisierung nicht genug über Konsequenzen daraus nachgedacht. In erster Line über Profitmaximierung.

      Irgendwie hat sich in der Vergangenheit, und macht sich auch in der Gegenwart und Zukunft (für mein Empfinden) niemand so wirklich über die damit verbunde freiwerdende humane Arbeitskraft und auch allen anderen damit verbundenen Aspekten Gedanken. Werden wir dann jetzt alle Künstler oder Altenpfleger? Um es mal so zu sagen, was nutzt mir das tollste Smartphone, wenn mir (durch diese zwangsläufige technologische Entwicklung) mangels immer weiter schwindender Erwerbsmöglichkeiten schlicht die Mittel fehlen, sowas auch finanzieren zu können um es dann auch sorgenfrei genießen zu können. Ich kenne genug Leute, für die es ein finanzieller Kraftakt ist, ihrem Nachwuchs ein aktuelles Smartphone (mit allen Nachfolgekosten)zu finanzieren, damit der Nachwuchs nicht in ein Abseits abdriftet. Und wenn das Ding dann auch noch runterfällt und kaputt geht, gibts Probleme. Blöd, wenn man dann auch noch zwei Kinder hat.

      Auch ich wurde vor einigen Jahren beruflich ausgegrenzt, weil ich kein internetfähiges Smartphone hatte und unterwegs keine Emails ect. empfangen und darauf SOFORT reagieren konnte. Das bedrohte meine Berufliche und finanzielle Existenz und ich musste dann auch ein Smartphone haben um nicht abzustürzen.
      Höher, schneller, weiter! Wor allem schneller und effizienter. Den Zeit ist Geld. und wenn ein Computer mehr Rechenkapazität hat und schneller rechnet, kommt am Ende mehr Ertrag in kürzerer Zeit heraus. Fragt sich, wo führt uns das hin? Eine glänzende Zukunft scheint mir so in weiter Ferne.
      So viele Fragen und so wenige befridigende Antworten.

      :winke:

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    • Das kann ich gern weiter erläutern.
      Vielleicht habe ich es falsch ausgedrückt oder Du hast es falsch verstanden.
      1. könnte ich ohne Telefon leben. Für mich ist das ein Hilfsmittel oder Werkzeug, dass etwas erleichtert, ich könnte aber auch ohne klarkommen.

      2. ich meinte die Frequenz. Hast Du schon mal gesehen wie oft sehr kurze Nachrichten verschickt werden? Das sind meist nur Einzeiler. Ich würde da lieber anrufen, 1 min reden und könnte in dieser kurzen Zeit ein vielfaches an Information liefern. Besonders gut sind die, die sich 2 min später persönlich treffen, z.B. in der Mensa. Vorher werden aber erstmal 15 Nachrichten geschrieben. Ist doch klar, dass man sich nichts zu sagen hat. Dabei ist mir ein persönliches Gespräch 1000x lieber, als ein Telefonat. Das mache ich nämlich auch nicht gern. Es ist nämlich ziemlich schwer Gestik, Mimik, Emotion usw. in einer Nachricht mitzuteilen. Kommunikation ist auch ein Teil der Informationsübertragung. Meist werden aber keine sinnvollen Infos übertragen, sondern nur überflüssiger Quatsch. Also kann ich persönlich darauf verzichten, aber ich meine damit nicht Kommunikation allgemein.

      3. Warum ich Foren nutze? Ganz einfach, weil ich sonst keinen Kontakt zu Gleichgesinnten hätte. So eine Diskussion war gerade in einem Modellbauforum, weil es darum ging, ob es erneuert werden soll, oder ob sie eine Whatsapp- oder Facebook-Gruppe daraus machen wollen. Da wäre ich raus gewesen. FB habe ich zwar, aber da sehe ich mal alle 4 Wochen rein. Mich regt die Dummheit der Menschen dort auf. Da wird lieber was gefragt, anstatt selbst gesucht.... Vielleicht ist ja jemand in der Kieler Gruppe. Wer die Frage nach "wann hat denn am Sonntag Rewe am Bahnhof auf?" kennt, wird wissen was ich meine. Da kann ich in 0,2s 1000 Ergebnisse bekommen. Ich frage hier, weil ich etwas nicht verstehe oder es nicht reproduzieren kann. Ich würde hier nie fragen, wann ein Geschäft geöffnet ist, z.B. am Feiertag. Wie dumm kann man sein?

      4. Technologisch finde ich das auch sehr spannend. Leider wird sie aber in meinen Augen missbraucht. Klar reiben sich die Konzerne die Hände. Haben sie doch einfach den guten alten Rattenfänger ausgepackt und alle machen mit und folgen blind. Sieh Dir doch nur mal die Diskussionen über Datensicherheit und der Sammelwut an. Wen juckt das? Viele posten ihr gesamtes Leben und finden das noch toll. Ich würde das nie machen. Das kann aber jeder für sich selbst überlegen. So sehr Technik auch Vorteile haben kann, es gibt immer zwei Seiten. Ich muss nicht alles gut finden oder machen. So lange ich etwas für meine Zwecke nutzen kann, reicht mir das. Ferraris gefallen mir sehr (in Kassel ist eine große Niederlassung, die Sabber- und Nasenspuren an den Scheiben waren von mir), aber bei den Straßen oder im Stau bringt der herzlich wenig. Genauso ein Weltklassepferd, das will laufen und nicht in einer Box stehen. (Mit Pferden kann ich nix anfangen. Reiten finde ich gut, aber Pferde sind doof, haha). Ich will damit sagen, dass sinnvoller Einsatz von Technik das Ziel sein sollte, aber das passiert meist nicht. Natürlich braucht man schnellere Prozessoren, mehr RAM usw., aber auch nur, wenn man dafür die Anwendungen hat. Zum Solitärspielen brauche ich keine 1000€ CPU. Warum muss man immer ein nagelneues Telefon haben? Nur weil man es kann? Warum muss es ein neues OS geben? Weil Konzerne damit Geld verdienen wollen. Sicher kann man Sicherheitslücken damit schließen, aber geht das nicht bei einem anderen auch? Reichen da nicht einfache Updates? Warum muss alles für die neueste Hardware ausgelegt sein? Kann ich nicht einfach meine Sachen nutzen, bis sie nicht mehr laufen und ich mir dann erst was neues kaufe? Mein TV ist sogar noch eine Röhre. Bevor der nicht endgültig hinüber ist, gibt es keinen anderen. Warum auch? Im TV läuft eh nichts gutes (von den Dokus mal abgesehen, aber die kenne ich schon auswendig). Filme kann ich auch über Prime sehen oder eben von DVD oder Blu-ray. 4K und so ist schon super, aber dann müsste ich auch die Anlage und alle Geräte erneuern. Die Sachen sind aber noch völlig ok und waren damals ziemlich teuer. Ich habe auch einen Plattenspieler. Es geht nichts über eine schöne Platte. Das ist für mich Genuß und Klang. Warum mache ich das? Gibt doch Mp3, Downloads usw. Fürs Auto wandle ich mir die auch um, aber da ist das Berieselung, kein Vergnügen. Bei mir war früher nicht alles besser, aber dennoch sollte man das nicht vernachlässigen. Einige haben ja schon geschrieben, dass bei heutigen Spielen keine Innovation mehr vorhanden ist. Sehe ich fast so. Bei einige schon, obwohl ich auch nie aktuelle Sachen habe. Ich möchte Sachen und Spiele, die mir wichtig sind, nicht weil andere das für mich entscheiden. Ich war da schon immer anti.

      5. Doch, genau so war es. Da hat man sich beim Arzt unterhalten, weil man sich vom Sehen her kannte (ist bei mir so, weil ich auf dem Land lebe). Heute sagt niemand auch nur ein Wort. Da ist ein Moin schon selten.

      6. Ich habe die Anfänge von Smartphones auch mitbekommen. Auf dem Mond lebe ich nun auch nicht. Das Argument, dass Menschen nur darauf gewartet haben, finde ich jetzt nicht so passend. Dann wäre das bei Drogensüchtigen und Alkoholkranken ja auch so. Die machen das so gerne, weil sie die ganze Zeit darauf gewartet haben, dass jemand sowas erfindet? Für mich sind sie krank, das ist sicher nichts wünschenswertes. Sicher gibt es Internetsüchtige, aber wer schleppt schon seinen Rechner oder Laptop herum und sucht Steckdosen und freie WLAN-Netze? Ich nicht. Bei einem Telefon ist das aber möglich und das wird auch gemacht. Zeig mir mal Leute ohne Smartphone. Wenn Dir 20 Leute entgegenkommen. Wieviele sind ohne unterwegs? Fast niemand, das sind seltene Ausnahmen, die ich allerdings sehr schön finde.

      7. Es sind in der Schule eben keine Ausnahmen. So geht es fast allen dort. Nimm ihnen das Telefon weg und sie brechen zusammen. In der Pause stehen alle nur noch mit ihrem Telefon herum. Natürlich kann ich mir die Leute aussuchen, mit denen ich kommunizieren will. Leider wirst Du aber irgendwann mal in die Situation kommen, wo Du das nicht kannst. Stell Dir vor Dein Chef will etwas von Dir und Du kannst den überhaupt nicht leiden. Was machst Du? Telefon rausholen und ihn ignorieren? Es gibt immer Leute oder Situationen, die einem nicht behagen. Da muss man aber mal aus seiner Komfortzone rauskommen und damit klarkommen. Das nennt man überleben.
      So, nu habe ich fertig.

      Noch nicht ganz. Mein Text hat zu lange gedauert.
      Medien- und Methodenkompetenz ist wichtig, aber ich habe auch gelernt, dass man Medien und eben auch Methoden sparsam und sinnvoll einsetzen soll. Stichwort "Methodenfeuerwerk abbrennen". Darüber hinaus gibt es Studien, dass schwangere Frauen, die sich fast ausschließlich mit ihrem Telefon beschäftigen, später ein erhöhtes Risiko für auffällige Kinder haben. Oder eben von Prof. Spitzer, der herausgefunden hat, dass Smartphones die Menschheit verblödet auf gut deutsch gesagt. Das sind Fakten. Ich setze mittlerweile Handys (obwohl es das Kunstwort ja nicht wirklich gibt) Smartphones gleich, da es ja kaum noch klassische Telefone gibt. Dabei meine ich mit richtigen Tasten und ohne Touchflächen.
      IBM XT, A500 KS 1.2 Rev. 3, A500 KS 1.3 Rev. 6A, A500 KS 1.3, 3.x Rev. 8A, A600 KS 1.3, 3.x Rev. 2D, A1200 KS 3.x Rev. 1D, C64C Assy 250469 und ganz viele Konsolen von Sony, Nintendo und Sega... Leider keine wirklich wertvollen Sachen dabei ;(

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